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Jeder getaufte Christ ist ein Tempel Gottes. Leider denken viele Menschen nicht daran und kümmern sich auch nicht darum. Manche wissen gar nicht, was das eigentlich für sie ganz konkret bedeutet. Manche sind sich nicht sicher, wie sie Gott verehren und anbeten sollen. Gott ist nicht kompliziert und es sind auch keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich.
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Seitenzahl: 21
Veröffentlichungsjahr: 2014
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Andrea Pirringer
Das geistliche Innenleben
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Vorwort
Äußeres und Inneres
Der Schmetterlings-Jäger
Themaverfehlung?
Der Einstieg
Die Wohnung Gottes
Die Nutzung der Wohnung
Die geistliche Erneuerung
Die rechte Anbetung
Über die Autorin
Impressum neobooks
Liebe Leserin,
lieber Leser,
wie entsteht geistliches Innenleben und wie kommt man dahin? - Diese Fragen stellen sich viele Christen (Manche allerdings nicht mehr. Sie haben es aufgegeben.).
Da man in der heutigen Zeit immer weniger befriedigende Antworten auf diese Fragen bekommt, wendet man sich mehr dem „äußerlichen“ Christsein zu; das erscheint „praktischer“ und „handfester“ zu sein. Mit den „nichtstofflichen“ Bereichen des Glaubenslebens hat man es da umso schwerer.
Es mangelt an konkreter spiritueller Anleitung und Hilfestellung. Natürlich gibt es eine Fülle von Büchern über religiöse Themen, aber nur wenige vereinfachte und anschauliche Schriften, die dem „Durchschnitts-Christen“ die Wege aufzeigen, wie man zu einem lebendigen religiösen Innenleben kommen kann.
Manche meinen, geistliches Leben sei ohnehin nur Mönchen und Nonnen vorbehalten; ein Christ, der in der Welt lebt, brauche so etwas nicht. Die Spiritualität im Alltag beschränkt sich auf den sonntäglichen Gottesdienstbesuch und ein paar Gebete während der Woche.
Im weltlichen Umfeld dreht sich alles immer mehr um Äußerlichkeiten. Diese Entwicklung hat sich in den letzten 20 Jahren derart zugespitzt, dass sich daraus eine ungesunde Schieflage entwickelt hat. Die Balance zwischen Äußerem und Innerem ist verloren gegangen, und der Mensch wundert sich, warum er nicht glücklich und zufrieden ist.
Finden Sie wieder die Tür zu Ihrer eigenen Seele, treten Sie ein und erkunden Sie die Räume, die Ihnen fremd geworden sind! – Dieses Buch möchte Ihnen dabei helfen.
Die Autorin
19. Oktober 2014, Kirchweih-Sonntag
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Die Zitate von Teresa von Avila wurden entnommen aus der Webseite www.aphorismen.de.
In der modernen Gesellschaft werden Oberflächlichkeiten stark betont. Dieser Trend hat sich seit dem Ende des 2. Weltkriegs stetig weiter verstärkt. Der äußeren Fülle steht jedoch die innere Leere gegenüber.
Der materielle Reichtum – mit dem viele leider nicht verantwortungsvoll umgehen können (oder wollen) – wird zum Katalysator der inneren Entleerung. Die Folge davon ist, dass sich der moderne Mensch nicht mehr gerne mit seinem Inneren befasst. Dort ist es ungemütlich, kalt und leer wie in einer aufgelassenen Fabrikhalle.
Es gibt dort nichts Warmes, Schönes oder Heimeliges, nichts Kuscheliges, das Geborgenheit ausstrahlt. Was fehlt denn eigentlich? – Es ist die LIEBE.
