Das Glück im Blick - Paige Toon - E-Book

Das Glück im Blick E-Book

Paige Toon

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Beschreibung

Wahres Glück lässt sich nicht verstecken: Eine herzerwärmende Kurzgeschichte von Paige Toon, exklusiv im E-Book Lily ist im vierten Monat schwanger und ihr Leben könnte nicht besser sein. Als sie gerade eine neue Fotoserie für den Zoo von Adelaide entwirft, bekommen sie und ihr Mann Ben Überraschungsbesuch am Koalagehege: den berühmten Joseph Strike und seine Freundin Alice. Die beiden Paare verstehen sich auf Anhieb super und am Ende dieses Tages wird ein ganz besonderes Foto stehen… Ein Wiedersehen mit Lily und Alice – nicht nur für Fans ein Muss

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Seitenzahl: 39

Veröffentlichungsjahr: 2018

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Paige Toon

Das Glück im Blick

Roman

 

 

Über dieses Buch

 

 

Wahres Glück lässt sich nicht verstecken

 

Lily ist im vierten Monat schwanger und ihr Leben könnte nicht besser sein. Als sie gerade eine neue Fotoserie für den Zoo von Adelaide entwirft, bekommen sie und ihr Mann Ben Überraschungsbesuch am Koalagehege: den berühmten Joseph Strike und seine Freundin Alice. Die beiden Paare verstehen sich auf Anhieb super, und am Ende dieses Tages wird ein ganz besonderes Foto stehen…

 

 

Weitere Informationen finden Sie auf www.fischerverlage.de

Impressum

 

 

Erschienen bei FISCHER digiBook

 

Die Originalausgabe erschien 2015 unter dem Titel ›When Lily Met Alice‹ im Verlag Simon & Schuster UK Ltd, London. Published by Arrangement with Simon & Schuster UK Ltd, London.

© Paige Toon, 2015

Dieses Werk wurde vermittelt durch die Literarische Agentur Thomas Schlück GmbH, 30827 Garbsen.

 

Covergestaltung und -abbildung: www.buerosued.de

 

Für die deutschsprachige Ausgabe:

© 2018 S. Fischer Verlag GmbH, Hedderichstr. 114, D-60596 Frankfurt am Main

 

Abhängig vom eingesetzten Lesegerät kann es zu unterschiedlichen Darstellungen des vom Verlag freigegebenen Textes kommen.

Dieses E-Book ist urheberrechtlich geschützt.

ISBN 978-3-10-490840-3

 

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Inhalt

Als ich erwache, bin [...]

Als ich erwache, bin ich allein. Es ist noch ganz früh am Morgen, und Ben liegt nicht neben mir im Bett. Das ist nicht so ungewöhnlich unter den Umständen, aber ich weiß, dass ich nicht wieder werde einschlafen können, bevor ich nicht nach ihm gesehen habe.

Ich setze mich im Bett auf und stelle die Füße auf den kalten Dielen ab. Ich angele mir meinen Bademantel von dem Haken an der Tür und schlüpfe fröstelnd hinein, ehe ich ihn über meinem nicht mehr ganz flachen Bauch schließe. Ich tapse leise aus dem Schlafzimmer in den Flur. In der Küche brennt kein Licht, also biege ich links ab in Richtung Wohnzimmer. Im Türrahmen bleibe ich stehen.

Mein Ehemann schläft tief und fest auf dem Sofa, in den Armen hält er ein winziges Bündel an die Brust gedrückt. Das ist nun schon der dritte Morgen, an dem ich ihn so vorfinde.

»Du brauchst deinen Schlaf«, hat er mir gestern Morgen erklärt, als ich mit ihm schimpfte, weil er sie nicht einfach mit zu uns ins Bett gebracht hat.

»Du aber auch«, stellte ich fest.

Und jetzt liegt er schon wieder hier, und er muss heute arbeiten.

Ich habe Mitleid mit ihm. Er muss doch frieren. Es ist Ende März, und die Nächte werden kühler, besonders hier in den Hügeln von Adelaide. Wir haben die Heizung in unserem Haus, das einmal Bens Großmutter gehörte, immer noch nicht erneuert. Sie hat ihn quasi großgezogen und ihm das Haus hinterlassen, als sie starb. Wir wohnen jetzt seit etwa drei Jahren hier, können uns aber nicht viel leisten von seinem Gehalt als Tierpfleger und meinem als Teilzeit-Junior-Tierpflegerin. Wenn ich nur als Fotografin mehr verdienen könnte.

»Du kannst nicht erwarten, dass so etwas über Nacht passiert«, sagt Ben mir immer wieder.

Trotzdem wünschte ich, es wäre so.

Ich gehe zurück in den Flur und hole eine Decke aus dem Gästezimmer. Auf Zehenspitzen nähere ich mich damit dem schlafenden Ben und breite die Decke über ihm aus. Er bewegt sich und schlägt die Augen auf, deren Blau im Dämmerlicht noch dunkler ist als sonst. Armer Kerl, er sieht furchtbar müde aus.

»Sorry, ich wollte dich nicht aufwecken«, flüstere ich und schiebe mich neben ihn aufs Sofa. Ich streiche ihm mit den Fingern über die stoppelige Wange. »Du siehst erschöpft aus«, füge ich besorgt hinzu.

»Mir geht’s gu-« Sein Satz wird von einem heftigen Gähnen unterbrochen. Seine breite Brust hebt und senkt sich, doch das Bündel darauf schläft unbeeindruckt weiter.