Das Haus am Kongo - Wilson Collison - E-Book

Das Haus am Kongo E-Book

Wilson Collison

4,6

Beschreibung

Und ewig lockt der Dschungel! Die 26-jährige blonde Dolly hat weder Geld noch ein Dach über dem Kopf. Ihr Problem aber trägt den Namen Bill. Denn die kesse "Gelegenheits-Wahrsagerin" mit hohen Prinzipien strandet mit ihrem zwar gut aussehenden, aber chronisch unzuverlässigen Geschäftspartner nach Schiffbruch auf dem Kongo-Fluss mitten im Dschungel. Die beiden finden Unterschlupf im Haus des Dschungeldoktors Warwick. Bill - in USA wegen Mordes gesucht - und die vom ewigen Urwaldleben gelangweilte Mrs Warwick finden sofort Gefallen aneinander. In der tropischen Urwaldhitze beginnen Nerven wie Begierden rasch blank zu liegen, Eifersucht und Misstrauen um sich zu greifen. Das Beziehungsdrama nimmt seinen unerbittlichen Lauf.

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Seitenzahl: 237

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Das Haus am Kongo

Gewidmet Harry Rapf

Erste Auflage

© 2015 Louisoder Verlagsgesellschaft mbH

Müllerstraße 27, 80469 München

© 1934 Robert M. McBride & Company

Alle deutschsprachigen Rechte vorbehalten

www.louisoder-verlag.de

Originaltitel: Congo landing

Übersetzung: Bettina Arlt

Korrektorat: Ilona Buth

Covergestaltung: Cosmosnet

ISBN: 978-3-944153-19-3

INHALT

Erstes Kapitel

Zweites Kapitel

Drittes Kapitel

Viertes Kapitel

Fünftes Kapitel

Sechstes Kapitel

Siebtes Kapitel

Achtes Kapitel

Neuntes Kapitel

Zehntes Kapitel

Elftes Kapitel

Zwölftes Kapitel

Dreizehntes Kapitel

Vierzehntes Kapitel

Fünfzehntes Kapitel

Sechzehntes Kapitel

Siebzehntes Kapitel

Achtzehntes Kapitel

Neunzehntes Kapitel

Zwanzigstes Kapitel

Einundzwanzigstes Kapitel

Erstes Kapitel

Dolly lief so lange auf dem Deck entlang, bis sie das Ende erreicht hatte. Es war ein sehr kleines Deck. Dolly nannte es „intim“.

Sie blieb stehen und sah zum Himmel hinauf. Sie zog lange an der Zigarette, ging zur Reling und lehnte sich mit einem Seufzer darüber. Auf einmal war ihr ein wenig melancholisch zumute. Es musste die Hitze sein oder der Whiskey, den Bill ihr aufgedrängt hatte. Jemand hatte ihr geraten, in Afrika vor Sonnenuntergang keinen Alkohol zu trinken. Doch diesen Rat hatte sie in den Wind geschlagen.

Sie nahm ihren schmutzig weißen Tropenhelm ab und schüttelte ihr blondes Haar. Ihr Kopf fühlte sich heiß und verschwitzt an. Was würde sie nicht für eine kalte Dusche geben? Ein schönes sauberes, gefliestes Badezimmer und einen Duschkopf, der ihren nackten Körper mit Wasser bespritzte. Mit einem ironischen Lächeln dachte sie bei sich, wie gern sie nur fünf Minuten lang den Lärm und das Getöse von Manhattan im Ohr hätte. Danach würde sie freiwillig nach Afrika zurückgehen.

Aber dieser Wunsch würde ihr nicht erfüllt werden. Keine Chance, dachte Dolly und setzte sich den Tropenhelm wieder auf den Kopf.

Sie stellte ihre Ellbogen auf die Reling, stützte ihr Gesicht auf die Hände und starrte hinab ins schlammige Flusswasser. Das gleichmäßige Klopfen der Motoren und das Platschen des Schaufelrads im trüben Wasser drangen zu ihr herauf. Am Ufer sonnten sich träge riesige Krokodile und wirkten dabei so selbstvergessen, dass Dolly ganz fasziniert war und sich wünschte, sie wäre als Krokodil im Kongo geboren worden.

In einiger Entfernung hörte sie vom Flussufer das Schlagen und Spalten von Äxten, mit denen die schwarzen Einheimischen Holz hackten. Dann und wann gelang es ihr, einen Blick auf sie zu erhaschen, während sich der Dampfer Elizabeth langsam und mühsam durch den Fluss kämpfte, der im Sonnenlicht schimmerte wie dunkle, heiße, aufgerührte Schokolade. Das Sonnenlicht selbst war auch verdammt heiß, dachte Dolly. Es verbrannte einem die Haut und man sehnte sich nach dem Klimpern von Eiswürfeln in einem kalten Drink. Sie sah, wie den Einheimischen der Schweiß die schwarzen Rücken hinablief, und hier und da blitzte das Weiß ihrer Lendenschurze zwischen den Bäumen hervor, die sich von ihrer ebenholzfarbenen Haut abhoben.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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