Verlag: SCOVENTA Kategorie: Ratgeber Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2013

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E-Book-Beschreibung Das kleine Buch vom Krebs - Wolf-Dietrich Beecken

Mit großer Naivität lassen wir uns heute von Ärzten, Krankenkassen und der Gesundheitspolitik den Umgang mit Krebs diktieren. Nicht der mündige Bürger entscheidet über Vorsorge, Diagnostik, Therapie und wissenschaftliche Entwicklungen, sondern die vermeintlich zuständigen Akteure und Institutionen des Gesundheitswesens. Der Arzt und Wissenschaftler Wolf-D. Beecken macht uns in seinem Buch bewusst, dass Krebs eine sehr häufige und individuelle Bedrohung ist, die nur unzureichend mit Standardverfahren bekämpft werden kann. Er leistet im besten Sinne Aufklärungsarbeit in einem undurchdringlich erscheinenden medizinischen Dschungel. "Das kleine Buch vom Krebs" macht aus Laien mündige Gesprächspartner, aus Betroffenen Patienten, die auf Augenhöhe mit den Akteuren im Gesundheitswesen reden können.

Meinungen über das E-Book Das kleine Buch vom Krebs - Wolf-Dietrich Beecken

E-Book-Leseprobe Das kleine Buch vom Krebs - Wolf-Dietrich Beecken

Wolf-D. Beecken

Das kleine Buch vom

KREBS

Die Krankheit verstehen

Erste Auflage 2013© SCOVENTA Verlagsgesellschaft mbH

Das gesamte Werk ist urheberrechtlich geschützt.© 2013 by Wolf-D. Beecken. Alle Rechte vorbehalten. Jede Verwendung des vorliegenden Werks, einschließlich aller Grafiken, sowie Auszüge desselben bedürfen der vorherigen schriftlichen Genehmigung durch den Autor. Dies gilt auch für sämtliche Formen medialer Verwendungs- und Aufführungsmöglichkeiten.

Lektorat: Christine NouikatCover & Satz: Anja Fuchs, www.anjafuchs.comGesetzt aus der Stempel Garamond

ISBN: 978-3-942073-19-6

www.scoventa.de

Inhaltsverzeichnis

1.Warum und von wem dieses Buch geschrieben wurde

2.Das Krebs-Puzzle

2.1Am Anfang steht die Angst

2.2Die Magie der Statistiken

2.3Krebs und das Gesundheitssystem

2.4Eine teure Krankheit

2.5Aufklärung damals und heute

3.Krebs – was ist das?

3.1So funktioniert das Leben

3.2So funktioniert der Krebs

4.Von der Diagnose zur Prognose

4.1Früherkennung

4.2Abklärung eines Verdachts: Die Diagnostik ausschöpfen

4.3Alles geprüft und erkannt: Therapieziele und Prognosen

5.Den Krebs bekämpfen: Therapien im Überblick

5.1Operative Therapien: Entfernen des Tumors

5.2Bestrahlungstherapien: Bekämpfung durch Energie

5.3Medikamentöse Therapien: Bekämpfung durch Gifte

5.4Komplementäre Therapien: Die Bekämpfung optimieren

6.Ein Blick auf die Forschung

7.Plädoyer für aufgeklärtes und rationales Handeln

Glossar: Die Sprache der Ärzte und Wissenschaftler

Bibliographie

Ein kleines Buch, gewidmet einer großen Familie

Otto-Robert(†) und Ingrid, Nik und Li, Volker und Christiane mitViktoria und Frederik, Jan-Wilhelm und Catharina mit Fritz,Caspar, Martha, Joseph und Louis, Tobias und Franziska mitTimon, Melchior, Pia und Elias, Nikolaus und Ute mit RosaLi,Jona und Felix, Carsten und Sandra mit Bryan und Ben

und ganz besonders

Johanna mit Tom, Nik, Finn, Josh und Mia

1.

Warum und von wem diesesBuch geschrieben wurde

Brauchen wir wirklich ein weiteres Buch über Krebs? Nach zwei Jahren intensiver Arbeit an diesem Buch, in denen ich mir genau diese Frage immer wieder gestellt habe, ist meine Antwort ein überzeugtes Ja. Es gibt zahlreiche Gründe, warum dieses Buch notwendig ist – der entscheidende ist allerdings, dass es beim Verstehen einer bedrohlichen Krankheit hilft.

Verstehen ist die Grundlage von Wissen, und Wissen wiederum ist die notwendige Bedingung für selbstbestimmtes, rationales und richtiges Handeln. Krebs ist eine Krankheit, die Handeln erfordert – und zwar auf zahlreichen Ebenen. Nicht nur der Betroffene muss handeln; auch seine Angehörigen und sein gesamtes Umfeld sind dazu gezwungen. Wenn man es genau betrachtet, gilt das für jeden von uns. Krebs ist längst nicht mehr nur eine fiktive Gefahr, sondern eine sehr reale. War es Ende des Zweiten Weltkrieges noch so, dass man davon ausgehen konnte, von diesem Schicksal verschont zu bleiben, erkrankt mittlerweile jeder Zweite von uns im Laufe seines Lebens an einer Krebserkrankung; manche sogar mehrfach. Etwa jeder Vierte verstirbt daran. Krebs bedroht uns zu jeder Zeit: im frühen Kindesalter, während wir heranwachsen, im Zenit unseres Daseins und ganz besonders in unserer hart erarbeiteten und wohlverdienten Zeit der Ernte und des Genusses. Jeder von uns wird mit ziemlicher Sicherheit im Laufe seines Lebens ein Mal oder sogar öfter – direkt oder indirekt – von Krebs betroffen sein. Ich finde es deshalb sehr wichtig, dass man sich auch als aktuell gesunder Mensch mit dieser Thematik auseinandersetzt. Mit meinem Buch möchte ich allen die Schwellenangst vor einem angsteinflößenden Thema nehmen, weil ich der Ansicht bin, dass das Verstehen von Krebs ganz wichtig ist, wenn man sich ihm – sei es als Betroffener, als Angehöriger oder einfach als aufgeschlossener und interessierter Bürger – stellen will.

Ich möchte von vornherein festhalten, dass es sich bei Krebs nicht um eine einzelne Erkrankung, sondern um eine Gruppe von mehr als hundert unterschiedlichen Tumorerkrankungen handelt, welche alle zum Tode führen, wenn man sie nicht behandelt – besser gesagt, wenn man nicht handelt. Das Handeln eines Betroffenen – wie ich es im Zusammenhang mit diesen Erkrankungen meine – bezieht sich allerdings nicht nur auf das Therapieren eines Tumors. Der Kampf mit dem Krebs bedeutet viel mehr: Wir werden mit unseren Urängsten (vor Schmerzen, vor Hilflosigkeit, vor dem Sterben) konfrontiert und müssen uns – oft zum ersten Mal in unserem Leben – mit ihnen auseinandersetzen. In dieser Situation dürfen wir die Angst nicht zum handlungsbestimmenden Affekt werden lassen, sonst entscheiden wir falsch. Als Erstes sollten wir unsere Reaktionen – häufig ein Resultat von evolutionär bedingten Verhaltensweisen und Gewohnheiten – richtig einschätzen können. Der zweite Schritt heißt: Wissen über Krebserkrankungen akquirieren, um Abweichungen und Besonderheiten wahrnehmen und einschätzen zu können. Denn jede Krebserkrankung ist individuell und braucht ihre eigene Methode der Behandlung. Als Nächstes sollten wir über das Instrumentarium der Ärzte informiert sein, d. h. über die diagnostischen und therapeutischen Instrumente und Mittel, um sie richtig einschätzen zu können – damit ist „richtig für den Einzelnen“ gemeint. Wir müssen uns außerdem noch mit den Akteuren (Ärzten, Wissenschaftlern, Naturheilpraktikern, Politikern) und Institutionen (Gesundheitssystem, Pharmaindustrie, Krankenhäuser, Praxen) rund um Krebs bekannt machen, mit anderen Worten: Wir müssen deren Vorgaben und Handlungsmotive kennen, um Vorgehensweisen, Beschlüsse und Äußerungen korrekt einschätzen zu können. Krebs zu bekämpfen bedeutet also auch, aufgrund von fundiertem Wissen rationale Entscheidungen zu treffen – in Kooperation mit allen involvierten Parteien.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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