Verlag: Dryas Verlag Kategorie: Gesellschafts- und Liebesromane Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2016

Das Leben ist ein zotteliges Ungetüm E-Book

Jesko Wilke  

4.28571428571429 (42)
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E-Book-Beschreibung Das Leben ist ein zotteliges Ungetüm - Jesko Wilke

"Die Frau, mit der ich zusammen lebe, ist fantastisch. Nicht nur, dass sie umwerfend aussieht, sie ist auch noch selbstbewusst, humorvoll, tolerant und tierlieb. Der Altersunterschied? Ließ sich nicht vermeiden, es handelt sich um meine Tochter." Weil er pleite ist, zieht Türsteher Stefan Fischer mit seinem cleveren Hund Amok zu seiner Tochter Carla. Dank einer Verwechslung ergattert er kurz darauf den Top-Job als Creative Director einer angesagten Werbeagentur, doch mit dem Dienstporsche kommen die Probleme. 1. Stefan hat nicht die geringste Ahnung von Werbung. 2. Seine Tochter darf auf keinen Fall erfahren, dass ihr Vater sich als Hochstapler betätigt. 3. Carla hütet selbst ein Geheimnis. Dann setzt ein Todesfall eine folgenschwere Kettenreaktion in Gang: Die Vater-Tochter-Hund-WG gerät in heftige Turbulenzen ...

Meinungen über das E-Book Das Leben ist ein zotteliges Ungetüm - Jesko Wilke

E-Book-Leseprobe Das Leben ist ein zotteliges Ungetüm - Jesko Wilke

Das Leben ist ein zotteliges UNGETUEM

von Jesko Wilke

Inhaltsverzeichnis

Widmung

Prolog

Das Leben ist ein zotteliges Ungetüm

Glossar

Danksagung

Impressum

Leseprobe

Für Jarka, Teje & Pauli

PROLOG

Die Frau, mit der ich zusammenlebe, ist fantastisch. Nicht nur, dass sie ­umwerfend aussieht, sie ist auch noch selbstbewusst, humor­­voll, tolerant und tierlieb. Doch damit nicht genug. Sie behauptet sich in einem der letzten echten Männerjobs und verdient damit mehr Geld als ich. Vor ein paar Monaten sind wir zusammengezogen. Genauer gesagt, ich bin zu ihr gezogen, weil ich mir meine alte Wohnung nicht mehr leisten konnte. Sie sagte: „Kommt einfach zu mir. Hier ist genug Platz für drei.“

Für drei? Ja drei, denn da ist auch noch Amok, mein ziem­lich cleverer Hund. Wir haben einen Deal gemacht: Amok und ich dürfen mietfrei bei ihr wohnen, dafür kümmere ich mich um den Haushalt und Amok hilft in der Werkstatt. Die Frau, von der ich rede, heißt übrigens Carla und ist fünfundzwanzig. Der Altersunterschied? Der ließ sich nicht vermeiden. Es handelt sich schließlich um meine Toch­ter.

So weit, so gut. Doch es gibt da neuerdings ein Problem: Vor ein paar Tagen ist mein männliches Selbstbewusstsein wieder aufgetaucht. Es hatte, sagen wir mal, seinen ge­­samten Jahresurlaub genommen, aber der ist nun ­definitiv vorüber. Da stand es also, mein Ego, bestens erholt und voller Tatendrang. Es sagte: „Was ist denn hier los, verdammt noch mal! Hast du etwa immer noch keinen Job? Statt­dessen hast du dich bei deiner Tochter eingenistet und zahlst nicht einmal Miete? Das kann doch nicht dein Ernst sein, Alter!“

KAPITEL I

Die Flirtphase ist ausgesprochen kurz ausge­fal­len. Schon signalisiert die attraktive Blonde, dass es losgehen kann. Und er? Er ist begeistert! Mehr als das, er ist total hin und weg von ihr. Wenn er sie unter anderen Umständen kennengelernt hätte, wäre er sicher nicht so stürmisch vorgegangen. Man hätte sich Zeit gelassen, geschaut, ob man sich überhaupt sympathisch findet. Doch ihre Körpersprache lässt keinen Zweifel zu. Sie sagt: Ich will! Hier und jetzt! Sofort! Und diese Duftwolke – einfach überwältigend! Er sieht ihre langen Beine und ...

Dann hört er, dass jemand ihren Namen ruft. Es ist eine Frauen­stimme, sie klingt erst hektisch, dann wütend und schließlich verzweifelt. Das gibt Ärger, denkt er, doch es ist bereits zu spät.

„Hey, Sie da!“

Ich hebe den Kopf, um zu schauen, ob ich gemeint bin, und sehe eine Frau, die mir im Stechschritt entgegeneilt.

„Können Sie nicht aufpassen, verflucht noch mal?“, faucht sie aus einem eleganten Outfit, das unpassenderweise in übergroßen, gelben Gummistiefeln steckt. Sie wirft ihren dunklen Pony aus dem Gesicht. Ihr wutverzerrtes Antlitz reißt mich aus meinen Gedanken – Amok! Verdammt, wo steckt der Köter?

Dann sehe ich, was passiert ist.

„Sorry, aber die sind beide nicht an der Leine gewesen, oder?“, sage ich.

„Natürlich nicht! Ich habe Sie ja auch gar nicht kommen sehen!“, schnauzt die Lady.

„Ach so. Und das ist meine Schuld?“

Sie stiert mich an.

„Rhetorische Frage, Sie brauchen nicht zu antworten“, ergänze ich, um einen sachlichen Tonfall bemüht.

Vermutlich sieht sie hinter ihrer Brille sogar ganz hübsch aus – falls sie ihre Gesichtsmuskulatur wieder unter Kon­trolle kriegt. Doch ich fürchte, das wird dauern. Sie hebt die Arme, bewegt sich ein paar Meter auf unsere kopulierenden Hunde zu und brüllt: „Aus! Verdammt noch mal, geh runter von meiner Cindy!“ Und dann, an mich gewandt: „Wir müssen sie trennen, nun machen Sie schon, bevor es zu spät ist!“

„Das würde ich lieber nicht versuchen. Sie wissen doch, wie das bei Hunden funktioniert.“ Ich zeige ihr meine Handflächen und lasse sie ineinander greifen. „Sie würden Ihrer Hündin nur Schaden zufügen, wenn Sie da mit Gewalt rangehen.“

Sie lässt die Arme sinken. „Aber wir müssen etwas tun. So rufen Sie doch Ihren verdammten Köter zurück!“

Ich schaue zu den Hunden hinüber. Amok hechelt. Er um­­klammert den Hinterleib einer Golden-Retriever-Hündin mit den Vorderpfoten und zeigt begattungstypische Hüft­­bewegungen. Im Blätterdach über uns zwitschern Vögel. Die Luft ist mild und riecht wie der Weichspüler, den ich neulich gekauft habe. Muss an den Maiglöckchen liegen, die hier überall im Park herumstehen.

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