Das magische Amulett #54: Der Fluch der schönen Myrna - Jan Gardemann - E-Book
Beschreibung

Das magische Amulett Band 54 Roman von Jan Gardemann Der Umfang dieses Buchs entspricht 101 Taschenbuchseiten. Als Sir Andrew stirbt, erweist seine Haushälterin ihm einen letzten Dienst: Sie übergibt der Amulettforscherin Brenda Logen ein Liebesamulett und bittet sie, sich um die beiden Söhne des Verstorbenen zu kümmern. Maud glaubt, dass die jungen Männer in Lebensgefahr sind, und so macht sich Brenda auf den Weg, um nach dem Rechten zu sehen. Als sie das Castle von Sir Andrew erreicht, sind die Brüder jedoch keineswegs erfreut sie zu sehen..

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Seitenzahl:105

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Jan Gardemann

Das magische Amulett #54: Der Fluch der schönen Myrna

Romantic Thriller

BookRix GmbH & Co. KG80331 München

DER FLUCH DER SCHÖNEN MYRNA

Das magische Amulett Band 54

Roman von Jan Gardemann

 

Der Umfang dieses Buchs entspricht 101 Taschenbuchseiten.

 

Als Sir Andrew stirbt, erweist seine Haushälterin ihm einen letzten Dienst: Sie übergibt der Amulettforscherin Brenda Logen ein Liebesamulett und bittet sie, sich um die beiden Söhne des Verstorbenen zu kümmern. Maud glaubt, dass die jungen Männer in Lebensgefahr sind, und so macht sich Brenda auf den Weg, um nach dem Rechten zu sehen. Als sie das Castle von Sir Andrew erreicht, sind die Brüder jedoch keineswegs erfreut sie zu sehen..

 

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing

sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2016

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement

mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2016

Alle Rechte vorbehalten.

Prolog

»Sie müssen den Kerzenschein gesehen haben, als mein Bruder und ich uns im Arbeitszimmer unseres Vaters aufhielten«, erklärte Dennis völlig hingerissen von der Schönheit der fremden Frau. Henry stieß ihm den Ellenbogen in die Seite und warf ihm einen warnenden Blick zu. Offenbar fand er, dass es die Frau nichts anging, was sie in dem Castle machten. Myrna wirkte nun sichtlich erleichtert. »Wie dem auch sei. Dieses Licht hat mich durch die Nacht und das Unwetter geleitet bis vor die Tür dieses Castles.« Sie lächelte verunglückt. »Ehrlich gesagt, hatte ich beim Anblick dieses düsteren Kastens erst mit dem Gedanken gespielt, wieder zu meinem Wagen zurückzukehren. Dieses Gemäuer sieht aber auch zu unheimlich aus. Bis auf das eine schwach erhellte Fenster war dieses Schloss dunkel...«

1

»Brenda Logan - was für eine Freude, Sie bei uns zu sehen!«

Ich blieb stehen und blickte mich in der Halle des >Victoria and Albert Museums< um.

Ein junger Mann in einem senfgelben Anzug und mit bordeauxroter Krawatte um den Hals kam mir freudestrahlend entgegen. Sein Haar war schütter und von einer undefinierbaren hellen Farbe. Hell waren auch seine Augen, blass sein Teint. Man hätte Jocey Therpia auf den ersten Blick für einen unscheinbaren, nichtssagenden Mann halten können. Doch wenn man genau hinsah, bemerkt man, wie gut sein Anzug saß, wie perfekt dessen Farbe mit der Farbe seines Haars harmonierte. Die Krawatte setzte einen auffälligen Akzent und verlieh dem durchscheinenden Erscheinungsbild des jungen Mannes einen extravaganten Touch.

Die Sohlen von Joceys schwarzen Designerschuhen gaben ein hallendes Klacken von sich, während er mit ausgebreiteten Armen auf mich zustrebte.

»Hallo, Jocey«, begrüßte ich den Mann. Er umarmte mich und drückte mir einen Kuss auf jede Wange. Dann umfasste er meine Schultern, streckte die Arme und musterte mich anerkennend.

»Du siehst fabelhaft aus, Brenda«, schwärmte er. »Dein weizenblondes Haar korrespondiert hervorragend mit deinem schwarzen Kostüm. Es lässt dein Haar förmlich erstrahlen und verleiht deinen grünen Augen ein geheimnisvolles Aussehen.« Er zwinkerte mir zu. »Und es betont deine Figur ungemein.«

»Du siehst auch klasse aus, Jocey«, erwiderte ich und lächelte gewinnend.

Jocey Iherpia hatte in London Kunstgeschichte studiert und arbeitete als Historiker im >Victoria and Albert Museum<. Das weltgrößte Museum für angewandte und dekorative Kunst hatte Jocey eine Menge zu verdanken, denn mit der Neugestaltung der Ausstellungsräume hatte er viele neugierige Besucher in das Museum gelockt.

»Was für eine Ehre, eine Archäologin aus dem British Museum in diesen Hallen begrüßen zu dürfen.« Jocey wurde wegen seiner überschwänglichen Art oft für homosexuell gehalten. Doch das war er nicht. Frauen, die sich auf Jocey eingelassen hatten, schwärmten von seinem mitfühlenden, herben Charakter, und von der Leidenschaft, die er an den Tag zu legen imstande war.

Nur eignete Jocey sich anscheinend leider nicht für eine dauerhafte Beziehung. Er wechselte seine Freundinnen, wie andere die Schnittblumen in ihren Vasen.

Dieser Spruch stammte von Jocey selbst. »Frauen verwelken leider viel zu schnell, wenn man sie einmal erobert hat«, gestand er mir einmal, als er mich zum Essen ausgeführt hatte. Wenig später versuchte er sein Glück bei mir. Doch ich gab diesem unscheinbaren Paradiesvogel einen Laufpass. Daniel Connors, mein Ehemann, ließ es mir nämlich an nichts fehlen. Ich war glücklich mit ihm und liebte ihn über alles. Es wäre mir im Traum nicht eingefallen, diesem Glück durch ein kurzes Techtelmechtel einen Spritzer Gift beizumischen.

»Ich bin nicht gekommen, um mir deine neugestaltete Abteilung „Kleidung im Wandel der Zeit“ anzusehen«, musste ich Jocey schon wieder enttäuschen. »Ich habe eine Verabredung im Pirelli Garten.«

Dieser Garten befand sich im Innenhof des >Victoria and Albert Museums<. Ich war gerade im Begriff gewesen, ihn zu betreten. Die Glastür, hinter der die üppigen Gewächse im Sonnenlicht leuchteten, war nur wenige Schritte entfernt.

Jocey ließ mich los und machte einen Schmollmund. Doch er war kein Mann, der sich durch eine Abfuhr die gute Laune verderben ließ.

»Dass du ein Rendezvous im Pirelli Garten hast, beweist deinen vorzüglichen Geschmack«, sagte er anerkennend.

»Es ist kein Rendezvous«, stellte ich richtig. »Ich treffe mich mit einer Frau. Sie will mir irgendwelche Informationen über ein Amulett zukommen lassen.«

»Du bist also sozusagen dienstlich hier«, stellte Jocey schmunzelnd fest. Er wusste, mein Steckenpferd ist die Amulettforschung.

»Kann schon sein«, erwiderte ich ausweichend. »Die Frau tat am Telefon sehr geheimnisvoll. Sie scheint aber wirklich etwas auf dem Herzen zu haben.«

»Klingt mysteriös«, merkte Jocey an und schüttelte sich übertrieben.

»Ich verstehe gar nicht, wie sich eine so liebreizende Frau wie du, mit so unheimlichen Dingen wie Magie und Zauberei beschäftigen kann.«

Ich zuckte die Achseln. Manchmal war es mir selber unheimlich, dass ich immer wieder in den Bann der magischen Amulette geriet.

»Muss wohl Schicksal sein«, gab ich leichthin zurück, weil ich dieses Thema nicht vertiefen wollte. Jocey glaubte ohnehin nicht an die Existenz von Magie. Seine Bemerkung war nicht halb so ernst gemeint, wie sie klang.

»So, wie es dein Schicksal ist, sich mit schönen Dingen wie Mode und Kunst zu befassen, ist es meines, böse Amulette aufzuspüren und unschädlich zu machen«, erklärte ich mit gruseliger Stimme. dass meine scherzhaft klingende Bemerkung genau der Wahrheit entsprach, wusste Jocey natürlich nicht.

»Dann will ich dich mal nicht länger von deinem Schicksalsweg abhalten, Brenda«, sagte er und lächelte charmant. »Falls du und diese mysteriöse Frau aber eine Führung durch das Museum wünschst, könnt ihr gerne auf mich zurückgreifen.«

»Das werden wir ganz bestimmt.« Ich hauchte Jocey einen Kuss auf die Wange und wandte mich ab. »Und falls du mal einen Tipp brauchst, wie du dein Outfit durch Magie noch verbessern kannst, scheue dich nicht, mich anzusprechen!«, warf ich ihm scherzend über die Schulter zu.

»Das habe ich ganz gewiss nicht nötig«, rief Jocey in gespielter Empörung hinter mir her.

2

Ich drückte die Tür zum Pirelli Garten auf und trat in den umfriedeten Hof des Museums. Warme Luft und der schwere süßliche Duft von Jasminblüten und Oleander wehte mir entgegen.

Der Garten war im Stil einer italienischen Piazza angelegt. In der Mitte plätscherte fröhlich und unbeschwert ein Brunnen. Dieser Brunnen war es, dem meine Aufmerksamkeit galt. Maud Hamilton und ich hatten ihn als Treffpunkt ausgewählt.

Ein junges Pärchen wandte sich in diesem Moment von dem Brunnen ab und schlenderte Arm in Arm davon. Ich erblickte eine einfach gekleidete Frau. Sie hatte dem Brunnen den Rücken zugekehrt und blickte angespannt zur Glastür hinüber, durch die ich gekommen war.

Der derbe Rock und die Jacke der Frau waren schwarz. Sie hatte einen Damenhut auf dem Kopf. Ein schwarzer Trauerflor war mit silbernen Hutnadeln an die schmale Krempe geheftet.

Die Frau blickte erwartungsvoll zu mir herüber. Ihre Miene war ernst und traurig. Doch in ihren Augen blitzte Erkennen auf. Die Art und Weise, wie sie ihre Handtasche jedoch an ihren Körper presste, verriet, dass sie sich in dem prächtigen Garten offenbar nicht wohl fühlte.

Ich wusste, Maud Hamilton stammte aus Wales. Sie wohnte in einem kleinen Ort mit langem, unaussprechlichem Namen, wie es für walisische Dörfer typisch war.

Aber auch ohne dieses Wissen wäre für mich leicht zu erkennen gewesen, dass Maud Hamilton vom Lande stammte und eine Weltstadt wie London ihr Furcht und Respekt einflößte.

»Maud Hamilton?«, fragte ich, als ich auf die Frau zutrat.

Maud nickte eifrig. »Ich habe Sie gleich erkannt, Brenda«, plapperte sie drauflos, offenbar erleichtert, in diesem Gewirr von Menschen endlich ein vertrautes Gesicht gefunden zu haben. Maud Hamilton hatte mein Buch über magische Amulette gelesen sie hatte es mir am Telefon erzählt. Auf der Rückseite des Buches war ein Foto von mir abgebildet, das vor gar nicht so langer Zeit von mir gemacht worden war.

»Haben Sie sich die Ausstellung im >Victoria und Albert Museum< angesehen?« Ich wollte nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen und erst ein wenig smaltalk abhalten, damit Maud sich entspannte.

Sie nickte abgehackt. »Ich klappere schon den ganzen Vormittag die Sehenswürdigkeiten von London ab. Meine Füße tun mir bereits weh.«

Sie seufzte und sah sich in dem Garten um. »Diese Stadt ist einfach überwältigend, aber auch beängstigend. Von allein wäre ich vermutlich nie auf die Idee gekommen, London einen Besuch abzustatten. Aber da ich ja nun schon einmal hier bin, muss ich mir natürlich so viel wie möglich ansehen. Wer weiß, wann ich das nächste Mal nach London kommen werde...«

»Sie hätten mir doch auch am Telefon erzählen können, was Sie auf dem Herzen haben«, meinte ich. Maud war Haushälterin von Beruf und verdiente sicherlich nicht viel. Die Zugreise nach London hatte vermutlich ein Loch in ihre Finanzen gerissen.

Maud schüttelte entschieden den Kopf. »Was ich Ihnen zu sagen haben, muss ich Ihnen persönlich mitteilen«, sagte sie bestimmend. »Außerdem muss ich mich davon überzeugen, dass Sie sich auch tatsächlich um diese Angelegenheit kümmern werden.«

Ich nahm Maud am Arm und zog sie mit mir. »Worum genau geht es denn? Dass Lord Andrew Maiden, Ihr Arbeitgeber, verstorben ist, erwähnten Sie ja bereits, und dass mit seinem Tod angeblich ein Unglück heraufbeschworen wurde.«

Maud nickte betrübt. Wir schlenderten einen gepflasterten Weg entlang, der von einem Rosenspalier umgeben war. Mauds deprimierte Stimmung schien so gar nicht zu dem fröhlichen Anblick der blühenden Rosen zu passen.

»Es hängt alles mit einem magischen Amulett zusammen«, behauptete sie.

Mit fahrigen Bewegungen klappte sie ihre Handtasche auf und holte einen schwarzen Lederbeutel hervor. »Ich habe das Amulett mitgebracht«, erklärte sie und hielt mir den Beutel hin.

Ich zögerte den Beutel an mich zu nehmen.

»Wollen Sie sich das Amulett denn nicht ansehen?«, fragte Maud irritiert.

Ich lächelte verunglückt und überlegte fieberhaft, wie ich Maud erklären sollte, dass es nicht ganz ungefährlich war, ein Amulett, in dem magische Kräfte schlummerten, zu berühren. Zu leicht könnten die übernatürlichen Kräfte auf mich überspringen und mich in ihren Bann schlagen.

Maud nickte wissend. Ihre Miene verdüsterte sich noch mehr. »Sie fürchten sich«, stellte sie mit rauer Stimme fest.

»Ich habe so meine Erfahrungen mit Amuletten«, sagte ich vage.

Maud hängte sich ihre Handtasche über die Schulter, öffnete den Beutel und ließ seinen Inhalt auf ihre offene Handfläche gleiten.

Das Amulett hatte die Form eines Herzens und war aus schwarzem Marmor gefertigt. Es war in einen Kranz aus Silber gefasst, an dem auch eine Öse befestigt war. Das Halsband fehlte jedoch.

Maud hielt mir ihre offene Hand vor das Gesicht, damit ich das Amulett genauer in Augenschein nehmen konnte. Wir mussten dabei ein ziemlich seltsames Bild abgegeben haben.

Doch das war mir momentan egal. Gebannt betrachtete ich das Herzamulett. Das Sonnenlicht brach sich schimmernd auf der schwarzbläulichen Oberfläche des Marmors. Die Runen, die tief in das Herz graviert worden waren, hatten das ganze Schmuckstück entstellt.

»Haben Sie solche Symbole schon einmal gesehen?«, fragte Maud beklommen.

Ich nickte.

»Es handelt sich um einen sehr mächtigen Zauber. Das Amulett muss etwa im fünfzehnten, oder sechzehnten Jahrhundert angefertigt worden sein.«

Maud drehte das Marmorherz herum, damit ich die Rückseite betrachten konnte. Ein Frauenantlitz war dort in das Herz graviert worden.

»Wo haben Sie dieses Amulett her?«, wollte ich wissen.

»Es stammt aus Vanbrough-Castle.« Maud wurde plötzlich rot im Gesicht. »Sir Andrew Maiden hielt es in seiner Hand, als er starb. Ich war es, die seinen Leichnam über dem Schreibtisch zusammengebrochen fand.«

»Sie haben dem Toten das Amulett aus der Hand genommen?«, fragte ich bestürzt.

Maud nickte beklommen. »Glauben Sie mir, es ist mir nicht leicht gefallen. Ich musste all meinen Mut zusammennehmen, um es zu tun. Ich bin aber fest davon überzeugt, dass es notwendig war dieses Amulett an mich zu bringen...«

Maud ließ das Amulett wieder in den Lederbeutel verschwinden. Statt dessen holte sie nun ein Exemplar meines Buches über magische Amulette aus ihrer Handtasche hervor. Ein so zerlesenes und ramponiertes Exemplar war mir noch nie zu Gesicht gekommen. Dutzende Papierschnipsel mit handschriftlichen Vermerken ragten zwischen den Seiten hervor. Der Einband war fleckig und zerknickt.

»Das hier hat Sir Andrew Maiden in seiner anderen Hand gehalten«, erklärte Maud mit gesenkter Stimme. »Ich glaube, er hat in Ihrem Buch nach einem Hinweis gesucht, wie er dieses verfluchte Amulett unschädlich machen kann.«

»Wie kommen Sie darauf?«

»Sie müssten seinen Schreibtisch sehen«, erwiderte Maud und erschauderte. »Er ist übersät mit okkulten Büchern und einem Wust aus beschriebenen Notizzetteln.«

Traurig blickte sie auf das Buch in ihren Händen hinab. »Sir Andrew hatte geahnt, dass sein Ende nahte. Doch bevor er sterben musste, wollte er das Herzamulett unbedingt unschädlich machen. Aber ich fürchte, es ist ihm nicht geglückt.«

»Und nun wollen Sie, dass ich das Amulett zerstöre?«

»Ich fürchte, das wird nicht ganz einfach werden«, entgegnete Maud. Wir setzten uns wieder in Bewegung und folgten dem Rosenpfad in Richtung auf einen kleinen, mit Parkbänken gesäumten Platz.

»Ich habe Sir Andrew einmal dabei beobachtet, wie er versuchte, das Amulett mit einem Hammer zu zertrümmern«, berichtete Maud. »Aber der Marmor widerstand den Hammerschlägen. Wutentbrannt schleuderte Sir Andrew das Amulett daraufhin in das Kaminfeuer. Doch am nächsten Morgen lag das Amulett unversehrt in der kalten Asche.«

»Vermutlich muss die Magie des Amuletts mit einem Gegenzauber gebrochen werden«, überlegte ich. Wir hatten den kleinen Platz erreicht und schwenkten in einen Weg ein, der an Oleanderbüschen vorbeiführte. »Doch um herauszufinden, wie dies bewerkstelligt werden kann, bräuchte ich genauere Informationen über die Beschaffenheit der Magie und die Herkunft des Amuletts.«