Das magische Amulett #70: Die weiße Frau von Huntington - Jan Gardemann - E-Book
Beschreibung

Das magische Amulett Band 70 Roman von Jan Gardemann Der Umfang dieses Buchs entspricht 101 Taschenbuchseiten. Professor Sloane schickt seine Mitarbeiterin, die Amulettforscherin Brenda Logan, nach Schottland. Dort ist in einer Burg eine junge Archäologin verschwunden. Als Brenda sich spät abends in der Burg umschaut, taucht plötzlich ein Fremder aus dem Dunkeln auf. Es handelt sich um den Parapsychologen Garry Pirce. Er wirkt unheimlich in seinem langen schwarzen Mantel und seinen Handschuhen, die er nicht mal bei den Mahlzeiten auszieht. Kann Brenda diesem Mann wirklich trauen?

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Seitenzahl:105

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Jan Gardemann

Das magische Amulett #70: Die weiße Frau von Huntington

Romantic Thriller

BookRix GmbH & Co. KG80331 München

Die weiße Frau von Huntington

Das magische Amulett Band 70

Roman von Jan Gardemann

 

Der Umfang dieses Buchs entspricht 101 Taschenbuchseiten.

 

Professor Sloane schickt seine Mitarbeiterin, die Amulettforscherin Brenda Logan, nach Schottland. Dort ist in einer Burg eine junge Archäologin verschwunden. Als Brenda sich spät abends in der Burg umschaut, taucht plötzlich ein Fremder aus dem Dunkeln auf. Es handelt sich um den Parapsychologen Garry Pirce. Er wirkt unheimlich in seinem langen schwarzen Mantel und seinen Handschuhen, die er nicht mal bei den Mahlzeiten auszieht. Kann Brenda diesem Mann wirklich trauen?

 

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2016

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2016

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Prolog

Unwillkürlich richtete ich den Lichtstrahl der Taschenlampe auf die Matratze und fuhr erschrocken zusammen. Der Fleck hatte eine tiefrote Farbe und sah aus wie frisches Blut! »Der Geist müsste jeden Moment erscheinen«, war hinter mir plötzlich eine wispernde Stimme zu vernehmen. Mit einem spitzen Aufschrei fuhr ich herum. Eine dunkle Gestalt regte sich im tiefschwarzen Schatten in der Ecke neben der Tür. Ich sah einen langen Mantel, der fast bis zum Boden reichte. Ruckartig richtete ich den Lichtstrahl auf das Gesicht des Fremden. Ein hageres, bleiches Antlitz schaute mich drohend an. Schwarz schimmerte das Haar im gelben Lichtkegel. »Wer... wer sind Sie?«, fragte ich zitternd.

1

Ein Blitz spaltete den grauen wolkenschweren Himmel. Sein flackernder Widerschein drang durch die verstaubten Sprossenfenster und geisterte über die fleckigen Wände des düsteren Korridors. Dann rollte mit ohrenbetäubendem Getöse der Donner über die Dächer der alten Burg.

Erschrocken fuhr Lorna Sachs zusammen. Beinahe hätte sie die Taschenlampe fallenlassen. Doch im nächsten Moment schlang Glen Hall seinen kraftstrotzenden Arm um die Hüften der jungen Frau und zog sie an sich

»Warum so schreckhaft, Lorna?«, fragte er breit grinsend. »Hast du etwa Angst vor Gespenstern?«

»Sehr witzig, Glen«, giftete Lorna und befreite sich aus dem Arm des Mannes.

Unbehaglich schaute sie sich auf dem Korridor um. Trübes Tageslicht drang durch die Sprossenfenster, an denen der Regen in Sturzbächen hinabrann. Es war später Nachmittag und nachtschwarze Gewitterwolken lasteten über dem einsamen Landstrich von Schottland. Die Mauern des Korridors waren feucht und schimmelig. Rechteckige helle Flecken verrieten, an welchen Stellen früher die Gemälde gehangen hatten. Die Türen zu den Salons standen halb offen oder hingen schief in den Angeln. Von irgendwo drang plötzlich schrilles Knarren und Quietschen. Eine Gänsehaut jagte Lorna über den Rücken und sie drängte sich unwillkürlich an Glens breite Brust.

Glen legte ihr den Arm um die Schulter. »So kenne ich dich gar nicht, Darling«, sagte er mit gedämpfter Stimme. »Du bist Archäologin. Burgen wie diese hast du schon -zig Mal durchstreift. Und alles, was sich dabei in dir regte, war wissenschaftliches Interesse. Von Furcht keine Spur.«

Plötzlich schlug Glen sich mit der flachen Hand gegen die Stirn, dass es klatschte und in dem Korridor kalt widerhallte.

»Jetzt verstehe ich, was dich so durcheinanderbringt!«, rief er und drehte Lorna zu sich um. Tief schaute er der jungen Archäologin in die Augen, betrachtete liebevoll ihre feingeschnittenen Gesichtszüge, das kurze rote Haar, das ihr Antlitz wie winzige züngelnde Flammen umgab und das in dem schummerigen Licht des Korridors geheimnisvoll schimmerte.

»Du bist wegen mir nervös, stimmte?«, flüsterte Glen und neigte sein Gesicht langsam zu dem von Lorna. Hinab, bis ihre Lippen sich fast berührten. »Vielleicht hätte ich dich heute morgen nicht fragen dürfen, ob du dich mit mir verloben willst.«

Glen küsste Lorna, aber sie schob ihn sanft von sich.

»Unsinn«, erwiderte sie. »Meine Empfindungen haben nichts mit dir zu tun.«

Glen sah plötzlich ein wenig gekränkt aus, und Lorna seufzte schicksalsergeben.. Sie ergriff seine Hand und schenkte ihm ein Lächeln.

»Kannst du nicht wenigstens während unserer Arbeit aufhören, ständig an uns und unsere Liebe zu denken?«, fragte sie ein wenig entnervt. »Vergiss nicht, warum wir hier sind. Professor Louisa Stanford erwartet, dass wir noch heute mit der Grundrisszeichnung der Burg fertig werden. Sie braucht die Unterlagen, um endlich mit der Planung für den Umbau des alten Gemäuers beginnen zu können. Bis zum Sommer soll aus dem alten Kasten schließlich ein Museum geworden sein. Bis dahin steht uns noch eine Menge Arbeit bevor.«

»Als wenn ich das nicht wüsste«, erwiderte Glen eingeschnappt. »Aber Frau Professor war auch mal jung. Bestimmt wird sie sich erinnern, wie es ist, verliebt zu sein und Verständnis für unsere ein wenig schleppende Arbeitsweise haben.«

Glen wollte wieder nach Lorna greifen, aber, flink drehte sie sich weg und sah ihren gutaussehenden Begleiter tadelnd an. »Du weißt, dass Professor Stanford es nicht schätzt, wenn du so respektlos von ihr sprichst«, meinte sie. »Außerdem geht sie unser Privatleben nichts an. Wir sind zwei Archäologen, die in ihrem Auftrag eine Grundrisszeichnung dieser Burg anfertigen wollen. Was wir in unserer Freizeit tun, ist ihr egal solange es keinen ungünstigen Einfluss auf unsere Arbeit ausübt. Aber jetzt haben wir erst einmal zu tun.«

Glen knurrte unwillig. Er hatte Lornas Wink durchaus verstanden. Sie wollte sich auf ihren Job konzentrieren und von ihm nicht mehr abgelenkt werden.

Wieder erklang hinter einer der Türen ein vernehmliches Knarren. Lorna schüttelte sich. Sie konnte sich nicht helfen. Irgendetwas an dieser Burg flößte ihr Furcht ein. Eine Befürchtung, die sich während der drei Tage, die sie nun schon zusammen mit der Archäologen-Crew in Burg Huntington verbracht hatte, langsam aber unaufhaltsam in ihr hochgeschraubt hatte, die ihr jetzt pochend bis in den Hals gestiegen war und ihr das Atmen schwer machte.

»Hab’ keine Angst«, sagte Glen, der sich neben Lorna geschoben hatte, diesmal aber darauf verzichtete, ihr einen Arm um die Schulter zu legen. »Ich bin doch bei dir. Wenn es in dieser Burg tatsächlich ein Gespenst geben sollte, werde ich es vertreibe.«

Lorna lächelte versonnen – und ihre Furcht war einen Moment wie weggeblasen. Sie fragte sich, wie es Glen immer wieder gelang, ihre Gefühle zu erraten. Er war ein einfühlsamer, liebevoller Mann. Nur nach außen hin gab er sich wie ein draufgängerischer, grober Klotz. Vielleicht war es gerade diese Charaktermischung, die Lorna an dem jungen schwarzhaarigen Archäologen so faszinierte. Lorna war sich darüber noch nicht im klaren. Aber eins wusste sie mit unumstößlicher Gewissheit: Sie liebte Glen Hall über alles. So sehr wie ihn hatte sie zuvor noch keinen Mann geliebt!

In diesem Moment stieß Glen die Tür auf, hinter der vorhin das entnervende Geräusch zu hören gewesen war. Er ließ den Strahl seiner Taschenlampe in dem Raum herumgeistern und schaute sich aufmerksam um.

»Es ist nur ein Fensterladen, der sich losgerissen hat!«, rief er Lorna dann über die Schulter zu. Er holte einen Zollstock hervor und begann das Zimmer zu vermessen.

Lorna trat zögernd ein und blieb überrascht stehen.

Mitten im Zimmer stand ein wuchtiges prunkvolles Ehebett. Das Bettgestell bestand aus dunklem Holz und war mit kunstvollen Schnitzereien versehen. Von den Verzierungen war momentan jedoch nicht sehr viel zu erkennen, denn das Bett war mit einer dicken Schicht aus Staub und Spinnweben bedeckt.

Die Wände des Schlafraums waren bemalt und zeigten einen lichten Wald. Das Fresko war stark gedunkelt, aber Lorna war sicher, dass das Wandbild, nachdem sich Frank Summers, der Restaurator der Crew, damit beschäftigt hatte, wieder in seinem alten Glanz erstrahlen würde.

Allein dieser Schlafraum mit dem prunkvollen Ehebett und den bemalten Wänden stellte für sich eine kleine Kostbarkeit dar, darüber war Lorna sich in diesem Moment bewusst. Und normalerweise hätte der Anblick des antiken Schlafgemachs Lornas Herz höher schlagen lassen. Aber ein sonderbarer Alpdruck lastete auf ihrer Brust und machte sie beklommen.

Das düstere, von Spinnweben verhangene Bett war ihr unheimlich. Drohend ragte das Kopfteil, das fast bis an die hohe Zimmerdecke reichte, vor ihr auf. Etwas Böses, Gefährliches schien von diesem Bett auszugehen. Fast schon grotesk muteten die skurril geformten Verzierungen unter der Schmutzschicht an. Lornas erster Impuls war, die Spinnweben von dem Bettgestell zu entfernen. Doch ihre Furcht war stärker und eine innere Stimme sagte ihr, dass etwas Grauenvolles unter dem Schmutz zutage treten würde.

»Lorna, was hast du?«, fragte Glen besorgt. Mit dem Zollstock herum jonglierend stand er vor der bemalten Wand und sah seine Geliebte stirnrunzelnd an. »Ich hoffe nicht, dass du dir gerade unsere Hochzeitsnacht ausmalst«, versuchte er zu scherzen. »Denn du ziehst ein Gesicht, als würdest du am liebsten Hals über Kopf davonrennen.«

Lorna schüttelte ihre Benommenheit ab. »Es... es ist nichts«, behauptete sie und holte rasch das Clipboard hervor, auf dem die Listen befestigt waren und das sie die ganze Zeit unter ihrem Arm getragen hatte. »Wie sind die Zimmermaße?«, fragte sie in geschäftigem Tonfall. Ein leichtes Zittern in der Stimme konnte sie trotzdem nicht unterdrücken.

Glen zuckte verwundert mit den Schultern und wandte sich wieder seiner Arbeit zu.

Wie in Trance trug Lorna die Maße, die Glen ihr zurief, in die Liste ein. Aus diesen Werten würden sie später die Grundrisszeichnung des Gebäudes erstellen.

Während Glen das Zimmer vermaß, ging Lorna zum Fenster hinüber. Sie wollte nicht dauernd das unheimliche Ehebett anstarren und dachte, dass ihr ein wenig frische Luft guttun würde. In den Räumen der Burg roch es nämlich nach Schimmel und feuchten Wänden. Auch dieser Gestank, an den Lorna eigentlich gewöhnt war, legte sich schwer auf ihr Gemüt. Und sie wusste auch warum. Die zahlreichen alten Möbel in den Zimmern waren alle erstaunlich gut erhalten. Und dass, obwohl die Luft in den Räumen feucht und kalt war und an den Wänden Schimmel und Schwämme wuchsen.Auch Professor Louisa Stanford hatte sich auf diese Besonderheit keinen Reim machen können. Eigentlich hätten sämtliche Möbel unter diesen Bedingungen längst ruiniert und verrottet sein müssen. Dass sie trotzdem in einem makellosen Zustand waren und außer dem fingerdicken Belag aus Staub und Spinnweben, der überall zu finden war, keine Spuren von Verwitterung zeigten, grenzte schon fast an ein Wunder.

Für Lorna war der Zustand der Möbel nur ein weiterer Beweis dafür, dass etwas mit Burg Huntington nicht stimmte!

Wie bei allen Räumen, die von diesem Korridor abzweigten, wies auch das Fenster des Schlafgemachs auf den Burghof hinaus, der wegen der hohen Mauern und der Gebäude die ihn umgaben, sehr dunkel und unheimlich wirkte. Es fiel kaum Licht in den Burghof. Selbst im Sommer, wenn die Sonne am höchsten stand, würde er im tiefen kühlen Schatten liegen.

Momentan hielten sich die beiden Archäologen in einem schmalen Gebäudetrakt auf, der genau auf der Krone der Ringmauer verlief. Lorna konnte den düsteren, regennassen Hof von hier oben aus gut überblicken. Der Hof war langgestreckt, so wie die ganze Burg. Sie erinnerte Lorna daher irgendwie an ein riesiges, steinernes Schiff, das hier in der Einöde von Schottland auf rätselhafte Weise gestrandet war. Dort, wo die Burgmauern zu einer Spitze zusammenliefen und sich der Bug des imaginären Schiffes befand, ragte ein runder massiger Turm in den düsteren Gewitterhimmel. Gekrönt wurde das monumentale Bauwerk von einem Wehrkranz, über den sich eine baufällige Kuppel spannte.

Am gegenüberliegenden Ende lag das Haupthaus, von dem die Gebäude auf der Burgmauer wie Krakenarme abgingen. Einige Fenster im Erdgeschoss des Haupthauses waren erleuchtet. Dort hatte Professor Louisa Stanford ein paar Räume herrichten lassen, die den Archäologen und den anderen Mitarbeitern als Unterkünfte dienten. Strom gab es in dem alten Gemäuer noch nicht, so dass die Zimmer mit den alten Öfen oder den Kaminen beheizt werden mussten, die sich in ihnen befanden.

Als Lorna die wenigen beleuchteten Sprossenfenster sah, die sich gelb in der Dunkelheit des Burghofes abzeichneten, kamen ihr die Menschen in der Burg plötzlich auf seltsame Weise verletzlich und schwach vor. Etwas Bedrohliches und Böses ging von den düsteren Mauern dieser Burg aus. Etwas, das die Menschen, die sich in ihr befanden, zerquetschen und vernichten könnte...

Plötzlich wurde der Fensterladen von einer Windböe erfasst und knallte direkt vor Lornas Stupsnase zu.

Erschrocken wich sie einen Schritt zurück und stieß mit Glen zusammen, der hinter ihr gestanden hatte.

Besorgt schaute der kraftstrotzende Archäologe auf seine Geliebte herab. »Was ist denn bloß los mit dir?«, fragte er einfühlsam und mit weicher Stimme. »Du bist mit deinen Gedanken nicht bei der Arbeit. An meinen Heiratsantrag denkst du angeblich auch nicht. Was also beschäftigt dich die ganze Zeit?«

Lorna zuckte unbehaglich mit den Schultern. »Ich weiß es auch nicht so genau«, gestand sie. »Irgendetwas an dieser Burg flößt mir Angst ein. Ich verstehe nicht, wie der alte Lord Huntington es so viele Jahre allein hier aushalten konnte.«

»Die Einheimischen erzählen, dass Lord Huntington angeblich verrückt war«, meinte Glen murmelnd. »Ich habe es gestern von einem Schafhirten erfahren, der in der Nähe der Burg seine Herde hütete. Wahrscheinlich hat der Lord es deswegen bis zu seinem Tod in dem Gemäuer ausgehalten, weil er verrückt war.«

Lorna schaute tadelnd zu Glen auf. »Deine Worte tragen nicht gerade dazu bei, dass ich mich in diesen Mauern wohler fühle, Glen. Besonders deshalb nicht, weil sie mich daran erinnern, unter welchen Umständen die Leiche des Lords gefunden wurde.«

»Was ist daran so unheimlich?«, wollte Glen wissen. »Dass alte Menschen in ihren Behausungen

tot gefunden werden kommt sogar in einer Großstadt wie London vor. Es ist traurig, dass alte Menschen so sehr vereinsamen können und von ihren Verwandten vernachlässigt werden.«

»Lord Huntington hatte ja auch keine Verwandten mehr«, erinnerte Lorna ihren Freund. »Er war der letzte Nachfahre seiner Sippe. Mit ihm starb ein uraltes Adelsgeschlecht.« Lorna rieb sich fröstelnd mit den Händen über die Oberarme. »Aber das ist es auch gar nicht, was ich meinte«, sagte sie. »Ich spreche vielmehr davon, dass Lord Huntington in der alten Bibliothek war, als er starb und dass er gerade seinen Nachlass verfasste, als der Tod ihn ereilte.«

»Diesem Nachlass haben wir es zu verdanken, dass wir hier sind«, erinnerte Glen. »Lord Huntingtons letzter Wille war es, dass aus seiner Burg ein Museum wird. Das gesamte Vermögen der Familie soll allein für diesen Zweck verwendet werden.«