Das magische Amulett #72: Brenda und die Fetisch-Frauen - Jan Gardemann - E-Book

Das magische Amulett #72: Brenda und die Fetisch-Frauen E-Book

Jan Gardemann

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Beschreibung

Das magische Amulett Band 72Roman von Jan GardemannDer Umfang dieses Buchs entspricht 100 Taschenbuchseiten.Afrikanische Zauberpriesterinnen in Gefahr! Wieder einmal arbeiten Brenda Logan und ihr Mann Daniel Connors als Team zusammen, und ein weiteres "Amulett"-Mysterium verschlägt sie bis nach Westafrika. Eine exotische Welt erwartet sie, und mittendrin ein Fall von Machtmissbrauch, der äußerste Gefahr heraufbeschwört. Hat Brenda in letzter Sekunde einen rettenden Einfall?Ja

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MOBI

Seitenzahl: 103




Jan Gardemann

Das magische Amulett #72: Brenda und die Fetisch-Frauen

BookRix GmbH & Co. KG80331 München

Brenda und die Fetisch-Frauen

Das magische Amulett Band 72

Roman von Jan Gardemann

 

Der Umfang dieses Buchs entspricht 100 Taschenbuchseiten.

 

Afrikanische Zauberpriesterinnen in Gefahr! Wieder einmal arbeiten Brenda Logan und ihr Mann Daniel Connors als Team zusammen, und ein weiteres „Amulett“-Mysterium verschlägt sie bis nach Westafrika. Eine exotische Welt erwartet sie, und mittendrin ein Fall von Machtmissbrauch, der äußerste Gefahr heraufbeschwört. Hat Brenda in letzter Sekunde einen rettenden Einfall?

 

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2016

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2016

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

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Prolog

Da stieß der Fahrer plötzlich einen schrillen Schrei aus. Ich riss meinen Kopf zu ihm herum und erstarrte. Draußen vor der Windschutzscheibe war das Gesicht eines Schwarzen zu sehen. Sein Kopf baumelte von oben herab, denn der Kerl lag auf dem Dach und hatte sich mit seinem bloßen Oberkörper vornübergebeugt. Die schwarze Haut des Mannes schien mit Asche und Staub bedeckt zu sein, die eine graue spröde Kruste auf dem Gesicht gebildet hatte. Doch am schrecklichsten waren die Augen des Schwarzen. Sie waren milchweiß. Mit bloßer Faust schlug der Fremde nun auf die Windschutzscheibe ein. Glas splitterte unter den kräftigen, brutalen Hieben. Das verunstaltete Gesicht des Afrikaners blieb dabei jedoch völlig unbeteiligt. Da fuhr der Arm des unheimlichen Schwarzen auch schon durch die zerstörte Windschutzscheibe und packte den Fahrer am Kragen.

1

»Sie machen Ihre Sache hervorragend, Alloua«, lobte Dr. Daniel Connors. Dumpf drang seine Stimme hinter dem Mundschutz hervor. Er befand sich in einem großen OP-Saal des bekannten St. Thomas Hospitals in London, wo er als Arzt und Neurologe arbeitete. In dem Raum roch es steril. Es herrschte ein diffuses Halbdunkel. Nur der OP-Tisch war von grellem Licht überflutet. Auf dem OP Tisch lag eine beleibte Frau. Sie hieß Anita Sounders. Die Frau stand unter Narkose und bekam von dem, was um sie herum geschah, nichts mit.

Die medizinischen Überwachungsgeräte summten ruhig vor sich hin. Der Anästhesist, ein junger, kräftig gebauter Bursche namens Peter Hiller, kauerte auf einem Hocker und überwachte die Geräte. Er kaute gelassen auf einem Kaugummi herum, nickte dann und wann zufrieden und signalisierte Dr. Connors mit erhobenem Daumen, dass mit der Patientin alles in Ordnung war.

Daniel gegenüber, auf der anderen Seite des OP-Tischs, stand Dr. Alloua Kinga. Sie stammte aus dem westafrikanischen Staat Elfenbeinküste. Ihr dunkles Gesicht schimmerte feucht. Hell und aufs äußerte konzentriert leuchteten ihre großen braunen Augen aus dem Schlitz hervor, den der Mundschutz und die OP-Haube für die Augenpartie ließen. Eine junge Assistentin tupfte Alloua mit einem weißen Tuch die Schweißperlen von den Brauen.

Allouas Schweißausbruch war nicht der Temperatur zuzuschreiben, die in dem OP-Saal herrschte. Aus medizinischen Gründen musste der OP-Bereich kühl gehalten werden. Außerdem trüg Alloua nur einen dünnen grünen OP-Kittel, der der zierlichen Frau mit der schlanken Figur um einige Nummern zu groß zu sein schien. Das Ganze sah sehr luftig aus und betonte die ruhige, kraftvolle Ausstrahlung der Afrikanerin.

Nein, Alloua war wegen etwas ganz anderem ins Schwitzen geraten. Das erste Mal führte sie eine komplizierte Operation alleine durch! Sie hatte Anita Sounders eine hauchdünne Sonde in die Nase geführt und den dünnen Schlauch durch einen kleinen, künstlichen Kanal bis in das Gehirn der Frau geschoben. Nun entfernte sie mit den Präzisionsinstrumenten am Ende der Sonde einen kleinen Tumor, der sich im vorderen Hirnlappen der Patientin gebildet und ihr heftige Migräneanfälle verursacht hatte.

Dr. Connors verfolgte den Eingriff aufmerksam, nickte Alloua aufmunternd zu. Auf einem Monitor konnte er genau beobachten, was die afrikanische Ärztin gerade tat, denn die Sonde, mit der Alloua arbeitete, war an eine Videokamera gekoppelt.

Für gewöhnlich arbeitete Dr. Alloua Kinga in der größten Klinik von Yamoussoukro, der Hauptstadt des afrikanischen Staates. Die Klinik war vor kurzem mit den modernsten medizinischen Geräten ausgerüstet worden. Alloua war nun im Rahmen eines Fortbildungsprogrammes der Klinik für mehrere Monate nach London geschickt worden, um im St. Thomas Hospital, an der Seite des bekannten Neurologen Dr. Connors, den Umgang mit diesen Geräten zu erlernen.

Alloua entfernte gerade den letzten Teil des wuchernden Zellgewebes der Patientin. Vorsichtig zog sie den Tumor, der die Größe einer Fingerkuppe hatte, aus der Nase heraus.

»Gleich haben Sie es geschafft«, sagte Daniel anerkennend. Er schaute Alloua aufmerksam an. Schweißperlen glitzerten auf ihren schwarzen Brauen, die sich nun plötzlich schmerzhaft zusammenzogen.

Dr. Connors war sofort alarmiert.

Alloua stöhnte verhalten. Ihre dunklen Hände, die in transparenten OP-Handschuhen steckten, begannen zu zittern.

»Alloua, was ist mit Ihnen?«, rief Daniel besorgt.

Die Hände der Ärztin zitterten nun so sehr, dass sie den Griff der Sonde loslassen musste. »Bitte übernehmen Sie, Dr. Connors!«, presste sie gequält hervor. Stöhnend fasste sie sich an die Brust und taumelte rückwärts vom OP-Tisch weg.

Daniel reagierte blitzschnell. Er nahm die Sonde, zog den Tumor vorsichtig heraus und warf dann alles in eine, bereitstehende Nierenschale. Hastig eilte er um den OP-Tisch auf Alloua zu.

Die Assistentin stand ratlos da und starrte Alloua entgeistert an. Die Afrikanerin riss sich den Mundschutz fort, als drohe sie, darunter zu ersticken. Tief und hektisch atmete sie ein. Ihre rechte Hand war dabei über ihrem Schlüsselbein in ihren Kittel gekrampft, als würde sie etwas mit verzweifelter Entschlossenheit festhalten.

Daniel fasste die junge Ärztin an den Schultern. Eindringlich sah er ihr in die dunklen Augen.

»Dr. Kinga!«, rief er. »Was ist mit Ihnen?«

Die Frau riss den Mund auf. Aber außer einem hohlen Stöhnen brachte sie nichts hervor.

Daniel sah rasch zu Anita Sounders. Der Patientin ging es gut, was der Anästhesist ihm auch mit einem raschen Kopfnicken bestätigte. Daniel konnte sich also vorerst um seine afrikanische Kollegin kümmern. Er verstand jedoch nicht, was mit der Frau plötzlich los war. Seit mehreren Wochen arbeiteten sie nun schon zusammen. Er hatte Alloua als eine willensstarke und robuste Frau erlebt, die so leicht nicht aus der Fassung zu bringen war. Trotz ihres eher zierlichen Körperbaus schien Alloua über enorme Kraftreserven zu verfügen, so dass sie auch langwierige Operationen durchstand, ohne hinterher besonders erschöpft zu wirken. Daniel hatte Alloua bewundert und er war fest davon überzeugt gewesen, dass die junge Frau in ihrem Land einmal eine angesehene erfolgreiche Ärztin sein würde, die mit der modernen medizinischen Technik problemlos zurechtkam.

Und nun das!

Alloua schien einen Schwächeanfall erlitten zu haben. Sie war nicht ansprechbar. Der Blick ihrer weit aufgerissenen Augen ging wie durch Daniel hindurch.

»Holen Sie rasch eine Trage!«, rief er der Assistentin zu.

Sein Befehl riss die Frau aus ihrer Erstarrung. Abrupt wandte sie sich ab und rannte aus dem OP.

»Alloua, hören Sie mich?«, fragte Daniel laut und rüttelte die Afrikanerin sanft an den Schultern.

Aber er erhielt keine Reaktion.

Da bemerkte Daniel plötzlich ein seltsames Leuchten. Es drang durch die Finger der Faust, mit der die junge Frau den OP-Kittel über ihrem Schlüsselbein krampfhaft umklammerte.

2

Daniel runzelte verwundert die Stirn. Dünne silbrige Lichtstrahlen schossen zwischen Allouas Fingern hervor. Nun breitete sich das Leuchten sogar über dem schwarzen Körper der Frau aus. Daniel konnte genau sehen, wie das Licht unter dem dünnen OP Kittel über Allouas Haut kroch. Die Konturen ihres schlanken Leibes schimmerten silbrig durch den Stoff hindurch, so als würde die junge Frau auf geheimnisvolle Weise anfangen zu glühen.

Und so war es tatsächlich. Innerhalb weniger Augenblicke war Alloua von dem silbernen Glanz vollständig eingehüllt. Daniel hätte fast seine Hände zurückgerissen. Allouas warme Haut erkaltete plötzlich. Es war, als würde der Tod in Windeseile von der Afrikanerin Besitz ergreifen und mit eisiger Kälte jeden Funken Lebens darin ersticken.

Aber Alloua lebte noch. Unter der kalten Haut spürte Daniel ihren rasenden Puls. Röchelnd kam der Atem über ihre vollen Lippen.

»Verdammt!«, rief Peter Hiller. »Der Blutdruck der Patientin fällt!«

Da gaben plötzlich die Beine unter Alloua nach. Daniel bettete die junge Frau rasch auf den gekachelten Boden des OP-Saals. Dann drehte er den Kopf und sah den Anästhesisten über die Schulter hinweg an. »Wie ist die Sauerstoffsättigung?«, fragte er hastig.

»Noch im Toleranzbereich«, erwiderte Peter Hiller.

Daniel atmete erleichtert auf und sah seinen Kollegen einen Moment lang besorgt an.

Peter Hiller sah ganz bleich aus. Immer wieder schielte er von seinen Apparaten zu Alloua hinüber, die, in den silbernen Glanz gehüllt, fast wie ein Geist aussah. Entsetzen, aber auch Sorge um die afrikanische Ärztin zeichnete sich auf Peters Gesicht ab.

Alloua machte auch tatsächlich einen furchteinflößenden Eindruck. Ihre Haut war wie mit Quecksilber überzogen und leuchtete auf unnatürliche Weise. Selbst Daniel, der aufgrund der vielen mysteriösen Abenteuer, die er zusammen mit seiner Frau Brenda Logan erlebt hatte, nicht mehr so leicht zu erschrecken war, schnürte der Anblick der jungen Afrikanerin die Kehle zu. Benommen kniete er neben ihr. Er wusste nicht, wie er ihr helfen sollte. Doch dann erinnerte er sich, dass das mysteriöse Leuchten in Allouas Faust ihren Ursprung genommen hatte.

Vorsichtig berührte er die Hand der Afrikanerin, die noch immer in dem transparenten OP-Handschuhen steckte. Unheimlich leuchtete sie unter dem hauchdünnen, milchigen Gummi des Handschuhs.

Behutsam löste Daniel Allouas Finger. Die Frau wirkte nun völlig entspannt. Ihre Augen waren geschlossen und ihr Atem ging flach, als würde sie schlafen.

Endlich hatte Daniel die Faust der Frau geöffnet. Er schob die Hand fort, so dass sie auf Allouas Bauch zu liegen kam.

Dort, wo Alloua den OP-Kittel umklammert hatte, war der Stoff stark zerknautscht und stand ein wenig vom Körper ab. Es sah fast so aus, als würde sich etwas darunter verbergen.

Neugierig und aufs äußerste angespannt, begann Daniel die Schleife des Kittels im Nacken der Frau zu lösen, so dass er das Kleidungsstück von Allouas Brust wegziehen konnte. Unter dem Kittel trug Alloua nur ein weißes, mit Spitzen besetztes Unterhemd, das tief ausgeschnitten war. Um den Hals hatte sie ein derbes Lederband. Daran hing eine Art Kräuteramulett. Die Kräuter sahen verdorrt und unansehnlich aus. Sie waren schwarz, als wären sie verkohlt.

Der Anblick des Kräuter-Amuletts versetzte Daniel einen leichten Schock. Als Allouas Körper plötzlich mit dem silbernen Leuchten überzogen wurde, hatte er bereits geahnt, dass es dabei nicht mit rechten Dingen zuging. Als er nun aber das Amulett anstarrte, wurde dieser Verdacht zu einer unumstößlichen Gewissheit.

Was immer Alloua Kinga widerfahren war, hing mit dem Amulett zusammen, das sie über dem Schlüsselbein trug. Das silberne Leuchten war wahrscheinlich magischen Ursprungs!

Obwohl Daniel wusste, wie gefährlich es war, konnte er der Versuchung nicht widerstehen. Er streckte seine Finger aus und bemerkte leicht verärgert, dass sie zitterten. Dann berührte er das Kräuter-Amulett.

Die verkohlten Pflanzen fühlten sich hart wie Stein an. Fast hätte Daniel sich an der Spitze einer Blüte gestochen.

Erschrocken zog er die Hand zurück und schaute verwundert an Alloua herab. Da er die ganze Zeit das Kräuteramulett angestarrt hatte, war ihm entgangen, dass das silberne Leuchten langsam anfing zu verebben. Als würde das magische Licht in die Poren der jungen Afrikanerin sickern, verschwand es langsam. Schließlich war Allouas Haut wieder schwarz wie Ebenholz.

Peter Hiller stöhnte. »Mein Gott, was ist mit ihr?«, stieß er rau hervor. Er schickte sich an, seinen Platz bei den Überwachungsgeräten zu verlassen, um zu Alloua zu eilen. Doch Daniel wies ihn schroff zurecht: »Bleiben Sie an ihrem Platz, Peter! Ihre Aufgabe ist es, die Patientin zu überwachen. Ich kümmere mich um Dr. Kinga!«

Peter schien einen Augenblick zu überlegen, ob er Daniels Befehl gehorchen sollte. Besorgt und sehnsüchtig sah er zu Alloua hinüber, und Daniel fragte sich unwillkürlich, ob das Interesse und die Sorge des jungen Kollegen rein beruflich waren. Doch dann siegte doch dessen Pflichtbewusstsein und Peter wandte sich wieder den Apparaten zu.

»Wie geht es Mrs. Sounders?«, fragte Daniel streng, dem es überhaupt nicht behagte, dass der Anästhesist den Bildschirm aus den Augen gelassen hatte.

»Die Werte sind wieder normal«, erklärte Peter rau.

Da wurde die Tür zum OP plötzlich aufgestoßen. Die Assistentin stürmte zusammen mit zwei Pflegern herein. Die beiden Männer hatten eine Trage mitgebracht. Rasch stellten sie diese neben Alloua ab.

»Vorsicht«, ermahnte Daniel die beiden. »Ich weiß nicht, was mit der Frau geschehen ist. Bringen Sie sie sofort in ein Behandlungszimmer. Ich werde mich um sie kümmern, sobald ich hier fertig bin.«

»Wird gemacht«, erwiderte einer der Pfleger lax. Sie legten Alloua auf die Trage und brachten sie aus dem OP.

Daniel atmete einmal tief durch. Dann drehte er sich um. Peter Hiller hockte völlig verstört auf seinem Stuhl. Sein Gesicht war leichenblass. Das Summen und Piepen der medizinischen Geräte schien kaum mehr in sein Bewusstsein vorzudringen.

Mit einem raschen Blick auf die Skalen der Geräte vergewisserte Daniel sich, dass es Anita Sounders wirklich gut ging. Bis auf die leichte Schwankung des Blutdrucks schien der mysteriöse Zwischenfall spurlos an ihr vorübergegangen zu sein.

Mit geübten Griffen machte Daniel sich daran, die Operation zu beenden.

»Was ... was ist denn überhaupt passiert?«, krächzte Peter Hiller.

»Dr. Kinga hat wahrscheinlich einen Schwächeanfall«, erwiderte Daniel einsilbig, während er die Infusionsnadel für das Betäubungsmittel abklemmte.

»Aber Dr. Kinga hat am ganzen Körper geleuchtet«, meinte der Anästhesist. »Vielleicht ist sie radioaktiv verstrahlt. Ich habe mal gelesen, dass in Westafrika Uran abgebaut wird. Es könnte doch sein, dass Dr. Kinga mit diesem Zeug irgendwann in Berührung gekommen ist.«

Die Panik, die langsam in dem Mann aufstieg, war nicht zu überhören. Daniel konnte es seinem Kollegen nicht verdenken. Peter Hiller versuchte nur für das, was er soeben gesehen hatte, eine plausible Erklärung zu finden. Dabei übersah er jedoch, dass bei einer Verstrahlung durch Radioaktivität niemals eine derartige Leuchterscheinung hervorgerufen wurde, wie sie bei Alloua aufgetreten war. Daniel beschloss, nicht näher auf dieses Thema einzugehen. Er wusste ja selbst nicht so genau, was geschehen war. Nur eins schien ihm sicher: Das mysteriöse Leuchten war von einem magischen Amulett ausgelöst worden!