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Der bekannte Motorsportler und Patron des Rennstalls, Dr. Jan Weinert, wurde tot in seinem Büro aufgefunden: Kopfschuss. War es Mord oder Selbstmord? Es geht um Geld, um einen Prototypen eines neuen Rennwagens und um eine zerrüttete Familie. Als dann die Tochter Weinert tot in ihrem Wagen aufgefunden wird, nimmt der Fall eine mysteriöse Wende.
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Seitenzahl: 13
Veröffentlichungsjahr: 2014
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Sharon Lee
Das zerrissene Bild
Kurz-Krimi
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Der Tote im Ledersessel
Impressum neobooks
Ein halbes Dutzend Polizisten stürmten schwer bewaffnet in den 3. Stock der Weinert AG. Ihnen bot sich ein grauenvolles Bild. Blut, überall war Blut. Am Boden, auf den fein skizzierten Plänen, selbst die Wand war voll von den blutroten Spritzern. Kommissar Köppel starrte auf den feinen Herrn im Designer-Anzug. Er sass vornübergebeugt in einem schicken Ledersessel, Blut quoll noch, lief ihm übers Gesicht, übers Kinn und tropfte auf seine gebügelten Hosen. Alle im Raum wussten Bescheid: Der Tote war Dr. Jan Weinert, der bekannte Motorsportler und Patron des Rennstalls.
Kommissar Köppel übernahm das Wort: «Kopfschuss. Notieren Sie fürs Protokoll: 22.30 Uhr: Auffinden von Dr. Jan Weinert in seinem Büro. Die Türe war von innen verschlossen. Wir mussten uns Zugang verschaffen und die Türe aufbrechen. In seiner rechten Hand hielt der Tote eine Pistole, vermutlich handelt es sich dabei um die Tatwaffe. An seiner rechten Schläfe ist eine Einschusswunde zu sehen. Wir gehen von Selbstmord aus.» Köppel inspizierte den Toten genauer und fügte in sachlichem Ton bei: «Möglich wäre auch, dass er ermordet wurde, und der Täter hat es nach Selbstmord ausschauen lassen.» Er hielt inne und sagte vor sich hin: «Wenn er sich tatsächlich selbst umgebracht haben sollte, was hatte ihn dazu getrieben? Hatte ihn womöglich jemand dazu gezwungen?»
