Der Bergpfarrer Extra 58 – Heimatroman - Toni Waidacher - E-Book

Der Bergpfarrer Extra 58 – Heimatroman E-Book

Toni Waidacher

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Beschreibung

Während ihm die Versöhnung der Mitglieder des Deininger Clans sehr gut gelungen war, verlässt den Bergpfarrer für kurze Zeit seine Menschenkenntnis. Er begegnet Lena Dorner und gewinnt einen äußerst positiven Eindruck von ihr. Hat sich Franziska alles eingebildet? Lena Dorner wirkt entwaffnend humorvoll und ehrlich. Auch Jannik lässt sich von ihr kurz einwickeln. Aber schon bald kommt für ihn ein böses ­Erwachen – doch da zappelt er schon in ihrem Netz … »Los, los, beeilt euch«, rief Therese Angerer, die alte Magd vom Starnerhof, den Leuten am Tisch zu. »Der Bauer ist schon auf den Hof gefahren. Ihr wißt, daß er's net gern sieht, wenn ihr zu lang' Pause macht.« Die beiden Knechte und die jüngere Magd sahen sich an. »Man wird ja wohl noch in Ruhe seine Mahlzeit einnehmen dürfen«, murrte Franz Sonnenleitner, der Altknecht. »Ich weiß eigentlich gar net, warum ich mir das antu'. Jahren schon hätt' ich gehen sollen, anstatt mir die ständigen Launen des Bauern gefallen zu lassen.« Die anderen am Tisch nickten beifällig, während Franz betont langsam sein Glas nahm und leerte. »Dann frag' ich mich, warum du net längst gegangen bist«, erklang es scharf von der Tür her. »Ich halt' dich gewiß net.« Thomas Starner stand in der Küche und sah von einem zum anderen. »Das gleiche gilt für euch«, fuhr er fort. »Wem's bei mir net paßt, der kann gehen. Und jetzt schaut zu, daß ihr an die Arbeit kommt. Ich bezahl' euch net fürs Nixtun!« Wie unter Peitschenhieben geduckt standen die beiden Männer und die junge Magd auf und verließen die Küche.

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Der Bergpfarrer Extra – 58 –

Gegen seinen Willen verliebt…

Thomas und die neue Magd auf dem Starnerhof

Toni Waidacher

»Los, los, beeilt euch«, rief Therese Angerer, die alte Magd vom Starnerhof, den Leuten am Tisch zu. »Der Bauer ist schon auf den Hof gefahren. Ihr wißt, daß er’s net gern sieht, wenn ihr zu lang’ Pause macht.«

Die beiden Knechte und die jüngere Magd sahen sich an.

»Man wird ja wohl noch in Ruhe seine Mahlzeit einnehmen dürfen«, murrte Franz Sonnenleitner, der Altknecht.

»Ich weiß eigentlich gar net, warum ich mir das antu’. Vor

Jahren schon hätt’ ich gehen sollen, anstatt mir die ständigen Launen des Bauern gefallen zu lassen.«

Die anderen am Tisch nickten beifällig, während Franz betont langsam sein Glas nahm und leerte.

»Dann frag’ ich mich, warum du net längst gegangen bist«, erklang es scharf von der Tür her. »Ich halt’ dich gewiß net.«

Thomas Starner stand in der Küche und sah von einem zum anderen.

»Das gleiche gilt für euch«, fuhr er fort. »Wem’s bei mir net paßt, der kann gehen. Und jetzt schaut zu, daß ihr an die Arbeit kommt. Ich bezahl’ euch net fürs Nixtun!«

Wie unter Peitschenhieben geduckt standen die beiden Männer und die junge Magd auf und verließen die Küche. Therese ­Angerer hingegen räumte das Geschirr ab und stellte dem Bauern wortlos einen sauberen Teller hin. Dazu den Topf mit der heißen Suppe. Thomas Starner schob den Teller achtlos beiseite.

»Nun sag’s schon«, forderte er die Magd auf. »Sag’ mir, daß ich ein ungerechter Patron bin, mit dem kein Auskommen ist. Daß die Leut’ mich mehr fürchten als respektieren, überhaupt, daß ich der schlechteste Mensch der Welt bin.«

Therese sah ihn einen Moment schweigend an.

»Es hätt’ keinen Sinn, wenn ich’s täte«, antwortete sie endlich. »Ich hab’s ja oft genug getan, aber geändert hat’s nix.«

Sie betrachtete den jungen Mann und erinnerte sich, wie er früher ausgesehen hatte. Ein hübscher Bursche war er gewesen, als Bub, aus dem ein Prachtkerl von einem Mann geworden war. Wenn er nur net so hart gegen sich und andere wär’!

Die Magd hatte schon bei Thomas’ Eltern in Diensten gestanden, sie kannte ihn vom ersten Tag seiner Geburt.

Früher war er nicht so gewesen, da hatte ein ganz anderer Ton auf dem Starnerhof geherrscht.

Ach, Gott, wie lang’ war das schon her! Nur zu gut erinnerte sie sich an den dunklen Tag vor fünf Jahren, der von einem Moment auf den anderen ihrer aller Leben veränderte.

»Ist Florian noch net da?« unterbrach Thomas ihre Gedanken.

»Nein, aber der Schulbus müßt’ jeden Moment kommen.«

Der Bauer stand auf.

»Ich mag nix essen«, sagte er. »Vielleicht am Abend. Wenn der Bub fertig ist, soll er sich umziehen und zu mir in die Stube kommen.«

»Ist recht«, nickte Therese.

Sie sah ihm nach, wie er mit hängenden Schultern die Küche verließ und ins Wohnzimmer hinüberging, am liebsten hätte sie ihn in den Arm genommen und getröstet.

Als der siebenjährige Florian von der Schule nach Hause kam, ließ sie sich nichts mehr anmerken. Fröhlich scherzte sie mit dem blonden Buben und gab ihm zu essen. Während der Bauernsohn sich die Suppe schmecken ließ, ging die Magd hinaus in den Garten und schnitt einen Strauß bunter Blumen ab. Sie ordnete sie zu einem schönen Gebinde und wickelte es in Papier ein.

»Den nimmst nachher mit zur Mama«, sagte sie zu Florian. »Aber vorher ziehst deine gute Hose und das Sonntagshemd an. Und vergiß den grauen Janker net. Dein Vater wartet im Wohnzimmer auf dich.«

»Ja, Therese«, nickte der Bub brav. »Hilfst du mir später bei den Hausaufgaben? Wir haben drei Rechenaufgaben auf.«

»Freilich helf’ ich dir«, versprach sie und strich ihm über den Schopf. »Und jetzt beeil’ dich.«

*

Thomas Starner saß in der gemütlich eingerichteten Bauernstube und starrte dumpf brütend vor sich hin. In den Händen hielt er das Bild seiner Frau, das er so viele Male schon angeschaut hatte, daß es ganz abgegriffen war.

»Ach, Christel«, murmelte er leise. »Warum nur hast uns verlassen?«

Sein Blick fiel auf den Kalender an der Wand. Das heutige Datum war mit einem roten Stift unterstrichen. Allerdings hätte es dieser Erinnerung nicht bedurft, niemals im Leben würde Thomas Starner den Tag vergessen, an dem seine geliebte Frau tödlich verunglückte.

Er schluckte und unterdrückte die aufsteigenden Tränen, als die Stubentür aufgerissen wurde, und Florian hereinstürmte. Kreischend warf sich der Bub auf den Vater und forderte ihn zum Herumtollen heraus. Wenngleich Thomas überhaupt nicht danach zumute war, so konnte er seinem Sohn den Wunsch doch nicht abschlagen, und schon bald rollten sie sich lachend über den Teppich.

»Jetzt ist’s gut«, mahnte der Bauer mit sanftem Nachdruck. »Du weißt, daß wir noch ins Dorf hinunter müssen.«

So hart er gegen sich und andere war, so liebevoll und nachsichtig war Thomas Starner zu seinem Sohn. Er liebte ihn über alles und würde sich ein Bein für ihn ausgerissen haben, wenn es denn gefordert würde. Doch jetzt mußte es genug der Toberei sein. Es war der fünfte Todestag der Ehefrau und Mutter, und der Blumenstrauß, der in der Küche wartete, war für das Grab bestimmt.

Hand in Hand standen Vater und Sohn eine Stunde später auf dem Kirchhof in St. Johann. Thomas hatte die Blumen zurechtgestellt, und Florian durfte ein neues Licht anzünden.

»Papa, ich kann mich gar net mehr an die Mama erinnern«, sagte der Bub, und seine Stimme hatte einen traurigen Klang.

Sein Vater drückte die kleine Hand.

»Na ja, du warst halt noch zu klein, als die Mama von uns gegangen ist.«

Florian betrachtete das Bildchen, das an dem schlichten Holzkreuz angebracht war.

»Ob sie uns jetzt wohl sehen kann?« wollte er wissen.

»Ganz bestimmt sogar«, erwiderte Thomas mit heiserer Stimme. »Ich hab’s dir doch schon oft gesagt: Die Mama ist droben im Himmel, beim lieben Gott, und schaut uns von dort aus zu. Und immer wenn Gefahr droht, schickt sie einen Engel, der uns vor jedem Unglück behütet.«

Zusammen sprachen sie ein Gebet, dann verließen sie, nach einem letzten Blick aufs Grab, den Kirchhof. Sie hatten eben die eiserne Pforte hinter sich geschlossen, als Sebastian Trenker vom Pfarrhaus herüberkam.

»Servus, ihr zwei«, grüßte er. »Wie geht’s euch?«

Er reichte dem Bauern die Hand und strich dem Buben über den Kopf. Natürlich wußte er, was heute für ein Tag war.

»Es ist halt nicht leicht ohne Frau«, antwortete Thomas auf die Frage des Pfarrers.

Er ließ seinen Sohn los und nickte ihm zu.

»Lauf schon mal los. Ich komm’ gleich nach.«

»Ich kann dich verstehn«, sagte der Geistliche. »Aber meinst net, daß fünf Jahre Trauer genug sind? Glaubst net, daß es an der Zeit wird, wieder zu heiraten? Dein Hof braucht eine Bäuerin und der Bub eine Mutter.«

Langsam gingen sie den Weg zur Straße hinunter.

Florian war schon beim Wagen angekommen.

»Ich weiß«, nickte der Bauer. »Aber ich bring’s einfach net über mich. Alles zu Haus’ erinnert mich an Christel, und wenn ich mir vorstell’, daß eine andere Frau…, nein, ich kann’s net.«

»Auch dafür hab’ ich Verständnis«, entgegnete Sebastian.

»Aber eine andere Frau zu heiraten, bedeutet ja net, daß du deine Christel vergessen sollst. Und es wär’ für alle ein Gewinn, für deinen Sohn ebenso wie für den Hof. Von dir ganz zu schweigen.«

Nachdenklich fuhr Thomas Starner zum Hof zurück. Die Worte des Seelsorgers gingen ihm nicht aus dem Kopf. Nur war es nicht so einfach, wie es gesagt worden war. Es hatte seiner Christel ewige Treue geschworen und würde es als Verrat an ihrer Liebe ansehen, wenn er sich einer anderen Frau zuwandte.

Im Rückspiegel sah er den Kopf seines Sohnes, der im Kindersitz saß und das Spielzeug auspackte, das er bekommen hatte. Natürlich hatte Pfarrer Trenker recht, der Bub brauchte eine Mutter, aber das wußte er schon lange. Ewig konnte Florian nicht am Schürzenzipfel der Magd hängen, wenngleich die Therese sich alle Mühe mit ihm gab. Ein Mutterherz konnte sie nicht ersetzen. Dazu kam, daß sie auch nicht mehr die Jüngste war. Was sollte werden, wenn sie eines Tages – der hoffentlich noch in weiter Ferne lag –, für immer von ihm ging?

Um des Buben willen wär’ Thomas Starner vielleicht bereit gewesen, eine neue Ehe einzugehen. Allerdings gehörten dazu zwei, und Bräute wuchsen net so einfach auf den Bäumen. Seit Christels Tod war der junge Witwer nicht mehr ausgegangen, weder zum Frühschoppen nach dem Kirchgang, und schon gar nicht auf den wöchentlichen Tanzabend im Löwen. Und eigentlich hatte er nicht vor, das zu ändern.

*

Lizzy Traunhöfer kletterte behende die Leiter hoch auf das Scheunendach. In der rechten Hand hielt sie einen kleinen Eimer mit Nägeln und Hammer darin, mit der linken suchte sie Halt an der Leiter.

»Sei bloß vorsichtig«, rief Therese der jungen Magd zu. »Net, daß du durchbrichst.«

»Keine Sorge«, lachte Lizzy. »Aber das Dach muß endlich dicht gemacht werden, sonst verdirbt uns das ganze Heu beim nächsten Regen. Und die Mannsbilder kommen ja net dazu. Hast doch gehört, wie der Bauer geschimpft hat.«

»Ach, der schimpft doch wegen jeder Kleinigkeit.«

»Das laß ihn mal ja net hören«, lachte die Jüngere.

»Reich’ mir mal die Bretter herauf.«

Seit Wochen schon klaffte ein großes Loch in dem Scheunendach, und Thomas Starner hatte mehrfach darüber geschimpft, daß niemand es flickte. Aber es waren einfach zu wenige Leute auf dem Hof, und jetzt, in der Erntezeit, wurde draußen jede Hand gebraucht. Darum hatte

Lizzy sich entschlossen, die Sache selber anzugehen. In den nächsten Tagen kam das Heu rein, Winterfutter für die Kühe. Wenn das verdarb, dann mußte für teures Geld neues gekauft werden. Also hatte die Magd sich Bretter zurechtgeschnitten, Hammer und Nägel herausgesucht und war auf das Dach gestiegen.

»Um Himmels willen, paß bloß auf!« mahnte Therese Angerer noch einmal, während sie die Bretter anreichte.

Sie stand auf der Leiter, und dort wurde ihr schon schwindlig. Doch helles Entsetzten packte sie, als sie sah, wie das junge Madel über das teilweise morsche Holz balancierte.

»Bist narrisch g’worden?« schrie sie auf, als Lizzy absichtlich, um die ältere Frau zu erschrecken, von einem Bein auf das andere hüpfte.

Es war, als sähe sie das Unglück kommen. Die junge Magd knickte um und rutschte ein Stück über das Dach. Vergeblich streckte sie die Hände, um sich festzuhalten, doch es gab nichts, wonach sie greifen konnte, und dann lag sie schon an der Stelle, an der das Holz im Laufe der Jahre besonders brüchig geworden war. Mit einem lauten Krachen stürzte Lizzy in die Tiefe.

So schnell es ihr Alter zuließ, war Therese von der Leiter herunter und in die Scheune gelaufen. Oben auf dem Heuboden erklang ein wehleidiges Klagen.

»Madel, was machst denn für Sachen?!«

Sie beugte sich über Lizzy Traunhöfer.

»Hast’ dir was gebrochen? Tut’s irgendwo weh?«

»Ich glaub’, mein rechter Arm ist gebrochen«, kam die jämmerliche Antwort. »Ich hab’ so’n ganz merkwürdiges Gefühl darin.«

Therese schaute zum Loch hinauf. Es waren vielleicht zweieinhalb Meter Höhe. Altes Heu hatte den Sturz abgefangen und gemildert. Aber Lizzy mußte so unglücklich gefallen sein, daß sie sich dabei den Arm gebrochen hatte.

»Kannst aufsteh’n?« fragte die Ältere.

»Ich denk’ schon.«

Vorsichtig bugsierte Therese sie über die leiternähnliche Treppe des Heubodens nach unten.

»Du mußt zum Doktor«, erklärte sie. »Der Bauer muß dich hinfahren. Na, der wird sich freu’n!«

Lizzy sah sie ängstlich an. Vor dem, was sie gleich zu hören bekam, hatte sie beinahe noch mehr Furcht, als vor der Behandlung durch den Arzt. Dabei hatte sie es doch nur gut gemeint! Allerdings wußte sie auch, daß sie leichtsinnig gehandelt hatte, und durch diesen Leichtsinn fehlte nun eine Arbeitskraft auf dem Star­ner­hof.

Zu ihrer Erleichterung hielt sich der Zorn des Bauern in Grenzen. Natürlich war er darüber verärgert, daß ihm nun eine Magd fehlte. Aber es hätte auch schlimmer ausgehen können.

»Hoffentlich hast daraus gelernt«, sagte er zu Lizzy, als sie ins Dorf hinunterfuhr. »Das Genick hätt’st dir brechen können.«

»Ich weiß«, erwiderte sie kleinlaut. »Es tut mir ja auch leid.«

»Na ja, schon gut.«

Thomas Starner sah sie an.

»Tut’s sehr weh?« fragte er mitfühlend.

Die junge Magd lächelte tapfer. »Es geht.«

Dr. Wiesinger erwartete sie schon. Therese hatte den Arzt telefonisch benachrichtigt, daß Thomas und Lizzy zu ihm unterwegs waren.

»Das ist ein glatter Bruch«, sagte er, nachdem er sich das Röntgenbild angesehen hatte. »Keine große Sache, das heilt wieder. Allerdings – fünf bis sechs Wochen werden S’ den Arm net gebrauchen können.«

Mit dieser Nachricht hatte der Bauer schon gerechnet. Er saß im Wartezimmer, während die Magd im Behandlungsraum war. Jetzt, als er es noch einmal aus dem Mund des Arztes hörte, wußte er, daß er ein Problem hatte. Personal in der Landwirtschaft war, wo kaum noch jemand auf einem Bauernhof arbeiten wollte, ohnehin knapp, und jetzt, in der Erntezeit, sowieso. Aber Ersatz für Lizzy mußte her. Die Arbeit in Haus und Garten war für Therese so schon schwer genug. Er konnte es der alten Magd nicht zumuten, in den nächsten Wochen alles alleine zu schaffen.

Wo er diesen Ersatz allerdings beschaffen sollte, war ihm im Augenblick nicht klar.

*

Maria Harder steuerte ihren uralten Kleinwagen an den rechten Straßenrand und stieg mißgelaunt aus. Alle paar Kilometer machte der Wagen schlapp, dabei hatte sie ihn erst in der Werkstatt gehabt.

Der Blick unter die Motorhaube sagte ihr überhaupt nichts. Von den Schläuchen und Drähten, die sie sah, wußte sie weder wofür sie waren, noch wohin sie führten.