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Markus Mikikis

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Psychologie - Intelligenz und Lernpsychologie, Note: 2,0, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, Veranstaltung: Sprachentwicklung und Mehrsprachigkeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Zweisprachigkeit oder Mehrsprachigkeit - beides wird als Bilingualismus bezeichnet - und ihre Erforschung hat durch die Globalisierung an Relevanz und Aktualität hinzugewonnen. Mehrsprachigkeit ist heute nicht nur außerhalb Europas ein ungemein weit verbreitetes Phänomen. In den meisten europäischen Staaten werden zwei oder mehr Sprachen gesprochen, die von den Mitgliedern dieser Staaten in unterschiedlichem Maße beherrscht werden. Größere Mobilität der Menschen, und die Auflösung vieler herkömmlicher Sprachgebiete haben zahlreiche Fragen zum Spracherwerb und zu seinen verschiedenen Ausprägungen und Auswirkungen auf die soziale und kognitive Entwicklung des Menschen aufgeworfen, worauf in den letzten Jahren auf diesen Gebieten viel geforscht wurde. Doch ist die Wissenschaft in ihrem Verständnis des Phänomens Sprache noch am Anfang. Ich werde diesen Aufsatz mit einer Definition des Begriffs ‚Mehrsprachigkeit’ beginnen, um dem Leser den Einstieg in diese Thematik zu vereinfachen. Darauf folgt eine Gegenüberstellung von Erstspracherwerb und Zweitspracherwerb. Im Rahmen dieser Gegenüberstellung ist es notwendig die grundlegenden Annahmen über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser Erwerbsformen zu skizzieren. Auf den Zweitspracherwerb werde ich genauer eingehen und davon ausgehend die Unterscheidung zwischen gesteuertem und ungesteuertem Zweitspracherwerb erläutern. Des Weiteren halte ich es für sinnvoll die bedeutendsten Theorien über den Zweitspracherwerb vorzustellen, um diesen aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten zu können. Das Oberthema dieses Aufsatzes ist der Erwerb weiterer Sprachen. Um sich dieser Thematik anzunähern erscheint es mir notwendig sich auch dem Spracherwerb im Allgemeinen zu widmen. Aufgrund dessen werde ich im dritten Kapitel dieses Aufsatzes den Prozess des Spracherwerbs beleuchten, indem ich die grundlegenden Faktoren erläutere, die ihn steuern. Die Studie von Bernd Kielhöfer und Silvie Jonekeit über die zweisprachige Kindererziehung, stellt den Erwerb von zwei Sprachen gleichzeitig sehr anschaulich in der Praxis dar und liefert ergänzende Einsichten zum bilingualen Aufwachsen. Abschließend werde ich einige der gängigsten Annahmen über Vor- und Nachteile der Zweisprachigkeitserziehung vorstellen und die Idee eines frühen Fremdsprachenunterrichts skizzieren.

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Veröffentlichungsjahr: 2005

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Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Mehrsprachigkeit (Bilingualismus)
2.1 Was ist Mehrsprachigkeit, und welche Wege führen dort hin?
2.2 Der Zweitspracherwerb
2.2.1 Erstspracherwerb vs. Zweitspracherwerb
2.2.2 Ungesteuerter und gesteuerter Zweitspracherwerb
2.3 Theorien des Zweitspracherwerbs
2.3.1 Die Identitätshypothese
2.3.2 Die Kontrastivhypothese
2.3.3 Die „Monitor-Theorie“ von Krashen
3.1 Antrieb
3.2 Sprachvermögen
3.3 Zugang
3.4 Struktur des Verlaufs, Tempo des Verlaufs und Endzustand
4.1 Einführung
4.2 Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zweisprachigkeitserziehung.
4.3 Starke und schwache Sprache
4.4 Sprachstörungen
4.5 Interferenzen
4.6 Praktische Ratschläge für die Zweisprachigkeitserziehung
4.7 Vor- und Nachteile der Zweisprachigkeitserziehung
5. Zusammenfassung
6. Literaturverzeichnis

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1. Einleitung

Die Zweisprachigkeit oder Mehrsprachigkeit - beides wird als Bilingualismus bezeichnet -und ihre Erforschung hat durch die Globalisierung an Relevanz und Aktualität hinzugewonnen. Mehrsprachigkeit ist heute nicht nur außerhalb Europas ein ungemein weit verbreitetes Phänomen. In den meisten europäischen Staaten werden zwei oder mehr Sprachen gesprochen, die von den Mitgliedern dieser Staaten in unterschiedlichem Maße beherrscht werden. Größere Mobilität der Menschen, und die Auflösung vieler herkömmlicher Sprachgebiete haben zahlreiche Fragen zum Spracherwerb und zu seinen verschiedenen Ausprägungen und Auswirkungen auf die soziale und kognitive Entwicklung des Menschen aufgeworfen, worauf in den letzten Jahren auf diesen Gebieten viel geforscht wurde. Doch ist die Wissenschaft in ihrem Verständnis des Phänomens Sprache noch am Anfang.1

Ich werde diesen Aufsatz mit einer Definition des Begriffs ‚Mehrsprachigkeit’ beginnen, um dem Leser den Einstieg in d iese Thematik zu vereinfachen. Darauf folgt eine Gegenüberstellung von Erstspracherwerb und Zweitspracherwerb. Im Rahmen dieser Gegenüberstellung ist es notwendig die grundlegenden Anna hmen über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser Erwerbsformen zu skizzieren. Auf den Zweitspracherwerb werde ich genauer eingehen und davon ausgehend die Unterscheidung zwischen gesteuertem und ungesteuertem Zweitspracherwerb erläutern. Des Weiteren halte ich es für sinnvoll die bedeutendsten Theorien über den Zweitspracherwerb vorzustellen, um diesen aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten zu können. Das Oberthema dieses Aufsatzes ist der Erwerb weiterer Sprachen. Um sich dieser Thematik anzunähern erscheint es mir notwendig sich auch dem Spracherwerb im Allgemeinen zu widmen. Aufgrund dessen werde ich im dritten Kapitel dieses Aufsatzes den Prozess des Spracherwerbs beleuchten, indem ich die grundlegenden Faktoren erläutere, die ihn steuern. Die Studie von Bernd Kielhöfer und Silvie Jonekeit über die zweisprachige Kindererziehung, stellt den Erwerb von zwei Sprache n gleichzeitig sehr anschaulich in der Praxis dar und liefert ergänzende Einsichten zum bilingualen Aufwachsen.

Abschließend werde i ch einige der gängigsten Annahmen über Vor- und Nachteile der Zweisprachigkeitserziehung vorstellen und die Idee eines frühen Fremdsprachenunterrichts skizzieren.

1Steinmüller, online im Internet