Verlag: Klett-Cotta Kategorie: Fantasy und Science-Fiction Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2010

Der Hobbit E-Book

J.R.R. Tolkien  

4.86170212765957 (94)

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E-Book-Beschreibung Der Hobbit - J.R.R. Tolkien

Es war ein schöner Morgen, als ein alter Mann bei Bilbo anklopfte. »Wir wollen hier keine Abenteuer, vielen Dank«, wimmelte er den ungebetenen Besucher ab. »Überhaupt, wie heißen Sie eigentlich?« - »Ich bin Gandalf«, antwortete dieser. Und damit dämmerte es Bilbo: Das Abenteuer hatte schon begonnen. Vor sechzig Jahren hat Tolkien die Geschichte von Bilbo und dem Drachenschatz für seine Kinder niedergeschrieben. Und seit dieser Zeit ist Bilbos gefährliche Reise ein Klassiker der Kinderliteratur. Sehr zum Verdruß Tolkiens übrigens: Um den Eindruck eines Kinderbuches zu korrigieren, hat er später vielfach Überarbeitungen vorgenommen. Diese Neuübersetzung von Tolkien-Kenner Wolfgang Krege basiert - im Unterschied zu der 1957 veröffentlichten Übersetzung - auf der autorisierten Fassung letzter Hand. Somit ist nun eine deutsche Fassung zugänglich, wie Tolkien selbst sie gutheißen würde.

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E-Book-Leseprobe Der Hobbit - J.R.R. Tolkien

J.R.R. TOLKIEN

DerHOBBIT

oder Hin und zurück

Aus dem Englischen übersetztvon Wolfgang Krege

Impressum

Wolfgang Kreges Übersetzung der Lieder wurde vonJoachim Kalka durchgesehen und behutsam ergänzt.

Besuchen Sie uns im Internet: www.klett-cotta.de/hobbitpresse

Hobbit Presse

Die Originalausgabe erschien unter dem Titel»The Hobbit«

im Verlag George Allen & Unwin, London

© The J.R.R. Tolkien Estate Limited, 1937, 1965

und Tolkien® sind eingetragene Markenzeichen der

The J.R.R. Tolkien Estate Limited

Für die deutsche Ausgabe

© 1998 by J. G. Cotta’sche Buchhandlung

Nachfolger GmbH, gegr. 1659, Stuttgart

Alle deutschsprachigen Rechte vorbehalten

Cover: HildenDesign, München, www.hildendesign.de

Unter Verwendung einer Illustration Max Meinzold/HildenDesign

Datenkonvertierung: Koch, Neff & Volckmar GmbH, KN digital – die digitale Verlagsauslieferung Stuttgart

Das E-Book basiert auf der 17. Auflage 2012 des Buches

mit der ISBN 978-3-608-93818-0

E-Book: ISBN 978-3-608-10138-6

Dies ist eine Geschichte aus alter Zeit. Die Sprachen und Schriftzeichen waren damals andere als unsere heutigen.* Die Runen schnitt oder ritzte man ursprünglich in Holz, Stein oder Metall; darum waren sie dünn und eckig. Zur Zeit dieser Erzählung wurden sie nur von den Zwergen benutzt, besonders in persönlichen oder geheimen Aufzeichnungen. Ihre Runen werden in diesem Buch durch altenglische Runen** wiedergegeben, die heute nur noch wenige Leute kennen. Anhand der Runen auf Thrors Karte und ihrer Transkription in modernes Englisch lässt sich das Alphabet bestimmen, so dass auch der Titel dieser Ausgabe entziffert werden kann. Alle gebräuchlichen Runen finden sich auf der Karte, ausgenommen für X, I und U werden für J und V gebraucht. Eine Rune für Q gab es nicht (dafür kann man CW oder KW verwenden), auch nicht für Z (dafür gab es, wo erforderlich, die Zwergenrune ). Man wird ferner sehen, dass manchmal eine einzige Rune zwei moderne Buchstaben vertritt: th, ng, ee; auch andere Runen wurden manchmal in dieser Weise gebraucht (ea und st). Die geheime Tür war mit D(oor) bezeichnet. Unter der Hand, die von der Seite auf sie hindeutete, stand geschrieben:

(»Five feet high the door and three may walk abreast«, vgl. S. 38: Türhöhe fünf Fuß, und drei können nebeneinander gehen.)

Die beiden letzten Runen sind Thrors und Thrains Initialen.

Die Mondrunen, die Elrond las, waren:

(»Stand by the grey stone when the thrush knocks and the setting sun with the last light of Durin’s Day will shine upon the key-hole«, vgl. S. 79: Stellt euch an den grauen Stein, wenn die Drossel schlägt und der letzte Sonnenstrahl am Durinstag auf das Schlüsselloch fällt.)

Die Himmelsrichtungen sind auf der Karte mit Runen bezeichnet, mit Ost zuoberst, wie auf Zwergenkarten üblich. Im Uhrzeigersinn: E(ast, Ost), S(üd), W(est), N(ord).

* In der Originalausgabe wurden diese Sprachen durch das Englische ausgedrückt, das hier ins Deutsche übersetzt wurde. Doch es muss darauf hingewiesen werden: Ork ist weder ein englisches noch ein deutsches Wort, sondern ein Ausdruck, den die Hobbits damals diesen Kreaturen gaben. Er ist keinesfalls mit dem Wort orca verwandt, das Walarten bezeichnet.

** Diese Runen stimmen nicht überein mit der im Herrn der Ringe (Anhang E) dargestellten Angerthas-Schrift oder den »Zwergenrunen«: Die Zeichen sind zwar zum großen Teil dieselben, doch sind sie anderen Lauten zugeordnet. [Anm. d. Übers.]

INHALT

KAPITEL IEin unerwartetes Fest

KAPITEL IIHammelbraten

KAPITEL IIIEine kurze Rast

KAPITEL IVDrüber hin und unten durch

KAPITEL VRätsel im Dunkeln

KAPITEL VIAus der Pfanne ins Feuer

KAPITEL VIIEin seltsames Quartier

KAPITEL VIIIFliegen und Spinnen

KAPITEL IXFässer unverzollt

KAPITEL XEin begeisterter Empfang

KAPITEL XIAuf der Türschwelle

KAPITEL XIIAus gut unterrichteter Quelle

KAPITEL XIIINicht daheim

KAPITEL XIVFeuer und Wasser

KAPITEL XVDie Wolken sammeln sich

KAPITEL XVIEin Dieb in der Nacht

KAPITEL XVIIDie Wolken bersten

KAPITEL XVIIIDer Rückweg

KAPITEL XIXDie letzte Etappe

KARTEN

KAPITEL I

EIN UNERWARTETES FEST

In einem Loch im Boden, da lebte ein Hobbit. Nicht in einem feuchten, schmutzigen Loch, wo es nach Moder riecht und Wurmzipfel von den Wänden herabhängen, und auch nicht in einer trockenen, kahlen Sandgrube ohne Tische und Stühle, an die man sich zum Essen setzen kann: Nein, das Loch war eine Hobbithöhle, und das heißt, es war sehr komfortabel.

Die Tür war kreisrund wie ein Bullauge, grün gestrichen, mit einem blanken gelben Messingknopf genau in der Mitte. Sie führte in eine röhrenförmige Diele, eine Art Tunnel, aber einen sehr komfortablen, luftigen Tunnel mit holzgetäfelten Wänden, gekacheltem und mit Teppichen belegtem Fußboden, lackierten Stühlen und einer Unmenge Haken an der Wand für Hüte und Mäntel – der Hobbit hatte gern Besuch. Die Diele zog sich in Windungen ein ganzes Stück weit hin, aber nicht tief in den Bühl hinein – so wurde die kleine Anhöhe von den Nachbarn auf etliche Meilen im Umkreis genannt –, und viele kleine runde Türen gingen darauf hinaus, abwechselnd zu beiden Seiten. Treppen brauchte der Hobbit nicht zu steigen: Schlafzimmer, Bad, Keller, Speisekammern (deren er mehrere hatte), Garderoben (ganze Kammern voller Kleider), die Küche und die Speisezimmer, alles lag auf gleicher Höhe und grenzte an diesen Gang. Die besten Zimmer waren auf der linken Seite (wenn man hereinkam), denn nur hier gab es Fenster, tief über dem Boden angesetzte runde Fenster, aus denen der Hobbit auf seinen Garten und die zum Fluss abfallenden Wiesen dahinter hinaussah.

Dieser Hobbit war ein sehr wohlhabender Hobbit, und er hieß Beutlin. Die Beutlins wohnten schon seit unvordenklichen Zeiten in der Gegend um den Bühl und galten als sehr achtbare Leute, nicht nur, weil die meisten von ihnen reich waren, sondern auch, weil sie sich nie auf irgendwelche Abenteuer einließen oder etwas Unerwartetes taten: Was ein Beutlin auf irgendeine Frage sagen würde, wusste man immer schon, ohne die Frage erst stellen zu müssen. Unsere Geschichte nun handelt von einem Beutlin, der dennoch in ein Abenteuer hineingeriet und der sich dabei ertappen musste, wie er Dinge sagte und tat, die ihm niemand zugetraut hätte. Die Achtung seiner Nachbarn mag er dabei verloren haben, aber er gewann – na, ihr werdet ja sehen, ob er am Ende auch etwas gewann.

Die Mutter des Hobbits, von dem wir reden – aber was ist ein Hobbit? Ich glaube, ein paar Angaben sind nötig, denn die Hobbits sind heutzutage selten und gehen dem Großen Volk, wie sie uns nennen, scheu aus dem Weg. Sie sind (oder waren) kleine Leutchen, etwa halb so groß wie wir, kleiner noch als die langbärtigen Zwerge. Hobbits haben keine Bärte. Mit Zauberei haben sie wenig oder nichts zu tun, abgesehen von dem bisschen Alltagsmagie, das ihnen erlaubt, schnell und geräuschlos zu verschwinden, wenn große, täppische Leute wie du und ich dahergestapft kommen, mit einem Lärm wie eine Elefantenherde, den die Hobbits meilenweit hören. Sie werden oft ein wenig rund um die Leibesmitte und kleiden sich in helle Farben (vor allem Grün und Gelb). Schuhe tragen sie nicht, weil ihnen an den Füßen natürliche Ledersohlen und ein dichter brauner Pelz wachsen, ähnlich wie das Kraushaar auf ihren Köpfen. Sie haben lange und geschickte braune Finger, gutmütige Gesichter und ein tiefes, saftiges Lachen (besonders nach dem Mittagessen, das sie am liebsten zweimal täglich einnehmen). Damit wisst ihr über Hobbits fürs Erste genug. Wie schon gesagt, die Mutter dieses Hobbits – Bilbo Beutlins nämlich – war die fabelhafte Belladonna Tuk, eine der drei vortrefflichen Töchter des Alten Tuk. Der Alte Tuk war das Familienoberhaupt der Hobbits, die irgendwo jenseits der Wässer wohnten, des Flüsschens, das am Fuße des Bühls vorüberfloss. In den anderen Hobbitfamilien wurde gemunkelt, vor langer Zeit müsse ein Tuk einmal eine Elbin geheiratet haben. Das war natürlich Unsinn, aber immerhin war an dieser Sippe noch etwas nicht ganz Hobbitmäßiges, und dann und wann kam es vor, dass ein Tuk fortging und in Abenteuer verwickelt wurde. Meistens verschwand er dann unauffällig, und die Familie vertuschte die Angelegenheit; aber Tatsache blieb, dass die Tuks, obwohl zweifellos reicher als die Beutlins, doch keine ganz so ehrbaren Leute waren.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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