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Eddy Michaels ist Handwerker und noch neu im kleinen Städtchen Southshore Town nahe der kanadischen Grenze. Auf exzentrische Zeitgenossen und das eine oder andere merkwürdige Vorkommnis ist er eingestellt, doch als eines Tages ein Fischer spurlos verschwindet, wird er unversehens mit der größten, urbanen Legende der Gegend konfrontiert ... und mit seiner eigenen, mehr als nur fragwürdigen Vergangenheit. Tauchen Sie ein in das mystische Geheimnis von Southshore Town und begeben Sie sich auf eine leise Spurensuche nach dem, was geduldig in den Nebeln lauert.
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Veröffentlichungsjahr: 2023
Inhaltsverzeichnis
Impressum
Inhalt
Der Mann im Nebel
Über die Autorin
Weitere Bücher der Autorin
Der Mann im Nebel
von
Romana Grimm
Diese Geschichte ist frei erfunden. Jede eventuell bestehende Ähnlichkeit zu lebenden oder toten Personen sowie Örtlichkeiten und Geschehnissen ist rein zufällig.
Urheberrecht bei Romana Grimm (2017)
Alle Rechte vorbehalten.
Coverdesign von warrendesign / www.thebookcoverdesigner.com
Herausgegeben von:
R. Grunwald
Goethestr. 44
15366 Neuenhagen
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Eddy Michaels ist Handwerker und noch neu im kleinen Städtchen Southshore Town nahe der kanadischen Grenze. Auf exzentrische Zeitgenossen und das eine oder andere merkwürdige Vorkommnis ist er eingestellt, doch als eines Tages ein Fischer spurlos verschwindet, wird er unversehens mit der größten, urbanen Legende der Gegend konfrontiert ... und mit seiner eigenen, mehr als nur fragwürdigen Vergangenheit.
Wann immer in Southshore Town Nebel aufzog, wurden die Menschen nervös.
Eddy Michaels, seines Zeichens frisch zugezogener Handwerker aus Florida, schob es zuerst auf die schlechte Sicht und die vielen, leisen Geräusche, welche im wallenden Dunst weiter als gewöhnlich getragen wurden.
Dann, eines Morgens im Oktober, verschwand Fisherman Myers von seinem Kahn und die kleine Stadt spielte verrückt.
„Den hat der Nebelmann geholt“, sagte Eddys Sitznachbar Ben im Diner, noch während im Fernsehen eine Reporterin vom Hafen aus berichtete. Seine Finger zitterten, als er seinen Kaffee hinunterstürzte. Es war bereits die dritte Tasse. „Ganz sicher.“
Eddy stopfte sich seinen mit Kaffee vollgesogenen Krapfen in den Mund und nuschelte: „Sie haben nur den Kahn gefunden. Hast du nicht mal gesagt, der säuft? Vielleicht ist er ins Wasser gefallen und ertrunken.“
„Dann würden sie ihn irgendwann finden. Aber die finden nie irgendwen, der vom Nebelmann geholt wurde.“
„Wie viele sind denn schon verschwunden?“ Eddy bedeutete der Bedienung, dass er zahlen wollte. „Oder geht das nur euch Southshore-Leute was an, Ben?“
„‘türlich nicht. Der Nebelmann is’ seit einer Ewigkeit unterwegs, nimmt alle mit, auch Touristen. Immer im Nebel eben, und der kommt hier oben oft vor. Sind bestimmt schon Hunderte verloren gegangen, wenn nich’ mehr. Hab aufgehört zu zählen.“
Die Bedienung, ein junges Ding namens Stacy, brachte Eddy die Rechnung. Während der bezahlte, wandte sie sich an Ben.
„Schrecklich, was passiert ist“, sagte sie mit einem Auge auf dem Fernsehbildschirm. Hinter der Reporterin schleppte das einzige Polizeiboot von Southshore Town den verlassenen Kahn durch den Fog zum Pier. „Seid bloß vorsichtig auf dem See, Ben.“
Bens Augen quollen hervor und sein Gesicht nahm eine ungesunde Farbe an. „Davy und ich sollten nich’ rausfahren heute. Keiner sieht gar nichts, nich’ mal die Polizei mit ihren Superstrahlern.“
„Also meine Erlaubnis zum Blaumachen hast du“, sagte Eddy.
