Der Mondscheindrache - Cornelia Funke - E-Book

Der Mondscheindrache E-Book

Cornelia Funke

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Beschreibung

Drachen- und Ritter-Freunde aufgepasst Die beliebte Geschichte von Spiegel-Bestsellerautorin Cornelia Funke (Tintenherz-Trilogie) gibt es jetzt als Bilderbuch zum Vorlesen mit farbigen Illustrationen von Annette Swoboda. Wer hat nicht schon mal davon geträumt, dass die Figuren aus Büchern lebendig werden? Genau das passiert Philipp in einer zauberhaften Mondnacht. Ein kleiner Drache springt aus seinem Buch, verfolgt von einem grimmig dreinblickenden Ritter. Zum Staunen bleibt Philipp jedoch keine Zeit, denn gerade als er dem armen Drachen zu Hilfe kommen will, schrumpft er selbst. Wie aber kämpft man gegen einen gemeinen Ritter, wenn man nur noch daumengroß ist? Eine Geschichte, die Kindern Mut macht, zeigt sie doch, dass Freundschaft und Tapferkeit viel wichtiger sind, als groß zu sein. Cornelia Funke erhielt den deutschen Jugendliteraturpreis 2020 für ihr literarisches Gesamtwerk.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 16

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Cornelia Funke
Annette Swoboda
Ein Drache und ein Ritter
Der Mond schien in Philipps Zimmer.Ganz silbern war der Teppich. Sogar PhilippsJeans über dem Stuhl sah aus, als wäre sieaus silbernen Fäden gewebt.Wie sollte manin so einer Nacht schlafen? Philipp lag imBett, starrte zum Fenster hinaus und zähltedie Sterne.
Da hörte er plötzlich ein leises Raschelnneben seinem Bett. Erschrocken lugte erüber den Bettrand.Auf dem Teppich lagdas Buch, in dem er vorhin gelesen hatte.Ein Buch über Drachen und Ritter.Es war aufgeschlagen, obwohl Philipp ganzsicher war, dass er es zugeklappt hatte.Seltsam.
Philipp streckte die Hand aus, um eszuzumachen. Da raschelte es wieder. Dieweißen Seiten bewegten sich wie von einerunsichtbaren Hand umgeblättert.
Philipp hörte ein leises Schnaufen.Erschrocken versteckte er sich unter derBettdecke. Nur durch einen Spalt lugte erauf das Buch hinunter.
Das Schnaufen wurde lauter und ein schuppigerSchwanz kam zwischen den Seiten hervor.Dann folgten zwei Pranken, ein Leib mitFlügeln und Zacken auf dem Rücken – undplumps!, rutschte ein Drache aus dem Buchauf Philipps Teppich.„Oje, oje, oje!“, hörte Philipp ihn jammern.„Bei meinen Schuppen, wo bin ich denn hiernur gelandet?“
Mit gespitzten Ohren stand er da und lauschte.Wunderschön sah er aus. Genau so, wie Philippsich immer einen Drachen vorgestellt hatte.Nur dass der hier kaum größer war als einMarmeladenglas.
Die Seiten des Buches bewegten sich wieder.