Verlag: Thienemann Verlag in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH Kategorie: Für Kinder und Jugendliche Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2017

Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch E-Book

Michael Ende  

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E-Book-Beschreibung Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch - Michael Ende

Der Kinderbuch Kult Klassiker von Bestseller Autor Michael Ende für alle Kinder ab 10 Jahren. Silvester: Der geheime Zauberrat Beelzebub Irrwitzer und seine Tante, die Geldhexe Tyrannja Vamperl, haben ein Problem. Sie haben ihr Jahressoll an bösen Taten noch lange nicht erfüllt und es ist schon im wahrsten Sinne des Wortes fünf vor zwölf! Nur ein besonders gemeiner Plan kann ihnen jetzt noch helfen, sonst werden sie in die Hölle verbannt. Können sie mit Hilfe des satanarchäolügenialkohöllischen Wunschpunsches ihren Rückstand bis Mitternacht noch aufholen?

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E-Book-Leseprobe Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch - Michael Ende

Das Buch

Der Geheime Zauberrat Beelzebub Irrwitzer und seine Tante, die Geldhexe Tyrannja Vamperl, haben ein Problem: Ihr Soll an bösen Taten ist noch nicht erfüllt. Am Silvesterabend bekommen sie eine letzte Chance - ansonsten werden sie in die Hölle verbannt. Die Magier schmieden einen teuflischen Plan: mit Hilfe des satanarchäolügenialkohöllischen Wunschpunsches könnten sie ihren Rückstand bis Mitternacht aufholen. So beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn den Spionen des hohen Rats der Tiere, Kater Maurizio und Rabe Jakob, bleiben nur wenige Stunden, um die Menschheit vor den bösen Folgen des Wunschpunsches zu bewahren.

»Das ist vielleicht von allen meinen Büchern das lustigste.«

Michael Ende

Der Autor

© Caio Garrubba

Michael Ende (1929-1995) hat in einer nüchternen, seelenlosen Zeit die fast verloren gegangenen Reiche des Phantastischen und der Träume zurückgewonnen. Er zählt heute zu den bekanntesten deutschen Schriftstellern und war gleichzeitig einer der vielseitigsten Autoren. Neben Kinder- und Jugendbüchern schrieb er poetische Bilderbuchtexte und Bücher für Erwachsene, Theaterstücke und Gedichte. Viele seiner Bücher wurden verfilmt oder für Funk und Fernsehen bearbeitet. Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche deutsche und internationale Preise. Seine Bücher wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt und haben eine Gesamtauflage von über 35 Millionen Exemplaren erreicht.

Mehr über Michael Ende: www.michaelende.de

Der Verlag

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Viel Spaß beim Lesen!

An diesem letzten Nachmittag des Jahres war es schon ungewöhnlich früh stockdunkel geworden. Schwarze Wolken hatten den Himmel verfinstert und ein Schneesturm fegte seit Stunden durch den Toten Park.

Im Inneren der Villa Albtraum regte sich nichts – außer dem flackernden Widerschein des Feuers, das mit grünen Flammen im offenen Kamin brannte und das Zauberlabor in gespenstisches Licht tauchte.

Die Pendeluhr über dem Kaminsims setzte rasselnd ihr Räderwerk in Gang. Es handelte sich um eine Art Kuckucksuhr, nur dass ihr kunstvolles Spielwerk einen wehen Daumen darstellte, auf den ein Hammer schlug.

»Aua!«, sagte sie. »Aua! – Aua! – Aua! – Aua!«

Es war also fünf Uhr.

Für gewöhnlich machte es den Geheimen Zauberrat Beelzebub Irrwitzer immer ausgesprochen guter Laune, sie schlagen zu hören, aber an diesem Silvesterabend warf er ihr einen eher gramerfüllten Blick zu. Er winkte ihr mit einer lustlosen Handbewegung ab und hüllte sich in den Rauch seiner Pfeife. Mit umwölkter Stirn brütete er vor sich hin. Er wusste, dass ihm größere Unannehmlichkeiten bevorstanden, und zwar sehr bald, spätestens um Mitternacht – bei Jahreswechsel.

Der Zauberer saß in einem geräumigen Ohrenbackensessel, den vor vierhundert Jahren ein handwerklich begabter Vampir eigenhändig aus Sargbrettern geschreinert hatte. Die Polster bestanden aus Werwolfsfellen, die freilich inzwischen schon ein bisschen schäbig geworden waren. Dieses Möbel war ein Familienerbstück und Irrwitzer hielt es in Ehren, obwohl er sonst eher fortschrittlich eingestellt war und mit der Zeit ging – jedenfalls, was seine berufliche Tätigkeit betraf.

Die Pfeife, aus der er rauchte, stellte einen kleinen Totenkopf dar, dessen Augen aus grünem Glas bei jedem Zug aufglühten. Die Rauchwölkchen bildeten in der Luft allerlei seltsame Figuren: Zahlen und Formeln, sich ringelnde Schlangen, Fledermäuse, kleine Gespenster, aber hauptsächlich Fragezeichen.

Beelzebub Irrwitzer seufzte tief, erhob sich und begann in seinem Labor auf und ab zu gehen. Man würde ihn zur Rechenschaft ziehen, dessen war er sicher. Aber mit wem würde er es zu tun bekommen? Und was konnte er zu seiner Verteidigung vorbringen? Und vor allem: Würde man ihm seine Gründe abnehmen?

Seine lange, knochendürre Gestalt steckte in einem faltenreichen Schlafrock aus giftgrüner Seide. (Giftgrün war die Lieblingsfarbe des Geheimen Zauberrates.) Sein Kopf war klein und kahl und sah irgendwie verschrumpelt aus, wie ein vertrockneter Apfel. Auf seiner Hakennase saß eine mächtige, schwarzrandige Brille mit blitzenden Gläsern, die so dick waren wie Lupen und seine Augen unnatürlich vergrößerten. Seine Ohren standen vom Kopf ab wie Henkel von einem Topf und sein Mund war so schmal, als wäre er ihm mit einem Rasiermesser ins Gesicht geschnitten worden. Alles in allem war er nicht gerade der Typ, zu dem man auf den ersten Blick Vertrauen fassen würde. Aber das störte Irrwitzer nicht im Geringsten; er war noch nie ein geselliger Zeitgenosse gewesen. Er zog es vor, möglichst für sich zu bleiben und im Verborgenen zu wirken.

Einmal hielt er in seiner Wanderung inne und kratzte sich nachdenklich auf der Glatze.

»Wenigstens das Elixier Nummer 92 müsste heute unbedingt noch fertig werden«, murmelte er, »wenigstens das. Wenn mir nur nicht der verdammte Kater wieder dazwischenkommt.«

Er trat zum Kamin.

In den grünen Flammen stand auf einem eisernen Dreifuß ein gläserner Kessel, in dem ein gewisses Süppchen vor sich hin köchelte, das ziemlich ekelerregend aussah: schwarz wie Teer und glibberig wie Schneckenschleim. Während er prüfend mit einem Bergkristallstab in dem Zeugs herumrührte, lauschte er gedankenverloren auf das Brausen und Winseln des Schneesturms, der an den Fensterläden rüttelte.

Das Süppchen würde leider noch eine ganze Weile vor sich hin blubbern müssen, ehe es ausgekocht war und gehörig transmutierte.

Sobald das Elixier erst einmal fertig war, würde es ein völlig geschmackloses Mittelchen ergeben, das man in jede Speise und jedes Getränk mixen konnte. Alle Leute, die es zu sich nahmen, würden fortan fest daran glauben, dass alles, was aus Irrwitzers Produktion stammte, dem Fortschritt der Menschheit diente. Der Zauberer hatte vor, es schon bald nach Neujahr an alle Supermärkte der Stadt zu liefern. Dort sollte es unter dem Namen »Muntermanns Diät« verkauft werden.

Aber noch war es nicht so weit. Die Sache brauchte Zeit – und das war eben der wunde Punkt.

Der Geheime Zauberrat legte die Pfeife weg und ließ seinen Blick durch das Halbdunkel des Labors schweifen. Der Widerschein des grünen Feuers zuckte über die Berge von alten und neuen Büchern, in denen all die Formeln und Rezepte standen, die Irrwitzer für seine Experimente brauchte. Aus den dunklen Ecken des Saales blinkten geheimnisvoll Retorten, Gläser, Flaschen und spiralige Röhren, in denen Flüssigkeiten aller Farben stiegen und fielen, tropften und dampften. Außerdem gab es Computer und elektrische Geräte, an denen fortwährend winzige Lämpchen flimmerten oder die leise Summ- und Piepstönchen von sich gaben. In einer finsteren Nische schwebten geräuschlos und beständig rot und blau leuchtende Kugeln auf und nieder und in einem kristallenen Behälter wirbelte Rauch, der sich in gewissen Abständen zur Form einer glimmenden Gespensterblume zusammenzog.

Irrwitzer war, wie schon gesagt, durchaus auf der Höhe der modernen Entwicklung, ja er war ihr in mancher Hinsicht ein gutes Stück voraus.

Nur mit seinen Terminen war er rettungslos im Rückstand.

Ein leises Hüsteln ließ ihn aufschrecken.

Er fuhr herum.

In dem großen alten Ohrenbackensessel saß jemand.

Aha, dachte er, es geht los. Jetzt nur nicht klein beigeben!

Nun ist ein Zauberer – und ganz besonders einer von Irrwitzers Schlag – natürlich daran gewöhnt, dass allerhand absonderliche Kreaturen bei ihm erscheinen, oft auch unangemeldet und ungerufen; aber das sind dann für gewöhnlich Geister, die den Kopf unterm Arm tragen, oder Unholde mit drei Augen und sechs Händen oder Drachen, die Feuer spucken, oder sonst irgendwelche Monstrositäten. So etwas hätte den Geheimen Zauberrat absolut nicht erschreckt, er war damit vertraut, es war sein ganz alltäglicher oder allnächtlicher Umgang.

Aber dieser Besucher hier war ganz anders. Er sah so normal aus wie irgendein Mann von der Straße – geradezu unheimlich normal. Und das brachte Irrwitzer aus der Fassung.

Der Kerl trug einen korrekten schwarzen Mantel, einen steifen schwarzen Hut auf dem Kopf, schwarze Handschuhe und er hielt eine schwarze Aktentasche auf den Knien. Sein Gesicht war völlig ausdruckslos, nur sehr bleich, fast weiß. Seine farblosen Augen standen etwas vor, er glotzte, ohne zu blinzeln. Er hatte keine Augenlider.

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