Der Schneekristallforscher - Titus Müller - E-Book + Hörbuch
Beschreibung

Wilson Bentley sammelt Schneeflocken. Für ihn sind sie Wunder von atemberaubender Schönheit. Manche halten ihn deswegen für einen Spinner. Doch für Mina, die ihn und seine Arbeit mehr und mehr bewundert, wird er zu einem Reiseführer in eine andere Welt. "Glückstrunken hielt er das Brettchen in den fallenden Schnee. Ein Schatzsucher, ein Entdecker und Weltenerkunder war er, er fühlte sich frei wie ein Vogel, dem Himmel mehr verwandt als der Erde." Eine auf wahren Begebenheiten basierende Erzählung.

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Seitenzahl:120

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Zeit:2 Std. 34 min

Sprecher:Titus Müller


Der Wind trieb den Neuschnee wie Flaumfedern über die weißen Hänge. In Kesseln häufte er ihn an, formte Dünen und verwehte sie wieder, streute die Kristalle in die Ritzen der Baumrinde und brachte sie zu zartem Klirren. Während Wilson durch den nächtlichen Wald stapfte, floss der Schnee von den breiten Schneeschuhen ab. Das Netz aus Lederstreifen knirschte bei jedem Schritt und verhinderte, dass er einsank.

An einer Gruppe von Ahornbäumen ging er in die Hocke und setzte das Joch und die schweren Eimer ab. Er trat an den ersten Baum heran, zog den Zinndeckel vom Gefäß und sah hinein. Es war zur Hälfte gefüllt. Ein süßer Duft stieg ihm in die Nase. Das dünne Rohr, das im Baum steckte, tropfte nicht mehr, jetzt herrschte Frost, da hörten die Bäume auf, ihren Saft hinauf in die Knospen zu schicken. Aber tagsüber war es warm gewesen und einiges war in das Gefäß gelaufen. Er hob es vom Haken und entleerte es in den rechten Eimer. Ein zum Eisklumpen gefrorenes Stück Baumsaft plumpste mit dem Flüssigen hinein. Er hängte das Gefäß wieder ein und schob den Deckel darauf, damit kein Schnee hineinfiel und auch sonst nichts den kostbaren Zuckerahornsaft verunreinigte. Dann ging er zum nächsten Baum.

Die Ruhe des Waldes senkte sich tief in sein Herz. Wilson staunte über den Frieden, den er empfand. Er lief auf einer glitzernden Woge von Schneekristallen und sammelte den Saft von Bäumen, die das Erwachen des Frühlings gespürt hatten. In diesem Hain waren die haushohen Geschöpfe älter als er, mancher Baum wuchs bereits 300 oder 400 Jahre lang und beherbergte Insekten, Vögel, Mäuse und Eichhörnchen.

Als er alle Gefäße entleert hatte, hockte er sich unter das Joch und stemmte die beiden Eimer in die Höhe. Sie waren voll, es war Zeit, den Rückweg zum Zuckerhaus anzutreten. Vor Kälte waren ihm die Finger taub geworden, trotz der Handschuhe, und er freute sich darauf, sie am Holzfeuer zu wärmen. Das Zuckerhaus kam bald am Waldrand in Sicht, eine Bretterbude im Schnee, aus deren Abzug es dampfte. Und doch ein heimeliger Ort, eine Zuflucht, die er liebte. Innen gab es Platz und Wärme wie in der Wohnstube zu Hause.

Als er mit dem Fuß die Tür aufschob und seitwärts, um nicht mit dem Joch anzustoßen, den beheizten Raum betrat, ertönte drinnen ein Schrei.

Mina Seeley sah ihn mit großen, angstgeweiteten Augen an.

„Was tun Sie hier?“, fragte er.

„Ich …“ Sie schnappte nach Luft, als wäre er ein Geist.

„Haben Sie sich wegen mir so erschreckt?“ Er setzte das Joch ab. „Sie sind die neue Lehrerin, richtig?“ Jeder in Jericho wusste, wer sie war. Die Frage war lediglich ein unbeholfener Versuch, höflich zu sein.

Allmählich gewann sie ihre Fassung zurück. „Mina Seeley.“ Sie reichte ihm die Hand.

„Wilson Bentley.“

„Ich wollte mich nur aufwärmen.“ Verlegen strich sie sich über das braune Baumwollkleid. Sie trug ein eher unauffälliges Korsett, das ihre Taille zwar betonte, aber nicht übermäßig einschnürte. Es gefiel ihm.

In den Kesseln kochte der Saft der Zuckerahornbäume und verströmte Karamellduft. „Sie haben Holz nachgelegt?“ Eine junge Frau aus der Stadt, die sich um die Kessel kümmerte. Das hätte er nicht erwartet.

Sie lächelte. „Hier riecht es so gut.“

Wilson schnallte die Schneeschuhe ab und stellte sie neben die Tür.

„Man hat mich vor Ihnen gewarnt“, sagte sie.

„Weshalb? Weil ich verrückt bin?“ Er sah nach den Kesseln und rührte prüfend um. Er wägte die Art ab, wie die Blasen zerplatzten, und begutachtete die bernsteinartige Farbe und die Konsistenz. Im linken Kessel war der Sirup bald genügend angedickt. In einer halben Stunde würde er ihn vom Feuer nehmen und den neu gesammelten Saft aufsetzen können. Der Saft verdarb so schnell wie Milch, er musste zügig ausgekocht werden. „Und das haben Sie geglaubt?“

Das Haar fiel ihr in dünnen blonden Strähnen auf die Schultern. Ihre großen Augen waren ihm schon neulich im Country Store aufgefallen. Mais, Mehl und Butter hatte sie eingekauft, und es hatte einen kurzen Blickwechsel gegeben, er hatte noch lange daran denken müssen, diese Augen vergaß man nicht so leicht.

„Was die Leute eben so reden“, entgegnete sie.

Mina war kaum älter als er, dreiundzwanzig vielleicht oder vierundzwanzig. Sie musste ein kluger Kopf sein, vielleicht verstand sie als Lehrerin, was er tat, und verhöhnte ihn nicht. „Es ist die Wahrheit“, sagte er. „Ich sammle Schneeflocken.“

Sie knöpfte ihren Mantel zu. „Ich glaube, ich gehe jetzt besser.“

„Sie halten mich für einen Spinner.“

Mina hielt in der Bewegung inne, als müsste sie nachdenken. Dann nickte sie. „Wenn ich ehrlich bin, ja.“ Sie sah ihm in die Augen. „Wenn jemand Spielzeug sammelt oder geschnitzte Tiere oder Musiknoten, das kann ich verstehen. Aber Schneeflocken sind etwas … bizarr, wenn Sie mir das Wort verzeihen.“

„Ich sammle sie nicht in Einweckgläsern. Ich fotografiere sie.“

„Hat man mir gesagt. Trotzdem sehe ich keinen Sinn darin. Ich will Ihnen nichts vormachen.“

„Haben Sie schon mal die mikrografische Aufnahme einer Schneeflocke gesehen?“

Sie runzelte die Stirn.

„Sehen Sie? Sie lachen über etwas, das Sie nicht kennen.“

„Jeder kennt Schnee.“ Es klang trotzig, wie sie das sagte.

„Im Gegenteil. Niemand kennt ihn. Wissen Sie, wie Schneekristalle entstehen? Man kann nur Vermutungen anstellen. Ich glaube, sie entstehen aus Wasserdampf durch Sublimation, sie kennen also keinen flüssigen Zustand. Aber keiner auf der Welt hat das bisher untersucht.“

„Woher wissen Sie über so etwas Bescheid? Sie sind doch Bauer, Sie haben Ihren Hof die Straße rauf von der Schule, nicht wahr?“

Er zuckte die Achseln. „Mein Bruder und die anderen Jungs haben Indianer gespielt oder mit der Schleuder Jagd auf Eichhörnchen gemacht. Ich hab immer gelesen.“

Mina musterte ihn zweifelnd.

„Wollen Sie sich die Bilder einmal anschauen? Sie suchen sich ein Schönes aus und ich schenke es Ihnen für die Schule. Die Kinder würden bestimmt darüber staunen.“

„Ich überleg’s mir. Es war nett, Sie kennenzulernen.“

„Sie haben noch gar keinen Sirup gekostet.“ Er wies auf den linken Kessel. „Der ist jetzt fertig.“

„Vielleicht ein andermal.“

Als sie nach draußen trat und der kalte Hauch des Winters hereinströmte, sagte er: „Morgen feiern wir hier das Zuckerfest. Viele Ihrer Schüler werden da sein. Ich würde mich freuen, wenn Sie auch kämen.“

„Danke, das ist sehr freundlich. Gute Nacht, Mister Bentley.“

„Soll ich Sie nach Hause bringen? Es ist bereits dunkel.“

„Nicht nötig. Wirklich.“ Sie wies hinter sich in die Dunkelheit, wo die Lichter von Jericho schimmerten. „Die kurze Strecke schaff ich auch allein.“

*

Jericho, in den Laubwäldern der Green Mountains an einem alten Indianerpfad gelegen, war ein verschlafener Ort, auch noch im Jahr 1887. Drei Mühlräder waren im Wasser festgefroren: das Rad der Kornmühle, das Rad der Sägemühle und das der Stärkefabrik, der die Bauern ihre Kartoffeln für 10 Cent je Scheffel verkauften. Einen Laden für Stiefel und Schuhe gab es noch, ein winziges Postamt und eine Schreinerei, die Stühle herstellte. In kärglichen hölzernen Wohnhäusern lebte die Bevölkerung von Jericho.

Alles schien stillzustehen an diesem Winterabend. Die Wege waren menschenleer. Nur das Licht der Kerosinlampen, das aus den Fenstern in die Dunkelheit hinausflackerte, verriet, dass nicht alle schliefen. Von den Schornsteinen zogen Wolken aus Rauch in den Sternenhimmel.

Für jemanden, der aus New York City kam, war Jericho der perfekte Ort, um seine Gedanken zu ordnen. Keine sirrenden Telefondrähte, kein Tuten von Schiffen aus dem Hafen, kein Knallen der Peitschen der pferdegezogenen Tram. Keine Hochbahn, die mit ihrer keuchenden kleinen Dampflok über die Trasse ratterte. Niemand, der lachend oder fluchend aus einem Fan-Tan-Spielsalon trat. Kein Straßenhändler, der einen ansprach, keine trommelnden oder fiedelnden Straßenmusiker. Nur stille schneebedeckte Dächer und das gelegentliche Muhen einer Kuh im Stall.

Mina fühlte sich innerlich aufgeräumt, als sie sich den Schnee von den Schuhen klopfte und die Treppe zu ihrem Zimmer hinaufstieg. Kaum hatte sie aber das Zimmer betreten und sah den Brief aus New York auf dem Tisch liegen, verflog das Behagen. Sie hatte den gesamten Heimweg nicht mehr daran gedacht, obwohl sie den Spaziergang doch mit dem Vorsatz begonnen hatte, sich über ihre Entscheidung klar zu werden.

Diese Flucht nach Vermont half nicht. Nach wie vor fühlte sie sich nicht in der Lage, über ihr Leben zu entscheiden. Da konnte sie hundertmal in der ruhigen Berglandschaft spazieren gehen und sich in Zuckerhütten aufwärmen, am Ende musste sie doch nach New York heimkehren und Ja sagen oder Nein.

Missmutig nahm sie die Wärmflasche vom Nachttisch und befreite sie vom gehäkelten Überzug. Das Kupfer der Wärmflasche war noch kälter als ihre Hände. Sie stieg die steile Treppe hinunter und durchquerte den Flur.

In der Küche wurde sie fröhlich empfangen. „Miss Seeley“, krähte der Jüngste der Nashs, „schauen Sie mal, was ich kann!“ Er legte ein Ei auf einen Löffel, steckte sich den Griff in den Mund und balancierte das Ei durch den Raum. Seine Schwestern verdrehten die Augen.

„Solltest du nicht längst im Bett sein?“, fragte sie.

„Genau“, rief Hannah, die gerade mal ein Jahr älter war als er, „du musst ins Bett! Ich darf noch ein bisschen aufbleiben. Oder, Izetta?“

Izetta, die Älteste, schüttelte den Kopf. „Ihr geht beide ins Bett.“

„Aber das ist ungerecht!“ Hannah verzog wütend das Gesicht. „Ich bin älter als er. Er muss zuerst schlafen.“ Sie wandte sich an Mina. „Miss Seeley, sagen Sie Izetta, dass ich noch aufbleiben darf, bitte!“

Mina goss Wasser aus dem Krug in einen kleinen Topf und stellte ihn auf den Herd. „Nein, Hannah. Tu, was deine Schwester dir sagt.“

Izetta nahm Joshua Ei und Löffel ab und scheuchte ihn ins Schlafzimmer. Dann kam Hannah an die Reihe. Sie wich Izettas Griff aus, stampfte aber trotzdem wütend ihrem Bruder hinterher.

Endlich kehrte Stille in der Küche ein. „Danke, Miss Seeley“, sagte Izetta und setzte sich wieder an die Kartoffeln.

„Du schälst heute schon für morgen?“, fragte Mina.

„Morgen ist das Zuckerfest. Da will ich so wenig Arbeit wie möglich haben.“

Mina blieb vor dem Herd stehen und hielt ihre Hände vor die Ofenklappe. Der Herd strahlte wohlige Wärme ab. Leise knackte das Holz im Feuer. „Du gehst da also hin.“

„Das lasse ich mir nie entgehen! Und die Kleinen kommen mit, also hat Mutter Ruhe im Haus. Einmal im Jahr – sie kriegt nichts vom Ahornsirup ab, aber ich glaube, es ist trotzdem der schönste Tag des Jahres für sie.“

„Wilson Bentley hat mich eingeladen, ich soll morgen mitkommen.“

Izetta sah hoch. „Natürlich kommen Sie mit, Miss Seeley!“

„Kennst du ihn gut?“

„Seit ich auf der Welt bin. Jeder in Jericho liebt ihn.“

Sie stutzte. „Da habe ich aber anderes gehört.“

„Die Erwachsenen haben keine Ahnung.“ Izetta hielt eine korkenzieherförmige Schalenschlange hoch. „Schauen Sie mal! So lang kriegt sie nicht mal Mama hin.“

„Gut gemacht.“ Kleine Bläschen stiegen im Wasser auf. Bald würde das Wasser kochen. Mina schloss die Luftzufuhr des Herds, um kein Holz zu vergeuden. „Wie kommt’s, dass ihr Kinder ihn so liebt?“

„Onkel Willy nimmt sich Zeit für uns. Er geht mit uns rodeln oder er macht Tiergeräusche nach. Sogar Stimmen kann er nachmachen! Er kennt die Stimme von jedem hier in Jericho.“

Sie runzelte die Stirn. Ein Spaßmacher also. Natürlich, die liebten die Kinder immer. Solche Leute übernahmen keine Verantwortung. Wenn die vergnügliche Stunde vorüber war, verschwanden sie und überließen die Schwierigkeiten des Alltags anderen. Dazu seine fixe Idee mit den Schneeflocken. Vermutlich war er nie richtig erwachsen geworden.

Das Wasser kochte. Sie nahm einen Topflappen, schraubte den Messingverschluss von der Wärmflasche, hob den Topf vom Herd und goss das dampfende Wasser in die Flasche, während sie das Kupfergefäß mit dem Topflappen hielt. Ein Rest blieb übrig. „Ich lass dir das Wasser stehen, Izetta, ja? Und vergiss über der ganzen Hausarbeit nicht die Mathematik!“

„Tu ich nicht, Miss Seeley, ich versprech’s.“

*

Kinder tobten ins Zuckerhaus hinein und wieder heraus, sie juchzten, jagten sich und bewarfen sich mit Schnee. Selbst die Erwachsenen waren bester Laune. Wieder und wieder kamen sie zu Wilson und ließen sich frischen Ahornsirup auf den Schnee in ihren Schüsselchen gießen.

Als seien sie durch eine stillschweigende Absprache gebunden, behandelten ihn die Leute heute nicht wie einen Sonderling. Sie grüßten freundlich, fragten, wie es seinen Kühen ging, und erkundigten sich nach der Gesundheit seiner Eltern.

Charles war natürlich nicht gekommen. Mary genauso wenig, offenbar hatte Charles ihr verboten, am Zuckerfest teilzunehmen. Der Winter war die schlimmste Zeit für ihren Bruderstreit. Im Frühjahr konnten sie Seite an Seite Kartoffeln pflanzen, im Sommer hackten sie gemeinsam Unkraut und machten Heu. Obwohl er schon immer schmächtiger gewesen war als Charles, hielt er mit und tat seinen Teil der Arbeit. Kaum aber fiel der erste Schnee und er sammelte Kristalle, wurde Charles ungehalten.

Dabei stand Wilson vor Sonnenaufgang auf und ging mit der Kerosinlampe zum Stall, melkte die Kühe und versorgte die Pferde. Er schaffte Brennholz aus dem Wald heran und zerkleinerte es mit dem Beil zu handlichen Scheiten. Er mischte aus Heu, Kleie und Mehl neues Futter für die Milchkühe.

Stellte er sich nach all diesen Pflichten einmal kurz in den Schneefall und fing einige Kristalle, kam sofort Charles aus dem Haus und fuhr ihn an, er würde faulenzen. Gestern war er kauend herausgetreten, er unterbrach also sein Mittagsmahl, um zu schimpfen – das hieß, er selbst hatte auch nicht gearbeitet in diesem Moment! Aber er konnte es nicht ertragen, wenn sein Bruder sich mit Schnee beschäftigte. Der Anblick machte ihn wütend, weil er es nicht verstand. Charles hatte herumgebrüllt, kommandiert und ihm Vorwürfe gemacht. Er würde wahrscheinlich noch bis morgen zornig schweigen und ihm aus dem Weg gehen, und dann würden sie sich versöhnen, nur, um sich bei der nächsten Gelegenheit erneut in die Haare zu geraten.

Ich lasse mir das schöne Fest nicht verderben, dachte er und trat aus der Hütte. Zwei Jungs hatten es aufs Dach geschafft und reckten triumphierend die Fäuste in die Höhe. „Billy, Jonathan, kommt runter da“, rief er, „ihr kracht sonst durch, das sind bloß dünne Bretter!“

Sie sprangen herab und rannten unter wildem Indianergeheul in den Wald.

Die Nash-Kinder waren noch nicht da. Würden sie Mina mitbringen?

Er trat zu einem Bauern, dem sie im vergangenen Jahr bei der Heuernte geholfen hatten, und fragte nach seinen Kühen. Dann sprach er mit dem Arzt, der mit drei süßen Töchtern gekommen war, über Vaters Leberleiden. Die ganze Zeit aber behielt er dabei den verschneiten Weg am Waldrand im Blick.

Und dann sah er sie, umgeben von den Nash-Kindern. Eilig löste er Rosie bei den Kesseln ab. Er wollte es sein, der Mina vom Sirup zu kosten gab.