Der Tag der Bewährung - P.A.I.N. Stefanie - E-Book

Der Tag der Bewährung E-Book

P.A.I.N. Stefanie

0,0
2,99 €

  • Herausgeber: neobooks
  • Kategorie: Erotik
  • Sprache: Deutsch
  • Veröffentlichungsjahr: 2021
Beschreibung

Der Tag der Bewährung Eine Spanking und BDSM - Kurzgeschichte aus einer fernen Zukunft Wir schreiben das Jahr 2525. Vieles hat sich in dieser fernen Zeit geändert. Doch manches ist auch gleich geblieben. Ich bin eine Masochistin. Und ich bin auf der Suche nach meinem zukünftigen Herrn. Es gibt eine Art Hierarchie der Schmerzen. Man kann sehr weit kommen. Man kann zur Aristokratie gehören. Und das ist mein Ziel. Ich möchte dazugehören. Doch ich mache mir nichts vor. Der Weg dorthin ist alles andere als leicht. Ich bin schmerzgeil und belastbar. Doch wird das ausreichen, um die Prüfung, die mich erwartet zu bestehen? Denn in unserer Zeit sind es die Maschinen, die auf mich losgelassen werden. In unserer Zeit sind es die Maschinen, die mich erbarmungslos quälen. Sie haben kein Erbarmen. Der Weg, den ich einmal eingeschlagen habe, muss beschritten werden. Der Becher des Leidens muss bis zur bitteren Neige getrunken werden. Doch ich habe es gewusst. Ich werde mich den Qualen ausliefern. Für mein großes Ziel.....

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 51

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0



Der Tag der Bewährung

Eine Spanking und BDSM - Kurzgeschichte

aus einer fernen Zukunft

IMPRESSUM

Stefanie P.A.I.N

CanLaon Road km 4,5

Ulay, Vallehermoso

Negros Oriental

The Philippines

stefan[email protected]

Über die Autorin:

Mein Name ist Stefanie. Stefanie P.A.I.N.

Ich bin 24 Jahre alt und lebe derzeit auf den Philippinen. Ich bin eine Digitalnomadin und lebe mein Leben gerade immer nur da, wo es mir gerade gefällt. Freunde habe ich Gott sei Dank viele überall auf der Welt und derzeit lebe ich bei einer sehr guten Freundin auf den Philippinen.  

Ich beschäftige mich mit Softwareentwicklung und das Schöne daran ist, dass ich meine Aufträge überall auf der Welt abarbeiten kann, wo ich eine vernünftige Internetverbindung habe.  

Und nebenbei schreibe ich auch erotische Literatur. Aus eigener Veranlagung heraus sind das hauptsächlich Fetisch und sadomasochistische Werke. Ich schließe die Augen und schon beginne ich zu träumen. Da geht es um heftigen Sex. Um gegenseitiges Vertrauen und sich fallen lassen. Natürlich auch um Schmerzen (da ist mein Name auch Programm). Ich versuche dabei immer wieder neue Dinge zu entdecken, die mich reizen und die auch Euch als meinen Lesern hoffentlich gefallen.  

Doch nun genug der Vorrede….  

Ich wünsche Euch viel Spaß mit dem vorliegenden Werk 

Eure

Stefanie

Wir schreiben das Jahr 2525.... Vieles ist anders. Sehr vieles zumindest. Doch nicht alles hat sich geändert. Denn immer noch gibt es Frauen, die nur durch Leid und Schmerz zur Lust kommen können. Eine davon bin ich. Heute bin ich zwanzig Jahre alt, und ich habe schon viel erlebt. Man nennt mich Skl217F8. Einen richtigen Namen habe ich nicht. Oder genauer gesagt, ich habe ihn verloren. Denn ich bin nur eine Sekunda. Ein Mensch zweiter Klasse, wenn ihr so wollt. Es gibt die Prima. Sie haben einen richtigen Vater und eine richtige Mutter. Sie gehören zur Oberschicht und sitzen überall an den Schalthebeln der Macht. Sie beherrschen unsere Gesellschaft. Wir anderen sorgen dafür, dass alles wie ein Uhrwerk läuft. Dazu wurden wir gezüchtet. Denn die Sekunda entstammen aus dem Reagenzglas. Wir alle wachsen nach Geschlechtern getrennt in Internaten auf. Man bildet uns dort aus, aber man kontrolliert uns auch. Natürlich dürfen wir auch leben und lieben. Wir dürfen uns sehr wohl selbst verwirklichen, doch zunächst müssen wir dazu einen Emanzipations- und Ausleseprozess durchlaufen. Es beginnt, wenn wir sechzehn Jahre alt sind. Es sind die Traumwächter. Sie schleichen sich wie der Name schon sagt nachts in unsere Träume. Sie registrieren dabei auf das genaueste unsere Wünsche und Sehnsüchte. Und natürlich auch unsere Neigungen. Das betrifft grundsätzlich alle Aspekte unseres Daseins, aber insbesondere den Sex und die Erotik. Bei mir muss es so gewesen sein, dass ich den Wächtern in meinen eigenen Träumen meine devoten Neigungen offenbart habe. Meine Sehnsüchte nach Schmerz und der davon ausgelösten Geilheit. Anfangs habe ich mich dagegen gewehrt, doch niemand kann sich von seiner Bestimmung lösen. Die Traumwächter machen sich die Entscheidung nicht leicht. Denn dieser Ausleseprozess dauert ganze zwei Jahre. Erst mit achtzehn erhält man sein Zertifikat. Dieses Zeugnis bestimmt das ganze künftige Leben und ein Widerspruch ist zwecklos. Viele meiner Freundinnen erhielten ein Zertifikat für ein Leben als Arbeiterin. Für ein Leben als Bäuerin. Für manche Hochbegabte sogar für ein Leben als Wissenschaftlerin. Es war für sie der Sprung in die Freiheit. Sie hatten damit die Erlaubnis, zu lernen und zu studieren. Eben etwas aus sich zu machen. Selbstverständlich waren sie dann auch frei, sich einen Partner zu erwählen, um die Freuden des Lebens zu genießen. Dabei spielt es keine Rolle, ob man eher der gleichgeschlechtlichen Liebe zuneigt oder heterosexuell gepolt ist. Für den weiteren Lebenslauf ist es egal. Keiner wird deswegen diskriminiert. Dann gibt es aber auch Mädchen wie mich. Das System erkennt, dass ich in einer normalen Rolle unglücklich wäre. Daher weist es meinem Leben eine ganz andere Richtung zu. Ich verliere alles, was ich früher gehabt habe. Kleidung. Freunde. Sogar meinen Namen. Ich weiß noch, wie ich früher geheißen habe. Justine. Ein schöner Name.... Findet ihr nicht? Irgendwie geheimnisvoll und doch gleichzeitig erotisch und vielversprechend. Mit der Aushändigung meines Zertifikats habe ich ihn verloren. Mein Leben begann unter einem anderen Namen neu. Und auch ich wurde weiter ausgebildet. Zu einer Sklavin. Ich lernte, mit meinen Wünschen umzugehen. Ich lernte mit Schmerzen umzugehen. Denn mein Schicksal würde es sein, einem Dominus übereignet zu werden. Er würde bald mein absoluter Herr und Gebieter sein. Und so wurde ich zu Skl217W8. Diese Bezeichnung steht für Sklavin. Dann folgt eine Registriernummer. Die 217. Das „W“ kennzeichnet, dass ich eine Frau bin. Die „8“ steht schließlich für eine Skala zwischen 1 und 10. Diese Ziffer gibt an, wie schmerzgeil ich bin. Wie belastbar ich bin. Immer und immer wieder wurde ich daraufhin getestet. Und ich musste mir die „8“ mit viel Leid und viel Tränen erwerben. Und doch bin ich stolz darauf, eine „8“ zu sein. In meiner Klasse bin ich bereits eine Anwärterin auf noch höheres. Denn als "9" oder "10" gehört man zur Aristokratie der Schmerzen. Das ist mein Ziel. Das möchte ich erreichen. Noch ist es nicht so weit. Doch bald..... Die Prüfungen liegen vor mir. Ich habe ähnliche bereits gemeistert. Diesmal wird es noch eine Steigerung geben. Ich darf nicht versagen. Bestehe ich sie, dann werde ich außergewöhnlich sein. Dann werde ich mich von der Masse der anderen Sklavinnen abheben. Denn eine „9“ ist eine Ausnahme. Mit einer "10" wäre ich eine Königin.

Der Tag der Bewährung kam unerwartet. So wie immer. Man kann sich nicht darauf vorbereiten. Keine von uns weiß es. So war es auch bei meiner besten Freundin. Sie war lediglich eine „6“ und sie hatte den Ehrgeiz noch ein wenig aufzusteigen. Denn je höher man eingestuft wurde, desto besser waren die Herren, denen man später zugeteilt wurde. Doch sie versagte. Sie war untröstlich und es dauerte eine Zeit, bis ihre Wunden wieder heilten. Zunächst die körperlichen, doch dann ganz langsam auch die seelischen. Und kurz darauf war sie verschwunden. Sie ist zugeteilt worden, doch niemand hat je erfahren, was aus ihr geworden ist.