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Jolanda ist eine fröhliche, junge Frau mit Spaß am Leben und auf jeder Party anzutreffen...lernt die tollsten Männer kennen und lässt in Punkto Liebe nichts anbrennen. Selbst mit ihrer Freundin Mandy hat sie eine Affäre. Bis...ja bis sie vom Arzt die schreckliche Diagnose HIV positiv erfährt. Für sie bricht eine Welt zusammen und sie fasst den Entschluss, so viele Männer mit ihrer Krankheit zu infizieren wie es möglich ist. Obwohl sie weiß, dass es Mord ist kennt sie kein Erbarmen, denn es war ein Mann der ihr das angetan hat - dafür müssen jetzt alle büßen. Sehr bald beginnt sie einen tödlichen Rachefeldzug. Kann das gutgehen oder kann sie jemand stoppen? Wie viele hat sie bereits angesteckt und wie viele werden noch folgen? Als die Situation für sie brenzlig wird, fährt sie nach Holland in ihr Ferienhäuschen, verändert ihr Aussehen und ihre Identität. Von Holland aus kann sie ihren Plan weiter verfolgen. Doch dann bricht die Krankheit aus, sie hat Aids. Ein langer Leidensweg beginnt. Inzwischen bearbeitet Kommissar Bender elf Anzeigen gegen Unbekannt. Die Jagd nach dem rothaarigen Model beginnt...kann er Jolanda stoppen?
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Seitenzahl: 45
Veröffentlichungsjahr: 2014
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Alina Frey
Der Todesengel
Die Uhr tickt...
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Inhaltsverzeichnis
Titel
Partytime
Blonder Engel Mandy
Eine niederschmetternde Nachricht
Die Beichte
Flucht
Kommissar Bender
Auf Spurensuch
Ärztliche Schweigepflicht
Wo ist Jolanda?
Der Verfall
Der Abschied
Opferbewältigung
Impressum neobooks
„Jo bist du fertig?“ Mandys Stimme schallte durch das ganze Treppenhaus. Eilig lief die Blondine die letzten Stufen hoch und kam nach Luft ringend bei der Freundin oben auf dem 5. Stock an. Sie wischte sich den Schweiß von der Stirne und schimpfte los:
„Wann ziehst du endlich um, das ist barbarisch, meine Schöne!“ Mandy ließ sich in den nächsten Sessel plumpsen und sagte keinen Pieps mehr. Jolanda, kurz Jo genannt, kam mit einem strahlenden Lächeln aus dem Schlafzimmer und Mandy fiel die Kinnlade herunter:
„Meine Fresse, Jo…das haut den stärksten Ochsen um!“ Bewundernd glitten ihre Augen über die Figur ihrer Freundin. Ein grünes, enges Kleid umschmeichelte die schlanke Figur und zeigte jede Rundung. Lang wallte das rote Haar über den Rücken und die grünen Augen blitzten.
„Sei froh, dass ich eine Frau bin…sonst könnte ich für nichts garantieren!“ Jo lachte schallend los: „So umwerfend findest du mich? Dein
Anblick ist aber auch nicht von schlechten Eltern, Mandy!“ Mandy litt permanent an Minderwertigkeitskomplexen und Jo versuchte ständig, sie wieder aufzubauen. Dabei war sie so süß mit ihren blonden Haaren und den meerblauen Augen. Auch an ihrer Figur war absolut nichts auszusetzen.
„Du solltest auch als Model arbeiten, dann vergehen deine Komplexe von alleine!“ Mandy winkte ab:
„Ne, lass mal…es reicht wenn du das machst. Mein Beruf als Dolmetscherin genügt mir voll und ganz!“ Jo seufzte ergeben und schnappte sich ihr kleines Täschchen:
„So Baby…rein ins Vergnügen! Sehen wir mal welche schönen Männer sich die Ehre geben. Mir ist heute so nach …naja, nach Sex. Wie steht es mit dir?“ Mandy errötete leicht:
„Du kennst mich doch! Mit solchen Gedanken gehe ich doch auf keine Party! Aber zu lange kann ich nicht bleiben…und auch nicht viel trinken, habe morgen einen wichtigen Kunden!“ Ach ja, ihre kleine prüde Freundin…! Die Party
war bereits im vollen Gange und Jo stürzte sich, bewaffnet mit einem Glas Champagner, mitten in den Trubel - ihre Freundin ließ sie einfach stehen, die sich beleidigt an die kleine Bar setzte. Jo hielt Ausschau nach lukrativer Beute. Dann sah sie ihn… groß, durchtrainiert und braungebrannt. Sein dunkles Haar fiel bis auf die Schultern und seine stahlgrauen Augen blitzten. Jo war fasziniert von diesem wahnsinnig gutaussehenden Mann und stellte sich dicht neben ihn. Tief sog sie den Duft seines Aftershaves ein der ihre Sinne anregte.
„Na, meine Schöne? Lust auf ein Tänzchen?“ Sein Lächeln war umwerfend und Jo ließ sich nicht lange bitten. Eng schmiegte sie sich an seinen geschmeidigen Körper und fühlte jeden seiner Muskeln. Sie wusste, dieses Exemplar Mann musste sie besitzen! Leicht drückte sie ihren Schoß gegen seine Schenkel und hörte sein unterdrücktes Stöhnen.
„Verdammt…zu dir oder zu mir?“ Jo schüttelte ihre lange Mähne und zuckte die Schultern: „Egal…was immer du möchtest!“ Er nahm ihre Hand und zog sie mit sich Richtung Ausgang. Sein roter Flitzer stand direkt vor dem Eingang und schnell stiegen sie ein. Auf dem Weg zu seiner Wohnung sprachen sie kein Wort, aber Jo spürte das Knistern zwischen ihnen. Der Gedanke auf mehr ließ ihr Blut kochen. Ein Kribbeln durchlief ihren ganzen Körper und sie konnte es kaum noch ertragen. Vor einer schmucken Villa hielt er an und sie liefen eilig ins Haus. Kaum im Flur zog er sie an sich und drückte seine heißen Lippen auf ihren Mund. Jo konnte es kaum noch aushalten und nestelte an seiner Kleidung. Mit einem Schwung hob er sie hoch und trug sie ins Schlafzimmer hinüber… wild warf er sie auf das große Bett und riss ihr fast die Kleider herunter. Jo half ihm so gut sie konnte und öffnete seinen Gürtel:
„Na komm, hilf mir…es dauert zu lange!“ Blitzschnell hatte er sich entkleidet und Jo sah ihn in seiner ganzen Pracht. Sie stöhnte auf und zog ihn zu sich herunter. Ihre Hände glitten über seine Hüften, umfassten sein pralles Gesäß und tief krallten sich ihre Nägel in sein Fleisch.
„Ich halte das nicht mehr aus, verdammt…nimm mich endlich!“ Das ließ sich Adonis nicht zweimal sagen und angelte nach einem Kondom. Doch Jo hielt seine Hand fest und nach einigen zögernden Sekunden, ließ er sich darauf ein - nahm sie in Besitzt. Jo schrie auf und spürte, dass sie kurz vor dem Orgasmus stand. Adonis stieß zu, immer wieder bis sie beide den Höhepunkt erreichten. Völlig ermattet fiel Jo in die Kissen zurück. Genau das hatte sie gebraucht…genau das! Sie machte sich keine Gedanken, hier mit einem Mann zu liegen, mit ihm geschlafen zu haben ohne seinen Namen zu kennen. Warum auch? Sie war ein wenig sexsüchtig…brauchte das…immer wieder und wieder! Sie machte sich auch keine Gedanken darüber, ihre Freundin auf der Party alleine gelassen zu haben. Ach was, Mandy kommt schon klar ohne sie. Langsam drehte sie sich zu ihm hin:
„Wie heißt du eigentlich, Adonis?“ Er lachte:
„Pedro, Baby…und du?“ „Ich heiße Jolanda…besser gesagt Jo!“ Ihre Hand glitt über seine breite Brust und spielte zärtlich mit den gekräuselten Haaren. Noch hatte sie nicht genug…wollte mehr. Langsam glitt ihre Hand tiefer, spielte mit seinem Bauchnabel. Mit Genugtuung sah sie, wie sein Penis sich aufrichtete, hart wurde und streichelte ihn leicht:
