• Herausgeber: Brunnen
  • Kategorie: Ratgeber
  • Sprache: Deutsch
  • Veröffentlichungsjahr: 2013
Beschreibung

Dieses Buch ruft heraus aus einem in Routine erstarrten Christsein. Und es lädt dazu ein, auf die Stimme des Herzens zu hören. Denn das Herz ist der Ort, durch den Gott diese Welt verändern möchte. John Eldredge entfaltet in "Der ungezähmte Christ", wie Gott durch den Glauben die Herzen der Menschen erneuert und ihnen damit das Leben in Fülle schenkt, das Jesus verheißt. Wie dies geschieht?- Im täglichen Leben in der Gegenwart Gottes- Im Hören auf die Stimme des Geistes- In umfassender Heilung und Erneuerung- Im Kampf des Glaubens, der um und in unseren Herzen stattfindet."Der ungezähmte Christ" ist ein kämpferisches Buch. Denn das Herz ist umkämpft. Undes ist ein Wagnis, dem eigenem Herzen zu folgen. Wer es eingeht, dessen Glaube wirdalles andere als harmlos sein.

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Seitenzahl: 395

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John Eldredge

Der ungezähmte Christ

„In einem lebendigen Menschen verherrlicht sich Gott.“ (Irenäus von Lyon)

Originally published in the U.S.A. under the title: Waking The Dead

Copyright © 2003 by John Eldredge

Published by permission of Thomas Nelson, Nashville, Tennessee. www.thomasnelson.com

All rights reserved.

Further reproduction or distribution is prohibited.

Übersetzung aus dem Amerikanischen: Markus Baum

Lektorat: Renate Hübsch

Bibelzitate folgen i.d.R. der Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift.

© 1980 Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart.

Weitere verwendete Übersetzungen sind wie folgt gekennzeichnet:

GN – Die Gute Nachricht. Die Bibel in heutigem Deutsch

© 1982 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

Hfa – Hoffnung für alle. © 1986, 1996, 2002 by International Bible

Society, Übersetzung: Brunnen-Verlag Basel und Gießen.

L – Lutherbibel in der revidierten Fassung von 1984

©1985 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.

RE – Revidierte Elberfelder Bibel,

© 1986 R. Brockhaus Verlag, Wuppertal.

Z – Zürcher Bibel. Evangelien und Psalmen

© 1996 Theologischer Verlag, Zürich.

5. Auflage 2011

1. Taschenbuchauflage

© 2005 Brunnen Verlag Gießen

www.brunnen-verlag.de

Umschlagfoto: Kamil Vajnar/Photomica and Steve Gardner

Umschlaggestaltung: Ralf Simon

Satz: Die Feder GmbH, Wetzlar

Herstellung: CPI – Ebner & Spiegel, Ulm

ISBN 978-3-7655-4138-4

eISBN 978-3-7655-7118-3

GLORIA DEI VIVENS HOMO.

In einem lebendigen Menschen verherrlicht sich Gott.

IRENÄUS VON LYON

INHALT

Teil 1: Den Weg klar erkennen

Kapitel 1: Machen Sie sich bereit

Kapitel 2: Mit den Augen des Herzens

Kapitel 3: Das Herz aller Dinge

Teil 2: Das freigekaufte Herz

Kapitel 4: Freigekauft und wiederhergestellt

Kapitel 5: Die verborgene Herrlichkeit des Herzens

Teil 3: Die Vier Ströme

Kapitel 6: Mit Gott unterwegs sein

Kapitel 7: Gottes persönlichen Trost erfahren

Kapitel 8: Umfassende Erneuerung

Kapitel 9: Der Kampf des Glaubens: Ein Kampf um Ihr Herz

Kapitel 10: Herzen in die Freiheit führen: Wenn die Vier Ströme zusammenfließen

Teil 4: Der Weg des Herzens

Kapitel 11: Herzensgemeinschaften

Kapitel 12: Wie Schätze seines Reiches

Anhang: Gebet um Freiheit

Bibliografie

Anmerkungen

Danksagung

Über den Autor

TEIL 1

DEN WEG KLAR ERKENNEN

Der Weg durch diese Welt ist schwerer zu erkennen als der, der über sie hinausführt.

Wallace Stevens

Das Tor, das zum Leben führt, ist eng, und der Weg dahin ist schmal, und nur wenige finden ihn.

Jesus von Nazareth (Matthäus 7,14)

Nur wenige Dinge sind für uns so wichtig wie unser eigenes Leben. Und zugleich sind wir über kaum etwas so unsicher wie über unser Leben.

Die Reise unseres Lebens verläuft nur selten so komfortabel wie die von Dorothy auf dem gelb gepflasterten Weg ins Land Oz. Obwohl: so abwegig ist dieser Vergleich gar nicht. Wir starten hoffnungsvoll und fröhlich und bei hellem Tageslicht, aber fast unvermeidlich führt unser Weg in das Dunkel der Wälder, die in tief hängende Nebel gehüllt sind. Wo ist das Leben in Fülle, das Jesus denen versprochen hat, die ihm folgen? Wo ist Gott, wenn wir ihn am dringendsten brauchen? Wozu sind wir bestimmt?

Die Tage, an denen wir vergebens nach einer Antwort suchen, summieren sich zu Jahren, und das nagt an uns. Mit der Zeit zweifeln wir an unserer Berufung; wir stellen Gottes gute Absichten in Frage, und allzu leicht verlieren wir die wichtigsten Dinge im Leben aus den Augen.

Wir sind nicht mehr restlos davon überzeugt, dass Gott uns wirklich das Leben anbietet. Wir haben vergessen, dass es letztlich um das Herz geht. Und wir hatten keine Ahnung, dass wir in eine Welt hineingeboren wurden, die umkämpft ist.

1

MACHEN SIE SICH BEREIT

Der Dieb kommt nur, um die Schafe zu stehlen, zu schlachten und ins Verderben zu stürzen. Ich aber bin gekommen, um ihnen das Leben zu geben, Leben im Überfluss.

Jesus von Nazareth (Johannes 10,10; GN)

Wir und die Welt, meine Lieben,

wir liegen unausweichlich miteinander im Krieg.

Rückzug ist unmöglich.

Rüstet euch.

Leif Enger

Die Treibstoffanzeige machte uns allmählich Sorgen, und immer noch wollte sich der Nebel nicht lichten. Ein eisiger Meeresarm breitete sich unter uns aus, schön und bedrohlich. Ich habe den Ozean stets geliebt, je wilder, desto besser. Aber über dem offenen Wasser sollte einem nicht gerade das Benzin ausgehen. Falls wir zufällig den Aufschlag des Flugzeugs überleben sollten, blieben uns bei den Temperaturen vielleicht noch sieben Minuten in diesem Wasser. Die nächste Station, von der Rettung kommen könnte, war vierzig Minuten entfernt. Großartige Schlussvorstellung, dachte ich. Wir liefern eine prima Geschichte für „Reader’s Digest“: „Ende eines Familienurlaubs – Familie stirbt bei Flugzeugabsturz“. Regen und Nebel verschmierten die Cockpitscheiben. Wir starrten angestrengt hindurch auf der Suche nach einem Loch in den Wolken. Es gibt in dieser Sorte Flugzeug kein Radar; Buschpiloten fliegen auf Sicht. Und wenn Sie nicht sehen, wohin Sie fliegen, dann, bitte, können Sie eben nicht dort entlangfliegen. Und leider können Sie den Horizont auch nicht endlos absuchen – die Tankuhr setzt das Limit. Noch drei Minuten, spätestens dann hätten wir umkehren müssen.

„Nur ein Versuch noch.“

„Fairweather Mountains“, Schönwetterberge – was für ein Hohn. Bei einem solchen Namen denkt man an eine liebliche Landschaft auf Hawaii oder meinetwegen in Costa Rica – laue Lüftchen, sattgrüne Hänge, immer angenehmes Klima. Aber was ist an den Bergen hier schön? Sie erheben sich 5.000 Meter und mehr über den Meeresspiegel, ragen im Südosten Alaskas quasi direkt aus dem Ozean – nackte Felsen und lebensfeindliche Gletscher. Wenn man sich überhaupt schlechtes Wetter vorstellen kann – zwischen diesen Gipfeln hängt es garantiert.

Der Pilot brüllte über das Dröhnen der Turbine hinweg: „Man hat sie so genannt, weil man sie nur bei schönem Wetter überhaupt sehen kann.“

Na prima. Welcher Idiot hat sich so was ausgedacht? Die nackte Angst hatte mir jeden Sinn für Humor geraubt. Sie hätten diese Felsen „Gipfel des frostigen Todes“ nennen sollen oder „Vergiss-es-besser-Berge“. Schönes Wetter? Damit kann man hier oben vielleicht an zwanzig Tagen im Jahr rechnen – mit etwas Glück.

Wir hatten Glück.

In meinem ganzen Leben habe ich noch nichts gesehen, was so atemberaubend gewesen wäre. Wir überflogen senkrechte Granitwände, die sich mehrere tausend Meter erhoben und auf der anderen Seite genauso steil wieder abfielen. Unser Flugzeug – wie ein Spatz im Himalaja. „Sind das dort Wasserfälle?“, fragte ich und deutete dabei auf weiße Kaskaden, die sich durch dünne Luft vor schwarzen Felsen abzeichneten.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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