Deutschland von Sinnen - Akif Pirinçci - E-Book

Deutschland von Sinnen E-Book

Akif Pirinçci

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14,99 €

Beschreibung

Deutschland, deine Feinde … Muß sich Deutschland noch vor Feinden fürchten, wenn nicht einmal die Deutschen seine Freunde sind? Akif Pirinçci rechnet ab – mit Gutmenschen und vaterlandslosen Gesellen, die von Familie und Heimat nichts wissen wollen, mit einer verwirrten Öffentlichkeit, die jede sexuelle Abseitigkeit vergottet, mit Feminismus und Gender Mainstreaming, mit dem sich immer aggressiver ausbreitenden Islam und seinen deutschen Unterstützern, mit Funktionären und Politikern, die unsere Steuern wie Spielgeld verbrennen. Der in Istanbul geborene Bestsellerautor hat sein erstes Sachbuch geschrieben, einen furiosen, aufrüttelnden und brachialen Wutausbruch. Mit heiligem Zorn bekämpft er eine korrupte, politisch korrekte Kaste, die nur ihre eigenen Interessen verfolgt. Deutschland von Sinnen ist geschmiedet aus reinem Zorn, ein mutiges Unikat, das seinesgleichen sucht. Es ist der Aufschrei eines Rufers in der Wüste, der sein geliebtes Mutterland am Abgrund sieht. Vielleicht ist es das letzte Buch seiner Art, denn das meinungspolitische Zwangskorsett wird täglich enger.

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Seitenzahl: 350

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»Es ist ein Skandal, die indigene Bevölkerung als einen Haufen von Reaktionären, Nazis, ja, verhinderten Mördern zu verunglimpfen, sobald sie mitbestimmen möchte, mit welcher Sorte von Menschen sie in ihrem eigenen Land zusammenzuleben wünscht und mit welcher nicht. Migranten sind keine Touristen. Das hier ist immer noch Deutschland und nicht Circus Roncalli.«

Akif Pirinçci

© picture-alliance/dpa

AKIF PIRINÇCI

geboren 1959 in Istanbul, wurde 1989 über Nacht mit seinem Katzenkrimi »Felidae« berühmt, der als Trickfilm auch das Kinopublikum eroberte. Seitdem folgten weitere Bestseller wie »Der Rumpf«, »Francis«, »Cave Canem«, »Yin« oder »Die Damalstür«, der unter dem Titel »Die Tür« mit Mads Mikkelsen, Jessica Schwarz und Heike Makatsch verfilmt wurde.

Akif Pirinçcis Romane haben sich millionenfach verkauft und wurden in 17 Sprachen übersetzt.

IN DIESEM BUCH

rechnet Akif Pirinçci ab – mit Gutmenschen und vaterlandslosen Gesellen, die von Familie und Heimat nichts mehr wissen wollen, mit einer verwirrten Öffentlichkeit, die jede sexuelle Abseitigkeit vergottet, mit Feminismus und Gender Mainstreaming, mit der Gleichschaltung in den öffentlich-rechtlichen Medien, mit dem sich immer aggressiver ausbreitenden Islam, mit seinen deutschen Unterstützern und mit Funktionären und Politikern, die unsere Steuern wie Spielgeld verbrennen. Mit heiligem Zorn bekämpft Pirinçci eine korrupte, politisch korrekte Kaste, die nur ihre eigenen Interessen verfolgt. Seit fast fünfzig Jahren lebt er in Deutschland, seinem geliebten »Mutterland«, das ihm als Kind wie das Paradies erschien und das er nun am Abgrund sieht … Pirinçci hat sein erstes Sachbuch geschrieben, einen furiosen, aufrüttelnden und brachialen Wutausbruch, ein mutiges Unikat.

»Mit Verlaub, es ist mir völlig egal, ob man mich einen Nazi schimpft oder eine Klobürste!«

Akif Pirinçci

Deutschland, Deutschland spürst du mich?

Heut’ nacht komm ich über dich – das macht Spaß!

Das macht Spaß, das macht Spaß!

Markus, »Ich will Spaß«

INHALT

I. Deutschland, meine Mutter

II. Der Islam gehört zu Deutschland wie die Reeperbahn nach Mekka

III. Angst ist eine Entscheidung

IV. Über die Frauen

V. Mit dem Arschloch sieht man besser

VI. Der deutsche Intellektuelle und wie er die Welt sah – bevor er eine Eisenstange auf den Kopf bekam

VII. Das Schlachten hat begonnen

Anstatt eines Schlußworts

I. DEUTSCHLAND, MEINE MUTTER

Deutschland, o du goldenes Elysium! Du kraftvoller Stier! Du bist die Macht, die ganz Europa trägt! Du bist das schönste aller schönen Länder! Du bist das warme Licht des Südens und das kühle Meer des Nordens, darüber die sternenklare Nacht! Niemals möge der Adler seine wachsamen Augen von dir abwenden, und immerdar mögen seine scharfen Fänge und sein starker Schnabel dich beschützen! Du bist das Paradies, und ganz gleich, wieviele Hurensöhne dich noch verraten werden, am Ende wirst Du sie alle überleben.

Wären wir bei einem Blogeintrag im Internet, würde der Leser jetzt auf den für Begriffsstutzige ausgedachten Zusatz »Ironie off« warten. Von wegen, ich meine es wirklich ernst! Dort, wo ich herkomme, heißt die Heimat nicht Vaterland, sondern Mutterland. Und so nenne ich auch dich, meine Hübsche, »Mutter«, auch wenn ich nur dein Adoptivsohn bin. Aber du hast es mich nicht spüren lassen. Keine Sekunde lang.

Wie augenschmeichelnd du daherkommst. Grün bist du, oben vom Flugzeugfenster aus betrachtet, grün, nichts als grün, mit Einsprengseln von pittoresken Dörfern, kleinen Ortschaften und wenigen Großstädten, und selbst die schwelgen in Grün. Ein einziger Naturpark. Deine Wälder, deine riesenhaften und geheimnisvollen Wälder, in denen die deutsche Seele fest verankert sein soll, in denen Arminius’ Herz blutete und sich einst Hänsel und Gretel verirrten. Deine Seen, deine Flüsse, dein Wasser – wußtest du, daß das erste Mineralwasser aus einer deiner Quellen in die Welt kam? Viele Namen stehen für dich; der schönste ist Grimm. Durch ihn nistest du dich ein in die Seelen der Kinder, wo immer diese auch leben. Beim Erfinden warst du schon immer spitze. Du hast den Computer vor dem Computer erfunden und die Rakete vor der Rakete. Ohne deinen Erfindungsgeist existierte nicht die moderne Welt, wie wir sie kennen. »Wir sind alles, ihr seid nichts!« Ironie on. Aber nur ein bißchen. Denn mia san mia!

Aber was ist los, Deutschland, liebste Mutter? Du bist so bleich, du blutest ja! Man hat sich an dir vergangen, sagst du? Wie denn das? Man hat dir Leid zugefügt, indem man dir deine Zukunft gezeigt hat? Wie sah sie aus, deine deutsche Zukunft?

Ah ja, jetzt sehe ich sie auch …

Am besten erkennt man den mentalen Zustand eines Landes daran, wie das Verhältnis zwischen Männlein und Weiblein in der Öffentlichkeit verhandelt wird. Das Mediale verleiht der Sache Gewicht, und wenn man nur lange genug debattiert, entstehen neue Normen, die irgendwann auch zum Maßstab der Politik werden. Und was könnte wichtiger sein als das Verhältnis der Geschlechter zueinander, dient doch die bipolare Anziehungskraft zwischen ihnen, die Liebe, der Sex und das Zusammenseinwollen, in den überwiegenden Fällen letzten Endes einem Zweck, ohne den die Welt sich nicht mehr weiterdrehen würde, nämlich der Erzeugung von Kindern. Die öffentliche Meinung hierzulande ignoriert jedoch diese Binsenweisheit aus ideologischen Gründen geflissentlich oder beschäftigt sich vorwiegend mit dem Abseitigen des Sexus und lobpreist seine vielfältigen Deformationen. Man darf in diesem Land in einer Kneipe nicht mehr rauchen, aber nach der eingeatmeten rauchfreien Luft einer Kneipennacht und deren süßer Folge ein Kind abtreiben. Und die komplette linksversiffte Presse applaudiert dazu.

Die Heterosexualität, also das Starterset der Menschheit, das »Normale«, wird entweder als ein Witz oder als graue Zahlenkolonne abgehandelt. Es sei denn, es dreht sich um Muslims, da singt sogar der Lederschwule von der taz das Hohelied des Heteros und verteidigt Ayşes Kopftuch mit Zähnen und Klauen, damit sie nicht etwa durch das obszöne Zeigen ihres Haares auf Schritt und Tritt, wie es in Deutschland so der Brauch ist, vergewaltigt wird. Ansonsten geht es um Boris Beckers Pimmel-Abenteuer, heiße Flirt- und Datingtips, mindestens einmal im Jahr um das Beichtbüchlein einer Nutte (geiler, wenn sie auch noch eine Studentin ist), das nicht mehr steigerbare Glück einer Patchworkfamilie, Singlebörsen und immer wieder um den zur Memme transformierten deutschen Mann. Was den Nachwuchs betrifft, soweit in der medialen Berieselung überhaupt vorhanden, geht es um Kita-Plätze (bloß weg mit dem Balg), weil das Gehalt eines Ehepartners (komischer Begriff) in diesem Raubtiersozialismusstaat nicht mehr ausreicht; um irgendwelche Schulreformen aus der Trickkiste der Behindertenpädagogik, damit das Leistungsniveau derart tief absinkt, bis auch der letzte Doof oder radebrechende Türke ein Einser-Abitur bekommt und schließlich um Ritalin. So wird das Lebensmodell der Mehrheit der in diesem Land lebenden Menschen zu einem öden Brei heruntergedampft, während die Figuren aus dem Kuriositätenkabinett angeblich die Moderne, ja die strahlende Zukunft repräsentieren. Go fuck yourself!

Kein Wunder, daß die verblödeten Hampelmänner und Hampelfrauen aus der Politik angesichts solch eines falschen medialen Bildes sich was vom Pferd über Gender Mainstreaming erzählen lassen, wonach das Geschlecht ein gesellschaftliches Konstrukt sei, nach dem Motto »Wenn meine Tante einen Schwanz hätte, wäre sie mein Onkel«. Oder daß die Kindersexpartei Die Grünen Vergewaltigung in der Ehe zu einem Phänomen epidemischen Ausmaßes hochstilisiert, als fände sie in jeder zweiten Doppelhaushälfte statt, wo doch jeder Depp weiß, daß gerade Eheleute (wieder so ein komisches Wort) schon nach zwei Jahren Ehe geradezu nach einer Vergewaltigung betteln, weil im Bett nur noch tote Hose herrscht. Und daß das Wort »Betreuungsgeld« so intensiv gehaßt wird wie die Wörter »Judenstaat« und »Atomkraft«, weil es die ekelhaft perverse, wenn nicht gar satanische Assoziation von einer »Nur-Hausfrau« heraufbeschwört, die sich um den Haushalt, die Kinder und den Garten kümmert, und das womöglich auch noch freiwillig. Am Ende backt sie an Weihnachten mit den Kleinen Plätzchen, die Drecksau!

Wie es richtig geht, zeigt uns unser Musterbundesland. Ist es nicht toll, daß in Bayern (und in neun weiteren Bundesländern) ein Landesverband der Polizei für Schwule und Lesben (Vels-Pol) gegründet wurde? Ich finde, das wurde auch Zeit, so verweichlicht wie die Polizei mittlerweile ist. Die Meldung druckt jede Zeitung mit stolzgeschwellter Brust ab, und auf dem Gruppenbild sieht man die uniformierten Homos mit euphorisch lachenden Gesichtern, als hätten sie gerade drei Tonnen Koks vom Laster herunter beschlagnahmt. »Die Polizei ist ein Querschnitt der Gesellschaft. Und natürlich gibt es auch bei uns Schwule und Lesben«, sagt der Sprecher der Münchner Polizei Thomas Ruch. Doch viele homosexuelle Beamte würden mit ihrem Privatleben noch hinter dem Berg halten, meint er. – Nee, echt jetzt? Ist ja furchtbar. Wenn ich irgendwo falsch geparkt habe, habe ich vom Wachtmeister stets die Ansage vermißt: »Sie stehen im Halteverbot – außerdem bin ich stockschwul.« Es hätte das Vergehen in einem anderen Licht erscheinen lassen, weiß nicht, irgendwie in einem metaphysischen oder so.

Noch vor nicht allzu langer Zeit haben in Berlin zwei türkische Mitbürger mit ihrem Protz-BMW einem Streifenwagen den Weg abgeschnitten, weil der zwecks Spurenerfassung eines Unfalls etwas langsam gefahren ist, sind ausgestiegen und haben den Beamten mit Schmackes was auf die Fresse verpaßt (in der Türkei übrigens hätten die beiden danach noch exakt acht Sekunden auf diesem Planeten verweilen dürfen, bevor sie in eine bessere Welt gewechselt wären). Selbst herbeigefunkte Kollegen konnten die beiden heißblütigen Verkehrsteilnehmer aus »Südland« nicht beruhigen. Nach der Feststellung ihrer Personalien durften sie weiterfahren. Waren ja schließlich Muslims. Auch hier hätte ein dezenter Aufkleber am Heck der Streife mit dem Hinweis »Schwuchtel an Bord« bestimmt deeskalierend wirken können.

Ja, Mutter Deutschland, es ist unter deinen Kindern heutzutage von schicksalsentscheidender Wichtigkeit, daß alles Geschlechtliche jenseits der Heterosexualität, also des langweiligen Normalfalls, eine Vergottung erfährt, wobei meiner bescheidenen Meinung nach das gepflegte Kinderficken rätselhafterweise immer noch stark benachteiligt wird. Allerdings arbeiten die Grünen unermüdlich daran, die Öffentlichkeit mit dem Inzestverbot als etwas Gestrigem, Überholtem, ja irgendwie Rechtsradikalem (diesem Zauberwort werden wir in diesem Buch noch sehr oft begegnen) zu penetrieren, so daß eines nicht allzu fernen Tages der Papa hoffentlich und endlich die eigene Tochter knallen und die Mutter sich vom eigenen Sohn lecken lassen kann.

Die Überhöhung der abnormalen Sexualität, eines Nebenprodukts der Natur, kommt aus der anarcholinken Ecke und diente ursprünglich dem Ziel, die verhaßte bürgerliche Gesellschaft mittels anstößigen Zungenrausstreckens der Lächerlichkeit preiszugeben und sie in ihren Grundfesten zu erschüttern. Was auch gelungen ist. Selbstverständlich ging es zugleich um den Kampf einer Minderheit, die nicht länger diskriminiert werden wollte, wobei dahingestellt bleibe, ob sie tatsächlich derart drakonisch diskriminiert wurde, wie es in inflationären Publikationen und Filmen dargestellt und von der offiziellen Geschichtsschreibung behauptet wird. Die Kunst- und die Modewelt waren und sind jedenfalls ohne Homosexualität und noch bizarrere Sexzugehörigkeiten undenkbar. Und die Akteure dieser schillernden Welten sind allesamt nicht einmal in den vergangenen (dunklen) Jahrhunderten auf dem Zahnfleisch gekrochen. Verharmlosen will hier niemand etwas, doch diese Zeiten sind längst passé, auch jene, in denen Vermieter einen Mietbewerber bei geringstem Verdacht auf eine obskure sexuelle Orientierung von vornherein abblockten. Heutzutage ist eher das Gegenteil der Fall, seitdem sich herumgesprochen hat, daß die Homos und Lesben die zuverlässigeren, stilvolleren und auch finanziell bessergestellten Kunden sind.

Nein, die Sache mit dem »außerhalb der Norm« hat sich inzwischen verselbständigt, ist über das Ziel hinausgeschossen und hat sich zu einer sakralen Monstranz aufgebläht, die zu kritisieren oder gar anzugreifen einer Blasphemie gleichkommt. Ich kann mich nicht genau entsinnen, aber so vor sieben oder acht Jahren war das überhaupt nicht talentierte und allein wegen seiner Schwulenpropaganda von öffentlichen Geldern existierende Junger-deutscher-Film-Relikt Rosa von Praunheim bei der Harald-Schmidt-Show eingeladen, und das erste, was der sichtlich Gealterte dem lustigen Harald und dem Publikum total provokant mitzuteilen hatte, war, daß er gerade aus der »Sauna« käme. Dann knallte er ein von ihm vollgespritztes Kondom auf den Tisch. Woraufhin sowohl der lustige Harald als auch das debile Publikum in ein verständig dreckiges Lachen, vor allem aber in einen tosenden Applaus verfielen. Warum eigentlich? Hatte Rosa gesagt, ich habe den Drachen getötet oder ein für allemal den Krebs besiegt? Ich war auch mal in die Harald-Schmidt-Show eingeladen, und hätte ich dort auch nur die leiseste Andeutung gemacht, daß ich gerade eben aus dem Puff käme, und hätte ich noch als Beweis ein von mir vollgemachtes Kondom gezeigt, wäre nicht nur das Gespräch auf der Stelle beendet gewesen, sondern auch meine gesellschaftliche sowie wirtschaftliche Existenz. Sodom, ick hör dir tapsen.

Die Schwulis und Lesbis sind doch eigentlich ein alter Hut. Seit der Geisteskrankheit namens Gender Mainstreaming, die mit Millionen und Abermillionen in den Universitäten von unserer irrlichternden Regierung alimentiert und verbreitet wird, sind das Geschlecht und die Geschlechtlichkeit eine Art Knetmasse, deren Formgebung anscheinend dem eigenen Blickwinkel und momentanen Gutdünken obliegt. Da gibt es ja noch diese seltsamen Wesen, die ganz bestimmt mindestens die Hälfte der Menschheit ausmachen und im falschen Körper geboren sind, vor allem diejenigen, die sich nicht entscheiden können, welchem Geschlecht sie nun angehören, so daß Komplett-Irre vom Berliner Senat ihnen mit meinen Steuergeldern allen Ernstes extra ein öffentliches Klo gebaut haben. Und dieser lachhafte und sehr teure Zoo wird uns insbesondere vom Staatsfernsehen und der von Gleichgeschlechtlichen geradezu infiltrierten Politik nicht nur als Gleiches unter Gleichen verkauft, sondern als die Majorität im Lande.

Dann wollen wir doch mal schauen, inwieweit Homosexualität eine ganz »normale« Spielart des Lustlebens ist wie eben die Heterosexualität, so daß man medial-politisch mit der Energie eines Triebtäters die Homoehe und das Adoptionsrecht für diese Zielgruppe durchzuboxen versucht. Um Mißverständnissen vorzubeugen, sei vorab gesagt, daß es mir keineswegs darum geht, die Homosexualität als eine verachtenswerte Angewohnheit oder gar als eine üble Krankheit zu diffamieren und Menschen mit dieser sexuellen Orientierung einen verkommenen Charakter zu unterstellen. Homosexualität existiert, hat schon immer existiert, auch in der Tierwelt. Die Homosexualität zu verdammen wäre das gleiche, wie wenn man die Verästelungsstruktur eines Baumes verdammen würde, nur weil sie dem eigenen ästhetischen Empfinden nicht behagt.

Wer sich aber einen Eindruck verschaffen will, wie Sexualität in Homomanier wirklich aussiehst, der möge doch einfach mal am Christopher Street Day in Berlin oder Hamburg teilnehmen. Nein, ich meine nicht die farbenprächtigen Federboa-Barockperücken-Sadoledermasken-Kettensklavenstolzes-Lesbentittengesauge-Piercingoverkill-Waschbrettbauchinflation-und-prächtige-Kostümexplosions-Bilder vom anderen Ufer, welche uns die davon begeisterte Presse liefert, damit wir endlich kapieren, was »Vielfalt« bedeutet. Das beeindruckendste Foto ist übrigens von Katrin Göring-Eckardt von dem komplett überflüssigen Verein namens Bündnis 90 / Die Grünen, die öffentlichkeitswirksam gern auf ihre evangelischen, also religionsbezogenen Wurzeln verweist, hier aber mit hofierendem Blick zu einer Abnormität namens Olivia Jones aufschaut, einer giraffengroßen Mann-Frau mit einer bizarren Perücke auf dem Kopf und einer zügellosen Kamerageilheit – kurzum, ich rede von einem Bild, das mir einbleuen soll: Wehe, du findest die Figuren in dieser Geisterbahn nicht normal!

Nun kann man das Alltagsleben der Heteros auch nicht an ihrem Verhalten während des Kölner Karnevals messen. Beides sind Ausnahmezustände des Rausches. Doch während die Medien noch das Abstoßendste und einem die Schamesröte ins Gesicht Treibende im Karneval lustvoll protokollieren, verharrt die Kamera bei den Festen für die andere sexuelle Orientierung und Lebensart gerne oberhalb der Gürtellinie, weil der Otto Normaldoof sich im Glauben wiegen soll, die sind wie wir, bloß ficken sie in ein anderes Loch. Das ist ein Trugschluß, und zwar ein so gründlicher, daß sogar den Veranstaltern des Christopher Street Day die Sache nicht mehr geheuer war und sie an die Teilnehmer der Veranstaltung appellierten, doch bitte auf die umstehenden Familien, insbesondere auf die Kinder in der Zuschauermenge Rücksicht zu nehmen und von den krassesten Sauereien in der Öffentlichkeit abzusehen. Außerhalb der schrillbunten Bilder dieser Festivität, die ob ihres Phantasiereichtums und der für Toleranz werbenden Botschaft frohlockend durch die Medien wandern, gibt es nämlich konträr andere, welche der Zeit- oder Stern-Redakteur auf keinen Fall in seinem Blatt sehen möchte, weil seine Leserschaft sonst ein kollektives Trauma erleiden würde. Männer, die sich am Straßenrand gegenseitig einen blasen, mit entblößten Genitalien und aneinander fummelnd durch die Gegend torkeln und Frauen, die ihre Feminität à la Lesbos offenkundig ebenfalls nur mit aggressiv-obszönem Exhibitionismus feiern können, als wollten sie der heterosexuellen Welt zubrüllen, alles, was uns ausmacht, ist Sex, Sex und nichts weiter als hemmungsloser Sex! Es ist, als hätte man diesen Leuten jene Hirnregion wegoperiert, die für Scham und Erkenntnis zuständig ist, und dafür, daß wir, egal welcher Veranlagung, keine Tiere sind und unser sexuelles Geschäft tunlichst im Privaten verrichten. Ist mir scheißegal, ob das spießig klingt.

Worauf will ich hinaus? Bestimmt nicht auf ein Outing als Homophober. Von mir aus können die es mit Eseln treiben (aber bitte im Stall). Ich möchte nur die Verlogenheit einer sowohl von den Medien als auch von der toleranzbesoffenen Politik zur Staatsräson gemachten, propagierten und gefälligst als allgemein zu gelten habenden Meinung aufzeigen, wonach man jedes Lebensmodell als den anderen gleichwertig zu betrachten habe, weil es sich von diesen lediglich in der Farbgebung unterscheide, mehr noch, daß die grelleren Farben den pastellenen moralisch überlegen und deshalb von der Mehrheit als Vorbild anzubeten seien. Ich werde im Folgenden noch auf andere obskure Stellen in der »bunten Republik« eingehen, die in ihrer Gesamtheit die gesellschaftlichen Stellschrauben Deutschlands sukzessive, aber unerbittlich lockern, bis das ganze Land geradewegs in die Jauchegrube kippt. Doch ist das Mann-Frau-Ding das Frappanteste, das man mittels Auslassungen und Lügen zu einem egalitären Cirque du Soleil umzudeuten versucht. Mann und Frau und was daraus entsteht, kurz, die zeugende Heterosexualität, ist aber nicht irgendeine Farbe unter anderen Farben auf der Malerpalette, sondern die Malerpalette selbst, von der alles kommt. Sie ist sakral. Alle anderen sollen sich erst mal hinten anstellen.

Die Homosexualität und alle ihre unter- und Querformen können schon deshalb keine gleichberechtigte Rolle im Liebes- und Familienreigen einnehmen, weil sie zuvörderst auf sich selbst fixierte Formen der Sexualität sind. Das medial verbreitete Bild von den Homo- und Lesbenpaaren, die seit hundert Jahren zusammenleben und sich die Wohnung so geschmackvoll eingerichtet haben, ist nichts weiter als Beschiß. All diese ach so treuen Paare, insbesondere die Männer, führen in Wahrheit scheunentorweit offene Beziehungen, in denen am laufenden Band, zuweilen mehrmals am Tag, Seitensprünge stattfinden, was mit des Wortes ursprünglicher Bedeutung aber kaum etwas zu tun hat, weil es sich dabei weniger um romantische Affären als vielmehr um kalt und anonym konsumierten Sex handelt. Die öffentlich zelebrierte Paarbindung spiegelt lediglich die Sehnsucht nach familiärer Wärme und großem Herzen, von dem auch die Homosexuellen eins besitzen. Freilich sind auch der heterosexuelle Papi und die heterosexuelle Mami heutzutage fleißig auf erotischen Nebenpfaden unterwegs, was die hohen Scheidungszahlen und vielen Trennungen widerspiegeln. Aber verglichen damit bringen es die Schwulen bei abseitigem Sex mit untreue auf das Zehnfache.

Eine Lebensweise, die immerwährend um Sex kreist, ist per se instabil. Deshalb ist auch der traurigste Schwule der alte Schwule. Denn Sex ist notwendigerweise und leider, leider sehr fest an Attraktivität und Jugend gekoppelt. Die Selbstmordrate in dieser Gruppe ist doppelt so hoch wie bei Heteros, wobei der versteckte und schleichende Suizid durch Drogen- und Alkoholmißbrauch und das Phänomen des sich unbewußt und überdurchschnittlich In-Gefahr-Begebens nicht mit eingerechnet ist. Bei den Lesben sieht es besser aus, denn diese haben ab einem gewissen Alter überhaupt keinen Sex mehr, man nennt das auch den »Lesbian Bed Death«. Eigentlich logisch, denn hatte in der Jugend die noch lodernde Libido sie in die Rolle des immer fordernden und den ersten Schritt tuenden sexuell aktiven Mannes (mit zehnfach höherem Testosteronspiegel) schlüpfen lassen, so fällt es alternden oder alten Lesben im Herbst ihres Lebens immer schwerer, das voranpreschende, männliche Sexverhalten zu imitieren. Na ja, bei den Heteros sieht es in dieser Beziehung vielleicht nicht anders aus.

Aus all den obengenannten Gründen ist die Homoehe ein schlechter Witz. Sie hat mit der Ehe in ihrer ursprünglichen Bedeutung in allen Teilen der Welt null zu tun. Eine Ehe heißt eben nicht, daß zwei Leute miteinander wohnen und ficken, meinetwegen auch einander lieben. Das kann man heutzutage in unseren Breitengraden auch so, ohne daß man dafür einen staatlichen Vertrag braucht, der Krankenhausbesuche und Erbschaftsangelegenheiten regelt. Eine Eheschließung ist ein offizielles und feierliches (wenn auch extrem brüchiges) Versprechen von Mann und Frau, sich in eine über Jahrtausende gewachsene, archaische und manchmal melodramatische, meistens aber ziemlich pragmatische Tradition einzureihen, die den Zweck hat, eine Familie zu gründen und das persönliche Erbgut in geordneten, insbesondere in sexuell geordneten Verhältnissen weiterzugeben. Das Ganze hat mit der Homosexualität und ihren anderen Nebenarten so viel gemein wie ein Schützenverein mit wild um sich ballernden Cowboys.

Selbstverständlich befindet sich unter denen, die eine Heteroehe geschlossen haben, eine nicht unerhebliche Anzahl, die bewußt kinderlos bleiben will und die Sache aus romantischen oder steuerlichen Gründen durchgezogen hat. Diese Leute halten meine hier dargelegte Einstellung vermutlich für altmodischer als ein Grammophon. Da mögen sie Recht haben, aber sie sollten bedenken, daß es sowohl beim Grammophon als auch beim iPod um die Wiedergabe von Tönen geht, der Zweck also der gleiche bleibt. Und so ist die Ehe vor Urzeiten für die Stabilität einer Familie »erfunden« worden und keineswegs, damit man eine tolle Party namens Hochzeit feiert und anschließend dem Familienmodell »Papa, Papa, Strichjunge« frönt. Ich persönlich halte die Homoehe in unserer verrückten deutschen Welt übrigens dennoch für eine Supersache. Durch das dann fällige Ehegattensplitting würde der Staat nämlich weniger Steuern einnehmen, haha!

Der Spaß hört allerdings beim Adoptionsrecht für Homosexuelle auf. Man möge mir ein Kind zeigen (keinen Heranwachsenden oder Erwachsenen, der in solchen Lebensverhältnissen aufgewachsen ist und wie kürzlich in Die Zeit wegen der Erwartungshaltung des Interviewers total cool das plappert, was dieser zu hören wünscht), dessen sehnlichster Traum es ist, nur mit Vater und Vater oder Mutter und Mutter aufzuwachsen und das dabei nicht einen seelischen Knacks abbekommt. Was für eine Volksverarsche! Ja, ja, ich weiß, da gibt es ja noch die vielen Freunde und Freundinnen des »Elternpaares«, welche die geschlechtlichen Role Models für den Zögling faken, vermutlich Lesben bei einem Homopaar und Schwule bei einem Lesbenpaar: Willkommen in der verdrehten Psychohölle des anything goes.

Noch einmal zum Mitschreiben, ihr Relativierer und all jene, die beim Betrachten der Fotos von Elton John und seiner »Familie« in der Bunten vor Rührung zerfließen: Ein kleines Mädchen träumt nicht davon, den als Sissi verkleideten Papi auf den Tuntenball zu begleiten, sondern davon, daß er sich mit etwas so blödsinnig Männlichem wie Automarken und ihrer Leistung beschäftigt und dabei ihm, dem Mädchen, eine Vision von dem Land liefert, »Wo die wilden Kerle wohnen«, es also auf eine Zukunft vorbereitet, in der es sich wohl oder übel mit denen wird herumschlagen müssen. Und ein kleiner Junge findet es eben nicht so prickelnd, wenn er nur zwei lesbischen Glucken etwas von Militärpanzern vorschwärmen kann. Was ist denn, wenn Papi und Papi einmal ihre alten Urlaubsvideos auspacken, und der vierzehnjährige Max sieht, daß die beiden früher nur in diesen exotischen Ländern unterwegs waren, um vierzehnjährige Mäxchen mit dunklerer Haut mittels 20 Dollar zum Schwanzlutschen zu überreden? Tja, über die bösen, insbesondere dicken, weißen Sexurlauber gibt es inzwischen zig ganz doll investigative Dokumentationen, aber keine einzige, in der die aktivste Gruppe bei derlei »Abenteuern« vorkommt.

Nein, es ist nicht alles schwarz und weiß, und ich werde mich im weiteren noch schützend vor unsere Schwulen, Lesben und andere sexuell Abseitige gegen den brandgefährlichen und sich immer aggressiver ausbreitenden Islam stellen. Denn eine Gesellschaft ohne ihre Paradiesvögel, Abgründigen, Exzessiven und eben Andersartigen ist eine im Geiste arme und stinklangweilige, vor allem keine innovative. Doch eine Gesellschaft, die mit sich im reinen sein will, sollte tunlichst bei solch bedeutungsvollen Weggabelungen erst mal innehalten und alles genauestens überdenken, bevor sie sich von Lobbygruppen – und die Schwulen- und Lesbenlobby ist hierzulande die mächtigste gleich nach dem Beamtenbund – zu Entscheidungen hetzen läßt, deren Folgen für ein Menschenleben unabsehbar sind.

Ein ähnlicher Fehler wurde schon einmal gemacht, nämlich als Aids die öffentliche Bühne betrat: Durch den immensen Druck der Schwulenlobby wurde plötzlich Staatsknete gigantischen Ausmaßes vorwiegend in dieses eine medizinische Forschungsprojekt umgeleitet. »Der herkömmliche Krebs war auf einmal nicht mehr Teil der Diskussion. Durch Aids wurden die Ausgaben für Krebsforscher um etwa die Hälfte gekürzt. Die Brustkrebsaktivisten ahmten die Aids-Aktivisten nach, bis hin zu den bunten Bändern, so daß noch weniger Geld und weniger Forscher für alle anderen Arten von Krebs zur Verfügung standen. Wie viele heterosexuelle und homosexuelle Männer deshalb an Krebs sterben mußten, wird niemand mehr jemals erfahren.« (The American Spectator, Dezember 1998)

Ich weiß, was Sie jetzt sagen wollen: Hat denn dieses Land keine anderen Probleme? Doch, hat es. Und ich werde noch mit Skalpell, Machete und Hackebeilchen auf sie eingehen. Aber alles, wirklich alles auf diesem Planeten beginnt damit, daß ein Männchen und ein Weibchen Gefallen aneinander finden. Der Rest ist Geschichte. Es beginnt jedenfalls nicht damit, daß man jahrein, jahraus medial künstlich hyperventiliert, ob die katholische Kirche Homos trauen darf und, wenn nicht, gebetsmühlenartig »Wie schrecklich! Wie schrecklich!« blökt, um den ganzen Schwachsinn sodann zu einer die katholische Moraltheologie nötigenden Frage hochzustilisieren, von der das Schicksal der Nation abhängen soll. Wen interessiert der Scheiß?! Merkt’s euch, ihr Homos samt euren pinken Freunden von der Presse, die professionellen Katholos mögen euch nun mal nicht, das ist deren Geschäftsordnung. Findet euch damit ab! Und ein Schwuler, der ums Verrecken kirchlich heiraten will, hat entweder eine Meise von der Größe des Mondes oder die falsche Bibel gelesen oder aber er will durch seine mittels der Medien sakrosankt und unanfechtbar gewordene Stellung, die er inzwischen in der Gesellschaft angeblich innehat, eine altehrwürdige Institution in die Knie zwingen und sie beliebig und am Ende nichtig machen. Bei der evangelischen Kirche ist dies ja bereits gelungen, und so sieht sie denn auch aus, nämlich nach gar nix.

Aber was ärgere ich mich – meinen Segen habt ihr.

II. DER ISLAM GEHÖRT ZU DEUTSCHLAND WIE DIE REEPERBAHN NACH MEKKA

Am Samstag ist I. zu einer Party eingeladen, auf die er sich schon die ganze Zeit freut. Es ist eigentlich ein Wunder, daß man ihn eingeladen hat, denn I. ist ein ziemlich unausstehlicher Typ, den keiner mag. Im Grunde handelt es sich auch nicht um eine richtige Einladung. I. hat den Gastgeber, der ein sehr gutmütiger und freundlicher Mensch ist, so lange bekniet und bedrängt, bis dieser die Einladung am Ende doch noch ausgesprochen hat.

Bevor I. sich in der Nacht zum Samstag ins Bett legt, schaut er noch einmal kurz in seinen Terminkalender – und stößt einen Wutschrei aus. Voll Entsetzen stellt er nämlich fest, daß die Party nicht am Samstag, sondern schon am Freitag stattfinden sollte, also sich gerade ihrem Ende zuneigen müßte. Er hat sich im Datum vertan. Sofort rennt I. aus dem Haus, setzt sich in seinen Wagen und braust los. Denn er kann es nicht verwinden, daß dieses von ihm so sehr herbeigesehnte Ereignis ohne ihn stattgefunden haben soll.

Als I. an seinem Ziel eintrifft, ist schon drei Uhr vorbei, und die Party ist in der Tat gelaufen. Die meisten Gäste sind schon gegangen, und die wenigen, die noch da sind, fläzen sich völlig betrunken und zusammenhangloses Zeug stammelnd in dunklen Ecken. Die Putzleute sind schon im Anmarsch. Im Hintergrund läuft leise Abschiedsmusik. I. ist außer sich vor Empörung, den ganzen Spaß verpaßt zu haben. Denn nach den auf Schritt und Tritt stehenden und rollenden ausgetrunkenen Flaschen, den vielen Koksspuren auf dem Glastisch und der beeindruckenden Unordnung im Haus zu urteilen, muß hier wirklich die Post abgegangen sein.

I. aber kann nicht akzeptieren, daß es ist, wie es ist. Er macht den Gastgeber ausfindig und setzt ihn in einer cleveren Kombination aus Betteln, Drohen und Schmollen unter Druck. Die Party dürfe jetzt, wo er da sei, nicht zu Ende gehen und müsse fortgesetzt werden, fordert er aggressiv. Der Gastgeber, selbst ziemlich betrunken und kaum mehr Herr seiner Sinne und, wie gesagt, ein sehr gutmütiger Mensch, läßt sich von I. zermürben und willigt schließlich ein, die Party ihm zuliebe fortzusetzen. Er legt laute Stimmungslieder auf, bittet die Kellner, neuen Champagner aufzufahren, und gibt den Putzleuten Anweisung, einstweilen zu pausieren. Dann trommelt er ein paar Partyleichen zusammen und zwingt sie auf die nette Art zum wilden Tanz, als ginge es wie Stunden zuvor auf die Klimax der Festlichkeit zu. Doch diesmal ist alles lustlos und gekünstelt, weil jeder körperlich und psychisch spürt, daß der ganze Rummel überlebt ist. Ein Gefühl der Unwirklichkeit breitet sich aus. Es ist eher eine Zombieveranstaltung denn eine Party, was jetzt stattfindet, inszeniert nur für I. Der aber glaubt tatsächlich, daß er die Zeit zurückgedreht habe. I. ist wirklich ein totaler Dummkopf …

Vielleicht haben es einige erraten: »I.« ist der Islam in Europa bzw. Deutschland, und die geile Party, die längst vorbei ist, ist die einst große Zeit der sowohl das Gesellschaftsleben als auch noch den geheimsten Winkel der Privatheit okkupierenden Religion darin. Diese aufregende wie mörderische Zeit, in der Menschen religiösen Dogmen, der Willkür des Aberglaubens, dem Verlust ihrer Intimität durch die vermeintliche Allgegenwart einer Gottheit und der Instrumentalisierung des Sakralen zum Zwecke der Machtausübung ausgesetzt waren, ist hierzulande längst Geschichte. Lediglich großartige kulturelle Manifestationen wie Kathedralen, atemberaubende Gemälde und natürlich die klassische Musik, deren Nährboden grob geschätzt wohl zu drei Vierteln von Gottes Spiritus gedüngt sein dürfte, zeugen noch von ihr. Der Rest ist Historie, selbstironisch gepflegte Tradition, Gähnattacken auslösender Lehrstoff für Gymnasiasten, Folklore. Letztere allerdings nur, was das Heimelige, das sogenannte »Besinnliche« betrifft, eine Art Wellness für die Seele, vor allem in der kalten Jahreszeit.

Nur für die Muslims tut man so, als spiele solch ein überholtes und abgelegtes Abstraktum wie Gott in unserem modernen Leben noch die Hauptrolle. Es ist ein armseliges Schauspiel im namen der »Toleranz«, ein Wort, das mir inzwischen immer mehr vorkommt wie eine zigmal vergewaltigte Frau, die sich morgens trotzdem hübsch zurechtmacht, um den Schein zu wahren. Anders ausgedrückt, unser Gott ist längst tot und tangiert unser Denken und Handeln kaum noch, während Allah quicklebendig und ungerührt von der veränderten Lage seine steinzeitlichen Befehle erteilen darf, als wäre nichts passiert. Unter dem Deckmäntelchen der Religionsfreiheit kehrt etwas nach Deutschland zurück, das wir längst überwunden glaubten.

Wieso eigentlich? Ich hatte schon erwähnt, daß der »Gastgeber« ein sehr gutmütiger Kerl ist. Aber so einfach ist die Angelegenheit leider nicht. Es hat tiefere Gründe, warum unser ungebetener Gast mit lauter Haltungen, die wir längst für abgehakt hielten, in unserem schönen und schön säkularisierten Land ungehindert ausbreiten darf. Ich weiß, ich höre mich an wie ein sogenannter Islamhasser. Ja, das bin ich denn wohl auch! Warum soll man einen vor Urzeiten frei erfundenen Kram nicht hassen dürfen? Es ist auch nicht verboten, Batman zu hassen oder Mr. Spock oder Mickey Mouse, allesamt fiktionale Gestalten. Nur weil fünfzig Millionen der Meinung sind, daß es einen Yeti gibt, ist das noch lange kein Beweis für dessen Existenz. Diese fünfzig Millionen glauben nämlich auch, daß Aliens regelmäßig in ihrem Vorgarten landen. Deshalb nennt man das Ganze ja auch Glaube und nicht Wissen. Und alle Kritik fängt mit der Religionskritik an. Hätte man die christliche Religion auf diesem Kontinent nicht vor Hunderten Jahren zu kritisieren, zu hinterfragen, zu bespotten und zu verdammen angefangen, säßen wir immer noch ganz mittelalterlich in unseren Fäkalien, und der Papst würde uns zeigen, wo es im Leben langgeht. Das Recht, gottlos und freien Geistes zu leben, wurde einst mit Blut erkämpft. Soll das alles umsonst gewesen sein?

Würde ich sagen, ich hasse Jesus Christus, würde der Leser allmählich zu gähnen anfangen, irgendwann dieses Buch zuklappen und nicht mehr weiterlesen. Es wäre einfach langweilig. Denn wie ich bereits erwähnte, spielt Jesus in unserem Leben nur noch die Rolle des Pausenclowns, dem man voll besinnlich auf Beerdigungen, allweihnacht- und allösterlich sowie bei den größten Schlafsack-Fick-Events ever namens Kirchentagen in Margot-Käßmann-Gaga-Reden und in dem Radio-Dauerbrenner Always Look on the Bright Side of Life von Monty Python begegnet. Wieso soll man die Privatbelehrungen, die Mohammed bei Allah und Abraham bei Jehova angeblich erhielten, ohne daß es davon eine gestochen scharfe Blue-ray-Aufnahme als Beweis gibt, nicht gleichermaßen kritisieren, hinterfragen, bespotten und verdammen dürfen?

Die Antwort ist ganz simpel: Weil dann die Anhänger a) mächtigen Ärger machen, b) mit Gewalt drohen und c) den Kritiker am Ende auch töten würden, ich meine so richtig mit Blut und so. Das und nichts anderes ist in Wahrheit des Rätsels Lösung, weshalb unsere »Der-Islam-gehört-zu-Deutschland«-Politiker, die Multikulti-Engel aus dem Rotweingürtel, der auf doof tuende Oberstudienrat (der was von Religionsfreiheit im Grundgesetz faselt, während er gleichzeitig mit dem grunzenden Geifer eines Kinderfickers die Kinderfick-Machenschaften der Kirche anprangert), der linke Journalist, dessen sechzehnjähriger Sohn inklusive seines Kiefers in der U-Bahn bereits eine Kostprobe von Allahs Macht erfahren durfte, und der Pastor in seiner gotischen Kirche, dem ständig der heilige Geist des Abfackelns durch »Jugendliche« droht, weshalb sie alle mit dem heiligen Drang eines Kackwurst-Gebärenden begrüßen, daß unsere muslimischen Mitbürger endlich, endlich aus ihren »Hinterhofmoscheen« herauskommen und mitten in Köln-Ehrenfeld unbedingt ein aufdringlich protziges Korankraftwerk errichten sollen dürfen. Und diese Angst ist der einzige Grund, weshalb man ihnen auch sonst alles durchgehen läßt, ihre verschleierten Frauen, zu denen bereits Vierjährige gehören, ihr flegelhaftes Benehmen, ihre Arroganz und last but not least das ständige Handaufhalten bei Papa Sozialstaat. Schluß mit der Schönfärberei!

1969 sind meine Eltern mit uns Kindern und einem Pappkoffer in der Hand in dieses Land gekommen. Die Türkei bot uns nichts, keine Chance, keine erste und keine zweite, einfach gar nichts. Wir waren so arm, daß wir uns am Ende nicht einmal mehr Holz oder Kohle zum Heizen für den Winter leisten konnten. Wir empfanden es als ein unfaßbares Geschenk, daß Deutschland uns aufnahm. Hätte man uns gebeten, wir hätten ihm auf den Knien gedankt. Aber das tat man nicht. Man gab uns nur zu verstehen: Arbeitet, geht zur Schule, macht etwas aus eurem Leben, ihr seid uns nichts schuldig, außer vielleicht, daß ihr ein produktiver, kreativer und bereichernder Teil dieses Landes werdet und hier sogar Wurzeln schlagt, wenn es euch gefällt. Meine Eltern waren keinen einzigen Tag ihres deutschen Berufslebens arbeitslos; daß der Staat Sozialhilfe an Leute auszahlt, die einfach gar nichts tun, erfuhren sie erst Mitte der achtziger Jahre, als sie längst wieder in die Türkei zurückgekehrt waren und dort ihren Lebensabend genossen.

Unsere Familie hatte weder die Muße noch das Interesse, sich mit der Religion zu beschäftigen. Die Erarbeitung von bescheidenem Wohlstand und das Schaffe-schaffe-in-der-Türkei-Häusle-Baue standen im Vordergrund, der Gastarbeiter-Klassiker halt. Ja, irgendwo waren wir dem Namen nach islamischen Glaubens, waren alle da reingeboren worden, so wie man in das hiesige Christentum reingeboren wird, wenn die Ahnen dem Verein entstammen. Aber sonst? Schon gar nicht wären meine Eltern jemals auf die Idee gekommen, ihr deutsches Umfeld, das ihnen immer wieder selbstlos unter die Arme griff, vor allem bei der Wohnungssuche und in Schulangelegenheiten der Kinder, mit ihrer Religion zu belästigen und ihm auf den Sack zu gehen.

Waren wir in der Heimat jedoch noch Kultur-Muslims gewesen, verflüchtigten sich in deutschen Landen auch die letzten Spurenelemente der Religiosität aus unserem Familienleben, vor allem bei uns Jungen. So ging es wohl fast allen eingewanderten Türken meiner Generation. Wir glaubten fortan an Genesis und Pink Floyd, die ganz Doofen an ABBA, wie wir, die ganz Schlauen, damals empfanden – wofür ich mich nachträglich aufrichtig entschuldigen möchte (insbesondere bei Agnetha Fältskog, auf die ich in Wahrheit damals heimlich ständig onanierte). »Der Prophet« hat uns genauso rasend interessiert wie Opas Stinkstiefel. Ja, alles hätte so schön werden können. Wir, die Abkömmlinge der Eingewanderten, wären im deutschen Strom, der in keiner Minute seiner Geschichte so »rassenrein« gewesen war, wie sich zuweilen ein »Rassedeutscher« in seinen feuchten Träumen einbilden mag, ein- und untergetaucht, und der deutsche Strom wäre dadurch tatsächlich »bunter« geworden, um ein inzwischen komplett pervertiertes Wort zu gebrauchen, welches zu jener Zeit noch in seiner ganzen Unschuld dastand.

Unsere Generation türkischer »Migranten«, die wir uns überhaupt nicht als solche verstanden, löste sich immer mehr von ihren Machovätern, die in der Familie ein Tyrannenregime errichtet hatten, die von den hohlen Sagen und Legenden und mit viel Goldstaub von der astreinen alten Heimat erzählten, ohne zu begründen, warum man nicht einfach dageblieben war, und von der muslimisch-orientalisch-autoritär-türkischen Mentalität. Ich schwöre, daß ich in den Siebzigern kein einziges türkisches oder arabisches Mädchen mit Kopftuch gesehen habe, geschweige denn im Schleiergewand. Jeder Jugendliche dieser Herkunft konnte in perfektem Deutsch parlieren, selbst auf der Hauptschule, von der ich meinen einzigen Abschluß in irgendwas vorweisen kann. Okay, die damalige Hauptschule war ja auch die Gesamtschule von heute; wir mußten sogar ellenlange Aufsätze schreiben anstatt wie dieser Tage einfach den Vornamen tanzen. Irgendwelche sogenannte Hinterhofmoscheen, von denen es bestimmt welche gab, die wir aber nie zu Gesicht bekamen, wären uns jungen Türkischstämmigen wie Grüfte von Ghulen vorgekommen. Natürlich gab es die bekopftuchte Oma und den sich dank des Holzwurms in Auflösung befindlichen Koran in einer seit langem nicht mehr gelüfteten Schublade. Doch sah man derlei »Artefakte« nicht auch im Heimatmuseum, das man gelegentlich mit der Klasse besuchte?

Nun mag ein von Soziodokus des WDR hirngewaschener Trottel, der jede beliebige Kultur auf der Welt höher als die westliche einschätzt (die da ist die freiheitlichste seit Menschengedenken), fragen, ob es denn sinnvoll sei, sich selber die eigenen Wurzeln so radikal abzuschneiden (diesen Pflanzenvergleich verwendet der Grün- und Gutmensch sehr gerne, weil er zum einen selbst für Analphabeten ein verständliches Bild darstellt und zum anderen zu den unbewiesenen Schwachsinnstheorien von Soziologieprofessoren paßt, die über Hammer-Pensionsansprüche verfügen, auch wenn sie ihr Lebtag in einer Tour nur Mist geredet haben). Die Antwort lautet: Ja, wenn die Wurzeln Mist sind!

Eine Identität, die eine ethnische, religiöse, nationale und wie auch immer geartete Zugehörigkeit zu einem Stamm simuliert, gibt es in Wahrheit nicht – in der Evolution. Das ist old beziehungsweise wrong school nach Konrad Lorenz mit seiner längst widerlegten »Arterhaltung«. Es gibt nachweisbar nur »das egoistische Gen« (Richard Dawkins), sprich, jeder ist auf seinen Vorteil aus, um sich so oft wie möglich fortzupflanzen, auch wenn er ein Kondom oder die Pille benutzt, um es ja nicht darauf ankommen zu lassen. Das interessiert das grobschlächtige Evolutionsprogramm nicht die Bohne, weil es nur ein einziges blödes, aber enorm effektives Werkzeug kennt: Sex. In summa wird schon etwas fürs Programm rausspringen.

Das ist auch der wahre Grund, warum Ahmet überhaupt kein Problem damit hat, flugs auf süper westlich agierendes Individuum umzuschwenken, wenn ihm eine Deutsche signalisiert, mit ihm ins Bett hüpfen zu wollen, dann aber sich ebenfalls flugs zum anatolischen Macho zurückzutransformieren und darauf zu bestehen, daß seine Importbraut aus Anatolien gefälligst noch Jungfrau zu sein habe. Offenkundig kann man den »Wurzelschalter« doch aus- und anknipsen, je nach eigenem Vorteil. Wenn der schnelle Fick winkt, spielt die Herkunftskultur plötzlich gar keine Rolle mehr. Im übrigen läuft niemand als (ehemaliger) Türke oder Eskimo durch die Welt, denn man scannt nicht alle naselang seine sogenannte Identität ab und handelt danach, mal ganz abgesehen davon, daß die meisten in Deutschland lebenden Muslims hier geboren sind und die westliche Lebensweise sehr zu schätzen wissen.

Das, was heutzutage als die kulturelle oder religiöse Identität bezeichnet wird und nach Lesart der Multikulti-Kirche als unantastbar gilt, ist bei genauerem Hinsehen eine Einladung zur Simulation eines vorgefertigten Bildes des Migranten, selbstverständlich eines muslimischen Migranten, denn Buddhisten oder Taoisten interessieren nicht, weil sie ja keinen Ärger machen. Dieses schimärenhafte Bild wird aufrechterhalten von einer milliardenschweren, von soziologischen Quatschbehauptungen durchdrungenen und bewußt romantisierenden Betreuungsindustrie, die sich dank des unerschöpflichen Steuergeldflusses metastasenartig ausbreiten durfte.

Zu theoretisch? Okay, hier ein praktisches Beispiel: Wenn ein deutscher Vater irgendwann merkt, daß seine Tochter in ein Alter gekommen ist, in dem sie von Jungs sexuell ausgenutzt und emotional verletzt werden könnte, so muß er ihr dennoch die Freiheit lassen, in diesem heiklen Lebensabschnitt ihre eigenen Erfahrungen zu sammeln. Er muß diese Angst um seine liebe Kleine einfach aushalten, weil das gesellschaftliche Umfeld, in dem er sich bewegt, höchst seltsam reagieren würde, täte er es nicht. Ja, vielleicht würden im entgegengesetzten Falle sogar bald die Lehrer des Mädchens, gar das Jugendamt einschreiten und ihm verklausuliert mit Konsequenzen drohen, falls er seiner Tochter den Einstieg in ihre sexuelle Selbstbestimmung verböte.

Ein Muslimvater hat seine Tochter nicht weniger lieb. Sobald er sich jedoch in der gleichen Situation befindet und die Angst um seine unerfahrene Tochter in ihm aufsteigt, kann er ihr mit dem Hinweis auf seine Religion die sexuelle Impulse aussendende Kleidung der heranwachsenden Mädchen, den Discobesuch und überhaupt jeden Kontakt mit Jungen verbieten. Und keiner wird es ihm verübeln. Das ist nun mal bei den Muslims so, wird dann der Tenor sein. In Wahrheit aber geht es um den Vorteil des Vaters, nämlich um den recht infantilen Wunsch, das krisengeschwängerte, ja, auch gefährliche Altersstadium einer Pubertierenden mit einer Handbewegung wegzuwischen und sich diese angstgeladene Last vom Halse zu schaffen. Es ist so, wie Klein Moritz sich das Erwachsenenleben vorstellt: Jede Krise, jede schwierige Phase und jede Zumutung, die das Dasein auf diesem Planeten nun einmal mit sich bringt, wird durch ein vermeintlich göttliches Regelwerk auf dem Problemlösungsniveau eines Kleinkindes abgehandelt. Eifersucht, Trennung, Überdruß, sexuelle Frustration, Eigeninitiative, Selbstbestimmung, alles regelt auf den ersten Blick die Allah-App, doch wenn man genauer hinsieht, ist es das Unvermögen, sich auf das immens schmerzliche, aber auch immens schöne Abenteuer namens Leben wirklich einzulassen. Die Toleranzindustrie imitiert die willfährige Amme und legitimiert das Ganze auch noch. So wird Bruce Willis’ sarkastische Antwort auf die Frage von damals, was er denn zu tun gedenke, wenn seine pubertierende Tochter sich jetzt mit Jungs einlassen würde, zur blutigen Realität: »Den ersten erschieße ich, und dann hoffe ich, daß sich das herumspricht.«

Der Islam und seine sich heutzutage zeigende Lebensweise hat im Vergleich zu der unübersichtlichen Lebensart des Westens sehr viel mit den originären Aspekten der Evolution, der genetischen Disposition seiner Herkunftsländer, dem sogenannten »Baldwin-Effekt«, also der Selbstzüchtung von Gemeinschaften durch kulturelle Umstände, vor allem jedoch mit den durchschnittlichen Intelligenzquotienten der ihm huldigenden Menschen und Völker zu tun. Doch bleiben wir einstweilen in der Zeit meiner Jugend und rollen die Geschichte von hinten auf.

Davor aber noch eine Zwischenbemerkung. Wenn ich hier von Muslims spreche, so meine ich damit diejenigen, die den Islam auch tatsächlich praktizieren, demonstrativ in die Öffentlichkeit tragen und sich in seinem Namen eine menschen-, insbesondere frauenverachtende Sonderstellung erdreisten. Das sind nicht wenige, aber bei weitem nicht die Mehrheit der in diesem Land lebenden M-People. Ein überwältigend großer Teil von ihnen ist mit den hier vorgegebenen Sitten, Gebräuchen und Gesetzen völlig d’accord, ein anderer Teil von ihnen wiederum bedient sich immer noch der archaischen Restgepflogenheiten ihrer Heimatländer (ich sage bewußt Heimat und nicht Herkunft, weil dies ein von der Multikulti-Front erfundener Manipulationsbegriff ist, um Migranten gleich anonymen Paketsendungen ohne jedweden Bezug zum Absender und dessen vielleicht unsympathischen Attributen wie gerade aus den Tiefen des Alls gebeamt erscheinen zu lassen), die nicht gerade in die deutsche Landschaft passen und auch nicht unbedingt religiös zu verorten sind, vielmehr ein rustikales Savoir-vivre pflegen. Vielleicht ist das ja ein Gewinn, verglichen mit dem inzwischen durch Schizo-Theorien von zumeist lesbischen Gender-Aktivistinnen und gealterten Emanzen der