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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Pädagogik - Medienpädagogik, Note: 1,0, Universität Bielefeld (Fakultät für Erziehungswissenschaften), Veranstaltung: Vertiefung Medien, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung "LIFE IS IN THEIR HANDS - DEATH IS ON THEIR MINDS! It EXPLODES Like 12 Sticks of Dynamite." So wurde der Film „Die 12 Geschworenen“ von Sidney Lumet beworben. Und das zurecht, ist er doch wirklich wie eine Stange intellektuellen Dynamits. Er wirft viele philosophische, soziologische, juristische und psychologische Probleme auf. Unter jedem dieser Gesichtspunkte ließe sich der Film gewinnbringend analysieren. In dieser Hausarbeit will ich einen Vorschlag machen, wie „Die 12 Geschworenen“ (von nun an mit D12G abgekürzt) im Rahmen des Philosophie- oder Ethikunterrichts genutzt werden kann. In Kapitel 2 lege ich meine Gründe dar, warum ich D12G im genannten Kontext für wertvoll halte. Dann möchte ich auf die vorbereitenden und einleitenden Themen eingehen, die vor der Vorführung besprochen sein müssen und einige Hinweise dazu geben, wie man den Film in sinnvolle Abschnitte teilen kann, um den zeitlichen und didaktischen Beschränkungen gerecht zu werden – das wird der Inhalt des 3. Kapitels. Das nächste wird eine Charakteranalyse der Geschworenen enthalten, die sich jedoch auf ihre Überzeugungen und Argumentationsmuster beschränkt. Das 5. Kapitel wird dann auf die Inhalte und Formen des Unterrichts eingehen, der auf die Vorführung folgt. Anschließend habe ich noch einen Vorschlag für zwei Arbeitsblätter zum Mitschreiben während des Films und eine dem Internet entnommene (von mir leicht veränderte) Sequenzanalyse angefügt. Letztere ist nur der besseren Übersicht wegen mit in die Arbeit aufgenommen worden.
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Veröffentlichungsjahr: 2011
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Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Ziele mit dem Film im Unterricht
2.1 Angemessen urteilen
2.2 Zielgerichtet diskutieren
2.3 Meinung ändern
3. Der Einsatz von „Die 12 Geschworenen“
3.1 Vorbereitung auf den Film
3.2 Vorführung des Films
4. Diskussionsanalyse der Geschworenen
5. Didaktische Aufarbeitung
5.1 Was zu lernen ist
5.2 Wie zu lernen ist
Anhang A: Arbeitsblätter
Anhang B: Sequenzanalyse
Literaturverzeichnis:
Verwendete Internetseiten:
DVD:
"LIFE IS IN THEIR HANDS - DEATH IS ON THEIR MINDS! It EXPLODES Like 12 Sticks of Dynamite."[1]
So wurde der Film „Die 12 Geschworenen“ von Sidney Lumet beworben. Und das zurecht, ist er doch wirklich wie eine Stange intellektuellen Dynamits. Er wirft viele philosophische, soziologische, juristische und psychologische Probleme auf. Unter jedem dieser Gesichtspunkte ließe sich der Film gewinnbringend analysieren. In dieser Hausarbeit will ich einen Vorschlag machen, wie „Die 12 Geschworenen“ (von nun an mit D12G abgekürzt) im Rahmen des Philosophie- oder Ethikunterrichts genutzt werden kann. In Kapitel 2 lege ich meine Gründe dar, warum ich D12G im genannten Kontext für wertvoll halte. Dann möchte ich auf die vorbereitenden und einleitenden Themen eingehen, die vor der Vorführung besprochen sein müssen und einige Hinweise dazu geben, wie man den Film in sinnvolle Abschnitte teilen kann, um den zeitlichen und didaktischen Beschränkungen gerecht zu werden – das wird der Inhalt des 3. Kapitels. Das nächste wird eine Charakteranalyse der Geschworenen enthalten, die sich jedoch auf ihre Überzeugungen und Argumentationsmuster beschränkt. Das 5. Kapitel wird dann auf die Inhalte und Formen des Unterrichts eingehen, der auf die Vorführung folgt. Anschließend habe ich noch einen Vorschlag für zwei Arbeitsblätter zum Mitschreiben während des Films und eine dem Internet entnommene (von mir leicht veränderte) Sequenzanalyse angefügt. Letztere ist nur der besseren Übersicht wegen mit in die Arbeit aufgenommen worden.
Um Schreibarbeit zu sparen habe ich eine weitere Abkürzung eingeführt. Statt immer Geschworener Nr. X zu schreiben, habe ich die Schreibweise #X übernommen – im ganzen Film sind die Geschworenen anonym.
Außerdem habe ich zur besseren Einordnung, die DVD-Kapitel der von mir verwendeten Filmversion mit [Kapitel-Nr.] kenntlich gemacht. Immer wenn Zahlen in eckigen Klammern stehen, zeigt das an, dass die erwähnte Szene in diesem Kapitel spielt.
D12G arbeitet, wie alle anderen Filme auch,[2] mit Charakteren und Figuren, denen die volle Tiefe eines wirklichen Menschen fehlt. Was an diesem Film sehr deutlich zu sehen ist, sind die verschiedenen Ausformungen der Charaktere. Jeder der Geschworenen unterscheidet sich in seinem Verhalten und seinen Gründen von den anderen und wird auf diese Weise einzigartig und klar erkennbar. Wie gesagt, in ihrer Ausformung scheinen sie eher Schemen oder Symbole zu sein, die für ganz bestimmte Typen von Verhalten und Einstellungen stehen. Ihnen fehlt es daher an Tiefgang. Aber genau das in dieser Unterschiedlichkeit verankerte Konfliktpotential, das aufgrund der erzwungenen Auseinandersetzung voll ausgeschöpft wird, macht diesen Film so interessant. Genauso unterschiedlich wie die Geschworenen, denken, urteilen und argumentieren die Schüler einer Klasse. Und da es im Philosophie- und Ethikunterricht genau darum geht, eignet sich der Film hervorragend um fehlerhaftes, aber auch positives Vorgehen „in Aktion“ zu erleben und zu analysieren. Eben Leitbilder für den Unterrichtsdiskurs kennenzulernen.
