Verlag: Francke-Buchhandlung Kategorie: Sachliteratur, Reportagen, Biografien Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2010

Die Apfelgräfin E-Book

Daisy von Arnim  

4.78571428571429 (14)

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E-Book-Beschreibung Die Apfelgräfin - Daisy von Arnim

„Die Wende war auch eine Wende in meinem Leben. ‚Jetzt ist alles möglich’, schoss es mir durch den Kopf, als ich kurz nach dem Mauerfall erstmals ungehindert die innerdeutsche Grenze passierte. Dass dieses alles aber beinhalten könnte, dass aus mir einmal ‚Die Apfelgräfin der Uckermark’ würde, hätte ich mir niemals träumen lassen.“ Humorvoll, offenherzig und liebevoll erzählt Daisy Gräfin von Arnim von ihrem Neuanfang in der Uckermark. 1995 zog sie mit ihrem Mann Michael nach Lichtenhain und baute sich dort ein neues Leben auf. Mittlerweile führt sie ein kleines Apfelunternehmen und beschäftigt mehrere Mitarbeiter. In amüsanten, aber auch nachdenklichen Anekdoten gewährt sie Einblicke in ihren Alltag und lässt lebendig werden, wie aus ihr „Die Apfelgräfin“ wurde.

Meinungen über das E-Book Die Apfelgräfin - Daisy von Arnim

E-Book-Leseprobe Die Apfelgräfin - Daisy von Arnim

Daisy Gräfin von Arnim mit Kathrin Schultheis

Die Apfelgräfin

Über das Buch: „Die Wende war auch eine Wende in meinem Leben. ‚Jetzt ist alles möglich’, schoss es mir durch den Kopf, als ich kurz nach dem Mauerfall erstmals ungehindert die innerdeutsche Grenze passierte. Dass dieses ‚alles’ aber beinhalten könnte, dass aus mir einmal ‚Die Apfelgräfin der Uckermark’ würde, hätte ich mir niemals träumen lassen.“

Humorvoll, offenherzig und liebevoll erzählt Daisy Gräfin von Arnim von ihrem Neuanfang in der Uckermark. 1995 zog sie mit ihrem Mann Michael nach Lichtenhain und baute sich dort ein neues Leben auf. Mittlerweile führt sie ein kleines Apfelunternehmen und beschäftigt mehrere Mitarbeiter.

In amüsanten, aber auch nachdenklichen Anekdoten gewährt sie Einblicke in ihren Alltag und lässt lebendig werden, wie aus ihr „Die Apfelgräfin“ wurde.

Über die Autorinnen:Daisy Gräfin von Arnim ist gelernte Buchhändlerin. Nach der Wende zog sie mit ihrem Mann Michael ins Boitzenburger Land, wo die Familie von Arnim jahrhundertelang beheimatet war. Dort betreibt die Unternehmerin das Apfel-Delikatessengeschäft „Haus Lichtenhain“.

Kathrin Schultheis studierte Deutsche Philologie, Buchwissenschaft und BWL in Mainz und Dijon. Seit 2007 ist sie Lektorin im Verlag der FRANCKE-Buchhandlung GmbH und lebt in Marburg.

Bibliografische Information Der Deutschen Bibliothek Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.ddb.de abrufbar.

ISBN 978-3-86827-867-5 Alle Rechte vorbehalten © 2010 by Verlag der Francke-Buchhandlung GmbH 35037 Marburg an der Lahn Umschlaggestaltung: Verlag der Francke-Buchhandlung GmbH / Christian Heinritz Satz und Datenkonvertierung E-Book: Verlag der Francke-Buchhandlung GmbH www.francke-buch.de

Widmung

Für Alexander, André, Angelika, Anke, Anne, Astrid, Atze, Barbara, Basti, Biber, Christian, Conny, Dirk, Doris, Egon, Eule, Flasche, Flori, Frank, Fred, Fröhlich, Henry, Hugo, Ines, Inge, Jörg, Kay, Kathleen, Frau Liebs, Mandy, Marc, Mario, Moni, Norman, Otto, Paula, Peggy, Petra, Pfanne, Rudi, Sabine, Schese, Frau Schöpper, Thomas, Tonne, Udo, Ute und Viola.

Mein besonderer Dank gilt natürlich Michael – dem besten Coach der Uckermark!

1. Die Wende

Als am 9. November 1989 die Mauer fiel, war ich in England und unterrichtete wissbegierige kleine Internatsschüler mit rutschenden Kniestrümpfen in der deutschen Sprache und dem Blockflötenspiel. Noch heute sehe ich sie vor mir, wie sie in ihren kurzen grauen Hosen und Einheitspullundern vor mir saßen und dem Unterricht lauschten. Nichts hatte mich auf den Anruf vorbereitet, der mich an jenem Novemberabend zu später Stunde erreichte. Ich hatte sogar überlegt, ob ich überhaupt noch einmal aufstehen und ans Telefon gehen sollte. „Daisy, mach sofort den Fernseher an!“, schallte mir die merkwürdig aufgeregt klingende Stimme einer Freundin ans Ohr. „Die Grenze ist offen.“ Es dauerte einige Sekunden, bis mir klar wurde, was sie da sagte. Mit zitternden Knien ging ich zum Fernseher und schaltete so lange durch die Programme, bis ich einen Nachrichtensender fand, der die „Breaking News“ verkündete. Vor meinen Augen spielten sich herzzerreißende Szenen ab. Menschen, die durch das Brandenburger Tor strömten und die mit einer Freude, die aus ihrem tiefsten Inneren hervorzubrechen schien, auf der Mauer tanzten, ließen Sektkorken knallen und gaben stammelnd Interviews, die von Ungläubigkeit, tiefster Erschütterung und überbordender Euphorie zeugten. Tränen rannen unablässig über meine Wangen, Tränen, die mir auch in den darauf folgenden Tagen immer wieder in die Augen traten. Ich musste nur an einem Zeitungskiosk vorbeilaufen und einen Blick auf die Schlagzeilen der Times, der London Daily News oder des Telegraph werfen und schon ging es wieder los. Es war mir unbegreiflich, wie die Engländer diesem unfassbaren Ereignis beinah gleichmütig gegenüberstehen konnten. Was für mich ein monumentales, alles veränderndes, die Welt auf den Kopf stellendes Geschehen war, wie man es in seinem Leben wohl nur einmal miterlebt, war für den Großteil der Engländer, mit denen ich damals zusammentraf, lediglich irgendein ‚historical moment‘, der kaum etwas mit ihrem Leben zu tun hatte. Die Wende war für sie keine Wende. Für mich hingegen war sie genau das.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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