Die High-Carb-Diät - John McDougall - E-Book

Die High-Carb-Diät E-Book

John McDougall

4,8
15,99 €

oder
  • Herausgeber: Riva
  • Kategorie: Ratgeber
  • Sprache: Deutsch
  • Veröffentlichungsjahr: 2015
Beschreibung

Kohlenhydrate wurden in den letzten Jahren in fast jeder Diät verteufelt – ob es nun Atkins, Dukan, Low Carb oder eine andere empfohlene Ernährungsform war. Kohlenhydrathaltige Lebensmittel galten als wertlose Dickmacher – und dennoch sehnten sich unzählige Abnehmwillige danach. Mit der High-Carb-Diät stellen der Bestsellerautor und Internist John A. McDougall und seine Frau diese Theorie nun auf den Kopf. Das Konzept basiert auf einem einfachen Dreh: Dem Körper werden primär Kohlenhydrate statt Proteine und Fett zugeführt, was wiederum zu Gewichtsverlust führt und einer Reihe von Krankheiten vorbeugt. Die High-Carb-Diät hilft dem Leser mit einem 7-Tage-Plan, zahlreichen Tipps und über 100 leckeren Rezepten, dieses Ernährungskonzept im Alltag umzusetzen. Eine durch und durch gesunde, auf pflanzlicher Ernährung basierende Diät für mehr Wohlbefinden und einen dauerhaften Gewichtsverlust und unersetzlich für alle, die sich vegetarisch oder vegan ernähren. Die deutsche Ausgabe der erfolgreichen Starch Solution!

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 418

Bewertungen
4,8 (64 Bewertungen)
54
10
0
0
0



Dr. John A. McDougallmit Mary McDougall

Die High-Carb-Diät

Abnehmen mit den richtigen

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.de abrufbar.

Für Fragen und Anregungen:

[email protected]

1. Auflage 2015

© 2015 by riva Verlag, ein Imprint der Münchner Verlagsgruppe GmbH

Nymphenburger Straße 86

D-80636 München

Tel.: 089 651285-0

Fax: 089 652096

Die amerikanische Ausgabe erschien 2012 bei Rodale unter dem Titel The Starch Solution.

© der Originalausgabe 2012 by John A. McDougall

Alle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung und Verbreitung sowie der Übersetzung, vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (durch Fotokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Verlages reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme gespeichert, verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.

Übersetzung: Scriptorium, Brigitte Rüßmann & Wolfgang Beuchelt, Köln

Redaktion und Satz: bookwise Medienproduktion GmbH

Umschlaggestaltung: Kristin Hoffmann, unter Verwendung von iStockphoto

Druck: CPI books GmbH, Leck

Printed in Germany

ISBN Print 978-3-86883-577-9

ISBN E-Book (PDF) 978-3-86413-965-9

ISBN E-Book (EPUB, Mobi) 978-3-86413-966-6

Weitere Informationen zum Verlag finden Sie unter

www.rivaverlag.de

Beachten Sie auch unsere weiteren Verlage unter

www.muenchner-verlagsgruppe.de

eBook by ePubMATIC.com

Meinen Enkeln – möge die stärkebasierte ErnährungEuch eine bessere Zukunft bescheren.

Inhalt

An den Leser

Vorwort

Einleitung: Mein persönlicher Weg zur stärkebasierten

Ernährung

Ungebremster Wohlstand zerstörte unsere Gesundheit

Lernen von Patienten

Ein weltweites Phänomen

Das stationäre McDougall-Programm

McDougalls Medizin: die High-Carb-Diät

Teil 1: Mit Stärke heilen

Kapitel 1: Stärke: Die traditionelle Ernährung des Menschen

Kapitel 2: Passionierte Stärke-Anhänger sind gesund und schön

Kapitel 3: Die fünf schlimmsten Gifte in tierischer Nahrung

Kapitel 4: Selbstheilungskräfte bei stärkebasierter Diät

Kapitel 5: Die Ernährungspolitik des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums

Kapitel 6: Wir essen den Planeten zu Tode

Teil 2: Die häufigsten Fragen zu Lebensmitteln

Kapitel 7: Wenn Freunde fragen: Woher bekommst du Eiweiß?

Kapitel 8: Wenn Freunde fragen: Woher bekommst du Kalzium?

Kapitel 9: Bekenntnisse eines Fischmörders

Kapitel 10: Der dicke Veganer

Kapitel 11: Nur um sicherzugehen: Nehmen Sie keine Nahrungsergänzungsmittel

Kapitel 12: Salz und Zucker: Die Sündenböcke der westlichen Ernährung

Teil 3: Mit Stärke leben

Kapitel 13: Die Stärke-Ernährung in der Praxis

Kapitel 14: Das 7-Tage-Einsteigerprogramm

Kapitel 15: Unsere 100 Lieblingsrezepte

Start in den Tag

Salate

Dressings, Saucen und Co

Burger und Wraps

Aufstriche für Wraps

Suppen und Eintöpfe

Hauptgerichte

Beilagen

Süßer Abschluss

Dank

Literaturangaben

An den Leser

Die Ernährung kann eine mächtige Medizin sein. Wer an einer chronischen Erkrankung leidet oder regelmäßig Medikamente einnehmen muss, sollte eine Diät oder Sport nie ohne Rücksprache mit seinem Arzt beginnen, um mögliche Risiken auszuschließen. Die in diesem Buch genannten Personen gibt es wirklich, und sie haben ihrer namentlichen Nennung zugestimmt. Wer sich genauso wie sie an die High-Carb-Diät hält, sollte ähnliche Ergebnisse erzielen können. Obwohl es keine Therapie gibt, die zu jedem passt, bietet die High-Carb-Diät die Chance, weit verbreitete Krankheiten zu vermeiden und Gesundheit und Aussehen zu verbessern. (Auch nach Krebserkrankungen hat sich ein Nutzen gezeigt, aber weniger häufig und das Gebiet ist wenig erforscht.) Die McDougall-Diät stützt sich auf Stärke in Kombination mit Obst und Gemüse. Menschen, die bereits länger als drei Jahre eine strikt fettarme, vegane Ernährung einhalten, Schwangere und Stillende, sollten zusätzlich täglich mindestens 5 Mikrogramm Vitamin B12 zu sich nehmen.

Kontakt

Dr. McDougall’s Health and Medical Center

PO Box 14039

Santa Rosa, CA 95402

USA

Telefon: +1 (707) 538-8609

Fax: +1 (707) 538-0712

E-Mail: [email protected]

Webadresse: www.drmcdougall.com

10-Tages-Programm vor Ort: +1 (800) 941-7111 / (707) 538-8609

Buch- und DVD-Bestellungen: www.drmcdougall.com/books_tapes.htm

Vorwort

In den letzten vier Jahrzehnten hat Stärke Tausenden meiner Patienten die Tür zu einem gesünderen Leben geöffnet. Sie hat es ihnen ermöglicht, überschüssige Pfunde zu verlieren und ernährungsbedingte Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzerkrankungen, Diabetes und Gelenksentzündungen hinter sich zu lassen. Mehr als 5000 Menschen haben an den 5- oder 10-tägigen McDougall-Programmen teilgenommen. Das Leben der meisten hat sich danach völlig geändert. Anderthalb Millionen andere Menschen haben meine 11 Bücher gekauft. Je länger ich als Arzt praktiziere, desto deutlicher wird die Lösung für diese Gesundheitsprobleme.

Die High-Carb-Diät vermittelt meine Erkenntnisse und erklärt, was man tun kann, um Gesundheit und gutes Aussehen wiederzuerlangen. Es bietet auf wissenschaftliche Erkenntnisse gestütztes, intuitives Wissen, einen leicht zu befolgenden Ernährungsplan und 100 einfache und leckere Rezepte, die helfen, den richtigen Weg zu finden. Die High-Carb-Diät zeigt Ihnen, wie Sie mit Genuss Ihr Leben wieder in den Griff bekommen.

Wie auch immer Ihre Ernährung gerade aussieht, sie funktioniert offenbar nicht, denn aus diesem Grund haben Sie zu diesem Buch gegriffen. Wahrscheinlich haben Sie schon viele Diäten ausprobiert und keinen Erfolg gehabt. Das liegt daran, dass die meisten Diäten nur dann erfolgreich sind, wenn man sich strikt an sie hält. Wenn man aber auf etwas verzichten muss oder sich unwohl fühlt, verliert man irgendwann das Interesse und nimmt schnell die verlorenen Pfunde wieder zu oder sogar noch mehr.

Mit einer auf stärkehaltige Nahrungsmittel basierten Ernährung müssen Sie weder hungrig sein noch den Genuss beim Essen vermissen, denn Stärke ist nicht nur gesund, sondern sättigt und steigert das Wohlbefinden. Diese Diät kann man sehr lange Zeit durchhalten, und selbst wenn man sie nicht immer hunderprozentig befolgt, wird man ein Leben lang davon profitieren. Hier geht es überhaupt nicht nach dem Prinzip: Ganz oder gar nicht!

Sie werden aber nicht nur fast mühelos Pfunde verlieren, sondern auch besser aussehen, sich besser fühlen und besser leben. Bei den meisten Menschen sinken Blutdruck und Cholesterinwerte, die Verdauung arbeitet wieder einwandfrei. Durch die Ernährungsumstellung können viele Patienten auf Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel verzichten, werden gesünder und sparen sogar dabei. Nur wer das Programm ausprobiert, kann sich vom Erfolg überzeugen und herausfinden, ob die High-Carb-Diät das ist, wonach er sein Leben lang gesucht hat. Wer möchte, kann gerne zum 7-Tage-Einstiegsprogramm in Kapitel 14 vorblättern und es ausprobieren. Vergessen Sie aber nicht, auch den Rest zu lesen, denn nur so erfahren Sie, warum eine stärkebasierte Ernährung funktioniert.

Bestimmt werden Sie zwischendurch Fragen haben, aber keine Angst: Ich habe die meisten Fragen schon gehört, und Sie werden die Antworten in diesem Buch finden. Keine Sorge, Sie werden keinen Mangel an Proteinen, Kalzium, Vitaminen und anderen Nährstoffen leiden. Sie sind ausreichend in den empfohlenen Lebensmitteln enthalten. Mit diesem Buch lernen Sie auch, die in der Werbung, Diätbüchern und der Öffentlichkeit angepriesene, angeblich gesundheitsfördernde Wirkung von bestimmten Lebensmitteln besser zu beurteilen. Und Sie erfahren, warum Sie von der hier genannten Methode bisher noch nichts gehört haben, obwohl sie doch so vielversprechend ist.

Beim Lesen dieses Buches werden Sie ebenfalls feststellen, dass die hier vorgestellte Lösung Ihrer Ernährungsprobleme auch der Umwelt zugute kommt. Durch die einfache Entscheidung, sich so gesund wie unsere Vorfahren zu ernähren, können Sie der Natur etwas Gutes tun und gleichzeitig schlanker werden, Ihre Gesundheit verbessern, Geld sparen und Ihr Leben ändern.

Einleitung

Mein persönlicher Weg zur stärkebasierten Ernährung

Ehrlichkeit währt am längsten – das war eines der ersten Dinge, die ich lernte. Als Kind geriet ich ständig in Schwierigkeiten – nicht mit Absicht, ich war nur fürchterlich neugierig. Als ich sieben war, erwischte mich die Polizei beim »Einbruch« in ein leerstehendes Haus in unserer Straße – für mich war es ein Abenteuer. Ein Jahr später brachte ich – aus Versehen – meinen Hamster um. Mit neun setzte ich beim Experimentieren mit Vaters Feuerzeug das Wohnzimmer in Brand. Meine Eltern wussten klugerweise genau, dass Strafen keinen Sinn machen würden. Sie würden aus dem neugierigen chaotischen Kind nur einen unzufriedenen, rebellischen Teenager machen. Je mehr ich ihnen aber von meinen Eskapaden erzählen würde, desto eher hätten sie die Möglichkeit, meine Energien in geeignete Bahnen zu lenken. Statt Ärger zu bekommen, lernte ich also, dass mich die Wahrheit vor Ärger bewahrte. Seitdem ist es mir ein Anliegen, die Wahrheit herauszufinden und auszusprechen.

Ich bin ein leidenschaftlicher Mensch mit überschäumender Persönlichkeit. Ich war schon immer extrem enthusiastisch, mein ganzes Leben lang. Ich schätze die Wahrheit nicht nur, ich suche wie ein Besessener nach ihr. Manche Menschen finden mich barsch, undiplomatisch und zu direkt. Damit kann ich leben. Etwas gerade heraus zu sagen, ist für mich bis heute die effektivste Methode, um Menschen wach zu rütteln, ihnen zu erklären, was sie krank macht, und ihnen zu zeigen, wie sie wieder gesund werden können. Diese Erfahrung möchte ich in diesem Buch gerne mit Ihnen teilen. Auf diesen Seiten finden Sie die Wahrheit über Lebensmittel, Gesundheit, das gezielte Verbreiten von Fehlinformationen und über den Zustand unseres Planeten. So können Sie sich Ihre eigene Meinung bilden und erkennen, welche Wirkung Ihre Ernährung auf Sie, Ihre Familie und Ihre Umwelt hat. Ich kann Ihnen nur meine Erkenntnisse der letzten 44 Jahre als Mediziner mit auf den Weg geben, alles Weitere liegt an Ihnen.

Ungebremster Wohlstand zerstörte unsere Gesundheit

Meine medizinische Lernphase begann lange vor meinem Medizinstudium. 1965 erlitt ich mit 18 Jahren einen massiven Schlaganfall, der meine linke Körperhälfte zwei Wochen lang völlig lähmte. Ich bin davon nur langsam und unvollständig genesen. 47 Jahre später gehe ich wieder, so oft ich kann, windsurfen, allerdings hinke ich bis heute leicht. Das erinnert mich immer an den Weg, der mich zuerst in die Krankheit und dann zu neuer Gesundheit führte.

Meine Eltern erlebten in den 1930er-Jahren die große Wirtschaftskrise in den USA. In dieser harten Zeit überlebte die Familie meiner Mutter mit Bohnen, Mais, Kohl, Pastinaken, Erbsen, Steckrüben, Karotten, Zwiebeln, Kartoffeln und Brot, das sie zu 5 Cent pro Laib kauften. Ein wenig Hackfleisch pro Woche war alles, was sie an Fleisch bekamen. Aufgrund dieser Erfahrung schwor sich meine Mutter, dass ihre Kinder es besser haben sollten. Sie sollten immer das beste Essen bekommen. Leider aber richtete genau das mehr Schaden an, als dass es etwas brachte. Denn es zeigt sich, dass die Ernährung während der Krisenzeiten viel gesünder war als unsere heutige.

Ich bin mit Bacon and Eggs zum Frühstück aufgewachsen, mittags gab es Sandwiches mit Fleisch und Mayonnaise. Rindfleisch, Schweinefleisch oder Hühnchen war der krönende Mittelpunkt des Abendessens. Zu allen drei Mahlzeiten trank ich Milch. Stärke? Sie fand sich in den – meist in Butter getränkten – Beilagen. Die Ausnahme waren Brot aus weißem Mehl oder Kuchen, beides gab es bei uns aber nur selten.

Damals habe ich es nicht so gesehen, aber das bestmögliche Essen hat mich fast umgebracht. Solange ich mich erinnern kann, hatte ich täglich Bauchschmerzen und litt unter starker Verstopfung. Ich war häufig erkältet, und mit sieben Jahren wurden mir die Mandeln entfernt. Beim Sport war ich immer der Letzte, und als Teenager hatte ich ein fettiges, von Akne gezeichnetes Gesicht. Als ich mit 18 einen Schlaganfall erlitt – etwas, das meiner damaligen Meinung nach nur alte Menschen bekommen konnten – war klar, dass etwas komplett schieflief. Ich hatte keine Ahnung, dass der Schlaganfall von meiner Ernährung herrührte – und auch die Ärzte in der Klinik deuteten nichts dergleichen an. So ernährte ich mich genauso wie zuvor. Mit Anfang 20 hatte ich schließlich über 20 Kilogramm Übergewicht.

Ich mache meiner Mutter keinen Vorwurf. Sie hat uns – den Ernährungsratschlägen der damaligen Zeit folgend – bestens ernährt. Wer ahnte schon, dass diese Ratschläge größtenteils von der Fleisch- und Milchindustrie stammten, die Proteine und Kalzium als wichtigste Nährstoffe anpriesen? Selbst als erste Bedenken an der fleischlastigen Ernährung aufkamen, wurden sie durch Wissenschaftler, die von der Lebensmittelindustrie gesponsert wurden, schnell zerstreut.

Ich wuchs in einer Familie der unteren Mittelschicht in einem Vorort von Detroit auf. Für meine Eltern waren Ärzte Götter in Weiß mit übernatürlichen Fähigkeiten. Ich war nur ein gewöhnlicher Junge. Ich hätte mir nie träumen lassen, einmal Arzt zu werden – zumindest nicht bis mich der Schlaganfall ereilte. Meine hohe Meinung von Ärzten änderte sich in den zwei Wochen im Krankenhaus schnell. Ich wurde zu einem medizinischen Sonderfall, der die Topspezialisten der Umgebung anzog. Sie alle wollten meinen Fall genauer betrachten. Als Patient und als Teenager, der gerne wieder in die Schule wollte, fragte ich jeden Arzt: »Was hat den Schlaganfall ausgelöst?« »Wie können Sie mir helfen?« »Wann kann ich wieder nach Hause?«

Meist bekam ich als Antwort nur ein Kopfschütteln, und sie gingen wieder aus dem Zimmer. Ich weiß noch, dass ich damals dachte: »Na, das kann ich auch.« Als mir klar wurde, dass keiner der Ärzte mir auch nur eine meiner einfachen Fragen beantworten konnte, verließ ich das Krankenhaus entgegen medizinischem Rat. Zurück am College der Michigan State University hatte ich das erste Mal das Gefühl, zu wissen, was ich wollte, und so schrieb ich mich 1968 für das Medizinstudium ein und studierte mit Begeisterung.

Eine ebenso große Begeisterung entwickelte ich für eine OP-Schwester, die ich während meines letzten Studienjahrs bei einer Hüft-OP kennenlernte. Mary und ich heirateten und gingen nach Hawaii, wo ich meine ersten Praxisjahre am The Queen’s Medical Center in Honolulu verbrachte. Die folgenden drei Jahre arbeitete ich als Allgemeinmediziner für die Hamakua Sugar Company auf Big Island. Als Arzt der 5000 Arbeiter der Zuckerplantage und ihrer Familien war ich für alles zuständig – von der Geburt der Kinder bis zur Ausstellung des Totenscheins. Spezialisten gab es erst im 70 Kilometer entfernten Hilo. Meine Patienten waren also voll auf mich angewiesen.

Wenn ich akute Fälle behandelte, wie etwa Wunden von der Feldarbeit nähte, gebrochene Gliedmaßen eingipste oder Antibiotika gegen Infektionen verschrieb, sah ich den Heilungserfolg und freute mich daran. Chronische Krankheiten aber frustrierten mich. Trotz all meiner Bemühungen konnte ich Patienten mit Übergewicht, Diabetes, Herzerkrankungen oder Arthritis nicht helfen. Wenn ein Plantagenarbeiter mit einer dieser Krankheiten zu mir kam, machte ich, was man mir beigebracht hatte: Ich verschrieb Medikamente. Wenn sie gingen, sagte ich ihnen, sie sollten wiederkommen, falls die Tabletten nicht helfen würden. Sie kamen wieder, probierten andere Tabletten – Alternativen gab es reichlich –, aber irgendwann kamen sie eben nicht mehr.

Überzeugt, dass mein Scheitern an meinen mangelnden Fähigkeiten lag, verließ ich nach drei Jahren die Zuckerplantage auf Big Island, kehrte nach Honolulu zurück und schrieb mich für die Facharztausbildung an der University of Hawaii ein. Nach etwas mehr als zwei Jahren schloss ich als Facharzt ab, hatte aber immer noch dieselben Fragen, mit denen ich gekommen war. Ich hatte eine wichtige Lektion gelernt: Vielleicht war es doch nicht mein Fehler, dass es meinen Patienten nicht besser ging. Auch einige der besten Mediziner der Welt erzielten keine besseren Ergebnisse als ich. Genau wie meine wurden auch ihre Patienten weiterhin von chronischen Krankheiten geplagt – im besten Fall hatten meine Kollegen zeitweise die Symptome unter Kontrolle. Ich legte die Prüfung ab und erhielt die Zulassung als Internist. Aber weder das Studium noch die Zulassung machten mich zu einem guten Arzt. Dabei half mir nur die Erinnerung an meine Zeit als Patient.

Lernen von Patienten

Die meisten Menschen – auch Ärzte – denken, dass unsere Gesundheit mit zunehmendem Alter nachlässt und wir automatisch zunehmen. Kinder sind am gesündesten, ihre Eltern schon weniger, und die ältere Generation leidet an chronischen Krankheiten.

Meine Patienten auf der Zuckerplantage stellten diese Erwartung aber auf den Kopf. Dort blieb die ältere Generation der Immigranten bis in die Neunziger dünn, aktiv und praktisch medikamentenfrei. Sie hatten keinen Diabetes, keine Herzerkrankungen, keine Arthritis, keinen Brust-, Prostata- oder Darmkrebs. Ihre Kinder waren etwas schwerer und weniger gesund. Was mich aber wirklich umwarf, war die jüngste Generation, die Enkel der Immigranten. Sie litten am stärksten an gesundheitlichen Problemen – genau an den Problemen, mit denen ich mich während meines gesamten Medizinstudiums auseinandergesetzt hatte.

Was war für diese Umkehrung des Schicksals verantwortlich? Ich sah mir das Leben, die Lebensumstände, die Arbeitsumgebung auf der Plantage auf Hawaii und das Verhalten der Familien genau an. Nachdem ich alle Lebensbereiche durchleuchtet hatte, fiel mir eine interessante Gemeinsamkeit auf. Alle Familien hatten die traditionelle Ernährung ihrer Heimat aufgegeben und amerikanische Essgewohnheiten angenommen. Hatte ihre frühere Ernährungsweise sie etwa vor Übergewicht und chronischen Krankheiten geschützt?

Meine älteren Patienten auf der Plantage kamen ursprünglich aus China, Japan, Korea und den Philippinen, wo Reis und Gemüse die Nahrungsgrundlage bildeten. Sie hatten sich auch in ihrer neuen Heimat weiter so ernährt. Die zweite Generation, ihre auf Hawaii geborenen Kinder, hatten westliche Einflüsse in die traditionelle Ernährung ihrer Eltern mit aufgenommen. Die dritte Generation aber hatte die stärkebasierte Ernährung der Großeltern vollends durch fleisch- und milchreiche Lebensmittel sowie Fertigprodukte ersetzt.

Ich bin mit der festen Überzeugung aufgewachsen, dass eine gesunde Ernährung sich aus den vier Lebensmittelgruppen Fleisch, Milchprodukte, Getreide sowie Obst und Gemüse zusammensetzt. So wird es auch bis heute der Öffentlichkeit vermittelt. Dennoch konnte ich auf der Plantage ältere Menschen beobachten, denen es gut ging, obwohl sie sich nur von zwei der vier Lebensmittelgruppen ernährten – Getreide sowie Obst und Gemüse. Die Folgegenerationen wurden immer kränker, je mehr sie Nahrungsmittel aus den anderen beiden Gruppen – Fleisch und Milchprodukte – zu sich nahmen.

Wieder und wieder konnte ich diese Nahrungsumstellung über drei bis vier Generationen verfolgen und die verheerende Wirkung auf die Gesundheit beobachten. Schließlich veränderte diese Erfahrung etwas in mir, und ich löste mich von den falschen Versprechen meiner medizinischen Ausbildung. Meine Patienten hatten mir endlich die Erkenntnis gebracht, nach der ich seit meinem 18. Lebensjahr suchte, als mir kein einizger Arzt sagen konnte, woher der Schlaganfall gekommen war und wie sie mir helfen könnten.

Im Studium hatte ich nichts über den Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit gelernt. Ernährung kam im Studium, in den Lehrbüchern und auch während meiner klinischen Ausbildung praktisch nicht vor. Auch beim Examen gab es wenige Fragen dazu. Und dennoch ist sie der Schlüssel, der es mir heute ermöglicht, Patienten von wirkungslosen Tabletten abzubringen und ihnen einen wirkungsvollen Weg zu einem langen, gesunden Leben mit dauerhaftem Gewichtsverlust aufzuzeigen.

Ein weltweites Phänomen

Ich fragte mich, ob sich dieser Sachverhalt vielleicht auch außerhalb meiner kleinen Testgruppe auf Hawaii bestätigen würde, und sah mich weltweit nach traditionellen Ernährungsweisen um. Immer wieder stieß ich auf dieselben Zusammenhänge. Die Ernährung war das fehlende Bindeglied und der wichtigste Faktor für die menschliche Gesundheit.

Das gesamte Potenzial einer Ernährungsmedizin offenbarte sich mir aber erst während meiner weiteren Forschung zum Thema Ernährung und Gesundheit. Als ich mich in der medizinischen Bibliothek des Queen’s Medical Center durch Stapel medizinischer Fachzeitschriften arbeitete, fand ich heraus, dass ich nicht der erste Wissenschaftler war, der die mögliche gesundheitsfördernde Wirkung einer stärkebasierten Ernährung erkannte. Auch andere stellten fest, dass Kartoffeln, Mais und Vollkorn die Gesundheit förderten, während Fleisch und Milchprodukte dauerhaft zu lebensbedrohlichen Erkrankungen führten.

Die Fachzeitschriften berichteten, dass Menschen, die bereits erkrankt waren, diesen Prozess sogar umkehren und wieder gesund werden konnten, indem sie auf krankmachende Lebensmittel verzichteten und den Heilungsprozess durch eine stärkebasierte Ernährung unterstützten. Und es war auch nicht nur ein einzelner Artikel – Studie um Studie beschrieb Gewichtsverlust, Verschwinden von Brustschmerzen, Kopfschmerzen und Arthritis aufgrund einer Ernährungsumstellung. Nierenerkrankungen, Herzversagen, Typ-2-Diabetes, Verdauungsprobleme, Asthma, Übergewicht und andere Beschwerden konnten durch eine gesunde Ernährung behoben werden. Seitenweise Forschungsarbeiten aus den vergangenen 50 Jahren zeigten mir eine einfache Lösung für die Genesung meiner Patienten mit ihren scheinbar unheilbaren, chronischen Leiden: eine auf Stärke basierende Ernährung mit Gemüse und Obst – ganz ohne Pillen oder Operation.

Meine Vermutung, dass eine einfache Ernährungsumstellung viel Leid verhindern könnte, war also wissenschaftlich bereits belegt. Ich konnte es kaum erwarten, diese revolutionäre Erkenntnis mitzuteilen, und war mir sicher, sie würde begeistert aufgenommen werden. Nur der Zufall hatte es bisher verhindert, dass diese Wahrheit ans Licht kam und zu den Menschen getragen wurde, die sehnsüchtig auf eine Linderung ihrer Schmerzen und Leiden warteten.

Das stationäre McDougall-Programm

Mit der Zeit testete, dokumentierte und systematisierte ich meine vegetarische, stärkebasierte Ernährungstherapie und daraus entwickelte sich das McDougall-Programm. Als das St. Helena Hospital im kalifornischen Napa Valley mich 1986 bat, mein Programm an der Klinik einzuführen, nahm ich das Angebot an. Mein Programm schien gut zur vegetarischen Ernährung und zum gesunden Lebensstil der adventistisch geführten Klinik zu passen.

Meine Arbeit in einem der führenden Herzzentren des Landes brachte mich mit vielen Chirurgen und Kardiologen in Kontakt. Ich bot den Spezialisten an, ihnen meine Patienten für eine zweite Meinung zu schicken, wenn sie mir im Gegenzug ihre Patienten schicken würden. In meinen 16 Jahren am St. Helena Hospital habe ich zwar viele Patienten an meine Kollegen weitergeleitet, aber kein einziges Mal kam ein Patient auf Empfehlung meiner Kollegen zu mir. Wenn ich allerdings hin und wieder einen der Ärzte der Klinik oder deren Familien behandelte, erhielt ich von ihnen ausschließlich Lob für mein Programm. Anscheinend wollten sie für ihre Patienten nicht dieselben, einfachen und sinnvollen Therapien.

Aber ich wusste wenigstens, dass mein Ansatz funktionierte: Die Radiologen, die meine Patienten mit Angiogrammen überwachten, versicherten mir, ihre Arterien würden sich öffnen und heilen. Das war die Bestätigung, die ich brauchte.

Über viele Jahre sah ich, wie Tausenden Patienten vom erstklassigen und fürsorglichen Personal des St. Helena Hospitals geholfen wurde. Mein Programm hingegen wurde nie ein großer Erfolg, obwohl meine Bücher Bestseller wurden und TV- und Radioauftritte der Klinik internationale Aufmerksamkeit brachten. Vielleicht war die Klinik doch nicht der beste Ort für ein Programm, das auf gesunde Ernährung statt auf klassische Medizin setzte. Vergleicht man die 4000 Dollar für die Teilnahme an meinem hauptsächlich aufklärenden Programm mit den 100 000 Dollar, die eine Bypass-Operation kostet, war mein Angebot für die Klinik auch schlicht nicht profitabel genug.

Doch schließlich kam die Gelegenheit, meine Teilnehmerzahlen zu verbessern. Der frühere Leiter der Neurologie der Oregon Health & Science University, Dr. Roy Swank, entwarf ein Ernährungsprogramm für MS-Patienten (Multiple Sklerose) und bat mich, mein stationäres McDougall-Programm am St. Helena Hospital für MS-Patienten zu öffnen. Ich rechnete mit einer begeisterten Zustimmung der Krankenhausverwaltung, doch nach langen Diskussionen entschied man sich dagegen. Man befürchtete, der Ruf des Krankenhauses könnte durch MS-Patienten leiden, denn eine Heilung sei bei ihnen ja nicht zu erwarten. Mich beschlich der Gedanke, dass auch bei dieser Entscheidung die geringen Profitaussichten eine Rolle gespielt haben könnten.

Als mein Vertrag 2002 verlängert werden sollte, verzichtete ich dankend. Später erfuhr ich, dass man überrascht war, denn man hatte gedacht, das McDougall-Programm sei ohne den organisatorischen Überbau der Klinik nicht umsetzbar. Ich hatte das Programm aber schon vorher für den Versicherer Blue Cross/Blue Shield unabhängig durchgeführt – mit denselben guten Ergebnissen wie im St. Helena Hospital: Gewichtsverlust, Senkung der Cholesterin-, Blutdruck- und Blutzuckerwerte sowie eine Linderung von Verdauungsstörungen, Verstopfung, Arthritis und anderen Beschwerden. Laut den Daten der Versicherung waren zudem die Gesundheitskosten innerhalb eines Jahres um 44 Prozent gesunken. Zudem hatte ich das Programm bereits mit Angestellten eines Publix Supermarket in Lakeland in einem Hotel durchgeführt. Ich wusste also genau, dass ich mein 10-tägiges Programm innerhalb von 72 Stunden in jeder Stadt der USA würde anbieten können. Ich brauchte nur Angestellte, einige Räume, Patienten und eine Küche, wo das Essen nach meinem Ernährungsplan zubereitet werden konnte. Dass mir das Krankenhaus die kalte Schulter gezeigt hatte, war das Beste, was mir und meinen Patienten passieren konnte.

Im Mai 2002 hielt ich das erste McDougall-Programm in einem exklusiven Resort im kalifornischen Santa Rosa ab. Inzwischen hatte meine Frau Mary eine große Auswahl an Rezepten für das Programm entwickelt, die unsere Patienten sehr ansprachen. Die Rezepte können Sie auch ganz einfach zu Hause – nicht nur in der Profiküche – kochen. (Unsere 100 beliebtesten Rezepte finden Sie in Kapitel 15.) Die Küche des Resorts lernte schnell, eine Fülle leckerer Speisen anzubieten, die der Gesundheit unserer Patienten zuträglich war.

McDougalls Medizin: die High-Carb-Diät

Ich werde oft gefragt: »Sie sind doch Arzt. Warum sprechen Sie sich gegen die Praxis anderer Ärzte aus?« Die Antwort ist einfach: Ich habe nie einen Eid darauf geleistet, die finanziellen Interessen der Medizinbranche zu wahren. Ich habe jedoch gelobt, mich für die Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit meiner Patientinnen und Patienten einzusetzen und nicht im Widerspruch zu den Geboten der Menschlichkeit zu handeln. Ich bin mir auch darüber im Klaren, dass Menschen mit Kapitalinteressen mich und meine Überzeugungen nicht mögen. Aber damit kann ich leben. Viel zu viele Ärzte und Ernährungswissenschaftler leisten der Lebensmittel- und Pharmaindustrie Gefolgschaft statt ihren Kunden, den Patienten.

Ich glaube, die meisten meiner Kollegen handeln in guter Absicht. Ihr Unwissen in Bezug auf Ernährung mindert aber ihre Fähigkeit, Patienten zu heilen und vor weiterem Leid zu schützen. Auch ich war zu Beginn meiner medizinischen Karriere blind auf diesem Auge. Auf der Zuckerrohrplantage war ich frustriert über meine Unfähigkeit, die wichtigste Funktion des Arztes auszuüben, nämlich meinen Patienten wieder zu Gesundheit und Wohlbefinden zu verhelfen.

2011 formulierte ich die Senatsvorlage 380 im Staat Kalifornien. Sie wurde vom Gesetzgeber einstimmig angenommen und vom Gouverneur unterzeichnet. Seitdem müssen in Kalifornien Ärzte in Ernährungsfragen ausgebildet werden – ein längst überfälliger Schritt zum Wohle der Patienten. Inzwischen verbessert sich die Gesundheitsvorsorge, da immer mehr aufgeklärte Patienten nach besserer Gesundheit verlangen, statt nach Medizintechnik und Medikamenten.

Die High-Carb-Diät ist ein großer Schritt in die richtige Richtung, da sie ein krankes System heilt und jedem eine einfache, gesunde Alternative an die Hand gibt. In diesem Buch habe ich meine Erkenntnisse der letzten 44 Jahre über Gesundheitsförderung und die Heilung von Krankheiten zusammengefasst. Der 7-Tage-Startplan in Kapitel 14 ist ein einfacher Einstieg. Dazu finden Sie praktische Informationen, wie Sie Ihre Küche, Ihre Familie und Ihr Leben ohne Schwierigkeiten auf die neue Ernährungsweise vorbereiten können. Kapitel 15 bietet Ihnen 100 einfache Rezepte. Da ist garantiert für jeden Geschmack etwas dabei. Es wird aber nicht lange dauern, und Sie entwerfen selbst ganz nebenbei stärkebasierte Rezepte. Um endlich loszulegen, müssen Sie jetzt nur noch weiterblättern.

TEIL 1

Mit Stärke heilen

Kapitel 1

Stärke: Die traditionelle Ernährung des Menschen

Haben Sie heute schon Ihren Reis gegessen?

Diese chinesische Begrüßung ist gleichbedeutend mit: »Wie geht es Ihnen?« Der Verzehr von Reis ist in China offensichtlich ein Synonym für Wohlbefinden. Reis bildet dort die Nahrungsgrundlage. In fast ganz Asien essen die Menschen zwei- bis dreimal am Tag Reis. Auch im Nahen Osten, in Lateinamerika, Italien und in der Karibik ist er ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Nach Mais ist er das am zweithäufigsten produzierte Lebensmittel der Welt und weltweit der wichtigste Energielieferant des Menschen: Er liefert mehr als 20 Prozent aller konsumierten Kalorien. In zahlreichen Sprachen in China ist das Wort für Reis und das für Essen ein und dasselbe. In Japan bedeutet das Wort für gekochten Reis auch »Mahlzeit«. Buddhisten nennen Reiskörner »kleine Buddhas«, und in Thailand ruft man die Familie mit den Worten »Esst Reis!« zu Tisch. In Indien bietet die frisch vermählte Braut dem Bräutigam Reis und nicht Kuchen an, und ebenso ist Reis häufig die erste feste Mahlzeit, die Babys zu sich nehmen.

Ob Reis in Asien, Kartoffeln in Südamerika oder Mais in Mittelamerika, Weizen in Europa oder Bohnen, Hirse, Süßkartoffeln und Gerste – überall auf dem Globus bildet Stärke seit Menschengedenken den Mittelpunkt der Ernährung.

Was ist Stärke?

In dem Photosynthese genannten Prozess erzeugen Pflanzen aus Wasser, Kohlendioxyd und Sonnenenergie Einfachzucker (Monosaccharide). Die einfachste Form dieser Kohlenhydrate ist der Einfachzucker Glukose. In den Pflanzenzellen verbinden sich die Einfachzucker zu Ketten, die teils als Strang (Amylose) und teils verästelt (Amylopektin) aufgebaut sind. Wenn sich diese Mehrfachzucker (Polysaccharide) in den Pflanzenzellen anhäufen, bilden sie Stärkekörner (Amyloplasten).

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!