Verlag: AAVAA Verlag Kategorie: Fantasy und Science-Fiction Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2014

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E-Book-Beschreibung Die Magier von Tarronn (2) - Sina Blackwood

Imset hat durch die Magie des Drachenkristalls den Untergang von Atla überlebt. Horus’ kleiner Gleiter bringt den Schwerverletzten zum Raumschiff, das bereits Kurs auf den Planeten Tarronn in der Caiphas-Galaxie genommen hat. Neri gelingt es, ihren Gefährten zu heilen und den Atlan wieder Mut einzuflößen. Sie werden gern und mit allen Ehren von dem befreundeten Volk aufgenommen. Die Tarronn überlassen ihnen einen ganzen Kontinent zur freien Verfügung. Dort bekommen sie unerwartet Zugang zur magischen Quelle des Planeten. Plötzlich ist nichts mehr, wie es einmal war, aber alles ist möglich …

Meinungen über das E-Book Die Magier von Tarronn (2) - Sina Blackwood

E-Book-Leseprobe Die Magier von Tarronn (2) - Sina Blackwood

Sina Blackwood

Die Magier von Tarronn

© 2013 AAVAA Verlag

Alle Rechte vorbehalten

1. Auflage 2014

Umschlaggestaltung: AAVAA Verlag

Coverbild: Fotolia, 15657848 - Deserted Space© Kerri McClellan

Printed in Germany

AAVAA print+design

Taschenbuch:  ISBN 978-3-8459-1079-6

Großdruck:   ISBN 978-3-8459-1080-2

eBook epub:   ISBN 978-3-8459-1081-9

eBook PDF:   ISBN 978-3-8459-1082-6

Sonderdruck: Mini-Buch ohne ISBN

AAVAA Verlag, Hohen Neuendorf, bei Berlin

www.aavaa-verlag.com

eBooks sind nicht übertragbar! Es verstößt gegen das Urheberrecht, dieses Werk weiterzuverkaufen oder zu verschenken!

Blutsverwandte

Horus ist es durch die schnelle Hilfe seiner drei älteren Söhne buchstäblich in letzter Minute gelungen, Imset, den Jüngsten, und seine atlanischen Freunde von der Erde zu evakuieren.

Unter Einsatz seines eigenen Lebens sprengte Imset die Reste der Atla-Insel. Das Verlies des abtrünnigen Drakon Letan stürzte zusammen und durch das eindringende Wasser wurde der riesige Drache endgültig vernichtet.

Der schwarze Kristall aus der heiligen Grotte durchbohrte dabei Imsets Körper, erzeugte aber gleichzeitig so viel Sauerstoff, dass der Tarronn im Wasser überleben konnte, bis er endlich von seinem Vater und dem weisen Solon gefunden wurde.

Imset erholt sich schnell, nachdem man ihn, mehr tot als lebendig, zusammen mit jenem Kristall, aus den Fluten des Ozeans geborgen hat.

Nun ist das Raumschiff schon seit Tagen mit Kurs auf den Planeten Tarronn unterwegs, den das gleichnamige befreundete Volk bewohnt und der die neue Heimat der Atlan werden soll.

Der Magische Rat der Atlan, Horus und Kebechsenef näherten sich dem Schott des kleinen Laderaumes im untersten Deck des Evakuierungstransporters. Obwohl sie sich ganz spontan dazu entschlossen hatten, lag der würdevolle Ernst eines Rituals in der Luft. Allen voran schritten Hand in Hand Imset und Neri, deren Mutterglück sich bereits unter dem weißen Gewand abzuzeichnen begann.

Horus gab den Code ein. Mit einem schmatzenden Geräusch öffnete sich die Tür, glitt automatisch beiseite und schaltete damit den Kontakt für das Licht. Nach kurzem Zögern traten alle über die Schwelle.

Der schwarze Kristall lag noch genau so, wie sie ihn verlassen hatten. An seinem Dorn und auf dem Boden um ihn herum klebte noch das eingetrocknete Blut Imsets. Es sah wie in einem Schlachthaus aus. Mara und Merit überliefen kalte Schauer. Das namenlose Grauen, das sie alle gepackt hatte, an jenem Tag, als das Unglück geschah, brach wieder hervor.

Neri hatte Imsets Hand losgelassen und war stehen geblieben. Imset trat an den glänzenden Stein heran, berührte ihn. Seine Hand glitt über die polierte Altarfläche, als streichele sie sie.

Wollt ihr das Herz des Drakon schlagen hören? Dann schließt die Augen, flüsterte er.

Tatsächlich! Ein rhythmischer dumpfer Ton war eher zu fühlen, als zu hören. Neri hatte ebenfalls eine Hand auf den Kristall gelegt. Sofort mischte sich ein helleres, schnelleres Schlagen darunter. Sie schaute Imset liebevoll an, der glücklich zurücklächelte. Noch etwas anderes geschah. Unter den erstaunten Blicken von Atlan und Tarronn sog das Drakonherz die Blutreste ein. Der Herzschlag wurde kräftiger.

Nun ist die Verbindung endlich komplett, erklärte Imset leise. Ich habe seine Schuppe, er mein Blut angenommen. Damit haben die Drakon mich und meinen Sohn als ihre neuen Herren anerkannt. Er stieß einen leisen, trillernden Drachenschrei aus, den der Kristall mit einem grünen Leuchten beantwortete. Er verneigte sich vor dem Herz des Drakon. Neri tat es ihm gleich. Dann verließ die kleine Schar den Laderaum wieder und kehrte in den Aufenthaltsraum zurück.

Willst du ihn noch immer über Bord werfen, Safi?, fragte Imset.

Ganz bestimmt nicht! Kann es aber sein, dass dieser zweite Herzschlag von einem Mini-Drakonat stammte?

Ja, das war wohl nicht zu überhören. Er hat, wie es aussieht, gleich seine zukünftigen Ansprüche mit angemeldet, lachte Imset. Offenbar verstehen sich die beiden prächtig.

Neri scheint sich auch mit ihm unterhalten zu haben, stellte Horus fest. Und ganz bestimmt nicht über Kochrezepte.

Sie lachte. Da es euch am Ende alle betrifft, kann ich es auch gleich erzählen. Die Geburt eines Drakonat muss im Angesicht des Kristalls von einem bestimmten Ritual begleitet werden. Dabei müssen alle anwesend sein, die dem Kristall seit Atla nahegekommen sind. Das bedeutet, dass auch du daran teilnehmen wirst. Sie hatte sich Kebechsenef zugewandt. Abtrünnige, wie Tobi, sind dabei glücklicherweise unerwünscht, sprach sie weiter. Um mich mit den Details abzufinden, habe ich ja noch etwas Zeit. Sie errötete. Mir bleibt, so wie es aussieht, auch gar nichts erspart.

Dann hörte Horus in Gedanken ihre Stimme. Für dieses Ereignis und die Zeit bis zur Ankunft auf Tarronn brauchen wir einen Raum, der groß genug ist, einen Drakon zu beherbergen.

Horus schaute sie erschrocken an. Sie nickte nur für ihn sichtbar. Als sie etwas später mit Imset und Horus allein war, sprach dieser das Ritual an: Ich weiß ja inzwischen, dass das höchste Glück einer Tarronn, für dich als Atlan, der schlimmste aller Albträume ist. Die uralten Riten müssen befolgt werden. Aber das weißt du selbst am besten. Auch Imset wird es wenig gefallen, wenn alle erblicken und anbeten, was unter normalen Umständen nur für ihn bestimmt gewesen wäre, denn er fühlt wie ein Atlan und nicht wie ein Tarronn.

Neri barg das tränenfeuchte Gesicht an Imsets Brust. Liebevoll schloss er sie in die Arme. Er konnte es kaum ertragen, wenn sie weinte. Du bist eine starke Frau, du wirst auch an dieser Aufgabe nicht zerbrechen. Du weißt, dass ich immer an deiner Seite sein werde, egal was passiert und wir werden im Kreise unserer Freunde sein. Sie wissen genau, wie du dich fühlen wirst. Hab einfach auch Vertrauen zu ihnen, flüsterte er.

Neri nickte stumm. Horus drückte ebenso stumm und sehr dankbar die Hand Imsets. Ihm wäre es unendlich schwerergefallen, die richtigen Worte zum Trost zu finden. Er wusste, dieses tiefe Vertrauen untereinander war das Zünglein an der Waage.

Das Raumschiff hatte die Galaxie des Blauen Planeten erst wenige Wochen hinter sich gelassen, als alles auf die bevorstehende Geburt hindeutete. Horus hatte den größten Laderaum leeren und auf Hochglanz putzen lassen. Imset, Talos und Solon brachten den schwarzen Kristall genau in das Zentrum des Raumes. Sie legten ihn so, dass der messerscharfe Dorn zur Rückwand zeigte. Er ruhte dabei konzentrisch auf einer kreisrunden Unterlage aus einem weichen, warmen und sehr elastischen Material.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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