Die männliche Identität und Vaterrolle - Daniela Kuck - E-Book

Die männliche Identität und Vaterrolle E-Book

Daniela Kuck

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Soziologie, Note: 2,3, Universität Augsburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Emanzipation, Gleichberechtigung der Frauen, schulische Förderung der Mädchen. All diese Themen standen in den letzten Jahren im Vordergrund. Bei allen geht es fast ausschließlich um Frauen und Mädchen. Doch wo bleiben die Jungen/Männer/Väter? Wer beleuchtet ihre Probleme, Bedürfnisse und Wünsche? Väter werden unterschätzt, mit Erwartungen überfordert und oft gemaßregelt. Jungen erfahren wenig Förderung, stehen immer hinter den mustergültigen Mädchen und gelten meist nur als Störenfriede. Wie vielschichtig und facettenreich die männliche Identität ist, soll im Folgenden aufgezeigt werden.

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Veröffentlichungsjahr: 2014

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INHALTSVERZEICHNIS

 

1 Einleitung

2. Was sind Identität und soziale Rollen?

3 Die Vaterrolle im Wandel der Zeit

4 Die „neuen“ Väter

5 Die verschiedenen Vater-Rollen

6 Jungen in Kitas

7 Jungen besser fördern

8 Schlusswort

9 Literaturverzeichnis

 

1 Einleitung

Emanzipation, Gleichberechtigung der Frauen, schulische Förderung der Mädchen. All diese Themen standen in den letzten Jahren im Vordergrund. Bei allen geht es fast ausschließlich um Frauen und Mädchen. Doch wo bleiben die Jungen/Männer/Väter? Wer beleuchtet ihre Probleme, Bedürfnisse und Wünsche? Väter werden unterschätzt, mit Erwartungen überfordert und oft gemaßregelt. Jungen erfahren wenig Förderung, stehen immer hinter den mustergültigen Mädchen und gelten meist nur als Störenfriede. Wie vielschichtig und facettenreich die männliche Identität ist, soll im Folgenden aufgezeigt werden.

2. Was sind Identität und soziale Rollen?

 

Wenn man sich die Frage nach seiner eigenen Identität stellt, kommt man nicht umher, sich zu fragen "Wer bin ich?" und "Wer bist du?". Doch für Identität gibt es keine konkrete Definition, denn die kann unterschiedlich verstanden werden. Man kann sie als habituelle Prägung, Selbstbild, soziale Rolle, performative Leistung oder als konstruierte Erzählung verstehen (vgl. Jörissen 2010). Diese Aufzählungen lassen erkennen, dass die eigene Identität nicht nur einen selbst betrifft, sondern auch das kulturelle soziale Umfeld der entsprechenden Person. Eine gefestigte Identität gibt Sicherheit, Vollkommenheit und ein Zugehörigkeitsgefühl.

 

Doch was genau macht die Identität aus? Sind es die Freunde, die Sprache, der Beruf, die Wohnung, die Religion, die Kinder oder ein Haus? Wer bin ich, wie sehe ich mich selbst und wie sehen mich die anderen? Habe ich meine Identität schon gefunden und hat sie sich eventuell verändert? Meist erhalten wir die Antworten auf unsere Fragen, indem wir uns mit anderen vergleichen. "Wer sich die Frage nach der Identität stellt, wird feststellen, dass sein Selbstbild der Veränderung und Entwicklung unterliegt, dass es immer auch anders sein könnte, und dass es einen Unterschied macht, ob ich mich selbst im Spiegel, oder aus dem Blickwinkel der anderen betrachte. Identität ist somit ein Differenzierungs- und Vermittlungsbegriff in einem: Er signalisiert die internen Unterschiede im Selbst wie die externen Differenzen zwischen sich und dem anderen und er verweist auf die Leistungen, die zu erbringen sind, um ein gewisses Maß an internen, d.h. selbstbezüglichen wie externen, d.h. sozialen Integrationen aufrechtzuerhalten" (Jörissen 2010).

 

Identität ist also als nicht so leicht zu bewältigende Aufgabe zu verstehen, denn sie muss ständig aufrechterhalten, gefestigt, bewahrt, aufgebaut und verteidigt werden (vgl. Jörissen 2010).