Die NATO - Kontinuität und Wandel - Marko Rossmann - E-Book

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Marko Rossmann

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Politik - Thema: Internationale Organisationen, Note: 2,0, Universität Leipzig (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Internationale Organisationen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die NATO – das 1949 als „North Atlantic Treaty Organisation“ gegründete Transatlantische Militärbündnis, ist ein Relikt aus dem Ost-West Konflikt, dem es durch eine angemessene Anpassung von Strategie bzw. Konzept an neue weltpolitische Rahmenbedingungen, gelungen ist, sich gewissermaßen eine neue Daseinsberechtigung zu verschaffen. Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks und der damit verbundenen Auflösung des Warschauer Paktes, ist die NATO heute, das mächtigste und territorial gesehen grösste Militärbündnis. In den folgenden Ausführungen werde ich nach einen kurzen historischen Abriss von der Gründung der Allianz bis zum Ende des Kalten Krieges, den Schwerpunkt meiner Arbeit – der Strategische Wandel der NATO – behandeln. Im Mittelpunkt meiner Untersuchung steht speziell die neue Aufgabe des Krisenmanagements und die bisher gemachten Erfahrungen und Erkenntnisse auf dem Gebiet der militärischen Konfliktregelung. Im letzten Teil möchte ich versuchen mittels des neu errungenen Erfahrungs- bzw. Erkenntnisstandes während der 90’er Jahre, eine mögliche Entwicklungstendenz des Militärbündnisses für das 21. Jahrhundert aufzuzeigen. Unter dem Aspekt der Zukunft der Allianz, werde ich zum Schluss noch kurz die Problematik der NATO- Osterweiterung anreißen. Da eine Ausführliche Betrachtung der Debatte um eine NATO- Osterweiterung den von mir vorgenommenen Umfang meiner Arbeit sprengen würde, bitte ich die Kürze meiner Ausführungen zu diesem Thema zu entschuldigen.

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Veröffentlichungsjahr: 2003

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Inhaltsverzeichnis
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I. EINLEITUNG 1 II. HISTORISCHER VERLAUF VON 1945 BIS 1989/90 2

1. Die Gründung der NATO 2

1.1. Weltpolitische Rahmenbedingungen

1.2. Vertragliche Grundlagen

2. Die Entwicklung der NATO bis zum Ende des Kalten Krieges 5

III.

1. Das neue strategische Konzept der NATO 8

1.1 Der NATO-Gipfel in Rom 1991 9

2. Krisenmanagement auf dem Balkan 10

3. Der Kosovo- Konflikt 14 3.1. Die KFOR- Mission 17 IV. DIE NATO AUF DEM WEG IN DAS 21. JAHRHUNDERT 18

1. „out of area“ - Einsätze im Zeichen des neuen strategischen Konzeptes 18

2. „Wertegemeinschaft“ oder „Interessensgemeinschaft“? 20

3. Die NATO-Osterweiterung 21 3.1. Organisationen 21

3.2. Der Faktor Russland 24 V. SCHLUSSBETRACHTUNG 26 VI. LITERATURVERZEICHNIS 28

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I. Einleitung

Die NATO - das 1949 als „NorthAtlantic Treaty Organisation“gegründete Transatlantische Militärbündnis, ist ein Relikt aus dem Ost-West Konflikt, dem es durch eine angemessene Anpassung von Strategie bzw. Konzept an neue weltpolitische Rahmenbedingungen, gelungen ist, sich gewissermaßen eine neue Daseinsberechtigung zu verschaffen. Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks und der damit verbundenen Auflösung des Warschauer Paktes, ist die NATO heute, das mächtigste und territorial gesehen grösste Militärbündnis. In den folgenden Ausführungen werde ich nach einen kurzen historischen Abriss von der Gründung der Allianz bis zum Ende des Kalten Krieges, den Schwerpunkt meiner Arbeit - der Strategische Wandel der NATO - behandeln. Im Mittelpunkt meiner Untersuchung steht speziell die neue Aufgabe des Krisenmanagements und die bisher gemachten Erfahrungen und Erkenntnisse auf dem Gebiet der militärischen Konfliktregelung. Im letzten Teil möchte ich versuchen mittels des neu errungenen Erfahrungs- bzw. Erkenntnisstandes während der 90’er Jahre, eine mögliche Entwicklungstendenz des Militärbündnisses für das 21. Jahrhundert aufzuzeigen. Unter dem Aspekt der Zukunft der Allianz, werde ich zum Schluss noch kurz die Problematik der NATO- Osterweiterung anreißen. Da eine Ausführliche Betrachtung der Debatte um eine NATO- Osterweiterung den von mir vorgenommenen Umfang meiner Arbeit sprengen würde, bitte ich die Kürze meiner Ausführungen zu diesem Thema zu entschuldigen.

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II. Historischer Verlauf von 1945 bis 1989/90

1. Die Gründung der NATO

1.1. Weltpolitische Rahmenbedingungen

Bereits in der Endphase des Zweiten Weltkrieges wurde in San Francisco am 26. Juni 1945 die Charta der Vereinten Nationen von Vertretern von 50 Nationen unterzeichnet. Diese ,,Weltfriedensgemeinschaft sollte als Nachfolgerin des glücklosen Völkerbundes das Konzept der , Einen Welt' verwirklichen und zukünftige militärische Auseinandersetzungen damit unmöglich machen."1

Eines der grundlegenden Rechte der Nationen der UNO war das Recht auf individuelle und auch auf kollektive Selbstverteidigung. Dieses Recht wurde auf Drängen einiger lateinamerikanischer Staaten in die UN-Charta aufgenommen, denn ,,gäbe es nicht das Recht [...], so wäre ein angegriffener Staat, der nicht Mitglied des Sicherheitsrates ist, auf die Gnade bzw. Ungnade der im Sicherheitsrat vertreten Mächte angewiesen."2Hierauf gründeten sich einige Regionalpakte, um ihr Recht auf Selbstverteidigung besser durchsetzen zu können. Als solche wären die Araberliga , konstituiert 1945, und die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), gegründet 1947, zu nennen. Auf dieses Recht berief sich auch die NATO bei ihrer Gründung 1949.3