Die Olchis räumen auf - Erhard Dietl - E-Book + Hörbuch

Die Olchis räumen auf E-Book

Erhard Dietl

4,8

Beschreibung

Sie leben in der Nähe von Müllbergen und Abfallgruben und ernähren sich von dem, was andere wegwerfen. Wer? Heiliger Müllsack, die Olchis natürlich! Autoreifen, Blechbüchsen, Zigarettenstummel, Bananenschalen - es gibt kaum etwas, was den Olchis nicht schmeckt. Kein Wunder, dass der Bürgermeister von Schmuddelfing die Olchis als Müllvertilger engagiert. Aber einmal auf den Geschmack gekommen, sind die Olchis nicht mehr zu bremsen. Auch nicht, als Schmuddelfing längst müll- und abfallfrei ist. Lesen lernen mit "Büchersterne" für die 2./3. Klasse: einfacher Satzbau, fortgeschrittenes Textniveau und ein höherer Textanteil, der die Lesefähigkeit geübter Leseanfänger fördert.

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Seitenzahl: 18

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Inhalt

Das ist ein Olchi

1. Ein merkwürdiges Picknick

2. Das Olchi-Kind im Rathaus

3. Die Olchis fahren in die Stadt

4. Die Olchis gehen an die Arbeit

5. Dem Bürgermeister vergeht der Appetit

Das ist ein Olchi

Ein Olchi wäscht sich nie. Daher stinkt er fein faulig. Der Olchi liebt Fliegen, aber sein Mundgeruch lässt die Fliegen oft abstürzen.

 

Die Olchi-Nase riecht gern Verschimmeltes und faulig Stinkiges. Autoabgase atmet ein Olchi besonders tief ein.

 

Die Olchi-Zähne knacken alles. Glas, Blech, Plastik, Holz und sogar Stein und Metall.

 

Die Olchi-Zunge schmeckt gern Scharfes, Bitteres und Ätzendes.Bonbons, Schokolade, Spaghetti, Eis kann ein Olchi gar nicht leiden.

 

Ein Olchi hat Hörhörner. Er hört Ameisen husten,Regenwürmer rülpsen und Gänseblümchen wachsen.

 

Die Olchi-Muskeln sind sehr stark. Wenn die Olchis zusammen helfen, können sie sogar einen Elefanten in die Luft stemmen.

 

Die Olchi-Haare sind so hart, dass man sie nicht mit einer Schere schneiden kann, sondern eine Feile braucht.

 

Die Olchi-Augen fallen gern zu, denn ein Olchi ist stinkefaul und schläft für sein Leben gern, egal, ob es Tag ist oder Nacht.

 

Ein Olchi wühlt gern in Müllbergen und freut sich, wenn er schön rostige und vergammelte Leckereien findet.

 

Der Olchi-Magen verträgt alles und ein Olchi bekommt nie Bauchweh.

1.Ein merkwürdiges Picknick

Die Olchis stecken ihre dicken Knubbelnasen gern in faulig muffelnde Dinge.

Was für uns unerträglich stinkt, das ist für einen Olchi der größte Genuss und sie schwärmen: „Beim Kröterich! Riecht das aber olchig!“

Riechen die Olchis aber gebratene Hähnchen, den Duft von frisch gemähtem Gras oder frisch gebackenem Brot, dann kann ihnen schnell kotzübel werden. Das Schlimmste für einen Olchi aber ist der Geruch von Parfüm. Mit einem Spritzer Parfüm kannst du jeden Olchi verjagen.

„Muffel-Furz-Teufel! Was stinkt das so erbärmlich?“, ruft Olchi Papa und springt erschrocken von seinem alten Plastikeimer.

„Du hast recht, Olchi-Papa, es parfümelt hier tatsächlich“, sagt Olchi-Mama. Sie steht im Höhleneingang mit dem Olchi-Baby auf dem Arm und reibt sich die Knubbelnase.

Auch der Rest der Olchi-Familie kommt jetzt aus der Höhle. Das sind Olchi-Oma, Olchi-Opa und die beiden Olchi-Kinder. Sie recken die Nasen in die Luft und schnüffeln.