Verlag: neobooks Kategorie: Für Kinder und Jugendliche Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2017

Die Sterne in unserer Mitte E-Book

Vanessa Fuhrmann  

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E-Book-Beschreibung Die Sterne in unserer Mitte - Vanessa Fuhrmann

Reise mit Melu und Lis in die Welt der Sterne. Erlebe wie Mel ihre Jugendliebe wiederfindet,eine Tochter bekommt, aber auch wie Mel Steine in den Weg gelegt werden. Zusammen begeben sie sich in ein kleines, großes Abenteuer und träumen gemeinsam von den Sternen. Wenn auch Du, mit Mel, Lis und Melu, von den Sternen träumen willst, dann begieb dich mit ihnen auf diese tolle Reise

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E-Book-Leseprobe Die Sterne in unserer Mitte - Vanessa Fuhrmann

Vanessa Fuhrmann

Die Sterne in unserer Mitte

Kurzgeschichte

 

 

 

Dieses ebook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis

Titel

Die Sterne

Widmung

Prolog

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Danksagung

Impressum neobooks

Die Sterne

Von

Doreen Fuhrmann

Deutsche Erstausgabe

Mich findet ihr auf Facebook:

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fuhrmann.vanessa.d@web.de

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Autorin

Doreen Fuhrmann

Geboren am 04. April 1997

Homburgerstr. 138

66482 Zweibrücken

Alle Rechte vorbehalten!

Vervielfältigungen, auch auszugsweise, bedürfen der Einverständniserklärung durch die Autorin.

Widmung

Ich widme dieses Buch, allen, die unserer Seite Büchersüchtige Bücherwürmer folgen. Meiner Familie, allen die mich kennen und mögen. Und natürlich jeder der es liest.

Die Sterne

sagen uns

die eine Wahrheit,

dass Erde und Sonne

sind wie sie –

unterwegs.

Unterwegs? Woher? Wohin?

© Dr. Carl Peter Fröhling

(*1933), deutscher Germanist, Philosoph und Aphoristiker

Prolog

In einem kleinen Café, nicht weit von der spanischen Küste entfernt, strahlte an einem schönen Sommermorgen die Sonne herein. Es war alles wie immer.

Mel stand hinter der Theke und flirtete mit jedem gut aussehenden, männlichen Wesen. Lis bediente, freundlich wie sie war, jeden Kunden mit einer extra Portion ihres strahlenden Lächelns.

Aber erstmal stelle ich euch die Beiden vor.

Mel war 20 Jahre alt, zumindest sagte sie das Jedem. In Wahrheit war sie schon über 100. Sie hatte lange, blonde Locken und stahlblaue Augen. Ihre Haut war elfenbeinfarben und ihre Figur glich der einer Barbiepuppe, obwohl sie jeden zweiten Nachmittag in ein Fastfood-Restaurant ging, und sich dort den Bauch mit Burgern und Pommes vollstopfte. Sport sah man sie auch nie machen, weshalb ich mich immer wieder Fragte wie sie ihre Figur nur so halten konnte.

Lis war genauso alt wie Mel. Sie hatte lange, braune, glatte Haare, aber sonst sah sie aus, wie Mel. Ihr denkt euch jetzt bestimmt, dass ich total einen an der Klatsche habe. Nun da muss ich euch leider enttäuschen. Wenn ihr mehr erfahren wollt dann lest weiter.

Kapitel 1

Vor Ewigkeiten brach eine Krankheit aus. Viele Menschen starben, wenige haben überlebt. Die Überlebenden haben sich versteckt, waren Jahrelang auf der Flucht. Sie haben Vorräte gehortet, die ihnen irgendwann ausgingen. Also pflanzten sie selbst an.

Es bildeten sich Gruppen, die gegeneinander kämpften. Bis eines Tages Menschen kamen, die nicht zu den Übrigen passten. Sie waren wunderschön, überhaupt nicht ausgehungert, und absolut gepflegt.

Als sie kamen, bepflanzten sie den Boden. Es wuchsen, wie aus dem nichts, Bäume, Gras und Blumen. Flüsse fingen wieder an zu fließen. Es regnete, schneite, war warm und kalt und die Sonne schien. Die Welt sah wieder aus, wie früher.

Ein paar blieben auf der Erde, aber ein Großteil ging wieder zurück auf ihren Planeten, denn sie alle wunderschön fanden. Er sah aus, wie aus der Zukunft, denn die Dinge in den Räumen schwebten. Niemand musste einkaufen gehen, denn man bestellte alles online und bekam es gebracht. Alles schimmerte leicht blau und der Horizont sah aus wie das Weltall. Es schwebten Autos und Himmelskörper durch die Luft.

Die Menschen vereinten sich wieder, sodass es nach einem Jahr auch wieder Babys geboren wurden.

Doch für die Menschen, blieb es immer ein Rätsel, wo diese Wesen plötzlich herkamen. Lis und Mel waren mittlerweile die Letzten, die noch unter ihnen weilten, denn irgendwann fiel auf, dass sie nicht altern. Die ewige Jugend und Schönheit war zu ungewöhnlich. Es war Mels fünfte und Lis‘ sechste Stadt.

Erneut war für die beiden bald die Zeit gekommen, um weiter zu reisen. Sie mussten eine Stadt finden, in der sie weitere zehn Jahre leben konnten. Doch, dass es ihnen jemand schwermachen konnte, hatten sie nicht gedacht. Ich habe ja ganz vergessen euch zu sagen, dass Mel und Lis auch Gaben hatten.

Beide konnten Gedanken lesen, egal von wem. Mel konnte die Zukunft voraussehen und mit Tieren reden. Lis konnte super schnell laufen. In nur wenigen Sekunden war sie die ganze Spanische Küste entlanggelaufen. Sie hatte manchmal Visionen, die ihr zeigten, was in näherer Zukunft passiert. Wenn diese Vision etwas sehr Wichtiges war, malte sie die Bilder auf, welche sie sah.

Aber jetzt zurück zu ihrer Geschichte.

Gerade, als Lis ihre letzte Kundin bedient hatte, und Mel mit ihrer neuen männlichen Eroberung aus Richtung der Toiletten kam, bekam Lis eine Vision. Mel schleifte den jungen Mann Richtung Ausgang und schlug die Tür hinter ihm zu um abzuschließen. Schnell reichte sie Lis Blatt und Stift, doch was Lis da zeichnete erschrak die beiden.

Sie zeichnete Mel mit einem wunderschönen jungen Mann. Sie küssten sich widerwillig und Mel war an ihn gekettet. An ihrem Handgelenk zeichnete sie Striemen. Es sah aus, als ob sie sich gegen ihn wehren wollte.

»Er wird uns dazwischenkommen und verhindern, dass wir, besser gesagt du gehst«, sprudelte es aus Lis heraus. Der junge Mann, den Lis gemalt hatte, war genau derjenige, mit dem Mel gerade von der Toilette kam.

Was hatte das alles zu bedeuten?

Als Lis den Kopf hob und nach draußen blickte, sah sie ihn erneut. Er beobachtete sie. Lis und Mel beschlossen, nach Hause zu fahren und während der Fahrt zu beobachten, ob der Junge sie verfolgt. Mel fuhr den Wagen, denn Lis wurde von Sekunde zu Sekunde von neuen Visionen überflutet.

Die beiden einigten sich darauf, nicht den direkten Weg nach Hause zu nehmen. Sie fuhren Umwege und tatsächlich: Er fuhr ihnen nach, egal wie schnell oder langsam sie waren. Immer hielt er einen gewissen Abstand und ihr Tempo.

Nach zweieinhalb Stunden wurde es ihnen zu blöd. Mel fuhr in ein Parkhaus um ihn dort abzuhängen und um dann den direkten Weg nach Hause zu nehmen. Ab jetzt konnten sie ihn nicht mehr im Rückspiegel sehen. Weit und breit keiner mehr, der sie verfolgte.

Endlich zu Hause angekommen, holte Mel eine Flasche Wein und zwei Gläser aus dem Schrank. Sie setzten sich zusammen auf den Balkon und genossen die Abendsonne, während sie am Grübeln waren, wer oder was der Junge war und warum er Mel davon abhalten wollte, die Stadt zu verlassen.

»Vielleicht ist er ja einer von uns und sucht Gesellschaft. Ich habe zwar nichts in seinen Gedanken gehört, aber vielleicht manipuliert er sie ja und denkt mit Absicht nicht an das, was er ist. Um uns auszuspionieren, zu erfahren wer wir sind, ob wir auch Sterne sind. Laut meinen Visionen verliebt ihr euch ineinander, aber warum bist du an sein Handgelenk gefesselt und küsst ihn, als ob du es nicht willst?« Lis war beim Reden so in ihre Gedanken vertieft, dass sie nicht bemerkte, wie Mel anfing zu weinen.

»Ich weiß wer er war!«, flüsterte Mel mit tränenerstickter Stimme. »Es war Luke, der Junge aus dem Verteidigungskurs, den wir damals machten, bevor wir auf die Erde kamen. Mum und Dad hatten mich ihm damals versprochen. Ich sollte seine Frau werden. Er hat mich erkannt, aber wie kann es sein, dass ich ihn nicht erkannt habe? Immerhin war ich mit ihm auf Toilette und hatte Sex mit ihm. Ja, ich weiß, ich habe geschworen, nicht mehr mit jedem männlichen Wesen auf der Kundentoilette zu ficken, aber ich konnte nicht anders. Da ich ja nicht von Menschen Schwanger werden oder Krankheiten zuziehen kann, musste ich es ausnutzen!« Jetzt stand Lis mit weit aufgerissenen Augen da.

»Moment, Mel. Du sagtest, von Menschen kannst du nicht Schwanger werden. Luke ist aber kein Mensch. Er ist ein Stern, wie wir beide auch!«

Beide schauten sich an wie vom Blitz getroffen.

Endlich hatte Mel die Flasche geöffnet und machte die Gläser voll. Noch ein Vorteil ein Stern zu sein war es, egal, wie viel die beiden tranken, sie wurden nie betrunken.