Die Verschollene Flotte: Furchtlos - Jack Campbell - E-Book

Die Verschollene Flotte: Furchtlos E-Book

Jack Campbell

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Beschreibung

Seit hundert Jahren kämpft die Allianz gegen die Syndics - und verliert auf ganzer Linie. Die zusammengeschossene Flotte ist im Feindesgebiet gestrandet. Ihre einzige Hoffnung ist ein Mann, der seit fast einem Jahrhundert für tot gilt. Jedes Schulkind kennt Captain John "Black Jack" Gearys legendäre Taten. Nach seinem heldenhaften "letzten Gefecht" zu Anfang des Krieges ist er vermisst und gilt als gefallen, doch hat Geary wie durch ein Wunder im Überlebenskälteschlaf überlebt und übernimmt widerstrebend den Befehl über die Flotte der Allianz, die sich der Vernichtung durch die Syndics gegenübersieht. Die einzige Chance, den Krieg noch zu gewinnen, besteht darin, den erbeuteten Hypernet-Schlüssel der Syndics zur Heimatwelt zu schaffen. Dazu aber muss Geary allen Erwartungen entsprechen, die aufgrund der heldenhaften Legenden um "Black Jack" in ihn gesetzt werden ...

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Seitenzahl: 503

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Inhalt

Cover

Über den Autor

Titel

Impressum

Widmung

Danksagung

Eins

Zwei

Drei

Vier

Fünf

Sechs

Sieben

Acht

Neun

Zehn

Elf

Über den Autor

Jack Campbell ist Offizier der U. S. Navy im Ruhestand. Im aktiven Dienst sammelte er viel Erfahrung, die er in seine SF-Romane einfließen lässt. FURCHTLOS ist sein erster Roman aus der Serie DIE VERSCHOLLENE FLOTTE, die zu den besten Reihen zeitgenössischer SF zählt. Campbell lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Maryland.

Jack Campbell

DIEVERSCHOLLENEFLOTTE:

FURCHTLOS

Aus dem Amerikanischen vonRalph Sander

BASTEI ENTERTAINMENT

Vollständige E-Book-Ausgabe

des in der Bastei Lübbe AG erschienenen Werkes

Lübbe Digital in der Bastei Lübbe AG

Deutsche Erstausgabe

Für die Originalausgabe:

Copyright © 2006 by John G. Hemry writing as Jack Campbell

Titel der amerikanischen Originalausgabe:

»The Lost Fleet – Dauntless«

Originalverlag: The Berkley Publishing Group,

Published by The Penguin Group USA Inc.

Für die deutschsprachige Ausgabe:

Copyright © 2010 by Bastei Lübbe AG, Köln

Titelillustration: Arndt Drechsler

Umschlaggestaltung: Guter Punkt, München

Datenkonvertierung E-Book: Urban SatzKonzept, Düsseldorf

ISBN 978-3-8387-2384-6

www.bastei-entertainment.de

www.lesejury.de

Für Christine und Larry Maguire.Gute Menschen und gute Freunde,die unser Leben bereichert haben,indem sie für uns da sind.

Für S. So wie immer.

Danksagung

Ich danke meiner Redakteurin Anne Sowards für ihren unschätzbaren Rückhalt und die Bearbeitung meines Buchs. Außerdem danke ich meinem Agenten Joshua Blimes für seine beseelten Vorschläge und seinen Beistand. Mein Dank geht ebenfalls an Catherine Asaro, J. G. (Huck) Huckenpöhler, Simcha Kuritzky, Michael LaViolette, Aly Parsons, Bud Sparhawk und Constance A. Warner für Ideen, Kommentare und Ratschläge.

Eins

Die kalte Luft, die durch die Ventilation hereinwehte, trug noch immer einen leichten Geruch nach überhitztem Metall und verschmortem Material mit sich. Schwache Echos einer Explosion drangen bis zu seiner Kabine vor, während ein Zittern durch das Schiff ging. Die Stimmen vor der Schleuse wurden vor Schreck lauter, hastige Schritte waren zu hören. Für ihn war das alles kein Grund, sich von der Stelle zu rühren, denn er wusste, wenn der Feind seine Angriffe wieder aufgenommen hätte, wäre längst der Alarm ertönt, und dem Schiff wäre mehr als nur ein Treffer zugefügt worden. Und selbst wenn es sich um eine Attacke gehandelt hätte, gab es für ihn nichts zu tun, da ihm keine Aufgabe übertragen worden war.

Er saß in der kleinen Kabine, die man ihm zugewiesen hatte, und hielt die Arme vor der Brust verschränkt und die Hände unter die Achseln geschoben, um gegen eine innere Kälte anzukämpfen, die sich einfach nicht vertreiben lassen wollte. Er hörte die Geräuschkulisse des Schiffs und seiner Crew, und solange die Luke geschlossen war, konnte er zumindest so tun, als kenne er dieses Schiff und die Crew. Aber die Schiffe, die er eigentlich kannte, und die Besatzungen, mit denen er gedient hatte, existierten schon lange nicht mehr, und das hätte ganz sicher auch auf ihn zutreffen sollen.

Ein wenig veränderte er seine Sitzposition, während er die Hände fester an seinen Körper drückte, aus dessen Innerstem unablässig Kälte aufstieg. Bei dieser Bewegung strich er mit einem Knie gegen die raue Kante des kleinen Schreibtischs, mit dem diese Kabine ausgestattet war. Er betrachtete die Kante und versuchte zu verstehen, was sie zu bedeuten hatte. Die Zukunft sollte eigentlich glatt sein, glatt und sauber, hell und freundlich. Sie sollte nicht rauer sein als die Vergangenheit. Das wusste doch jeder. Andererseits sollten Kriege auch nicht allem Anschein nach ewig dauern und der Zukunft ihre Glätte und ihre Helligkeit rauben; einer Zukunft, die nun nur noch auf Effizienz ausgerichtet sein konnte.

»Captain Geary, Sie werden im Shuttlehangar benötigt.«

Es dauerte einen Moment, ehe die Mitteilung zu ihm durchdrang. Warum wurde er dort benötigt? Doch Befehl war Befehl, und wenn ihm jetzt auch noch die Struktur der Disziplin abhandenkam, dann würde ihm vielleicht überhaupt nichts mehr bleiben. Er atmete schwer aus und erhob sich. Seine Beine waren von der inneren und äußeren Kälte steif. Bevor er die Kabine verließ, stählte er sich innerlich, da er den Leuten da draußen gar nicht gegenübertreten wollte. Dann aber riss er die Luke auf und machte sich auf den Weg.

In den Gängen der Dauntless, dem Schlachtkreuzer der Allianz, drängten sich Unteroffiziere ebenso wie Offiziere, die für ihn Platz machten, sobald sie ihn bemerkten. Dabei entstand eine schmale Gasse, die sich wie durch Magie vor ihm öffnete und gleich hinter ihm wieder schloss, während er sich beharrlich in Richtung Shuttlehangar schleppte. Dabei schaute er stur geradeaus, um in keines der Gesichter zu blicken, da er genau wusste, was sich in ihnen widerspiegeln würde. Er hatte die Hoffnung und die Ehrfurcht gesehen, die für ihn weder nachvollziehbar noch erstrebenswert waren. Und er wusste, dass sich zu dieser Ehrfurcht auch noch Schmerz und Verzweiflung gesellten, und in solche Gesichter wollte er schon gar nicht sehen. Es kam ihm vor, als würde er sie alle enttäuschen, obwohl er ihnen nie etwas versprochen und auch nie behauptet hatte, mehr zu sein, als er in Wahrheit war.

Plötzlich war die Menge vor ihm so gedrängt, dass es kein Durchkommen für ihn gab. Eine junge Frau, ein Junioroffizier, drehte sich um und bemerkte ihn. »Captain Geary!«, rief sie, wobei eine völlig irrationale Hoffnung ihr Gesicht strahlen ließ, dessen eine Seite mit schmieriger Hydraulikflüssigkeit überzogen war. Ein leichter Gipsverband an einem Arm bedeckte eine Verletzung aus der jüngsten Schlacht. Ihre Uniform wies an der Seite des verletzten Arms Brandspuren auf.

Geary wusste, er sollte mit irgendeiner Bemerkung reagieren, aber ihm wollte einfach nichts einfallen. »Zum Shuttlehangar«, erklärte er schließlich.

»Auf diesem Weg kommen Sie da nicht hin, Captain«, erwiderte die Frau, der mit einem Mal nichts mehr von ihrer Erschöpfung anzumerken war und die auch keine Notiz davon nahm, dass Geary eigentlich gar nicht auf sie reagiert hatte. Ihr plötzlicher Enthusiasmus ließ sie unglaublich jung erscheinen, wodurch er sich sogar noch älter fühlte. »Solange die Schäden vom letzten Gefecht beseitigt werden, bleibt der Zugang versiegelt. Sie haben die letzte Erschütterung gespürt, nicht wahr? Wir mussten einige Brennstoffzellen abstoßen, bevor sie explodieren konnten. Aber bald werden wir wieder einsatzbereit sein. Wir sind doch noch nicht geschlagen, oder? Das kann nicht sein.«

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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