Die Weimarer Republik und die Ursachen ihres Scheiterns - Hendrik Mersch - E-Book

Die Weimarer Republik und die Ursachen ihres Scheiterns E-Book

Hendrik Mersch

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Politik - Geschichte der politischen Systeme, Note: 1,7, Fachhochschule Kiel (FB Wirtschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Gegen Ende August 1916 wurden auf Druck der Stimmung in Volk und Heer der "Sieger von Tannenberg", Hindenburg, und sein "Kopf" Ludendorff an die Spitze des Feldheeres berufen. Diese Maßnahme bedeutete, zumal sie nicht dem Willen des Kaisers entsprach, de facto dessen Entmachtung, obwohl er bis zu seiner Abdankung nominell das Amt des obersten Befehlshabers wahrnahm. Von nun an bestimmte weder der Kaiser, noch irgendein Politiker, sondern die neue, dritte Oberste Heeresleitung ( OHL ). Ihre Stellung war aufgrund der Kriegssituation und der dadurch bedingten innenpolitischen Verhältnisse praktisch unangreifbar. Die beiden Generäle bestimmten neben der Kriegsführung auch die Innen- und Außenpolitik, die Einberufung und den Sturz von Kanzlern, die nur auf dem Papier dem Kaiser verantwortlich waren. Das Ergebnis dieser gesamten Entwicklung war eine absolute Militärdiktatur, die an die Stelle der konstitutionellen Monarchie getreten war.

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Veröffentlichungsjahr: 2002

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Inhaltsverzeichnis
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Die Entstehungsbedingungen der Weimarer Republik

Von der konstitutionellen Monarchie zur Militärdiktatur:

Gegen Ende August 1916 wurden auf Druck der Stimmung in Volk und Heer der “Sieger von Tannenberg“, Hindenburg, und sein “Kopf“ Ludendorff an die Spitze des Feldheeres berufen. Diese Maßnahme bedeutete, zumal sie nicht dem Willen des Kaisers entsprach, de facto dessen Entmachtung, obwohl er bis zu seiner Abdankung nominell das Amt des obersten Befehlshabers wahrnahm. Von nun an bestimmte weder der Kaiser, noch irgendein Politiker, sondern die neue, dritte Oberste Heeresleitung ( OHL ). Ihre Stellung war aufgrund der Kriegssituation und der dadurch bedingten innenpolitischen Verhältnisse praktisch unangreifbar. Die beiden Generäle bestimmten neben der Kriegsführung auch die Innen- und Außenpolitik, die Einberufung und den Sturz von Kanzlern, die nur auf dem Papier dem Kaiser verantwortlich waren. Das Ergebnis dieser gesamten Entwicklung war eine absolute Militärdiktatur,die an die Stelle der konstitutionellen Monarchie getreten war.Der militärische Zusammenbruch als Vorraussetzung:

Ein Bündel von Ereignissen machte im Spätsommer 1918 die aussichtslose Lage des Deutschen Reiches deutlich: - Die deutsche Frühjahrsoffensive war gescheitert; - Die Gegenoffensive der Alliierten war erfolgreich verlaufen - Bulgarien war abgefallen und die Kapitulation Österreichs zeichnete sich ab - Die USA griffen massiv und militärtechnisch weit überlegen in den Krieg ein Hindenburg und Ludendorff zogen daraus die Konsequenzen und drängten nun in völliger Umkehr ihrer bisherigen Durchhaltepolitik auf sofortigen Waffenstillstand. Dies bedeutete die rasche Bildung einer Regierung auf demokratischer Grundlage, da der amerikanische Präsident sich im Rahmen seines “Kreuzzugs gegen die Monarchie“ weigerte, mit einem kaiserlichen Deutschland zu verhandeln.Die parlamentarische Monarchie:

Die zur Machtübernahme befohlenen Parteien waren von der neuen Situation völlig überrascht und nicht im Geringsten auf die Erfordernisse vorbereitet. Sie hatten nicht einmal einen Kandidaten für