Doctor Who: Der kriechende Schrecken - Mike Tucker - E-Book
Beschreibung

Die Abenteuer des 12. Doktors gehen weiter! Insektenterror! Gabby Nichols bringt ihren Sohn ins Bett, als sie ihre Tochter "Mami, da ist ein Weberknecht in meinem Zimmer!" rufen hört. Und dann hört sie nur noch Schreie … Kevin Alperton ist auf dem Heimweg von der Schule, als er von einer Schnake angegriffen wird. Einer großen Schnake. Doch es ist nicht nur der Tote, eingewickelt in einem riesigen Spinnenkokon, der dem Doktor Sorgen bereitet oder mutierte Insektenschwarm, der ihn nervös macht ...

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Seitenzahl:261

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DER KRIECHENDE SCHRECKEN

MIKE TUCKER

INS DEUTSCHE ÜBERTRAGEN VON

SUSANNE DÖPKE

Die deutsche Ausgabe von DOCTOR WHO: DER KRIECHENDE SCHRECKEN wird herausgegeben von Amigo Grafik, Teinacher Straße 72, 71634 Ludwigsburg. Herausgeber: Andreas Mergenthaler und Hardy Hellstern, Übersetzung: Susanne Döpke; Lektorat: Kerstin Feuersänger und Gisela Schell; verantwortlicher Redakteur: Markus Rohde; Satz: Rowan Rüster/Amigo Grafik; Printausgabe gedruckt von CPI Moravia Books s.r.o., CZ-69123 Pohorelice.

Titel der Originalausgabe: DOCTOR WHO – THE CRAWLING TERROR

German translation copyright © 2016 by Amigo Grafik GbR.

Original English language edition copyright © Mike Tucker 2014

Doctor Who is a BBC Wales production for BBC One. Executive producers: Steven Moffat and Brian Minchin

BBC, DOCTOR WHO (word marks, logos and devices) and TARDIS are trade marks of the British Broadcasting Corporation and are used under licence. Doctor Who logo © BBC 1996. Licensed by BBC Worldwide Limited All rights reserved

First published in 2014 by BBC Books, an imprint of Ebury Publishing. A Random House Group Company.

Printausgabe: ISBN 978-3-86425-804-6 · Digitale Ausgabe: ISBN 978-3-86425-730-8

Februar 2016

WWW.CROSS-CULT.DE

Für Karen

PROLOG

Gabby Nichols entfuhr ein tiefes, erleichtertes Seufzen. Sie hatte schon gedacht, dass Wayne nie mehr aufhören würde zu weinen. Als sie ihn jetzt betrachtete, wie er zusammengerollt unter der Decke in seiner Wiege lag, war es schwer, sich vorzustellen, dass es sich um dasselbe schreiende, rot angelaufene Baby handelte, das sie während der letzten Stunde im Haus herumgetragen hatte.

Nicht zum ersten Mal an diesem Abend wünschte Gabby sich, ihr Ehemann wäre hier. Wayne schien immer viel schneller einzuschlafen, wenn sein Vater ihn in den Armen hielt. Roy Nichols gehörte zu dem Team, das die neue Hochgeschwindigkeitstrasse zwischen London und dem Südwesten baute. Dazu hatten sie aus ihrem eigenen Haus in Manchester aus- und in ein gemietetes in Wiltshire umziehen müssen. Aber Roy hatte einen gut dotierten Siebenjahresvertrag bekommen. Die Schattenseite daran war, dass er meistens Schichtdienst hatte. Gabby hatte ihn an den letzten drei Abenden kaum zu Gesicht bekommen.

Ein weiteres Seufzen entfuhr ihr. Wenigstens würde er am Wochenende wieder da sein. Bis dahin würde sie sich abends ein paar Stunden vor dem Fernseher gönnen – mit der DVD-Box von Call the Midwife – Ruf des Lebens und einem Glas Wein … wenn Wayne eingeschlafen war.

Sie schaltete das Babyfon ein, schloss die Tür zu Waynes Zimmer und ging nach unten. Wie in allen vorherigen Nächten, die sie allein hier verbracht hatte, fiel ihr wieder auf, wie unglaublich still es in ihrem neuen Haus war. Gabby war in Manchester aufgewachsen und hatte ihr ganzes Leben lang in Städten gelebt. An das stetige Hintergrundbrummen von Straßenverkehr und Flugzeugen war sie ebenso gewöhnt wie an den allgegenwärtigen gelben Schein der Straßenlaternen. Doch hier herrschte totale Stille. Und die Nächte … Gabby hatte noch nie eine so vollkommene Dunkelheit oder so viele Sterne am Himmel gesehen.

Als ihre Gedanken wieder zurück zu dem Haus wanderten, das sie hatten verlassen müssen, verspürte Gabby plötzlich wieder die gleiche Unsicherheit, die sie seit ihrer Ankunft in Ringstone plagte. Nicht dass man sie nicht freundlich empfangen hätte. Ganz im Gegenteil, die Dorfbewohner hatten sich große Mühe gegeben, damit sie sich heimisch fühlten. Ihr Cottage am Rand des alten Dorfangers war riesig im Vergleich zu ihrem alten Haus, und die Kinder würden in sauberer Luft und umgeben von einer wunderschönen Landschaft aufwachsen können. Ihre Tochter Emily begann bereits recht deutliche Hinweise darauf fallen zu lassen, dass sie sich ein Pony wünschte.

Es war nur … ein Gefühl, ein leichtes Unbehagen, von dem Gabby sich einfach nicht befreien konnte.

Sie schüttelte den Kopf. Es würde nur ein wenig Zeit brauchen, damit sie sich an ihr neues Heim und den neuen Alltag gewöhnen konnte, das war alles. Wenn Roy am Wochenende nach Hause kam, wollten sie ausgehen, ein wenig die Gegend erkunden. Versuchen, einige der neuen Nachbarn kennenzulernen.

Gabby nahm ein sauberes Glas aus dem Geschirrspüler, öffnete den Kühlschrank und schenkte sich eine großzügige Menge Pinot Grigio ein. Als sie das Glas an die Lippen führte, ertönte von oben ein schriller Schrei.

»Mami!«

Gabby entfuhr ein verzweifeltes Stöhnen. Ihre Tochter war drei und für gewöhnlich ziemlich laut, wenn sie Aufmerksamkeit brauchte. Wenn sie Wayne aufweckte …

»Mami! Komm schnell!«

Gabby runzelte die Stirn. Die Stimme ihrer Tochter klang leicht panisch. Sie stellte ihr Weinglas auf den Küchentisch und eilte die Treppe hinauf.

»Emily?« Sie stieß die Tür zum Zimmer ihrer Tochter auf. »Was ist denn los, meine Süße? Geht es dir gut?«

Emily hatte sich dicht an die Wand gepresst. Ihre Augen waren vor Angst geweitet. Sie rannte zu ihrer Mutter und schlang die Arme um deren Beine.

Gabby verspürte einen Anflug von Panik. Noch nie hatte sie ihre Tochter so verängstigt gesehen. Sie nahm Emily auf den Arm. »Was ist los?«

Emily barg ihr Gesicht an der Schulter ihrer Mutter. »Da ist eine riesige Schnake in meinem Zimmer.«

Gabby schluchzte beinahe vor Erleichterung auf, doch sie ärgerte sich auch über sich selbst, weil sie sich so ins Bockshorn hatte jagen lassen. »Daran wirst du dich gewöhnen müssen, Schätzchen.« Sie strich ihrer Tochter übers Haar. »Wir leben jetzt auf dem Land. Hier gibt es eine Menge Insekten.«

»Sie ist da drüben! Sie ist durch das Fenster gekommen.«

Emily drückte sich immer noch fest gegen sie. Auf der anderen Seite des Zimmers konnte Gabby das papierartige Rascheln des Insekts an der Scheibe hinter dem Vorhang hören.

»Also, ich werde sie einfach rausscheuchen und dann können wir dich wieder ins Bett bringen.«

Gabby zog den Vorhang vor dem Fenster zurück. Ihr Atem stockte, als ihr Blick auf das fiel, was sich dahinter versteckt hatte.

Dann begann sie zu schreien.

Alan Travers trank den letzten Schluck des Pints und schlüpfte in seine schwere Jacke. Es war beinahe Frühlingsanfang, aber die Nächte waren immer noch kalt und er hatte einen langen Fußmarsch nach Hause vor sich.

»Sicher, dass du nicht noch auf eins bleiben willst, Alan?« In der winzigen Bar des Wheatsheaf tummelte sich die übliche Wochentagsmischung aus Einheimischen und Touristen. Brian Cartwright stand an der Bar und hielt einen Zwanziger in der Hand.

Alan schüttelte den Kopf. »So ungewöhnlich es auch ist, dass du eine Runde ausgibst, muss ich leider passen. Ich muss morgen früh anfangen, wenn ihr Faulenzer noch im Bett liegt. Meine Herren, wir sehen uns morgen.«

Er setzte seinen Hut auf und bahnte sich seinen Weg durch das Gedränge der Gäste zur Tür.

»Aber sei schön vorsichtig bei der Abkürzung durch den Wissenschaftspark!«, rief Brian ihm hinterher. »Du weißt doch, da züchten sie Monster!«

Als die Tür hinter ihm zuschlug, konnte Alan hören, wie das Gelächter durch den Pub hallte. Das war ein gängiger Witz, seit sich der Park am Rande des Dorfs angesiedelt hatte. Alan schnaubte spöttisch. Bio-Treibstoff und genmanipuliertes Getreide. Soweit es ihn betraf, war das fast das Gleiche wie Monster zu züchten.

Er schlug den Jackenkragen hoch, als er über den Parkplatz des Pubs auf das Gewerbegrundstück zusteuerte. Es war eine klare Nacht und der Mond warf sein bleiches Licht über die Felder. Alan schauderte. Er hätte statt des letzten Biers lieber einen Kaffee trinken sollen. Er wohnte im Nachbardorf und selbst mit der Abkürzung durch den Wissenschaftspark war es ein strammer Zwanzigminutenmarsch bis nach Hause.

Der Zugang zum Fußweg durchs Dorf an der Ecke des Parkplatzes war ein Zaunübertritt. Er erklomm ihn unsicher und verlor beinahe die Balance, als er auf dem ausgetretenen Pfad auf der anderen Seite landete. Den letzten Pint hätte er definitiv nicht trinken sollen. Alan atmete tief ein, sog einen kräftigen Zug der kalten Nachtluft in seine Lungen und ging weiter.

Er näherte sich der Unterführung unter den Bahngleisen, plötzlich ragte ein riesiger Umriss in der Nachtluft auf, und er blieb entgeistert stehen. Als er bemerkte, dass er sich vor einem der Steine erschreckt hatte, die auf der Wiese neben dem Pub ein kreisförmiges Hünengrab formten, quittierte er das mit einem bellenden Lachen. Im Mondlicht hätte der Monolith auch als bucklige Gestalt durchgehen können. Alan ging zu dem Stein hinüber und ließ seine Finger über die Wirbel und Muster wandern, die in die uralte Oberfläche geritzt waren.

Alan hatte Steine schon immer gemocht. Ihm gefiel, dass sie aus der Natur stammten und nicht klinisch waren wie die Wissenschaft, die das moderne Leben dominierte. Es waren diese Steine gewesen, die beinahe die Pläne für den Wissenschaftspark zunichtegemacht hatten. Ihre Veröffentlichung hatte eine große Protestwelle ausgelöst, hätte der Bau des Parks doch diese uralte Stätte entweiht. Auch wenn nie eine Begräbnisstätte gefunden worden war, die zu den Steinen gehörte, hatte der öffentliche Druck bewirkt, dass man den wissenschaftlichen Gewerbepark auf der anderen Seite der Gleise gebaut hatte.

Überhaupt hatte Alan nie verstanden, warum man ausgerechnet Ringstone als Standort für so einen Park ausgewählt hatte. Das Dorf befand sich nicht gerade in Bestlage. Das wiederum hatte alle möglichen Gerüchte aufkommen lassen, dass etwas nicht mit rechten Dingen zuging. Das und die Tatsache, dass das Gesicht des Geschäftsmanns, der alles ins Rollen gebracht hatte, irgendwie entstellt war. Der arme Teufel musste eine chirurgische Plastikmaske tragen.

Alan klopfte wohlwollend auf den Stein und machte sich wieder in Richtung Unterführung auf. Die Wolken hatten begonnen, über den Mond zu kriechen, und Alan bereute bereits, dass er keine Taschenlampe mitgenommen hatte.

Als er den Tunnel betrat, streifte etwas sein Gesicht. Mit einem Aufschrei wischte er es mit der Hand weg und schalt sich sofort für seine Schreckhaftigkeit. Es waren doch nur Spinnweben.

Er wischte die Hand an der Jacke ab. Das Zeug war klebrig und zäh. Als er versuchte, die Fäden abzustreifen, blieben noch mehr davon an seinem Arm kleben. Sein Ärmel hing fest. Er zog an dem Netz und konnte es dennoch nicht abreißen.

Alan zog mit voller Kraft. Es gab ein knackendes Geräusch und die Ärmelnaht an seiner Jacke riss auf. Weil er sich so plötzlich aus dem klebrigen Halt befreit hatte, verlor er die Balance, stolperte rückwärts und fiel in etwas Weiches, Klebriges. Es handelte sich um weitere Teile des Netzes. Große Klumpen hingen an der Wand und von der Decke der Unterführung herab. Verängstigt versuchte Alan, wieder auf die Beine zu kommen, doch das Netz hielt ihn fest. Er geriet in Panik, aber je mehr er sich anstrengte, sich zu befreien, desto mehr Stränge schlangen sich um ihn herum.

Ein plötzliches Kratzen vom Ende des Tunnels ließ ihn erschrocken aufhorchen. Ein Schatten huschte über den Eingang auf der anderen Seite.

»Ist da jemand?«, rief Alan. »Ich könnte etwas Hilfe gebrauchen!«

Zu seiner Verärgerung kam keine Antwort, es gab nur ein Rascheln im Gestrüpp.

»Kommen Sie schon, ich mache keine Witze, ich stecke hier fest!«

Der Schatten begann, sich auf ihn zuzubewegen. Als er näher kam, wurde Alan eiskalt, denn er merkte, dass das, was er gesehen hatte, nicht einmal annähernd menschlich war. Der Gefangene hörte nun ein krächzendes Atmen und das Kratzen von etwas Rauem, Stacheligem an den Kachelwänden der Unterführung. Der Umriss des Schattens füllte den gesamten Tunnel.

Als das spärliche Mondlicht enthüllte, was es war, das ihn gefunden hatte, spürte Alan, wie ihm das Herz stehen blieb.

Kevin Alperton schreckte aus dem Schlaf auf. Einige Augenblicke lag er in der Dunkelheit, lauschte auf die bekannten Geräusche des Hauses und versuchte festzustellen, was ihn geweckt hatte. Er hatte von Eiscreme geträumt. Er war an einem schönen, warmen Strand gewesen, an dem er nicht an die Schule denken musste und keine Lehrer ihn quälten. Nichts als Sand und das leise Rauschen des Meeres. Dieses beruhigende Geräusch hatte sich in etwas Scharfes, Schneidendes verwandelt, das in seinen Traum eingebrochen war und ihn mit einem Schrecken zurück in die Realität gerissen hatte.

Er schaute zu seiner Uhr hinüber. Es war nach elf. Seine Eltern waren bestimmt noch wach. Sie mussten unten herumgelaufen sein und ihn dabei geweckt haben.

Als er sich zur Seite drehte, um es sich wieder bequem zu machen, schnitt ein furchtbarer heulender Schrei durch die Stille. Das Geräusch klang wie eine Mischung aus jaulender Katze und weinendem Baby. Es ließ ihm die Nackenhaare zu Berge stehen.

Er stöhnte.

Füchse.

Es war jedes Frühjahr dasselbe. Sobald es dunkel wurde und keine Leute mehr auf den Straßen waren, ging das in diesem Jahr geborene Rudel Fuchswelpen auf Erkundungstour. Als Jungtiere waren sie ziemlich niedlich, doch sobald sie älter wurden, fing der Ärger an. Sie warfen Mülltonnen um, wühlten in Komposthaufen herum und hielten das halbe Dorf mit ihrem permanenten Geheul wach.

Kevin vergrub sein Gesicht in den Kissen, als das durchdringende Geräusch wieder ertönte. Aber er wusste, dass es zwecklos war. Wenn sie erst einmal angefangen hatten, hörten sie nicht auf, bis jemand sie verjagte.

Gähnend warf Kevin seine Godzilla-Bettdecke zurück und hievte sich aus dem Bett. Nach den schlaflosen Nächten im letzten Sommer hatte er sich angewöhnt, eine SuperSoaker-Wasserpistole auf dem Fensterbrett seines Schlafzimmers bereitzulegen. Er hatte eigentlich seine Zwille benutzen wollen, doch seine Mutter hatte gesagt, das sei grausam und gefährlich, und sie konfisziert.

Als er sich dem Fenster näherte, ertönte das Geheul noch einmal, aber diesmal war da etwas an der Tonhöhe, dem hohen Kreischen, das Kevin das Blut in den Adern gefrieren ließ. Das war nicht das gewohnte Geräusch. Das war der Klang von reiner Urangst und Schmerz.

Nervös zog Kevin die Vorhänge zur Seite und spähte aus dem Schlafzimmerfenster. Der wolkenverhangene Mond hatte den Garten hinter dem Haus in einen Flickenteppich aus Licht und Schatten verwandelt. Doch in der Mitte konnte Kevin gerade so eben einen sich windenden Umriss erkennen. Es war ein Fuchs, das war klar, aber irgendetwas schien mit ihm nicht zu stimmen. Kevin presste seine Nase gegen das Glas und strengte sich an, das Ganze besser erkennen zu können. Der Fuchs wand sich auf dem buschigen Gras, dabei schnappte und biss er nach seinem Fell und winselte und heulte dabei.

Während Kevin noch versuchte, zu verstehen, was zum Teufel da vor sich ging, schob sich das Mondlicht durch ein wolkenloses Stück Himmel und sein milchig weißer Schein erhellte Dutzende von scharfkantigen, schwarzen Umrissen, die über den gepeinigten Fuchs hinweg schwärmten.

Kevin sprang erschrocken vom Fenster zurück, draußen gab es ein letztes, verzweifeltes Aufheulen, dann senkte sich wieder Stille über den Garten.

Kevin stand einen Moment lang in der Stille seines dunklen Zimmers, unsicher, was er gerade gesehen hatte und ob er noch einmal nachschauen wollte. Eine Sekunde lang überlegte er, ob er nach unten gehen und seinen Eltern sagen sollte, was er gerade gesehen hatte. Aber der Gedanke an den vernichtenden Blick, den sein Vater ihm mit Sicherheit zuwerfen würde, ließ es ihn sich anders überlegen.

1

Die Felder um Ringstone herum waren in Nebel gehüllt. Die Morgensonne schob sich Stück für Stück über die Bäume, die voller Krähen saßen. Die Vögel schnatterten eifrig untereinander, bis sie plötzlich krächzend vor Ärger spiralförmig in die Luft stoben. Der Grund war ein knirschendes, reibendes Geräusch, das den Frieden des englischen Landidylls störte, und der wuchtige, blaue Umriss der TARDIS, der langsam in der Realität auftauchte.

Im gleichen Augenblick, in dem sie sich vollständig materialisiert hatte, wurde die Tür aufgerissen und der Doktor streckte den Kopf in die Morgenluft hinaus. In dieser Inkarnation war er ein hochgewachsener Mann mit einem schmalen Gesicht, gekrönt von einem zerzausten Mopp silbergrauer Haare, einem durchdringenden Blick und auffällig buschigen Brauen.

Zufrieden, dass er an der richtigen Stelle gelandet war, trat er aus der TARDIS und ermöglichte einer jungen Frau mit elfengleichen Zügen, ihm nach draußen zu folgen.

»Wo sind wir eigentlich?«, fragte Clara und schaute sich misstrauisch um. »Lange in der Vergangenheit, weit in der Zukunft? Fremder Planet, der nur zufällig aussieht wie eine englische Landschaft?«

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