Doctor Who: Die Stadt des Todes - Douglas Adams - E-Book
Beschreibung

Der Doktor und Romana machen Urlaub in Paris - einer wundervollen Stadt. Ganz besonders, wenn man sie während ihrer Glanzjahre besucht. Doch die TARDIS bringt die beiden in das Jahr 1979, ein Jahr, in dem der Glanz durch Risse im Gefüge von Raum und Zeit getrübt wird. Schon bald sind die Time Lords in eine waghalsige Alien-Intrige verwickelt, mit selbstgebastelten Zeitmaschinen, dem Raub der Mona Lisa, der Wiederauferstehung der gefürchteten Jagaroth und dem Beginn (und wahrscheinlich auch dem Ende) allen Lebens auf der Erde.

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Seitenzahl:393

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Sammlungen



DOUGLAS ADAMS

DIE STADTDES TODES

JAMES GOSS

NACH EINER GESCHICHTE VON DAVID FISHER

INS DEUTSCHE ÜBERTRAGEN VON

CLAUDIA KERN

Die deutsche Ausgabe von DOCTOR WHO: DIE STADT DES TODESwird herausgegeben von Amigo Grafik, Teinacher Straße 72, 71634 Ludwigsburg.Herausgeber: Andreas Mergenthaler und Hardy Hellstern,Übersetzung: Claudia Kern; Lektorat: Andrea Bottlinger und Gisela Schell;verantwortlicher Redakteur: Markus Rohde; Satz: Rowan Rüster/Amigo Grafik;Printausgabe gedruckt von CPI Moravia Books s.r.o., CZ-69123 Pohorelice.

Titel der Originalausgabe: DOCTOR WHO – CITY OF DEATH

German translation copyright © 2015 by Amigo Grafik GbR.

Original English language edition copyright© die jeweiligen Autoren und BBC Worldwide Limited, 2015

Doctor Who is a BBC Wales production for BBC One.Executive producers: Steven Moffat and Brian Minchin

BBC, DOCTOR WHO (word marks, logos and devices) and TARDIS are trademarks of the British Broadcasting Corporation and are used under licence. DoctorWho logo © BBC 1996.Licensed by BBC Worldwide LimitedAll rights reserved

First published in 2015 by BBC Books, an imprint of Ebury Publishing.A Random House Group Company.

Printausgabe: ISBN 978-3-86425-793-3 • Digitale Ausgabe: ISBN 978-3-86425-746-9

November 2015

WWW.CROSS-CULT.DE

Die vielen Gesichter des Doctor Who

Dieses Buch beschäftigt sich mit der viertenInkarnation des Doktors.Dessen Aussehen änderte sich nach einemverlorenen Streit mit der Schwerkraft.

Die vielen Gesichter von Scaroth

Dieses Buch beschäftigt sich mit der zwölftenund letzten Inkarnation von Scaroth,dem letzten Jagaroth.

TEIL EINS

»Paris verstärkt die Gefühle – man kann dort glücklicher, aber auch trauriger sein als an jedem anderen Ort … Niemand leidet mehr als ein im Exil lebender Pariser.«

Nancy Mitford, Englische Liebschaften

KAPITEL EINS

Alle Wege führen nach Paris

Es war Dienstag und das Leben verlief ruhig. Mittwoch würde das schon ganz anders aussehen.

Scaroth, dem letzten Jagaroth, stand eine Überraschung bevor. Unter anderem ahnte er noch nicht, dass er bald der letzte Jagaroth sein würde.

Hätte man ihn vor, sagen wir, zwanzig Soneden nach den Jagaroth gefragt, hätte er geantwortet, dass sie ein brutales und kriegerisches Volk seien, aber wenn einem das nicht passe, solle man sich erst mal die anderen Völker ansehen.

Im Großen und Ganzen war das Leben im gesamten Universum ziemlich brutal und kriegerisch. Wo du ein Volk von Dichtern und Philosophen siehst, sagte Scaroth, sehe ich mein Mittagessen. Das soll jedoch nicht heißen, dass die Jagaroth nichts geleistet hätten. Sie bauten sehr hübsche Raumschiffe, die allerdings nicht sonderlich viel taugten. Über die Sephiroth konnte man aber auch eine Menge Positives sagen. Sie bestand aus einer Kugel, die auf drei Klauen stand. Sie suggerierte Macht und Boshaftigkeit und erinnerte einen gleichzeitig an die Insekten, die man nur ungern nachts im Bett findet. Die stativartige Anordnung der Beine sorgte außerdem dafür, dass sie praktisch auf allem landen konnte.

Was einer gewissen Ironie nicht entbehrte, da sie momentan nicht mal starten konnte. Irgendetwas war unmittelbar nach der Landung in dieser Einöde mit dem Antrieb passiert. Sie hatten ein Energiesignal der Racnoss verfolgt und waren in der Hoffnung auf einen weiteren Sieg auf dem Planeten gelandet. Nur noch ein Sieg. Die Jagaroth hatten sich dem Töten verschrieben. Es gab auch sonst nichts, was sie hätten hinterlassen können. Keine Geschichte, keine Literatur und keine Statuen. Nur eines war ihnen als Spezies gelungen: Leben auszulöschen.

Das Problem dabei war nur, dass sich all die anderen Lebensformen dem gleichen Ziel verschrieben hatten. Und damit waren sie so erfolgreich gewesen, dass es kaum noch Leben im Universum gab. Die Jagaroth gehörten zu den letzten noch lebenden Völkern, aber auch nur knapp. Wenn sie von ihrer mächtigen Kriegsflotte sprachen, meinten sie hauptsächlich die Sephiroth. Nein, sie meinten nur die Sephiroth.

Scaroth, Pilot der Sephiroth, Kriegsflotte der Jagaroth, war deswegen besorgt. Er sorgte sich wegen hübscher Raumschiffe, wenn man ehrlich war, eher bescheidener Antriebssysteme, Namen, die sich reimten, und, ach ja, einer an Wahnsinn grenzenden Hartnäckigkeit.

Daher auch die Stimmen seiner Kameraden, die aus dem ganzen Schiff in sein Kommandomodul übertragen wurden.

»Zwanzig Soneden bis Warpschub.« Jemand leitete den Countdown ein.

»Schub auf Planetenoberfläche richten, dreifache Leistung.« Die Stimme klang aufgeregt. Anscheinend wollte jemand im Maschinenraum wirklich dringend diesen öden Felsen verlassen.

»Negativ«, rief Scaroth rasch. »Dreifache Leistung ist zu viel.« Man benutzte einen Warpschub normalerweise, um zwischen den Sternen zu beschleunigen, nicht als Starthilfe. Auch nicht auf einer toten Welt mit niedriger Schwerkraft und dünner Atmosphäre. Zu viel konnte dabei schiefgehen. Es hatte noch nie jemand versucht, einen Planeten mithilfe des Warpschubs zu verlassen. »Das wäre Selbstmord.«

Die drängenden Stimmen schwiegen daraufhin. Wie erwartet.

»Erbitte Vorschläge«, sagte er knapp.

Schließlich meldete sich die aufgeregte Stimme aus dem Maschinenraum. »Scaroth, es muss die dreifache Leistung sein. Es muss sein.«

Typisch. Wenn alles andere fehlschlug, wiederholte ein Jagaroth einfach das bereits Gesagte. Nur eindringlicher. Scaroth verzog zynisch das Gesicht. Also so zynisch, wie man ein Gesicht verziehen konnte, das aus jeder Menge wimmelnder Tentakel bestand, die sich um ein einzelnes Auge scharten.

Scaroth führte als Pilot das Kommando. Er würde den Knopf drücken. Wenn die Geschichte sich an diesen Moment erinnerte, dann nur, weil er einen Fehler begangen hatte. Er wusste, dass es eine dumme Entscheidung war, aber evolutionär betrachtet, hatten die Jagaroth schon eine ganze Reihe recht dummer Entscheidungen getroffen.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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