DOORS - Drei Sekunden - Markus Heitz - kostenlos E-Book

DOORS - Drei Sekunden E-Book

Markus Heitz

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Beschreibung

Willkommen zur zweiten Staffel des Action-geladenen Mystery-Abenteuers von SPIEGEL-Bestseller-Autor Markus Heitz: Suna Levents Treiben als Hackerin im Auftrag der Kadoguchi-Stiftung ist hochgradig illegal. Illegal, aber harmlos – denn wer sich für Informationen über »Particulae«, »Ark« und »Türen« interessiert, bei dem kann es sich doch nur um einen von diesen Esoterik-Spinnern handeln. Oder? Als Sunas Dasein von jetzt auf gleich auf dem Spiel steht, ist sie sich da plötzlich nicht mehr so sicher. Dabei bleiben Suna lediglich drei Sekunden, um eine Entscheidung über Leben und Tod zu treffen. Für sich und andere … »Drei Sekunden« ist die kostenlose Pilot-Folge der zweiten Staffel von Markus Heitzʼ »DOORS«, an deren Ende du wieder vor die Wahl gestellt wirst: Auf welches Tür-Abenteuer wirst du dich einlassen, welches Rätsel wirst du lösen - und wen möchtest Du retten? Die junge Russin Milana, der Schreiner Anton und die Hackerin Nótt sind die Helden der Mystery-Romane »DOORS – Energia«, »DOORS – Vorsehung« und »DOORS – Wächter«. Rätsele in »DOORS – Energia« mit Milana, weshalb ihr Vater sterben musste, der für einen internationalen Konzern in einem experimentellen Fusionsreaktor gearbeitet hat. Was hat es mit seinen Aufzeichnungen über einem seltsamen Stein auf sich, der aus Splittern eines unbekannten Metalls zusammengefügt werden soll? Erfahre in »DOORS – Vorsehung«, wie die Schicksale von Milana, Anton und Nótt miteinander verknüpft sind: Es geht um geheimnisvolle Türen, mysteriöse Metallsplitter – und Unsterbliche auf einer tödlichen Mission. Folge in »DOORS – Wächter« dem Schreiner Anton auf den Spuren seines alten Meisters, der nach antiken Bauplänen eine geheimnisvolle Tür anfertigen wollte. Wurde der Alte deswegen überfallen? Anton bleibt nichts übrig, als das Rätsel zu lösen und die Tür zu vollenden, wenn ihm sein eigenes Leben lieb ist. Wagst du es, alle Türen zu öffnen? Die erste Staffel bietet Action, Abenteuer und Hochspannung in: DOORS – Der Beginn (kostenlose Pilot-Folge) DOORS ! – Blutfeld DOORS X – Dämmerung DOORS ? – Kolonie Die zweite Staffel der innovativen Mystery-Reihe von Markus Heitz besteht aus: DOORS - Drei Sekunden (kostenlose Pilot-Folge) DOORS - ENERGIJA DOORS - WÄCHTER DOORS - VORSEHUNG

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Seitenzahl: 23

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Markus Heitz

Drei Sekunden

PilotfolgeDOORS Staffel 2

Knaur e-books

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Deutschland, Frankfurt a. M., Gegenwart, Spätsommer

 

Der Vorteil an der Frankfurter Freßgass war, dass sich niemand über Menschen in einem Café wunderte, die zwei Smartphones, einen Tabletcomputer und einen Laptop auf dem Tischchen deponierten. Im Schatten der Banktürme gehörte es fast zum Alltagsbild.

Auch die Bluetooth-Sprecheinrichtung im rechten Ohr von Suna Levent war in Mainhattan normal. Sie lauschte den Dankesworten ihres Gesprächsteilnehmers, der Aberhunderte Kilometer entfernt in seinem Büro saß und via Internet über eine sichere Leitung auf Englisch mit ihr redete, während sie die braunen Augen wechselweise auf die Displays richtete. Der gravierende Unterschied zu anderen Leuten in Frankfurt bestand darin, dass es in diesem Gespräch nicht um Bankgeschäfte ging.

»Um es nochmals zu betonen: Bester Stoff, den Sie geschickt haben«, sagte der Mann.

Suna grinste. »Habe ich Ihnen doch gesagt, Takahashi-san.« Die junge Deutschtürkin, der man ihre Volljährigkeit zu ihrem eigenen Bedauern nicht ansah, nippte an ihrem schwarzen Kaffee, in den sie Kardamom, Zimt, Nelken, Pfeffer, Piment und Muskatnuss gestreut hatte. Sie führte die Gewürze stets mit sich.

»Wie sind Sie da rangekommen, Miss Levent?«

»Hat lange gedauert, bis ich einen Hersteller dafür fand.« Suna beobachtete die Anzeigen, auf denen beständig neue Infos aus dem Internet und dem Darknet erschienen. In ihrem Anzug und dem weißen Hemd mit dem locker gebundenen Schlips wirkte sie wie eine Praktikantin eines Investmentbüros. Die abgeranzten Sneakers brachen das Bild jedoch. »Verraten Sie mir: Was hat am meisten geknallt?«

»Bei mir oder meinen Freunden?«

»Beides. Damit ich weiß, was ich Ihnen als Nächstes schicken kann.«

»Waldmeister«, lautete die Antwort. »Auch das Toffee-Salzkaramell war extrem gut. So was wie Ihre Schaumküsse findet man in Tokio nicht.«

»Immer wieder eine Freude. Sie sehen, ich lege das Geld aus dem Stipendium Ihrer Stiftung gut an. Die kleine Firma fertigt die besten an. Ich mag die mit flüssigem Kern am liebsten.« Suna lehnte sich vor, öffnete ein Befehlsfenster und änderte den Suchalgorithmus von einem ihrer selbst geschriebenen Stöberprogramme. Dieses nannte sie Akilli ihtiyar, nach einem türkischen Märchen. »Ich habe ein paar Neuigkeiten für Sie, Takahashi-san.«

»Oh, sehr gut.«

»Die Berichte sende ich Ihnen vom neuen Spot, also in etwa« – Suna blickte auf die eingeblendete Uhr – »einer halben Stunde. Aber ich wollte schon mal sagen, dass ich meine Schätzchen verbessert habe.« Stolz schwang in ihrer Stimme mit.

»Könnten Sie das ausführen?«

»Sagen wir, ich komme jetzt in die Chatverläufe nicht weniger Kommunikationsanbieter und lasse dort nach Ihren Stichworten suchen. Inland und Ausland. Und auch Videoverbindungen, wobei die Spracherkennung bei der Auswertung noch Schwierigkeiten macht. Je nach Sprache.« Suna trank vom Kaffee und gab noch zwei Stück Zucker hinein. Wie gerne hätte sie einen Vanilleschaumkuss gegessen.