Dorothea und der Flötenspieler - Brida Baardwijk - kostenlos E-Book
Beschreibung

Dorothea ist unsterblich verliebt in Theodor. Als sie sich mit ihm zu einem heimlichen romantischen Stelldichein im Park trifft, verliert sie beinahe ihre Unschuld. Theodor will sie aber nicht einfach nehmen, sondern Dorothea lieber zu seiner Frau machen, um ihr erst danach die Flötentöne beizubringen. Ein Hindernis gibt es aber noch: Dorotheas kaltherzige Mutter.

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Seitenzahl:32


Brida Baardwijk

Dorothea und der Flötenspieler

BookRix GmbH & Co. KG80331 München

Dorothea und der Flötenspieler

 

 

 

 

Cover: Carl Schwenniger Junior – Romantisches Stelldichein

Covergestaltung: Brida Baardwijk

Text: Brida Baardwijk aka sunny768

 

2017

 

www.sunnysbuechereck.jimdo.com

Facebook: @sunnysgeschichten

Twitter: @Sandy_sunny768

 

 

Vorwort

 

Der erste Teil dieser Geschichte ist für einen Schreibwettbewerb in der Bookrix-Gruppe „Erotische Schreibwettbewerbe“ entstanden. Das Thema war „Romantisches Stelldichein“, als Vorlage galt das Gemälde von Carl Schwenniger Junior. Mit meiner Geschichte entführe ich Euch ins frühe 19. Jahrhundert.

 

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Dorothea ist unsterblich verliebt in Theodor. Als sie sich mit ihm zu einem heimlichen romantischen Stelldichein im Park trifft, verliert sie beinahe ihre Unschuld. Theodor will sie aber nicht einfach nehmen, sondern Dorothea lieber zu seiner Frau machen, um ihr erst danach die Flötentöne beizubringen. Ein Hindernis gibt es aber noch: Dorotheas kaltherzige Mutter.

 

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Viel Spaß beim Lesen!

 

Ihre 

 

 

Die Personen

Dorothea – die Hauptperson

Theodor – Dorotheas Geliebter

Anna – Dorotheas Zofe

Kapitel 1

Die Aufregung, die Dorothea übermannt hatte, war kaum noch zu bändigen. Als hätte sie Hummeln im Hintern saß die junge Frau auf dem kleinen gepolsterten Hocker vor ihrer Spiegelkommode und ließ sich von ihrer Zofe Anna frisieren. Diese war eben dabei, Dorotheas wallende Haarpracht mit einem Gummiband zu bändigen, um sie dann zu einem Dutt aufzustecken.  Still vor sich hin lächelnd beobachtete sie dabei aufmerksam ihre Herrin.  

„Nun beeile dich doch“, drängelte Dorothea ungeduldig. Sie konnte es kaum erwarten, dass Anna ihre Arbeit beendete. „Heute muss ich wunderhübsch aussehen“, gab sie noch Anweisung an ihre Zofe, die sich wahrlich bemühte, so schnell wie möglich zu arbeiten. Bei solch einer aufgeregten Herrin kein leichtes Unterfangen.  

„Natürlich Herrin“, sagte Anna nur darauf und gab sich die größte Mühe, Dorotheas Wünsche so gut wie möglich zu erfüllen.  

„Theodor wird bestimmt nicht warten, wenn ich zu spät bin. Wie stehe ich dann da?“, sagte Dorothea und sah Annas Spiegelbild fest an.  

„Euer Liebster wird ganz bestimmt auf Euch warten. Ihr werdet es schon sehen“, versuchte die Zofe Dorotheas Ängste zu vertreiben. Sie lächelte ihre Herrin an, deren Wangen inzwischen vor Aufregung gerötet waren. 

Dorothea zappelte unruhig auf ihrem Hocker, dass Anna es immer schwerer hatte, ihre Arbeit fortzusetzen.  

„Nun bleibt wenigstens ruhig sitzen, sonst werden wir nie fertig und Ihr werdet wirklich zu spät kommen“, mahnte Anna lachend, die Dorotheas Aufregung nicht verstehen konnte. Sie war noch niemals verliebt gewesen wie ihre Herrin, die eben die erste große Liebe ihres Lebens erfuhr.  

„Sei du erst einmal so verliebt wie ich. Dann weißt du, wie sich diese Schmetterlinge im Bauch anfühlen“, motzte Dorothea und zog eine Schnute. „Ob ich meine Lippen noch anmalen sollte?“, sinnierte sie weiter und besah sich genauer im Spiegel. „Schaden kann es nicht. Was meinst du?“, fragte sie Anna, die gerade die letzten Handgriffe an ihrer Frisur tat.  

„Warum nicht“, erwiderte Anna und lächelte erneut. „Fertig“, sagte sie dann und legte den Kamm beiseite.  

Ungestüm sprang Dorothea auf. „Mein Kleid, schnell“, trieb sie das Mädchen an. „Das weiße mit den aufgenähten Blumen am unteren Saum. Ist es auch gebügelt?“ Dorotheas Worte flossen über ihre Lippen wie ein Wasserfall. Ihr Elan war kaum noch zu bremsen. 

Nach für Dorothea unendlich langer Zeit war sie endlich zufrieden mit ihrem Aussehen und bereit zum Aufbruch.  

„Was wird Eure Mutter sagen, wenn Ihr schon wieder ausgeht?“, hielt Anna sie zurück. Besorgt sah sie ihre Herrin an.  

„Offiziell treffe ich mich zur Handarbeit mit Freundinnen. Das wird wohl noch erlaubt sein“, erwiderte Dorothea, dabei verschmitzt lächelnd. „Keine Sorge, meine Freundinnen sind alle