E-Bilanz-Umsetzung im SAP-System - Brita Irrgang - E-Book

E-Bilanz-Umsetzung im SAP-System E-Book

Brita Irrgang

0,0
29,99 €

oder
-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.

Mehr erfahren.
Beschreibung

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Informatik - Wirtschaftsinformatik, Note: 1,7, Hochschule Coburg (FH), Sprache: Deutsch, Abstract: Auf dem Weg zum eGovernment ist die eBilanz ein weiterer Baustein des geplanten Steuerbürokratieabbaus. In der Umsetzung bedeutet das für die Unternehmen ab 2013 verpflichtend elektronisch die Steuerbilanzdaten in rechtsformabhängigem Umfang an das Finanzamt zu übermitteln. Das technische Konzept, das vom Bundesministerium der Finanzen als standardmäßig zu Verwendendes ausgewählt wurde, ist XBRL. Ist eine Steuerbilanz oder eine Handelsbilanz mit Überleitungsrechnung zu erstellen? Begriffe wie parallele Rechnungslegung, Kontenlösung, Ledgerlösung und Deltawertmethode stehen hierbei zur Diskussion. Die Taxonomien sind in branchenspezifischen Versionen und jeweils in die Module GCD für die Stammdaten und GAAP für die Bewegungsdaten aufgliedert. Der aufwändigste Arbeitsschritt der E-Bilanz, das Mapping, kann in unterschiedlichen Ausprägungen (Minimal-/oder Maximalstrategie) erfolgen. Welche Problematiken das Mapping im Einzelfall mit sich bringt, z.B. im Zusammenhang mit der Kardinalität, wird anhand von Beispielen aufgezeigt. SAP als marktdominierender ERP-Anbieter mit Lösungen für große Unternehmen, diversen Branchenlösungen und abgespeckten Versionen für KMU’s bietet auch für die Erstellung der eBilanz drei unterschiedlich mächtige Varianten an: SAP ERP + SAP BusinessObjects Disclosure Management, SAP ERP + SAP Client for E-Bilanz und SAP ERP + Fremdsystem. Ihre zweckmäßige Verwendung ist u.a. abhängig von der Software-Landschaft des Unternehmens. Am Beispiel der IDES AG werden die Konzeption und die Evaluierung des Umsetzungsprozesses festgestellt. Im Focus der Untersuchung stehen die Vorbereitungsarbeiten im System, die es erfordern partiell auf Werkzeuge des Transport- und Änderungsmanagements einzugehen. Dafür sind Kenntnisse über die Systemlandschaft im Allgemeinen und den jeweiligen Systemstatus im Unternehmen Voraussetzung. Im Rahmen der Evaluierung der E-Bilanz-Umsetzung gehört die Systematik der Wartung und der Wartungstools, wie die Enhancement Packages und SAP Notes, zu den zu behandelnden Themen.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2014

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Impressum:

Copyright (c) 2013 GRIN Verlag GmbH, alle Inhalte urheberrechtlich geschützt. Kopieren und verbreiten nur mit Genehmigung des Verlags.

Bei GRIN macht sich Ihr Wissen bezahlt! Wir veröffentlichen kostenlos Ihre Haus-, Bachelor- und Masterarbeiten.

Jetzt bei www.grin.com

Inhaltsverzeichnis

1 Grundlegendes zum Jahresabschluss

2 E-Bilanz - Ein Baustein des E-Government

2.1 Gesetzliche Basis

2.2 Einführungs- und Übergangsfristen

2.3 Härtefallregelung

2.4 Übermittlungsvarianten nach Bilanzierungsart

2.4.1 Kontenlösung

2.4.2 Ledgerlösung

2.4.3 Buchungskreislösung

3 Taxonomien

3.1 Module

3.1.1 Stammdaten-Modul (GCD-Modul)

3.1.2 Jahresabschluss-Modul (GAAP-Modul)

3.1.3 Steuerrechtliche Notwendigkeit der Übermittlung

3.2 Mapping

3.2.1 Kardinalität

3.2.2 Mapping-Strategien

4 Umsetzung der E-Bilanz im SAP-System am Beispiel des Modellunternehmens IDES AG

4.1 Standarderweiterung für die E-Bilanz

4.2 Vorbereitung des SAP Systems durch Systemwartung

4.2.1 Wartungsinstrumente und Wartungsstrategien

4.2.2 SAP Notes

4.3 SAP-Systemlandschaft der HS Coburg

4.4 Umsetzungsoptionen in SAP

4.4.1 SAP BusinessObjects Disclosure Management

4.4.2 SAP ERP Client für E-Bilanz

4.4.3 SAP ERP + Fremdsystem

4.5 Mapping am Beispiel der IDES AG

4.5.1 Mapping-„Fahrplan“

4.5.2 Beispiel 1 Bilanz > Aktiva > Umlaufvermögen > Forderungen aus Liefer. & Leistung.

4.5.3 Beispiel 2 GuV > ... > Personalaufwand

4.5.4 Beispiel 3 Bilanz > Aktiva > Umlaufvermögen > Vorräte > Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

4.5.5 Beispiel 4 GuV > ••• > Umsatzerlöse

5 Technische Umsetzung der Datenübermittlung

5.1 Datenaustauschformat-eXtensible Business Reporting Language (XBRL)

5.2 Schnittstelle zur Datenübertragung

6 Fazit

 

Abbildungsverzeichnis

 

Abb. 2-1 E-Bilanz - vorher/nachher-Darstellung

Abb. 2-2 Einführungsfristen der elektronischen Bilanz

Abb. 3-1 Taxonomiearten

Abb. 3-2 Aufbau der Taxonomie-Module

Abb. 4-1 Wartungsinstrumente und -strategien

Abb. 4-2 Abruf des System-Status

Abb. 4-3 Komponenteninformationen

Abb. 4-4 Umsetzungsvarianten in SAP

Abb. 4-5 Option 1 SAP ERP BusinessObjects Disclosure Management

Abb. 4-6 Option 2 SAP ERP Client für E-Bilanz

Abb. 4-7 Menü des SAP ERP Client

Abb. 4-8 Prozess der E-Bilanz-Erstellung mit dem SAP ERP Client

Abb. 4-9 Option 3 SAP ERP + Fremdsystem

Abb. 4-10 Mapping-„Fahrplan“

Abb. 4-11 Ausschnitt des Kontenplans der IDES AG – Forderungen

Abb. 4-12 Ausschnitt der Kerntaxonomie 5.1

Abb. 4-13 Ausschnitt des Kontenplans der IDES AG - Personalaufwand

Abb. 4-14 Ausschnitt „Personalaufwand“ der Kerntaxonomie 5.1

Abb. 4-15 Ausschnitt des Kontenplans der IDES AG

Abb. 4-16 Ausschnitt der Kerntaxonomie 5.1

Abb. 4-17 Ausschnitt des Kontenplans der IDES AG – Umsatzerlöse

Abb. 4-18 Ausschnitt „Umsatzerlöse“ der Kerntaxonomie 5.1

 

Tabellenverzeichnis

 

Tab. 1-1 Funktionen des Jahresabschlusses

Tab. 1-2 Komponenten des Jahresabschlusses

Tab. 3-1 Attributwerte des Attributs „content“

Tab. 3-2 Ausschnitt Taxonomieposition „Immaterielle Vermögensgegenstände“

Tab. 3-3 Gegenüberstellung der Taxonomieversionen nach Übermittlungsanforderung

Tab. 3-4 Konto-Taxonomieposition-Beziehungen

Tab. 4-1 Systemvoraussetzungen

 

 

Abkürzungsverzeichnis

Kurzvorstellung

Die elektronische Bilanz als Teilschritt zum E-Government ist letztlich für alle Unternehmen relevant und die Einführungstermine sind nunmehr final festgesetzt. Zum Zeitpunkt der Themenfestlegung war das Literaturangebot noch sehr gering, die Inhalte fragmentär und boten keinen umfassenden Überblick zur Thematik. Dies und die Gewissheit, dass der Informationsbedarf auf Seiten der Unternehmen und der verantwortlichen Mitarbeiter in naher Zukunft stark zunehmen wird, waren der Anlass, sich mit der Materie näher auseinanderzusetzen. Inhalt und Zweck der elektronischen Bilanz bestehen darin, die als Jahresabschluss erstellten Berichte (Bilanz, GuV, Anhang usw.), nicht wie in der Vergangenheit in Papierform, sondern in elektronischer Form und in speziellem Dateiformat bei der Finanzbehörde einzureichen.

Auch an der Hochschule Coburg wird zu Lehr- und Lernzwecken, dass in Wirtschaftsunternehmen und öffentlichen Verwaltungen weit verbreitete ERP-System der SAP AG eingesetzt. Daher lag es nah zu untersuchen, welche Möglichkeiten SAP bietet, die Anforderungen der E-Bilanz umzusetzen.

Untersuchungsobjekt der Arbeit ist die Umsetzung der E-Bilanz-Erstellung mithilfe von SAP. Dazu sollen die möglichen Verfahren des SAP-Systems evaluiert, analysiert und erläutert werden. Um das notwendige Grundlagenwissen zu schaffen, werden die gesetzliche Basis, sowie deren Einführungsfristen dargestellt. Das Konstrukt der Taxonomien ist zentraler Bestandteil in der Umsetzung der E-Bilanz, deren komplexer Aufbau einer näheren Erörterung bedarf und deshalb in der Arbeit detailliert erläutert wird. Im Hauptteil der Arbeit, die sich mit den Umsetzungsoptionen SAP Business Objects Disclosure Management, SAP ERP Client für E-Bilanz, sowie mit der E-Bilanz-Erstellung mithilfe von SAP + Fremdsoftware befasst, werden die jeweiligen verschiedenen Einsatzgebiete aufgezeigt. Weil die Standarderweiterung mit den E-Bilanz-Transaktionen nicht im SAP-Menü verfügbar waren, musste evaluiert werden, über welche Update-Funktionen diese Erweiterung eingebunden werden kann. Die Folge war, dass auf die Wartungskonzepte näher eingegangen werden musste. Anhand konkreter Mappingbeispiele der IDES AG werden, exemplarisch und als Basis für ein