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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Informatik - Wirtschaftsinformatik, Note: 1,0, FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule (Wirtschaftsinformatik), Veranstaltung: Fallstudie II, Sprache: Deutsch, Abstract: E-Learning wird als Sammelbegriff für das Lernen mit Software und das Nutzen des Internets verwendet. In Deutschland ist diese Form der Weiterbildung anerkannt und wird bereits in einigen Schulen und Universitäten respektive Fachhochschulen eingesetzt. Auch Unternehmen setzen diese Lernmethode ein, um Ihre Mitarbeiter zu schulen. Mit Hilfe von E-Learning kann der Unterrichtsprozess flexibler gestaltet und erweitert werden. Der Markt um E-Learning hat sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt und viele Unternehmen bieten zahlreiche kommerzielle E-Learning Systeme und OpenSource E-Learning Angebote an. Aufgrund der immer weiter wachsenden Konkurrenz unterscheiden sich die OpenSource Produkte in der Bedienung von den kommerziellen Systemen. Innerhalb kürzester Zeit ist aufgrund gestiegener Benutzerfreundlichkeit der Aufbau eines E-Learning Angebotes mit OpenSource Software möglich. Um ein optimales E-Learning Angebot erstellen zu können, sollten man sich jedoch einige Zeit mit E-Learning auseinandersetzen und genügend Zeit für die Planung und Umsetzung planen. Um dies zu ermöglichen werden in dieser Fallstudie die Vorteile und Grenzen, sowie die Einsatzgebiete von E-Learning erläutert. Dies wird ergänzt durch eine Betrachtung von E-Learning in der Lehre, welches mit einem Fragebogen erweitert wird. Da die auf dem Markt vorhandenen E-Learning Systeme recht unterschiedliche Ansätze bieten, wird die Fallstudie durch eine Nutzwertanalyse abgerundet und ein Praxisbeispiel für den Einsatz von E-Learning vorgestellt. Bei der Vorstellung des Praxisbeispiels wurden nur wenige Module des E-Learning Systems verwendet, da der Aufbau des gesamten Systems den zeitlichen Rahmen der Fallstudie überschreiten würde. In kürzester Zeit ist es jedoch möglich mit relativ geringem Aufwand ein gutes Ergebnis mit eingeschränktem Funktionsumfang zu erstellen.
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Veröffentlichungsjahr: 2008
Impressum:
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Inhalt
Inhalt
1 Einleitung
2 Formen des E-Learnings
2.1 Computer Based Training
2.2 Web Based Training
2.3 Lern-TV
2.4 Virtuelle Seminarräume
2.5 Lernmanagement-Systeme
2.6 Blended Learning
2.7 Informelles E-Learning
3 Vorteile und Grenzen des E-Learnings
3.1 Vorteile
3.1.1 Multimedialität
3.1.2 Flexibles und bedarfsorientiertes Lernen
3.1.3 Individuelles Lernen
3.1.4 Zeitgewinn und Kostenvorteil
3.1.5 Lernerfolgskontrolle
3.1.6 Flächendeckende Verbreitung neuer Inhalte
3.1.7 Vernetzung der Teilnehmer
3.2 Grenzen
3.2.1 Fehlen sozialer Kontakte
3.2.2 Technische Limitierung
3.2.3 Ausgereiftheit der Produkte
3.2.4 Unsicherheit bezüglich der Kosten und des Nutzen
3.2.5 Unterschiedliche Eignung von Themen für E-Learning
4 Möglichkeiten von E-Learning in der Lehre
4.1 Unterstützender Einsatz von E-Learning Methoden
4.2 Fragebogen zu E-Learning in der Lehre
5 Übersicht und Wertung am marktbefindlicher E-Learning Systeme für die Lehre
5.1 Standards und Spezifikationen
5.1.1 SCORM
5.1.2 LOM
5.1.3 AICC
5.1.4 QTI
5.2 E-Learning Software für die Lehre
5.2.1 Kommerzielle E-Learning Software
5.2.1.1 Dynamic PowerTrainer ® Manager
5.2.1.2 VIWIS Lernplattform – VIVERSA
5.2.2 OpenSource E-Learning Software
5.2.2.1 ILIAS
5.2.2.2 metcaoon®
5.3 Nutzwertanalyse
6 Praxisbeispiel Projektmanagement
6.1 Planung der Vorgehensweise
6.1.1 Ziel
6.1.2 Projektabschnitte
6.2 Konzeptionsphase des Praxisbeispiels
6.2.1 Modell nach Vester
6.2.2 Model nach Kolb
6.2.3 Head First Prinzip
6.3 Spezifikation des Praxisbeispiels
6.4 Realisierung des Praxisbeispiels
6.5 Inbetriebnahme des Praxisbeispiels
7 Fazit
Abkürzungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abbildungen des Anhangs
Tabellenverzeichnis
Tabellen des Anhangs
Anhang I Fragebogen
Anhang II Nutzwertanalyse
Anhang III Vorlagen Module
Anhang IV Vorlagen Podcasts
Anhang V Vorlagen Fragebogenkatalog
Anhang VI Installationsanleitung ILIAS
Literaturverzeichnis
E-Learning wird als Sammelbegriff für das Lernen mit Software und das Nutzen des Internets verwendet. In Deutschland ist diese Form der Weiterbildung anerkannt und wird bereits in einigen Schulen und Universitäten respektive Fachhochschulen eingesetzt. Auch Unternehmen setzen diese Lernmethode ein, um Ihre Mitarbeiter zu schulen. Mit Hilfe von E-Learning kann der Unterrichtsprozess flexibler gestaltet und erweitert werden.
Der Markt um E-Learning hat sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt und viele Unternehmen bieten zahlreiche kommerzielle E-Learning Systeme und OpenSource E-Learning Angebote an. Aufgrund der immer weiter wachsenden Konkurrenz unterscheiden sich die OpenSource Produkte in der Bedienung von den kommerziellen Systemen. Innerhalb kürzester Zeit ist aufgrund gestiegener Benutzerfreundlichkeit der Aufbau eines E-Learning Angebotes mit OpenSource Software möglich.
Um ein optimales E-Learning Angebot erstellen zu können, sollten man sich jedoch einige Zeit mit E-Learning auseinandersetzen und genügend Zeit für die Planung und Umsetzung planen. Um dies zu ermöglichen werden in dieser Fallstudie die Vorteile und Grenzen, sowie die Einsatzgebiete von E-Learning erläutert.
Dies wird ergänzt durch eine Betrachtung von E-Learning in der Lehre, welches mit einem Fragebogen erweitert wird. Da die auf dem Markt vorhandenen E-Learning Systeme recht unterschiedliche Ansätze bieten, wird die Fallstudie durch eine Nutzwertanalyse abgerundet und ein Praxisbeispiel für den Einsatz von E-Learning vorgestellt.
Man kann vier Grundformen zur Vermittlung von Bildung unterscheiden.
Präsenzschulung (ohne E-Learning)
Blended Learning (Präsenzschulung & E-Learning)
Reines E-Learning
Learning on Demand (wenn eine Wissenslücke auftritt, dann eine Lerneinheit oder Information)[1]
Die letzen drei Grundformen bestehen teilweise oder ganz aus E-Learning. Die Form in der diese Inhalte präsentiert werden, kann man nach Prof. Schüle unterscheiden zwischen der Kommunikationsfähigkeit und dem Zeitbezug zwischen Angebot und Nachfrage.
Durch diese Gliederung lassen sich vier Formen von E-Learning unterscheiden. Bei synchronem Zeitbezug werden die Lerninhalte gleichzeitig angeboten und nachgefragt. Bei asynchronem Zeitbezug unterscheiden sich diese voneinander. Die Kommunikations-fähigkeit bezieht sich darauf, ob man, sich mit dem Dozenten und dem Lernenden verständigen kann.
Abbildung 1 Klassifizierung von Formen des E-Learnings[2]
Mit dieser Aufteilung erhält man die klassischen Formen des E-Learnings. Heute sind Lernmanagement-Systeme weit verbreitet, die meistens auf Web Based Training basieren, und mit verwaltenden und organisierenden Tools erweitert sind.
Außerdem hat Informelles E-Learning den Weg in die Bildungstheorien gefunden und wird kurz vorgestellt, da viel Potential in dieser Form des E-Learnings zu finden ist.
Computer Based Training (CBT) zählt zu den klassischen Formen des E-Learnings, da diese schon seit Jahren verbreitet ist. Die Programme sind meist auf einer CD/DVD, auf der sich die Lerninhalte und das E-Learning Programm befinden. Die Inhalte sind aufbereitet und meist multimedial unterstützt. Es stehen in den Lernprogrammen meist keine weiteren Interaktionsmöglichkeiten als das Programm selber zur Verfügung. Folglich ist eine Kommunikation mit anderen Lernenden oder dem Dozenten nicht vorgesehen.
Web Based Training (WBT) ist eine modernere Form des CBT. Hierbei wird als E-Learning Programm der Browser eingesetzt. Dieser lässt sich mit Plug-ins einfach aufrüsten und um weitere Funktionalitäten (Flash, Video, usw.) erweitern. Die Lerninhalte sind auf dem Web- oder Applikationsserver im Internet oder Intranet in einer Datenbank hinterlegt. Diese sind direkt als Daten oder als Link (wo die Inhalte zu finden sind) bei multimedialen Daten in der Datenbank gespeichert. So lassen sich WBTs wie bei einem Content Management System (CMS) einfach pflegen.
Die meisten WBTs nutzen dynamisch generierte Webseiten. Die HTML-Seite (Hyper Text Markup Language) wird von einem Server basierendem Programm zur Laufzeit aus einem Template und den Daten aus der Datenbank erstellt. In Abbildung 2 ist der Aufruf einer HTML-Seite bei einem ILIAS WEB-Server schematisch dargestellt. Beim Aufruf der Webseite mittels einer URL (Uniform Ressource Locator) (1) wird auf dem Webserver ein PHP-Skript gestartet (2). Dieses holt die Lerninhalte von der Datenbank (3) und generiert aus den Inhalten die HTML-Seite (4). Diese wird dann über den Webserver (5) an den Browser des Lernenden gereicht (6) und dort dargestellt.
Abbildung 2 Schematischer Aufbau bei dem Aufruf einer Webseite an einem ILIAS-Server
Bei den Kommunikationsmöglichkeiten unterscheidet sich der WBT vom CBT, denn der WBT bietet eine Vielzahl von verschiedenen Möglichkeiten. WBTs haben eigene Möglichkeiten wie Chat oder E-Mail integriert, worüber man mit anderen Lernenden oder dem Dozenten kommunizieren kann.[3]
Für Lern-TV benutzt Schüle den Begriff Business-TV. Eine der bekanntesten Lern-TVs ist das Telekolleg (eine Form des Blended Learning). Hier wird hauptsächlich durch Fernsehsendungen und schriftliches Begleitmaterial der Inhalt vermittelt. Dies wird durch mehrere Kollegtage und der Möglichkeit, schriftliche Übungen einzusenden, ergänzt. Heute wird das Telekolleg auch durch das Internet unterstützt.
