Ein unbekümmertes Leben - Michael Löffler - E-Book

Ein unbekümmertes Leben E-Book

Michael Löffler

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Beschreibung

Ein großes mysteriöses Anwesen. Unerwartet und doch so nah. Was ihn erwarten mag. Julian ist gerade angekommen, da beginnen schon die ersten Abenteuer für ihn. Und für Philipp, dessen Leben an sich schon alles andere als normal verläuft. Doch was ist schon normal. Was sind die beiden, Freunde? Und da ist noch Julia, die Ex-Freundin von Julian. Oder ist sie noch seine Freundin? Gemeinsam erleben Sie neues und befremdliches, vertrautes und intimes. Gemeinsam schlagen Sie ein völlig neues Kapitel Ihres jungen Lebens auf. Und erleben dabei einige Abenteuer, so manches nicht von dieser Welt. Oder doch?

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Seitenzahl: 55

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Inhaltsverzeichnis

Epilog:

Er ist angekommen

.

Da sitzen sie nun, alle drei

.

Prolog:

Diesen Roman widme ich zwei verliebten Menschen,

Das Leben schreibt die schönsten Geschichten, wenn

Mann sich darauf einlässt.

Die beiden haben dies getan.

Für D.

Für alle Neugierigen und Suchenden.

Für alle Abenteurer.

Für alle Kinder; egal wie alt sie sind.

Für alle Liebenden, Verliebten und Geliebten.

Epilog:

Marie lebte schon etliche Jahre in diesem mysteriösen und großem alten Anwesen. Sie hatte es vor einigen Jahren durch Zufall entdeckt, mehr noch, das Anwesen hatte sie entdeckt. Sie konnte nicht anders, als es zu erwerben und wusste direkt nach ihrem Einzug, warum dies die einzige mögliche Entscheidung war.

Er ist angekommen.

Nach einer langen und anstrengenden Zugfahrt war er froh, als er schließlich an einen kleinen Bahnhof austeigen konnte, seinem Ziel näher, aber noch nicht da. Etliche Kilometer mit dem Taxi wurden es noch, durch verwunschene kleine Dörfer, in welchen die Zeit stehen geblieben schien, vorbei an alten Häusern und noch älteren Kirchen, durch dunkle Wälder, teils grausam wirkend und kalt. Dann verließ er das Fahrzeug und lief durch ein kleines Wäldchen, weiter auf dem Küstenweg vorbei an felsigen Schluchten und schließlich die letzten Meter am Strand entlang. Seine Füße spürten endlich den weichen Sand, Welle berührten beinahe seine Schuhe, eine frische salzige Meeresbrise drang in seine Nase. Er atmete tief ein, tief aus, er atmete langsam und tief durch.

Da war er nun, er stand vor dem mächtigen ehrfürchtigen Anwesen.

Julian hatte seine um einiges ältere Patentante schon lange nicht mehr gesehen. Zuletzt als er noch im Alter von neun oder zehn Jahren gewesen sein mag. Er erinnerte sich so gerne an Sie und ihre liebesvolle und auch so geheimnisvolle und stets fröhliche Art. Bei ihr gab es immer viel zu erleben, kleine und große Abenteuer, gemeinsame Wanderungen und Ausflüge. Auch hatte er mit ihr im Wald schon Nachtwanderungen unternommen. Anfangs gruselte er sich ein wenig, doch als die Tante zu lachen begann, stimmte er in ihr Lachen und fing an die Stille, die seltsamen Geräusche, die Bäume, den rauschenden Wind und die gesamte Natur in sich aufzusaugen und zu genießen.

Ständig hatte seine Tante neue Ideen. So lernte er spielerisch viele Fertigkeiten, welche ihm in seinem Leben bis heute einen Halt geben und ihn durch dasselbe leiten. Nie hat er sie gefragt, ob und falls ja, was sie beruflich machte, ihm war nur wichtig, dass sie beide die gemeinsame Zeit genießen konnten. Als sie dann vor einigen Jahren an das Meer gezogen war, hatte er sie nicht mehr besuchen können, jedoch verband ihn immer eine unsichtbare Verbindung zu ihr, welche er auch heute noch spürt. Es war eine wunderschöne und aufregende Zeit. Sie spielten viel, sie las ihm oft vor aus aufregenden Romanen und Geschichten. Er mochte sie, bei ihr hatte er sich immer geborgen gefühlt.

Dann kam unerwartet der Anruf, innerhalb diesem eine ihm unbekannte Stimme am anderen Ende der Leitung eröffnete, dass seine Patentante seit knapp einem Jahr verschollen wäre und man sie nun für tot erklären müsste. Das saß.

Dass sie ihn bereits vor langer Zeit als Alleinerben eingesetzt hatte, hatte er nicht gewusst, freute sich jedoch, das Andenken an seine Tante annehmen und bestmöglich bewahren zu dürfen.

Langsam wurde er neugierig, wo und wie seine Patentante die letzten Jahre verbracht hatte. Er konnte es kaum noch aushalten.

Nach einigen Formalitäten hatte er schließlich die Eigentumsbescheinigung für das Anwesen sowie einen großen Schlüsselbund erhalten. All dies hatte seine Tante vor einigen Jahren zusammen mit dem Testament bei ihrem Notar hinterlegt. Der Notar selbst, ein kleinerer etwas faltiger und verlebter alter Mann, drückte Julian fest die Hand und wünschte ihm freudig strahlend alles Gute und viel Glück mit dem Erbe. Julian konnte ihn nicht durchschauen, er kannte ihn nicht und war sich auch sicher, ihn nie vorher begegnet zu sein, doch etwas an ihm war seltsam und doch so vertraut. Mit einem guten Gefühl im Bauch verließ er das Gebäude.

Nun stand er also vor dem großen Tor. Weit und breit war dies das einzige Anwesen, umgeben von kleinen Wäldchen, Wiesen und Büschen und einem Weg, welcher direkt zum Strand führte.

Das Anwesen selbst war vollständig und blickdicht ummauert und glich von außen einer Festung. Nur größere Bäume im Inneren waren von außen zu erkennen. Dichter Efeu hatte die Mauern erobert und verwuchert. Er hätte nicht gedacht, dass seine Tante so abgeschieden und einsam wohnte oder viel mehr gewohnt hatte.

Neugierig griff er zu dem ihm ausgehändigten Schlüsselbund und versuchte mit einigen Schlüsseln das Tor zum Anwesen zu öffnen, doch keiner passte. Schließlich und kurz bevor er schon über die Mauer klettern wollte, versuchte er einen kleinen einem „Tresorschlüssel“ ähnlichen Schlüssel. Das Tor öffnete sich mit einem lauten Knarren und vor ihm erstreckte sich eine große und ehrfürchtige Gartenanlage.

Vollständig verwuchert, hohes Gras, viele Blumen und Pflanzen, alte Eichen und Tannen. Die parkähnliche Anlage hatte sich die Natur schon lange zurückerobert. Vermutlich war hier seit vielen Jahren niemand mehr zu Gange gewesen. So kannte er seine Tante, sie ließ den Dingen der Natur möglichst ihren freien Willen und Lauf.

Hinter den vielen Pflanzen und Bäumen konnte er in der Ferne ein Gebäude erkennen. Es hatte etwas Schlossähnliches an sich, ein paar kleine Türmchen waren zu sehen. Julian kämpfte sich auf dem kleinen Weg zum Haus durch das wilde Gestrüpp, bis er schließlich das Gebäude erreichte und an einer hohen Eichentür stand.

Alles war etwas unheimlich, an der Tür war genauso wie am Eingangstor weder ein Namensschild noch eine Klingel. Er steckte den größten Schlüssel, welchen er für den Hausschlüssel hielt, ins Schloss und die Tür ging mit einem leisen Geräusch auf. Da es bereits Abend geworden war, konnte er kaum etwas sehen, fand jedoch intuitiv den Lichtschalter, welcher nach seiner Betätigung einige Kronleuchter zum Erhellen brachte.

Wow. Er befand sich in einem langen und breiten Flur mit wenig abgehenden Türen. Der Flur hatte einen dunklen Holzboden, die Wände waren grau gemauert und wie er erkannte, waren weder Tapeten angebracht noch war gestrichen worden. Julian ging hinein und über den knarrenden massiven Holzboden zum Ende des Flurs, stellte seine Taschen ab und begab sich auf Entdeckungstour.

Philip erschrak. Er wohnte jetzt bereits seit einigen Monaten alleine in dem alten Gemäuer,