2,99 €
Sie machen einen Vergnügungstrip! Und WIE sie sich vergnügen ... ACHTUNG! Enthält sexuell anstößige Texte und ist erst ab 18 Jahren geeignet!
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 26
Veröffentlichungsjahr: 2022
Eine lustvolle Gruppe
Versaute Sexgeschichte
Tia S. Voegler
Dieses Buch enthält sexuell anstößige Texte und ist für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet. Alle beteiligten Charaktere sind frei erfunden und volljährig.
Ich stehe auf dem Bahnhof in Hannover und warte auf Jerome, mit dem ich nach London fahren möchte. Dort werden wir ein Rockkonzert besuchen – und ich bin schon ganz aufgeregt, wie das wohl werden wird.
In Hamburg steigen noch Jörn und Lea zu, die wir schon seit vielen Jahren zu unserem Freundeskreis zählen. Ich habe die Karten besorgt und deshalb fahren wir auch gemeinsam nach London. Das wird bestimmt Spaß machen, sich mal nicht nur ein paar Stunden zu sehen, sondern tatsächlich mal eineinhalb Tage.
Ich würde gern mal wieder mit Jörn schlafen. Früher, so vor zehn Jahren hatten mir mal eine kurze, aber sehr heiße Affäre, dann kam lange nichts mehr und nun ist er Jörn ein ziemlicher Langweiler geworden, seitdem er mit Lea zusammen ist.
Ich piepse Jerome mit dem Handy an, doch da sehe ich ihn schon die Treppen hocheilen – wie stets, ist er auf den letzten Drücker unterwegs – entschuldigt sich und sagt, er habe sich nur noch rasch etwas zu essen geholt.
Das gäbe es aber auch im Bordrestaurant, setze ich an, doch Jerome nimmt mir sofort den Wind aus den Segeln. Wenn man so viel Kohle hat wie du … meint er, also ich habe die nicht. Okay, okay, ich will keinen Streit. Wir suchen in Ruhe unsere Sitzplätze ich gebucht habe, sehr gut, nah am Bordrestaurant liegen sie, dann kann ich wenigstens mal einen Kaffee trinken gehen.
Der ICE ist schnell unterwegs. Ich habe das Gefühl gerade erst eingestiegen zu sein, da sind wir auch schon in Hamburg und ich winke aus dem Fenster heraus. Unsere Freunde sehen mich und wissen, wo sie einsteigen müssen. Auch ihre Plätze sind reserviert, natürlich gleich neben unseren. Ich hab das damals alles in die Hand genommen, kann ja sowieso nur einer handhaben.
Jörn und Lea kommen auf uns zu, Lea strahlt über das ganze Gesicht, Jörn schlappt hinter ihr her. «Klasse Kati dass du das alles in die Hand genommen hast – was kriegst du dafür?»
«Eine dicke Umarmung», entgegne ich, «ich werde mich doch wohl nicht darin versteigen, für das bisschen Aufwand auch noch Geld zu verlangen. Das waren ein paar Anrufe und noch sitzen wir hier und freuen uns auf London, ich nehme kein Geld von Freunden.» Sie drückt mich und sagt: «Ist doch immer supertoll, solche Freunde zu haben.
Das scheint auch Jörn zu finden, der sich das erste Mal räuspert und sich bedanken möchte, indem er mir die Hand reicht.
«Tja, da war auch mal mehr», denke ich bei mir, doch ich sage nichts, wozu auch. Ich weiß, dass die Ehe mit Lea nicht besonders glücklich ist. Er aber bei ihr bleibt, weil er ungern Bäumchen-wechsel-dich spielt.
Er muss es aushalten, nicht ich. Wer bin ich, die ihm da reinredet.
Also reiche ich ihm ebenfalls die Hand und sage: «Schön, dass wir die Tour zusammen machen. Ich denke, wir haben uns viel zu erzählen.»
