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Ihre Firma schickt sie nach Vietnam! Sie wird viel Freizeit haben und diese sehr genießen ... ACHTUNG! Enthält sexuell anstößige Texte und ist erst ab 18 Jahren geeignet!
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Seitenzahl: 28
Veröffentlichungsjahr: 2022
Eine lustvolle Reise
Versaute Sexgeschichte
Tia S. Voegler
Dieses Buch enthält sexuell anstößige Texte und ist für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet. Alle beteiligten Charaktere sind frei erfunden und volljährig.
Tina konnte es kaum glauben. Sie wurde von ihrer Firma zu einem Kongress nach Vietnam geschickt und war so aufgeregt, dass ihr Körper kleine Luftsprünge vollführen würde, wenn er denn könnte.
Es würde sie nach Ho-Chi-Minh-Stadt verschlagen, dem früheren Saigon. Hier fand der Kongress statt, an dem sie teilnehmen sollte, doch man sagte ihnen gleich, dass die Teilnehmer und Teilnehmerinnen genug Freizeit bekämen, um sich die Metropole anzusehen, was Tina mehr als anständig fand. Von dem Umland würde sie wohl nicht sehr viel mitbekommen, dazu waren die vier Tage einfach zu knapp.
Ausgerechnet Tina hatte der Chef zur Präsentation für ihre Niederlassung auserwählt. Tina war stolz auf sich, hatte er also doch ihre Arbeit zu schätzen gewusst. Als sie nun die Flugunterlagen überreicht bekam, da hatte sie verdammtes Herzklopfen.
Tina, die noch nie aus Deutschland herausgekommen war, erstand in einer Buchhandlung noch schnell einen Reiseführer über Vietnam, damit sie wenigstens etwas über die Sitten und Bräuche des Landes wusste. Als sie ein wenig darin blätterte, musste sie erkennen, dass sie nichts über dieses Land und seine Hochkultur wusste.
Nachdem sie am Morgen gegen acht Uhr dreißig auf dem Flughafen Düsseldorf angekommen war, sah sich Tina nach ihrem Terminal um. Sie würde mit Dragon-Air fliegen – Drachenflug – wie passend. Sie verband dieses Land stets mit Drachen, Kriegern, längst vergessenen Mythen und altehrwürdigen Ritualen. Tina freute sich auf die wenigen Tage in dem asiatischen Land.
Tina sah sich nun ihren Terminal und checkte ein. Das Personal war überaus freundlich und bat sie, auf den Aufruf zu warten. Tina wusste, dass sie über zwölf Stunden Zeitunterschied zu verarbeiten hatte. Doch bei der Euphorie, die derzeitig in ihr herrschte, war das wohl ihr geringstes Problem. Sie durfte nur eines nicht vergessen, dass es die Arbeit war, die im Mittelpunkt dieser Reise stehen würde. Immerhin repräsentierte sie ihre Niederlassung und das im Auftrag eines weltweit operierenden Konzerns.
Die Maschine in eine ihr unbekannte Welt startete Punkt zehn Uhr in einen blauen Himmel, welcher mit weißen Schäfchenwolken überzuckert war. Tina hatte es sich bereits bequem gemacht – sie flog Business-Class, da hatte man etwas mehr Bewegungsfreiheit, was bei einem langen Flug nicht unbedingt die schlechteste Wahl war.
Sie schaute zu, wie die Maschine und der Himmel miteinander verschmolzen und legte den Kopf etwas zur Seite. Diese Nacht hatte sie kaum geschlafen, hatte viel gelesen und die Hälfte davon schon wieder vergessen. Hatte einfach nicht zur Ruhe gefunden, was vielleicht nicht verwunderlich war. Jetzt konnte Tina ein wenig chillen – vielleicht schlief sie ja sogar ein.
Nach einer Weile wurde das Essen serviert, die Sitze wurden in eine aufrechte Position gebracht und Tina registrierte verwundert, dass sie sich bereits über Russland befanden. Die Hälfte der Flugstrecke war also fast geschafft.
Als die Maschine auf dem Flughafen von Ho-Chi-Minh-Stadt aufsetzte, da war Tina doch einigermaßen erleichtert. Die letzten Stunden waren ihr lang geworden, nun stand sie auf dem Flughafen einer ihr unbekannten Stadt in einem Gewusel aus Menschen und wartete auf ihren Koffer.
