Einführung in Qualitätsmanagementsysteme - Daniela Weimer - E-Book

Einführung in Qualitätsmanagementsysteme E-Book

Daniela Weimer

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik, Note: 1,5, Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim, früher: Berufsakademie Mannheim, Sprache: Deutsch, Abstract: Schon lange gibt es Vorstellungen darüber, was die Qualität eines Produktes ausmacht - denn über Qualität wird schon seit Jahrtausenden diskutiert. Jedoch ist Qualitätsmanagement, abgekürzt QM genannt ein moderner Begriff, der noch keine fünfzig Jahre alt ist. Der Anfang liegt in den komplexen Produkten in den USA aus dem militärischen Bereich und der Raumfahrt. Man erkannte, dass die Qualität solcher komplexen Produkte nach ihrer Fertigstellung oder nach ihrer Auslieferung mit einer Qualitätsprüfung nicht mehr vollständig erfasst und beurteilt werden kann. Oft kann man für die Funktion des Produkts wichtige Qualitätsmerkmale am fertigen Produkt nicht mehr prüfen, weil sie nicht mehr „zugänglich“ sind. Auftraggeber solcher militärischer oder Raumfahrt-Produkte wollten nun durch Prüfung der Systematik und Verlässlichkeit ihrer qualitätsbezogenen Tätigkeiten bei den Produzenten und deren Zulieferanten herausbekommen, ob die jeweilige Qualitätsforderung erfüllt werden wird. Vor 35 Jahren entstand das erste Regelwerk für solche Qualitätsprüfungen im militärischen Bereich - genannt MIL-Q-9858 vom 9. April 1959. Qualitätsprüfungen der QM-Verfahren dieses ‚Programms’ nennt man heute ‚Qualitätsaudit’, das ‚Programm’ selbst heißt ‚Qualitätsmanagementsystem’. (Zollondz 2001, S. 294f.) Qualität ist der Grad der Eignung, dem Verwendungszweck zu genügen. Erweitert auf das Qualitätsmanagement (QM) heißt diese Definition:Das Management hat die Eignung, das Unternehmen so zu gestalten und zu führen, dass es den Anforderungen, die heutige Märkte stellen, gerecht wird - d. h. das Unternehmen ist erfolgreich. (vgl. Zollondz 2001, S. 118)

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Veröffentlichungsjahr: 2005

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Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung.
1.1 Zielsetzung.
1.2 Problemstellung.
2. Die Internationale Standardorganisation
2.2 Nationale Umsetzung
2.3 Anwendungsbereiche der ISO 9000-Familie.
2.4 Spezifische und neutrale Normen.
2.4.1 VDA 6.1.
2.4.2 QS 9000
2.4.3 ISO/TS 16949.
3. Qualitätsmanagement-Systeme (QMS)
3.1 Gründe für ein QMS.
3.2 Implementierung eines QMS.
3.2.1 Aufbau und Umfang eines QMS.
3.2.2 Bedeutung für das Unternehmen.
3.3 Zertifizierung und Audit.
4. Auszeichnungen.
4.1 Deming-Preis
4.2 Malcolm Baldrige National Quality Award (MBNQA)
4.4 Ludwig-Erhard-Preis.
5. Ausblick
Anhang 1: Der Motor des Erfolges.
Anhang 4: Kundenanforderungen an die Zertifizierung.
Anhang 6: Auszüge aus Abschnitt 4. Qualitätsmanagement der Checkliste.
Anhang 8: Gewinner 2004 des Deming-Preis
Anhang 9: Kriterien des MBNQA
Anhang 10: Bewertungskriterien und deren Gewichtung für den EQA.
Anhang 11: EQA-Kategorien
Anhang 12: Gewinner, Preisträger und Finalisten 2003 des EQA.
Anhang 13: Finalisten 2004 des EQA
Anhang 15: Preisträger, Auszeichnungen 2003 Ludwig-Erhard-Preis.
Anhang 16: Finalisten 2004 Ludwig-Erhard-Preis

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Abkürzungsverzeichnis

APQP:Advanced Product Quality PlanningCEN:Comité Européen de NormalisationDGQ:Deutsche Gesellschaft für Qualität e.V.DIN:Deutsches Institut für Normung e.V.DQS:Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen GmbHEFQM:European Foundation for Quality ManagementEN:Europäische NormEQA:European Quality AwardIATF :International Automotive Task ForceISO:International Organization for StandardizationJUSE:Japanese Union of Science and EngineersKVP:Kontinuierlicher VerbesserungsprozessMBNQA:Malcolm Baldrige National Quality AwardQM:QualitätsmanagementQMS:QualitätsmanagementsystemQS:QualitätsstandardTGA:Deutsche Trägergemeinschaft für Akkreditierung GmbHTS:Technical SpecificationVDA:Verband der Automobilindustrie e.V.VDI:Verein deutscher Ingenieure

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-IV- Abbildungsverzeichnis Abb. 1: Logo ISO.................................................................................................................. 8 Abb. 2: Historische Entwicklung der Normen ...................................................................... 12 Abb. 3: Prozessmodell der ISO/TS 16949........................................................................... 17 Abb. 4: Akzeptanz der ISO/TS 16949 durch Automobilfirmen............................................. 17 Abb. 5: Gründe für QM....................................................................................................... 20 Abb. 6: Schema der Dokumentation des QMS.................................................................... 26

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1. Einleitung

Der Anfang des Qualitätsmanagements (QM) liegt in den komplexen Produkten der USA aus dem militärischen Bereich und der Raumfahrt. Man erkannte, dass die Qualität solcher komplexen Produkte nach ihrer Fertigstellung oder nach ihrer Auslieferung mit einer Qualitätsprüfung nicht mehr vollständig erfasst und beurteilt werden kann. Oft kann man für die Funktion des Produkts wichtige Qualitätsmerkmale am fertigen Produkt nicht mehr prüfen, weil sie nicht mehr „zugänglich“ sind.

Um festzustellen, ob die jeweiligen Qualitätsforderungen erfüllt werden, wurden erste Qualitätssicherungsregelwerke entwickelt. Das erste Regelwerk für solche Qualitätsprüfungen war die MIL-Q-9858 vom 9. April 1959 und entstand im militärischen Bereich. Im Laufe der Jahre entstand eine ganze Reihe von firmen- und branchenspezifischen, branchenübergreifenden und branchenneutralen Qualitätssicherungsregelwerken. Qualitätsprüfungen der QM-Verfahren nennt man heute „Qualitätsaudit“, das „Programm’“ selbst heißt „Qualitätsmanagementsystem“ (QMS). Innerhalb weniger Jahre haben QMS nach der Normenreihe ISO 9000 somit weltweit an Bedeutung gewonnen und eine enorme Verbreitung gefunden. (vgl. Zollondz 2001, S. 294 f.)