Verlag: Gräfe u. Unzer Kategorie: Lebensstil Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2015

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E-Book-Beschreibung Eintöpfe -

Happy Birthday, die Küchenratgeber feiern 40. Geburtstag! Die erfolgreichste Kochbuchreihe der Welt ist schon seit Generationen up to date - weil sie Rezepte präsentiert, die jedem gelingen, ganz nach dem Motto: Gutes kann auch einfach sein! Diesem Erfolgsrezept bleiben die Küchenratgeber auch in ihrer limitierten Jubiläumsausgabe zum Thema Eintöpfe treu. Ob Chili con Carne, Bouillabaisse oder Limettencurry - auf der ganzen Welt enden die besten Geburtstagspartys oft in der Küche, wo der Eintopf für die Gäste brodelt. Das ist in Ghana, wo Nelson Müller geboren wurde, nicht anders als in Schwaben, wo er aufwuchs. Der junge Spitzenkoch ist daher genau der richtige Ehrengast, um die Geburtstagsfeier der Küchenratgeber aufzumischen. Er steuert zur Rezeptauswahl der limitierten Sonderausgabe vier seiner liebsten Eintopfgerichte bei. Und beweist mit Linsen und Spätzle oder Serbischer Bohnensuppe, dass Soulfood ein Evergreen und auf jeder Geburtstagsparty der Hit ist!

Meinungen über das E-Book Eintöpfe -

E-Book-Leseprobe Eintöpfe -

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Das grüne Blatt bei den Rezepten heißt fleischloser Genuss:

Mit diesem Symbol sind alle vegetarischen Gerichte gekennzeichnet.

EINER FÜR ALLE!

Das Schönste am Kochen ist für mich etwas, das alle verbindet: Wärme. Ich meine nicht nur das Feuer unterm Topf, sondern die Herzenswärme, die überall im Spiel ist, wo sich jemand an den Herd stellt, um für andere etwas Leckeres zu kochen.Kaum etwas symbolisiert das besser als ein dampfender Eintopf, in dem sich viele Zutaten zu einem Ganzen verbinden. Wenn ich »Lensa ond Schbäzla« oder Serbische Bohnensuppe koche, steigen in mir Erinnerungen hoch: an gemütliche Familienabende und lustige Freundesrunden. Und auch für meine Gäste koche ich am liebsten Gerichte, bei denen sie sich wie zu Hause fühlen.

Dass die Küchenratgeber jetzt schon seit 40 Jahren so erfolgreich sind, hat auch mit solch guten Gefühlen zu tun: Sie vermitteln Vertrauen und Sicherheit. Die Küchenratgeber sind etwas für alle, sie bringen die unterschiedlichsten Leute an den Herd: Anfänger, die sich über einfache Anleitungen freuen, Genießer, die Inspirationen finden, Singles, die für Freunde kochen, und Familien, die Rezepte für Große und Kleine möchten.

Etwas Verbindendes auf die Beine stellen – das macht auch die Ehrenamt Agentur Essen e. V., für die ich Schirmherr bin. Der Verein unterstützt ehrenamtliche Hilfen für Kinder, Jugendliche, Familien und ältere Menschen. Dass ich mein Honorar für die Rezepte in diesen Spendentopf gebe und damit das Engagement der Ehrenamt Agentur in Essen unterstütze, ist für mich eine Herzensangelegenheit. Manchmal braucht es eben nur ein gutes Rezept, um viele glücklich zu machen. Wenn das jemandem seit 40 Jahren gelingt, kann ich nur von Herzen gratulieren!

Herzlich, Ihr

EINER FÜR ALLE, ALLE FÜR EINEN (TOPF)

Jeder Eintopf braucht sie: die Basis des guten Geschmacks – würzige Brühe, gesundes Gemüse, frische Kräuter und abwechslungsreiche Einlagen.

1 SUPPENGEMÜSE

Im Supermarkt bekommen Sie Suppengemüse (auch Suppengrün genannt) schon fertig verpackt, auf dem Markt wird es bündelweise angeboten. Die Zusammensetzung variiert nach Land und Region. Meistens besteht es aus Möhren, einem Stück Knollensellerie, Lauch und Petersilie. Der Gemüsemix gibt Eintöpfen eine kräftige Würze, die als Basis häufig unverzichtbar ist.

2 BRÜHE UND FOND

Ob Gulasch oder Minestrone – kaum ein Eintopf kommt ohne die Zugabe dieser würzig-aromatischen Zutaten aus. Mit ihrer leicht salzigen Art wecken sie die Geschmacksnerven. Diese Suppenbasis schmeckt selbst gemacht einfach am besten (siehe Grundrezepte >/>) und ist garantiert frei von Zusatzstoffen. Beim Kauf von Fertigprodukten sollten Sie unbedingt einen Blick auf das Etikett werfen und sich davon überzeugen, dass in dem Instantpulver oder den Brühwürfeln keine Geschmacksverstärker (wie z. B. Glutamat) stecken.

3 KARTOFFELN, REIS & NUDELN

Eine Kartoffel im Topf eignet sich nicht nur zum Binden. Die Knollen können auch in puncto Geschmack überzeugen. Reis und Nudeln sind tolle Sattmacher und passen als Einlagen in klaren Brühen besonders gut. In Deutschland möchte man in einer Hühnerbrühe (siehe >) nicht auf Nudeln verzichten, in Griechenland ist Reis darin ein Muss.

4 GEMÜSEEINLAGEN

Eintöpfe können mit den unterschiedlichsten Gemüsesorten immer wieder neu entdeckt werden. Im Winter landen Kohlsorten im Topf und im Frühling zarter Spargel. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Bereiten Sie im Herbst und Winter auch mal alte Gemüsesorten wie Steckrüben, Schwarzwurzeln oder Topinambur zu – sie feiern gerade zu Recht ein glanzvolles Comeback.

5 FLEISCH- UND FISCHEINLAGEN

Ob Geflügel, Rind, Schwein oder Lamm – sie alle sind hervorragende Eintopfzutaten. Das Repertoire reicht dabei von der klassischen Hühnersuppe bis hin zum Coq au Vin. Lange und sanft geschmort, wird das Fleisch im Topf nämlich schön zart und bleibt saftig. Ebenfalls unverzichtbar: würziger Räucherspeck. Er verwandelt die Gerichte in reichhaltige Kraftpakete. Dass auch Fisch in Eintöpfen eine gute Figur macht, beweist der französische Klassiker – die Bouillabaisse.

6 SAHNE UND KOKOSMILCH

Erst die Sahne macht aus einer pürierten Suppe einen cremigen Eintopf. Den Klassiker können Sie durch pflanzliche Sojasahne ersetzen. Unbedingt ausprobieren: einen Klecks Crème fraîche als Topping obendrauf. So bringen Sie noch mehr feine Cremigkeit und eine Spur frische Säure ins Spiel. In der asiatischen Küche sorgt Kokosmilch aus der Dose für den Creme-Faktor im Eintopf.

GEMÜSEBRÜHE

3 Zwiebeln

1 Knoblauchzehe

1 Stange Lauch

3 Stangen Staudensellerie

1 kleine Fenchelknolle

250 g Möhren

100 g braune Champignons

2 Tomaten

3 EL Olivenöl

250 ml Weißwein (ersatzweise Wasser)

3 Zweige Thymian

1 Lorbeerblatt

10 schwarze Pfefferkörner

Salz

Für ca. 1,5 l

30 Min. Zubereitung

45 Min. Garen

Pro Liter ca. 20 kcal

1 g EW

1 g F

3 g KH

1 Die Zwiebeln schälen und grob würfeln, den Knoblauch schälen und halbieren. Lauch, Sellerie, Fenchel und Möhren putzen und schälen bzw. waschen und in grobe Stücke schneiden.

2 Die Champignons trocken abreiben, Stielenden entfernen und Pilze halbieren. Die Tomaten waschen und achteln, dabei die Stielansätze entfernen.

3 Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten. Lauch, Sellerie, Fenchel, Möhren und Pilze dazugeben und ca. 2 Min. unter Rühren mitdünsten. Mit Wein ablöschen.

4 Thymian abbrausen und mit Tomaten, Lorbeerblatt und Pfefferkörnern unterrühren. 2,7 l Wasser aufgießen, bei mittlerer Hitze langsam zum Kochen bringen.

5 Temperatur reduzieren, alles zugedeckt bei schwacher Hitze ca. 45 Min. köcheln lassen, zu Beginn mit einem Schaumlöffel den Schaum abschöpfen.

6 Die Brühe durch ein mit einem Tuch ausgelegtes Sieb in einen zweiten Topf gießen. Brühe bei mittlerer Hitze auf ca. 1,5 l einkochen lassen und salzen.

RINDERBRÜHE

1 Zwiebel

600 g durchwachsenes Suppenfleisch vom Rind (z. B. Ochsenbeinscheibe)

1 Bund Suppengrün

1 – 2 Knoblauchzehen

3 Zweige Thymian

2 Lorbeerblätter

10 schwarze Pfefferkörner

5 Pimentkörner

5 Wacholderbeeren

Salz

Pfeffer

frisch geriebene Muskatnuss

Für ca. 1,5 l

20 Min. Zubereitung

2 Std. Garen

Pro Liter ca. 580 kcal

78 g EW

24 g F

13 g KH

1 Die Zwiebel schälen und halbieren. Die Zwiebelhälften mit den Schnittflächen nach unten in einen großen Topf legen und anrösten, bis die Schnittflächen braun sind.

2 2,5 l kaltes Wasser in den Topf dazugießen, das Fleisch abbrausen und dazugeben. Langsam aufkochen und mit halb aufgelegtem Deckel bei schwacher Hitze ca. 1 Std. sanft kochen lassen.

3 Inzwischen das Suppengrün putzen, waschen bzw. schälen und in grobe Stücke schneiden. Den Knoblauch schälen. Die Kräuterzweige waschen.

4 Alles mit den Gewürzen dazugeben und ca. 1 weitere Std. sanft kochen lassen. Den entstehenden Schaum immer wieder abschöpfen, damit die Brühe klar bleibt.

5 Das Fleisch herausnehmen und vom Knochen lösen. Das Fleisch nach Belieben als Suppenfleisch verwenden.

6 Die Brühe durch ein feines Sieb in einen zweiten Topf gießen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

VORRATS-TIPP

Brühe ganz abkühlen lassen, so hält sie sich zugedeckt im Kühlschrank 3-4 Tage oder im Tiefkühler 6 Monate.