Verlag: AAVAA Verlag Kategorie: Fantasy und Science-Fiction Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2015

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E-Book-Beschreibung EIS-ZEIT - Chris Weihpratizky

Was wäre, wenn. die Liebe mit ihrer visionären Kraft, ""Putten im All"", der Schlüssel zum gemeinsamen, glücklichen Leben bedeuten würde? Dies scheint - mit Augenzwinkern - das gemeinsame Geheimnis von Leola und ihrem Freund, dem meditierenden Bordingenieur zu sein. Sie und die Besatzung des Raumschiffes Alpha Elpis 100 sind die letzten Überlebenden einer Elite von Hochbegabten. Sie müssen starten! Der Countdown läuft. Animalisch aggressives Eis hat die Welt unter sich begraben. Kapitän Nomi schwört seine Mannschaft auf das Mantra 'keine Anhaftung an die ""Alte Zeit""' ein. Die Frage des Überlebens hängt von der Besorgung immaterieller Startenergie ab, welches aber die Hochbegabten kaum mehr selber generieren können. Es wird immer dramatischer! Hoffnung gibt es. Doch das bedeutet, sich mit einer unwirtlichen Natur, dem Eis und seinen eigenen Problemen auseinanderzusetzen. Die Überwindung von Angst könnte Frieden bedeuten, wenn da nicht die Rache eines Piloten-Kriegers, des Ertsen RANs, im Wege stünde.

Meinungen über das E-Book EIS-ZEIT - Chris Weihpratizky

E-Book-Leseprobe EIS-ZEIT - Chris Weihpratizky

Chris Weihpratizky

EIS-ZEIT

© 2015 AAVAA Verlag

Alle Rechte vorbehalten

1. Auflage 2015

Umschlaggestaltung: AAVAA Verlag

Coverbild: Axel Hink, Bregenzerwald, 2013

Printed in Germany

AAVAA print+design

Taschenbuch:  ISBN 978-3-944223-24-7

eBook epub:   ISBN 978-3-944223-25-4

eBook PDF:   ISBN 978-3-944223-26-1

Sonderdruck: Großdruck und Mini-Buch ohne ISBN

AAVAA Verlag, Hohen Neuendorf, bei Berlin

www.aavaa-verlag.com

eBooks sind nicht übertragbar! Es verstößt gegen das Urheberrecht, dieses Werk weiterzuverkaufen oder zu verschenken!

F Ü R

R A P H A E L A

L A V I N I A

M A S I N O

P H A I D R A

und allen weißen Katzen.

Es reiht sich Tag an Nacht. So bist du entstanden, die Suche nach dem Glück, nach euren eigenen Möglichkeiten. So suchet im gegenwärtigen Augenblick, denn es ist der einzige, den ihr habt.

PROLOG

Was würden wir tun, wenn wir wüssten, dass nicht mehr viel Lebenszeit verbliebe, weil die Erde von einer unheilvollen Katastrophe heimgesucht würde?

Verbotenes? Liebevolles? Gar nichts? Würden wir ums Überleben kämpfen?

Vielleicht käme der Gedanke auf, dass der Samen für das Unheil in der Vergangenheit gesät und genährt wurde  und eng verwoben ist mit dem, was wir Zukunft nennen.

Vielleicht sind wir auch schnell und gut in Schuldzuweisungen und erkennen nicht, dass sich alles wechselseitig bedingt und beeinflusst, … dass deshalb alles ein Miteinander und nicht ein Gegeneinander sein sollte.

Die Geschichte ‚EIS-ZEIT‘ spielt zu Beginn des dritten Jahrtausends in der fernen Zukunft Westeuropas. Durch äußere Umstände haben sich zwei gesellschaftliche Lebenswelten herausgebildet: die Menschen und ihre Mutationsform, die Elpis-Menschen. Die Menschen stehen für die Vergangenheit des alten Europa, genannt die ‚Alte Zeit‘. Die Elpis-Menschen sind mit genetischer Veranlagung zur Hochbegabung ausgestattet, die sie den RANs zu verdanken haben. RANs sind stattliche, blauhaarige Piloten-Krieger, die von einem ferngelegenen Planeten stammen, von Alpha Bodhi 1.

Der alte Kontinent hat seine europäischen Traditionen in Behauptungskämpfen um die Vorherrschaft über die wenig verbleibenden Ressourcen aufgekündigt.

Kriege und Seuchen haben viele Städte ausgelöscht und Landstriche gänzlich verändert. Eine einzige alte Stadt besitzt noch das Privileg, sich mit ihrem ruhmreichen Namen schmücken zu dürfen: Paris. 

Vieles aus dem alten Europa ist in Vergessenheit geraten. Die einst gefeierte Idee der Gleichheit in der europäischen Vielvölkergemeinschaft war längst zum Mythos geworden.

Radikale Klimaveränderungen ließen Flüsse über die Ufer treten. Ganze Landschaften und Orte, die die Menschen liebevoll ihre Heimat nannten, versanken unter gigantischen Wasserfluten. Der Bodensee hatte sich um das Dreifache vergrößert und bekam den schlichten Namen: der See.

Gerüchte kamen in Umlauf vom drohenden Untergang der Erde.

Eine Prophezeiung bewahrheitete sich. Unaufhörlich breitete sich eine animalisch angriffslustige Eismasse aus und legt sich über Natur und Mensch. 

Die Elite einer besonders hochbegabten Mutationsform der Elpis-Menschen unternimmt deshalb einen Rettungsversuch, um vermittels technischer Intelligenz den Sprung ins All zu wagen. Die Besatzung des Raumschiffs ‚Alpha Elpis 100‘ ist einem schonungslosen Countdown ausgesetzt und macht sich auf den Weg. Ihre großen Vorbilder, die Elpisianer auf Alpha Bodhi 1, denen sie nacheifern und die sie verzweifelt auf dem fern gelegenen Planeten  zu erreichen versuchen, schicken den Piloten-Krieger Onnõrath auf die Erde. Er ist der Stellvertreter des obersten ERSTEN RANs. Er solle sich um das Aufspüren des verschwundenen Kamõriels, ERSTER RAN und Hüter der „Karmischen Pforte“, bemühen.

Diese Reinkarnations-Pforte auf Alpha Bodhi 1 droht zu verschwinden, da der Hüter Kamõriel unauffindbar scheint und obendrein ein neuer Linienhalter, der 30. Lama Tulku, auf der Erde „gefunden“ werden muss. Nur beide zusammen können das Funktionieren  der Reinkarnations-Pforte garantieren.

Auch noch andere Wesenheiten, die Helfer, haben einen entscheidenden Einfluss auf das Schicksal aller. Man nennt sie Bodhisattvas. Sie entwickeln Mitgefühl und geben das Versprechen, mit Ausdauer und Kraft daran zu arbeiten, den Weg zur Erleuchtung zu lehren. Ihr Blick auf das Geschehen ist ein anderer – offen, ohne Schuldzuweisung und mitfühlend.

Kindern und Jugendlichen  sind wunderbare Akteure, die – obwohl das Schicksal es nicht gut mit ihnen meint – große Kräfte und Eigeninitiative entwickeln und somit wertvolle Impulse für den bedrohlichen Überlebenskampf geben. Sie sind: die Hoffnung.

Goldstadt, der zweite Hauptschauplatz neben dem Raumschiff, steht für Eitelkeit, Gier und ungezügelte Leidenschaft. „Eiseskälte“ breitet sich von dort aus.

Das Klagelied eines Menschen-Kindes führt eine weiße Katze, eine Bodhisattva, nach Goldstadt, die in sich den Schlüssel für die Zukunft birgt.

Geräusche sind Mantras, Lieder sind Raumklänge:

… Leise, das ist meine Stimme, die ich schicke,

über das Meer der Herzen, wo die Wogen schlagen.

Leise, höre auf mein Flüstern, das ich zu dir trage,

in den Ozean.

Brandung, Gischt und Zauber, Licht erlischt,

das Schiff der Hoffnung bricht.

Laut sind meine Gedanken, erzählen von der Einsamkeit, Insel weit.

Leise Stimmen, die nur flüstern,

Wellen die zerschlagen,

Hoffnung tragen,

in diese Welt,

in diese Welt,

in diese Welt.

Lockel, 5 Jahre, ein Abusar, - ein Leidtragender.

Mala, die buddhistische Meditationskette, besitzt 108 Perlen und die Buddha-Perle. Die Perlen gleiten durch Daumen und Zeigefinger in der linken Hand. Dabei werden Mantras rezitiert. Die Mala dient auch als Schutz.

Bei Beendigung einer Umrundung dreht man die Mala und beginnt von vorne. Es gibt auch Praktizierende, die über die Guru-Perle springen.

Zukunft

Schneeglöckchen? Frühling? Das gab es schon seit Ewigkeiten nicht mehr. Die schönen Dinge, die das menschliche Herz einst erfreuten, lagen unter einer kompakten, dicken Eisschicht.

1

Ein Schneehase saß auf einem kleinen, verschneiten Hügel. Seine langen Ohren waren aufrecht in die Höhe gestellt. Nur das Näschen zitterte nervös. Plötzlich zuckte das possierliche Tier zusammen und hüpfte in wilden Sprüngen davon. Ein quietschender Schrei hallte durch die eisige Ödnis, begleitet von tiefem Grollen und Zischen. Aus dem Nichts türmte sich eine Lawine auf und schoss nach vorne auf das flüchtige Tier. Dieses verfiel in einen rasenden Sprint, einem verzweifelten Akt im Angesicht des bevorstehenden Todes. Aus der Lawine formte sich ein großes, hässliches Maul mit spitzen Eiszähnen. Im Nu war das Maul über dem Hasen und warf sich krachend auf seine Beute. Augenblicklich herrschte Totenstille. Nichts deutete auf den grausamen Überfall hin. Das Tier lag unter einer zentnerschweren Eisschicht begraben.

Und da war sie wieder, diese Stille umgeben vom Hauch einer tödlichen Verdammnis.

2

Drei Kräfte gingen als die eigentlichen Sieger aus der unerklärlichen Naturkatastrophe hervor: Eis und Schnee, und die Sonne. Durch unbändiges Treiben, im Luxus verspielter Willkür beherrschten sie die zur Leblosigkeit erstarrte Erde. In spontaner, impulsiver Dynamik inszenierten diese Urkräfte einen Wechsel von Form und Farbe auf der Oberfläche des Planeten. Ein wahrlich bizarres Schauspiel. Das bedrohliche Eis wanderte schnell, sehr schnell und schloss das Gewesene für immer und ewig in einer kalten Gruft ein.

Die Erde war im Eis gefangen. Nur ein winziger Fleck, ein Felsplateau mit einem Radius von circa 3.000 Metern, auf dem das Raumschiff Alpha Elpis 100 stand, blieb bisher vom Eis verschont. Die Welt der Vergangenheit war ausgelöscht. Es gab keine Menschen mehr, nur noch sie, Überlebende, die sich Elpis-Menschen nannten. Sie waren besondere Nachfahren einer außerirdischen Raumschiffbesatzung, die vor zweihundert Jahren auf der Erde in Westeuropa landete, um sich dort mit einigen Menschen zu vermischen. Deren Ziel bestand darin, mutierte Nachfahren zu zeugen. Ihre außergewöhnliche Erscheinung verdankten sie ihrem großen, muskulösen und hellhäutigen Körperbau und den langen Haaren mit blauen Pigmenten. Sie leuchteten im kräftigen Lapislazuli-Blau. Die Piloten-Krieger nannten sich RANs. Sie stammten von dem weit ab gelegenen buddhistischen Planeten Alpha Bodhi 1 ab, deren Bewohner sich Elpisianer nannten. Ihre Nachkommen auf dem Planet Erde, die Elpis-Menschen, hatten wundersame und vielversprechende Begabungen. Und die allerbesten, die Elite, befanden sich eben auf diesem letzten und einzigen Raumschiff.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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