Emotionsarbeit in der Erotikbranche - Maria Bischof - E-Book

Emotionsarbeit in der Erotikbranche E-Book

Maria Bischof

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17,99 €

Beschreibung

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, Note: 2, Universität Leipzig (Kulturwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Das älteste Gewerbe der Welt hat durch den Aufschwung des Internets im 21. Jahrhundert neue Ausdrucksformen hinzu gewonnen. Dank zahlloser Erotikseiten steht Pornographie heute jederzeit zur Verfügung. Besonders interaktiv ist das seit einigen Jahren aufkommende Angebot an Senderinnen, die live vor einer Webcam per Chat zu erreichen sind. Kernfrage dieser Arbeit ist, in wie fern durch diese „Webcam-Girls“ Emotionsarbeit geleistet wird. In Anbetracht der, dem Gewerbe zugrunde liegenden, Emotionalität – von den Senderinnen werden positive Gefühle im Bezug auf ihre Tätigkeit erwartet – bietet sich hier ein interessanter Forschungsgegenstand für die Emotionssoziologie. Allerdings spiegelt sich dieser bisher noch nicht in der Literatur wieder. Zwar gibt es sozialwissenschaftliche Arbeiten, die sich mit der Erotikbranche respektive Sexarbeitern befassen. Jedoch existieren bisher keine Veröffentlichungen, die das Element des indirekten Kundenkontakts via Internet einbeziehen. Hier setzt diese Arbeit an und bezieht sich in ihrer Definition von Emotionsarbeit vorrangig auf Arlie Russel Hochschild. Methodische Grundlage für den empirischen Teil der Arbeit, der drei anonyme, qualitative Interviews mit „Webcam-Girls“ analysieren wird, bietet das Arbeitsbuch von Aglaja Przyborski und Monika Wohlrab-Sahr. Empirische Bearbeitung: Es werden mit drei Probandinnen, die als Webcam-Girls auf Erotikportalen im Internet tätig sind, qualitative Interviews mit je (voraussichtlich) 4-5 Fragen geführt und im Rahmen des empirischen Teils der Arbeit forschungsstandbezogen ausgewertet.

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