Erwachsene lernen Klavier mit Hilfe des Computers - Peter Lissner - E-Book

Erwachsene lernen Klavier mit Hilfe des Computers E-Book

Peter Lissner

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Beschreibung

Magisterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Musik - Sonstiges, Note: 1,7, Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Fachbereich Musikpädagogik), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Idee, meine Magisterarbeit über Lernsoftware für Klavier zu verfassen, kam mir in dem Augenblick, als ich im Urlaub in eine Spielhalle ging. Ich entdeckte eine große Menschentraube vor einem Spielautomaten, an dem man mit einem digitalen Schlagzeug den Rhythmus für bekannte Popsongs schlagen musste. An den Drums war ein Touchscreen montiert, mit dem man Navigationsaufgaben wahrnehmen konnte und der gleichzeitig als optische Führungshilfe für den Beat fungierte. Der richtige und zeitgenaue Einsatz der entsprechenden Schlagkomponenten wurde mit Hilfe einer Bildlaufleiste dargestellt, ähnlich dem Textfluss bei Karaoke. Da der Ansturm auf dieses Spiel ungeheuer groß war, kam ich nur äußerst selten in den Genuss, das Spiel auszuprobieren. Doch die wenigen Male machten mir so viel Spaß, dass ich ernsthaft mit dem Gedanken spielte, Schlagzeug zu lernen. Nachdem ich mich bei den umstehenden Jugendlichen umgehört hatte, erfuhr ich, dass die meisten Spieler täglich mehrere Stunden mit dieser Beschäftigung zubrachten und daher auch nahezu alle Level des Schlagzeugspiels bewältigen konnten. Viele von ihnen konnten sehr komplexe Rhythmen und Schlagkombinationen spielen und das alles, ohne eine einzige Unterrichtsstunde bei einem „echten“ Schlagzeuglehrer bekommen zu haben. (vgl. 8.3.3 Arcade-Spiele)

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Veröffentlichungsjahr: 2007

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Impressum:

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Inhaltsverzeichnis

 

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Kurzfassung

Abstract

1 Einleitung

2 Die Klavier- & Keyboardschule von eMedia

2.1 Beschreibung des Programms

2.2 Kapitelübersicht

Einführung (i-x)

Kapitel I (1-30)

Kapitel II (31-62)

Kapitel III (64-87)

Kapitel IV (88-108)

Kapitel V (109-131)

Kapitel VI (132-160)

Kapitel VII (161-190)

Kapitel VIII (191-212)

Kapitel IX (213-232)

Kapitel X (233-261)

Kapitel XI (262-293)

Kapitel XII (294-313)

Gesamtbetrachtung

2.3 Bewertung der eMedia Klavier- & Keyboardschule

2.3.1 Positive Aspekte der eMedia Software-Schule

2.3.2 Negative Aspekte der eMedia Software-Schule

2.3.3 Ungenaue Bewertungen aus der Fachliteratur

2.3.4 Erfahrungsbericht

3 Vergleichende Betrachtung von eMedia mit instrumentalpädagogischen Lernfelder und traditionellen Schulen

3.1 Tabellarische Auswertung der Betrachtung

3.2 Ergebnisse der Betrachtung

3.3 Vorteile der Software-Schule gegenüber traditionellen Schulen

4 Die Rolle des menschlichen Lehrers

4.1 Contra menschlicher Lehrer – Pro Softwareschule

4.2 Pro menschlicher Lehrer – Contra Software-Schule

4.3 Fazit des Vergleichs: Software-Schule – menschlicher Lehrer

4.4 Die Software-Schule als Simulation eines menschlichen Lehrers

4.5 Die Software-Schule als didaktisches Material für menschliche Lehrer

5 Weitere Software-Schulen auf CD-ROM

6 Internetbasierte Lernangebote für Klavier

6.1 Internet-Klavierschulen

6.2 Plattformen, die Klavierlehrer zum Unterrichten nutzen können

6.3 Online-basiertes Musiklernen

7 Intelligente Instrumente

7.1 Roland (HPi)

7.2 Casio (CELVIANO - AL-100R)

7.3 Kawai CN 4

7.4 Yamaha Tasteninstrumente

7.5 Yamaha-Online

7.5.1 Internet Direct Connection (IDC)

7.5.2 Digital Music Notebook(DMN)

8 Einordnung der elektronischen Angebote zum Klavierlernen in den Bereich „computerunterstütztes Lernen (CUL)“

8.1 Typisierung von Musikprogrammen

8.2 Einordnung in E-Learning allgemein

8.3 Exkursion Musikspiele

8.3.1 PC-Spiele

8.3.2 Konsolen-Spiele

8.3.3 Arcade-Spiele

9 Zusammenfassung und Schluss

10 Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

 

Vorwort

 

Navigationshinweise

 

Es empfiehlt sich die vorliegende Arbeit in elektronischer Form am Computer zu lesen, da dies einen schnelleren Zugriff auf die gesetzten Links ermöglicht. Diese können sich sowohl auf Online-Inhalte im Internet, als auch auf Offline-Inhalte der Begleit-CD beziehen.

 

Die Initialzündung

 

Die Idee, meine Magisterarbeit über Lernsoftware für Klavier zu verfassen, kam mir in dem Augenblick, als ich im Urlaub in eine Spielhalle ging. Ich entdeckte eine große Menschentraube vor einem Spielautomaten, an dem man mit einem digitalen Schlagzeug den Rhythmus für bekannte Popsongs schlagen musste. An den Drums war ein Touchscreen montiert, mit dem man Navigationsaufgaben wahrnehmen konnte und der gleichzeitig als optische Führungshilfe für den Beat fungierte. Der richtige und zeitgenaue Einsatz der entsprechenden Schlagkomponenten wurde mit Hilfe einer Bildlaufleiste dargestellt, ähnlich dem Textfluss bei Karaoke. Da der Ansturm auf dieses Spiel ungeheuer groß war, kam ich nur äußerst selten in den Genuss, das Spiel auszuprobieren. Doch die wenigen Male machten mir so viel Spaß, dass ich ernsthaft mit dem Gedanken spielte, Schlagzeug zu lernen. Nachdem ich mich bei den umstehenden Jugendlichen umgehört hatte, erfuhr ich, dass die meisten Spieler täglich mehrere Stunden mit dieser Beschäftigung zubrachten und daher auch nahezu alle Level des Schlagzeugspiels bewältigen konnten. Viele von ihnen konnten sehr komplexe Rhythmen und Schlagkombinationen spielen und das alles, ohne eine einzige Unterrichtsstunde bei einem „echten“ Schlagzeuglehrer bekommen zu haben. (vgl. 8.3.3 Arcade-Spiele)

 

Persönliche Gründe für die Themenwahl

 

Folgende biographische Motive waren für die Wahl des Themas ausschlaggebend:

 

 Klavier ist mein Hauptfachinstrument.

 

Starkes Interesse für musikalische Erwachsenenbildung durch mein Nebenfach Andragogik.

 

Mehrjährige Klavierlehrertätigkeit und praktische Erfahrung im Unterrichten von erwachsenen Schülern.

 

Im Jahre 2000 Ausbildung Games-Level Design (Games-Academy Berlin[1]).

 

Benutzte Technik

 

Laptop: Asus A3L mit Intel Celeron Prozessor 1,5 GHZ / 512 MB RAM

 

Betriebssystem: Windows XPHomeEdition Vers.2002 Service Pack 2

 

Audio Interface: Tascam US-122

 

Digitalpiano: GEM pRP8

 

Dokumentvorlage „thesis“ für wissenschaftliche Arbeiten vonWolf-Fritz Riekert[2]

 

Mehr zum Thema

 

Hinweis: Die Inhalte aus „Mehr zum Thema“ wurden aus Platz und Zeitgründen nicht mit ins Literaturverzeichnis aufgenommen. Sie genügen damit zwar nicht wissenschaftlichen Ansprüchen, können als zusätzliche Informationsquelle aber sehr nützlich sein.

 

Offline: Foto GEM pRP8, Foto Tascam US-122, Foto Equipment, Dokumentvorlage thesis

 

Kurzfassung

Gegenstand der hier vorgestellten Arbeit ist eine Sichtung von elektronischen Systemen zum Erlernen des Klavierspiels sowie deren Beurteilung hinsichtlich Stärken und Schwächen. Dazu wird zunächst eine Software-Schule auf CD-ROM mit dem Titel „eMedia Klavier & Keyboardschule“ untersucht. Diese wird zum einen traditionellen Klavierschulen für Erwachsene in Buchform gegenübergestellt, zum anderen in Beziehung zum menschlichen Klavierpädagogen gebracht. Als nächster Schritt werden weitere Software-Schulen auf CD-ROM vorgestellt sowie zwei weitere E-Learning Konzepte näher betrachtet. Zum einen sind dies internet-basierte Klavierschulen, die auch mit individueller Betreuung arbeiten können, zum anderen intelligente Instrumente, die eine Vielzahl von Lernfeatures an Bord haben. Anschließend werden die elektronischen Konzeptionen zum Erlernen des Klavierspiels in den Gesamtzusammenhang des computerunterstützten Lernens eingeordnet. Als letzte Station folgt ein kleiner Exkurs zu musikorientierten Computerspielen.

Schlagwörter:

Abstract

Title: Adults are learning piano with help of the computer. The topic of this final thesis for M.A. degree is an overview of computer-based learning strategies for piano education and the evaluation of this style of learning. The main object of the survey is the eMedia Piano & Keyboard School which is put on one hand in counterview to traditional schools for adults and on the other hand to human piano teachers. The next step is the presentation of other software-schools on CD-ROM and two other e-learning concepts. One of these is the system of internet-based piano schools. The other is the system of intelligent pianos, which contains many learning features. Besides an excursion to music relevant computer games, the topic finally is put into the categories of computer-based learning.

Keywords:

1 Einleitung

 

In dieser Arbeit werden elektronische Systeme untersucht, die zum Erlernen des Klavierspiels konzipiert wurden.Rudolphbeschreibt Klavierlernprogramme folgendermaßen:

 

„Piano pedagogy programs are written with the objective of teaching piano via the computer. Typically, these programs have tutorial lessons and drill and practice modules that provide feedback on student performance. Some programs also have games and other options, such as notation and recording.”[3]

 

Die untersuchten Systeme lassen sich in drei Hauptkategorien unterteilen, die je nach Vernetzungsfähigkeit auch als Mischformen auftreten können:

 

Software auf CD-ROM

 

Internetbasierte Lernangebote

 

Intelligente Instrumente

 

Erwachsene lernen Klavier mit Hilfe des Computers. Um das Thema klar abzugrenzen, ist es zunächst sinnvoll, die einzelnen Komponenten der Themenstellung genauer zu betrachten.

 

Erwachsene

 

Die Einschränkung der Zielgruppe auf Erwachsene ist aus folgenden Gründen sinnvoll:

 

1. Abgrenzung von speziell für Kinder entwickelten Konzepten.

2. Vergleichsmöglichkeit mit traditionellen Schulen für Erwachsene.

 

Die in der Arbeit untersuchten Computerkonzepte richten sich in der Regel nicht ausdrücklich an Erwachsene. Jedoch sprechen folgende Aspekte dafür, dass diese Zielgruppe angesprochen wird:

 

 Sprache und Layout.

 

 Fähigkeit zur selbständigen Stofferarbeitung.

 

 Vorhandensein oder Zugang zu benötigtem Equipment.

 

 Medienkompetenz bzgl. elektronischer Geräte und Software.

 

Lernen

 

Sowohl die elektronischen Systeme als auch die traditionellen Schulen für Erwachsene leiten in der Regel zum Selbststudium an. Lernen bezieht sich hier in erster Linie auf autodidaktisches Lernen. Klavierlernen in Verbindung mit einem Instrumentallehrer, der die Schulen als didaktisches Material einsetzt, wird als eigener Punkt in der Arbeit behandelt (vgl. 4.5 Die Software-Schule als didaktisches Material).

 

Die untersuchten Schulen wurden für Anfänger konzipiert und beginnen bei Null, d.h. vom Benutzer werden keinerlei musikalische Vorkenntnisse erwartet. Alle theoretischen und praktischen Anforderungen an das Klavierspiel werden von Grund auf erarbeitet. Die meisten der untersuchten Konzeptionen enden auf dem Spielniveau einfacher Stücke in C, F und G.