Europäische Agrarpolitik - Thorsten Jopp - E-Book

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Thorsten Jopp

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich BWL - Wirtschaftspolitik, Note: 1,3, Universität Duisburg-Essen (Institut für europäische Wirtschafts- und Sozialpolitik), Veranstaltung: Seminar: Ordnungspolitik, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit der Unterzeichnung des Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft Vertrages (EWGV) gründeten Deutschland, die drei Benelux-Staaten, Italien und Frankreich 1957 die Basis für eine Europäische Zollunion, die Europäische Gemeinschaft (EG), später dann Europäische Union (EU). Hervorgegangen ist diese Kooperation aus der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS), die auf Wunsch der ehemaligen „Erbfeinde“ Deutschland und Frankreich nach dem zweiten Weltkrieg gegründet wurde, um sich einander politisch und wirtschaftlich anzunähern und damit die Gefahr eines innereuropäischen Krieges auf lange Sicht zu vermindern. Langfristiges Ziel der EWG war die Schaffung eines europäischen Binnenmarktes, welcher im allgemeinen mit der Europäischen Währungsunion 1999 als vollendet gilt.1 Die Verschmelzung verschiedener nationaler Märkte zu einem einheitlichen europäischen Markt, auf dem alle Güter und Dienstleistungen ohne Hindernisse oder Barrieren gehandelt werden können, erforderte eine Angleichung der stark divergierenden nationalen Regelungen. Die nationalen Agrarpolitiken wurden so seit Beginn der europäischen Integration zugunsten supranationaler Agrarpolitiken abgelöst und damit auf die Ebene der Europäischen Union übertragen. Grundlage für die Übertragung von agrarpolitischen Hoheitsrechten war der Artikel 38, IV des Vertrages zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft. Verantwortlich für die gemeinsame Agrarpolitik (GAP) waren seitdem der Agrarminister-Rat (eine Zusammenkunft aller nationalen Agrarminister), die Europäische Kommission und bei besonders wichtigen Entscheidungen und Fragestellungen, die im Agrarminister-Rat keinen Konsens fanden, der Europäische Rat.

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Veröffentlichungsjahr: 2002

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Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung.
2. Legitimation und Ziele der europäischen Agrarpolitik
2.1 Das Wohlstandsziel
2.2 Das Verteilungsziel
2.3 Das Stabilitätsziel
2.4 Das Versorgungs- oder auch Sicherheitsziel
3. Die Instrumente der Europäischen Agrarpolitik.
3.1 Die Agrarabschöpfung
3.2 Die Flächenstilllegung.
3.3 Weitere Instrumente
4. Erklärung der europäischen Agrarpolitik
4.1 Die Neue Politische Ökonomie
4.2 Die Akteure der europäischen Agrarpolitik.
4.2.1 Die Europäische Kommission
4.2.2 Der Agrarministerrat
4.2.3 Das Europäische Parlament und der Europäische Rat
4.2.4 Die Interessenverbände.
4.3 Einflussnahme der Verbände auf den politischen Entscheidungsprozeß
5. Neueste Entwicklungen der europäischen Agrarpolitik

Page 1

Thorsten Jopp Europäische Agrarpolitik Seite 1 von 24

Dozenten: Prof. Dr. D. Cassel

Name: Thorsten Jopp Studienrichtung: W-Info./WiPo

Semesterzahl: 7.

Page 3

Thorsten Jopp Europäische Agrarpolitik Seite 3 von 24

1. Einleitung

Mit der Unterzeichnung des Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft Vertrages (EWGV) gründeten Deutschland, die drei Benelux-Staaten, Italien und Frankreich 1957 die Basis für eine Europäische Zollunion, die Europäische Gemeinschaft (EG), später dann Europäische Union (EU). Hervorgegangen ist diese Kooperation aus der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS), die auf Wunsch der ehemaligen „Erbfeinde“ Deutschland und Frankreich nach dem zweiten Weltkrieg gegründet wurde, um sich einander politisch und wirtschaftlich anzunähern und damit die Gefahr eines innereuropäischen Krieges auf lange Sicht zu vermindern. Langfristiges Ziel der EWG war die Schaffung eines europäischen Binnenmarktes, welcher im allgemeinen mit der Europäischen Währungsunion 1999 als vollendet gilt.1Die Verschmelzung verschiedener nationaler Märkte zu einem einheitlichen europäischen Markt, auf dem alle Güter und Dienstleistungen ohne Hindernisse oder Barrieren gehandelt werden können, erforderte eine Angleichung der stark divergierenden nationalen Regelungen. Die nationalen Agrarpolitiken wurden so seit Beginn der europäischen Integration zugunsten supranationaler Agrarpolitiken abgelöst und damit auf die Ebene der Europäischen Union übertragen.