Finanzplaner für Frauen - Isabell Pohlmann - E-Book

Finanzplaner für Frauen E-Book

Isabell Pohlmann

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Beschreibung

Mehr Geld, mehr Spielraum Babypause, Teilzeitarbeit, Eltern- und Kindergeld – das erste Kind stellt Ihr Leben ganz schön auf den Kopf: Auch finanziell wirbelt der Nachwuchs einiges durcheinander. Trotz Leistungen wie Eltern- und Kindergeld bleibt am Monatsende oft weniger Geld. Das Hilfswerk für die finanzielle Herausforderung Dieser Ratgeber macht Sie fit für die neue Situation: Er zeigt, mit welchen Ausgaben Sie rechnen müssen und welche staatlichen Leistungen Ihnen zustehen. Zusätzlich erfahren Sie, welche Steuervorteile Sie für sich nutzen können, welche Geldanlagen sich für Eltern und Kinder eignen, worauf es beim Versicherungsschutz ankommt und wie Sie die Rückkehr in den Job erfolgreich meistern. • Finanzcheck: Einnahmen und Ausgaben prüfen • Förderung: Die Hilfen vom Staat nutzen • Rechte beim Chef: Erfolgreich in den Job zurückkehren • Mehr Netto: Steuern und Sozialabgaben senken • Sparen und vorsorgen: Die Familie absichern

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Isabell Pohlmann

Finanzplaner Frauen

Sorgenfrei, sicher und unabhängig durch alle Lebensphasen

Inhaltsverzeichnis

Was wollen Sie wissen?

Meine Situation – mein Plan

Der Finanzcheck: Wo stehe ich?

Mein Plan für die Zukunft

Alleinstehend im Berufs­leben

In fester Partnerschaft

Das erste Kind kommt bald oder ist gerade da

Als Mutter zurück in den Beruf

Wenn die Kinder älter werden

Plötzlich getrennt

Alleinerziehend

In der Patchwork-Familie

Auf eigenen Füßen

Schritte zur finanziellen Unabhängigkeit

Abgesichert, falls die Liebe scheitert

„Ehevertrag – besser als sein Ruf“

Mehr Klarheit für mich und meine Angehörigen

Einkommen erhöhen

Mehr Brutto aushandeln

„Chef, wir müssen reden!“

Mehr Brutto durch mehr Arbeitszeit

Mehr Brutto dank Zweitjob

Manchmal greift der Staat unter die Arme

Möglichst viel Netto

Krankenversicherungsschutz ändern und sparen

Gute Karten beim Finanzamt

Erfolgreich vorsorgen

Gesetzliche Rente: Besser als Sie vielleicht erwarten

Vorsorgen mit staatlicher Hilfe

Vorsorgen ohne staatliche Förderung

Erfolgreich sparen

„Keine Angst vor Anlageentscheidungen“

Sparen und ruhig schlafen

Mehr Chancen mit mehr Risiko

Immobilien als Alternative?

Gut versichert

Schutz für mich

Schutz für meine Angehörigen

Schutz für Hab und Gut

Hilfe

Fachbegriffe erklärt

Stichwortverzeichnis

Was wollen Sie wissen?

Kümmern Sie sich selbst um Ihre Geldanlagen, Ihre Versicherungen und Ihre Steuererklärung? Oder übernimmt Ihr Partner das? Klar, das ist bequem, doch ob alleinstehend oder in einer glücklichen Beziehung: Behalten auch Sie den Überblick über Budget, Erspartes und Rentenansprüche.

Ein Finanzratgeber nur für Frauen, ist das nötig?

Ja! Zwar gelten viele der vorgestellten Tipps zu Geldanlage, Steuerklassenwahl oder Versicherungsschutz für Frauen und Männer. Doch es gibt einen gravierenden Unterschied: Die finanzielle Startposition vieler Frauen ist meist eine ganz andere. Das fängt oft schon beim ersten Gehalt an: Gerade in manchen typischen Frauenberufen wird deutlich weniger gezahlt als in anderen Branchen (siehe „30 Sekunden Fakten“, S. 60).

Mit dem ersten Kind geht die Finanzschere dann oft weiter auseinander: Häufig nimmt die Mutter eine längere berufliche Auszeit und kehrt dann per Teilzeit in den Job zurück. Zwar nehmen oft auch Väter Elternzeit, doch sie steigen früher wieder in den Vollzeitjob ein.

Diese Unterschiede greift der Ratgeber auf. Er wird unter anderem zeigen, warum gerade Frauen in Sachen privater Vorsorge fürs Alter besonders gefordert sind, warum sich für sie häufig die viel gescholtene Riester-Rente doch lohnen kann, wie sie aus Ihrem (Teilzeit)-Gehalt netto mehr herausholen und wie sie es finanziell auch aus eigener Kraft schaffen können.

Mein Freund und ich wollen eine Familie gründen. Wie regeln wir die Finanzen?

Ein wichtiger Schritt ist, dass Sie vorab überlegen, wie viel berufliche Auszeit und wie viel Teilzeit Sie sich leisten können. Wie lassen sich Ihre persönlichen Wünsche zur Auszeit und beruflichen Zukunft mit dem Familienbudget vereinbaren? Mit welchen Einnahmen können Sie rechnen? Diesen Finanzcheck sollten Sie machen, ehe Sie Ihrem Arbeitgeber mitteilen, wann und wie es nach der Geburt eines Kindes beruflich für Sie weitergehen soll. Mehr Tipps zur Budgetplanung für Frauen mit junger Familie finden Sie in der Grafik auf S. 24/25.

In dem Kapitel „Einkommen erhöhen“ ab S. 59 stellen wir die arbeitsrechtlichen Bedingungen für Ihre Rückkehr in den Job vor, etwa zum Recht auf Teilzeit und zum Wieder-Aufstocken von Stunden. Auch auf die staatlichen Leistungen wie Elterngeld und Elterngeld Plus gehen wir in diesem Kapitel ein.

Ich möchte mein Gehalt aufbessern. Was tun?

Was sagt Ihr Arbeitgeber? Gibt es eine Chance auf Gehaltserhöhung? Mehr zu den rechtlichen Bedingungen für Gehaltsverhandlungen lesen Sie im Interview „Chef, wir müssen reden“, S. 62.

Klappt es nicht mit mehr Gehalt, prüfen Sie die Möglichkeiten, aus Ihrem bisherigen Bruttogehalt netto mehr herauszuholen, etwa durch einen Wechsel der Krankenkasse oder indem Sie die monatlich zu zahlende Lohnsteuer drücken: Vielleicht können Sie sich Freibeträge in Ihre Steuerdaten eintragen lassen, etwa für die Ausgaben für Ihren Arbeitsweg („Gute Karten beim Finanzamt“, S. 82). So bleibt gleich mehr netto, und Sie müssen nicht bis zur Steuererklärung auf Ihr Geld vom Fiskus warten.

Ich verdiene gut und habe 25 000 Euro gespart. Wie lege ich das Geld jetzt an?

Das kommt unter anderem auf Ihre weiteren Pläne an. Wenn Sie zum Beispiel davon ausgehen, dass Sie das Geld auf längere Sicht – am besten mindestens 10 bis 15 Jahre – nicht benötigen, können Sie es beispielsweise in ETF investieren („Vorteile mit ETF“, S. 125). Das sind börsengehandelte Indexfonds. Wenn Sie hingegen damit rechnen, schon in wenigen Jahren eine größere Summe zu benötigen, etwa als Eigenkapital für eine Immobilie, sollten Sie mehr auf Sicherheit und Flexibilität achten. Für die Anlage eignen sich dann – trotz der derzeit niedrigen Zinsen – zum Beispiel Festgeldkonten.

Der Zeithorizont ist ein entscheidender Faktor für Ihre weitere Geldanlage. Worauf Sie noch achten sollten, lesen Sie unter „Erfolgreich sparen“ ab S. 117.

Zusätzliche Vorsorge ist wichtig, heißt es immer. Aber wie soll ich das im Moment am besten machen?

Prüfen Sie zunächst, ob eine staatlich geförderte Altersvorsorge infrage kommt. Als Angestellte fragen Sie zum Beispiel Ihren Arbeitgeber nach den Möglichkeiten für eine Betriebsrente. Damit sparen Sie fürs Alter, und Sie sparen im Berufsleben Steuern und Sozialabgaben. Investieren Sie schon in eine Betriebsrente, überlegen Sie, ob Sie mehr einzahlen: Seit 2018 sind die Spielräume hier deutlich größer als früher.

Mit Kindern wird auch die viel gescholtene Riester-Rente als Vorsorge interessant: Dank der staatlichen Zulagen lohnt sie sich vor allem für Mütter. Mehr zu den Möglichkeiten für die Vorsorge lesen Sie ab S. 104 unter „Vorsorge mit staatlicher Hilfe“.

Sie sind 50 oder älter? Welche Chancen Ihnen dann freiwillige Beiträge an die gesetzliche Rentenkasse bieten und wann sie möglich sind, lesen Sie ab S. 111.

Mein Ex zahlt keinen Unterhalt für die Kinder. Was kann ich tun?

Wenn der Kindsunterhalt nicht oder nur sporadisch gezahlt wird, haben Sie Anspruch auf den „Unterhaltsvorschuss“, den Sie im Regelfall beim Jugendamt beantragen. Er liegt monatlich derzeit bei 154 Euro für Kinder bis unter 6 Jahre. Ab dem sechsten Geburtstag sind es 205 und ab dem zwölften 273 Euro. Wenn Sie Hartz-IV-Leistungen beziehen, ist das Jobcenter Ihr Ansprechpartner für den Unterhaltsvorschuss.

Nutzen Sie die Beratungsangebote beim Jugendamt. Auch die Wohlfahrtsverbände beraten: Passende Einrichtungen finden Sie mithilfe des „Beratungsführers“ unter www.dajeb.de. In den Beratungsstellen sollten Sie auch mehr über mögliche weitere Förderungen erfahren.

Worauf Sie als Alleinerziehende beim Finanzamt achten sollten, stellen wir vor unter „Steuerklasse II: Nur für Alleinerziehende“, S. 88.

Wir sind glücklich ohne Trauschein. Was bringt es, wenn wir doch heiraten?

Sie haben die Chance auf einen enormen steuerlichen Vorteil. Ehepaare und eingetragene Lebenspartner können dank des „Splittingtarifs“ viele Steuern sparen. Wie das funktioniert, lesen Sie ab S. 86: „Vorteil durch Ehegattensplitting“.

Hinzu kommt: Rechtlich haben Sie als Ehefrau etwas mehr Sicherheit im Fall der Trennung oder wenn Ihr Partner stirbt. Als Exehefrau haben Sie zum Beispiel Anspruch auf den Versorgungsausgleich, als Exfreundin nicht. Mehr zur rechtlichen Absicherung erfahren Sie unter „Abgesichert, falls die Liebe scheitert“ ab S. 48. Im Anschluss lesen Sie auch, warum ein Ehevertrag den schlechten Ruf nicht verdient hat, wie oft behauptet.

Ich bin frisch geschieden. Was muss ich alles erledigen?

Auch wenn Themen wie Unterhalt und Versorgungsausgleich geklärt sind, bleiben doch noch einige organisatorische Aufgaben rund um die Finanzen. Prüfen Sie zum Beispiel Ihren Versicherungsbestand. Welche Verträge haben Sie selbst, welche fehlen? Lief bisher die gemeinsame Privathaftpflichtversicherung auf Ihren Expartner, sollten Sie rasch einen eigenen neuen Vertrag abschließen. Welche Versicherungen für Sie wichtig und sinnvoll sind, zeigt der „Versicherungscheck“ auf S. 138.

Und Vorsicht: Wenn Sie Ihren Expartner als Bezugsberechtigten in einer Risiko­lebensversicherung angegeben haben, sollten Sie überlegen, wer künftig im Ernstfall die Leistungen aus dem Vertrag bekommen soll. Ähnlich ist es bei anderen Dokumenten: Klären Sie zum Beispiel, ob die bestehende Vorsorgevollmacht oder eine Betreuungsverfügung noch zu Ihrer aktuellen Situation passt. Tipps zum Erstellen dieser Formulare finden Sie unter „Mehr Klarheit für mich und meine Angehörigen“ ab S. 52.

Ich will meine Kinder für den Notfall absichern. Wie mache ich das am besten?

Wichtig ist, dass Ihre Kinder finanziell abgesichert sind, falls Ihnen und/oder Ihrem Partner etwas zustößt. Schutz für diesen Fall bietet eine Risikolebensver­sicherung(siehe S. 147, „Schutz für meine Angehörigen“). Rechtliche Klarheit schaffen Sie mit einer Sorgerechtsverfügung. Hier können Sie festlegen, wer im Ernstfall die Vormundschaft für Ihren Nachwuchs übernehmen soll – und wer nicht. Wichtig ist darüber hinaus eine Vorsorgevollmacht. Mit ihr können Sie eine vertraute Person, zum Beispiel Ihren Ehepartner, einsetzen, damit er in Ihrem Namen Entscheidungen für Sie trifft, etwa zur weiteren medizinischen Behandlung. Weitere Tipps, um „rechtliche Klarheit“ zu schaffen, lesen Sie ab S. 52.

Mein Freund zieht zu mir und meiner Tochter. Was ändert sich – rechtlich und finanziell?

Wenn Sie nun wieder mit einem Partner einen Haushalt führen, lässt sich sicher einiges sparen, etwa bei Alltagsaus­gaben oder auch beim Versicherungsschutz. Von doppelten Verträgen können Sie sich trennen.

Hinsichtlich des Unterhalts für Ihre Tochter ändert sich nichts. Der leibliche Vater ist weiter zur Zahlung verpflichtet, auch wenn Sie nun mit einem neuen Partner zusammenleben.

In rechtlicher Hinsicht ist die entscheidende Frage: Haben Sie das alleinige Sorgerecht für Ihr Kind oder teilen Sie es sich mit dem leiblichen Kindsvater? Wenn Sie das gemeinsame Sorgerecht haben, entscheiden Sie und der Vater Ihres Kindes weiterhin in wichtigen Fragen gemeinsam, zum Beispiel wenn es um die Eröffnung eines Kontos oder eine wichtige Operation geht. In Alltagsfragen, etwa zum Fernsehkonsum, dürfen Sie allein entscheiden.

Wer als Stiefelternteil mit dem Kind zusammenlebt, hat keine Entscheidungsbefugnisse, es sei denn, ihm oder ihr liegt eine Vollmacht von beiden leiblichen Elternteilen vor. Dann bekommen Stiefvater oder Stiefmutter Erziehungs- und Mitspracherechte.

Haben hingegen Sie als Mutter das alleinige Sorgerecht, kann Ihr neuer Partner bei alltäglichen Fragen mitentscheiden, wenn Sie damit einverstanden sind. Mehr zu diesen und anderen Fragen in Patchwork-Familien lesen Sie ab S. 48 im Abschnitt „Abgesichert, falls die Liebe scheitert“.

Meine Situation – mein Plan

Frauen verdienen im Schnitt weniger als Männer, nehmen die längeren beruflichen Auszeiten, arbeiten öfter Teilzeit: Gerade dann ist es wichtig, finanzielle Chancen zu kennen. Und auch wenn Sie eine Vollzeitstelle mit passendem Gehalt haben: Ein regelmäßiger Finanzcheck zahlt sich aus.

Können Sie sich vorstellen, Ihren Partner um Erlaubnis zu fragen, wenn Sie ein Konto eröffnen oder arbeiten gehen wollen?

Heute ist es in Deutschland selbstverständlich, dass Frauen diese Entscheidungen alleine treffen und finanziell unabhängig sein können. Doch allzu lange ist es noch nicht her, als die rechtliche Lage ganz anders aussah: So galt noch bis vor etwas mehr als 40 Jahren laut Bürgerlichem Gesetzbuch (BGB), dass eine Frau nur dann arbeiten gehen durfte, soweit dies mit ihren Pflichten in Ehe und Familie zu vereinbaren war. Die Frau war in erster Linie zur Haushaltsführung verpflichtet, der Mann für den finanziellen Unterhalt der Familie zuständig (siehe Kasten „Hätten Sie’s gewusst“, S. 14).

Hätten Sie’s gewusst?

Bei der Wahl der verfassungsgebenden Nationalversammlung am 19. Januar 1919 konnten Frauen in Deutschland erstmals reichsweit wählen oder gewählt werden.

Vor Inkrafttreten des Gleichberechtigungsgesetzes im Juli 1958 durften Frauen in der Bundesrepublik nicht ohne die Zustimmung des Mannes ein Konto eröffnen und nicht gegen seinen Willen arbeiten gehen. Das war dank des neuen Gesetzes zwar erlaubt, aber nur mit Einschränkung: Frauen seien nur dann berechtigt, erwerbstätig zu sein, „soweit dies mit ihren Pflichten in Ehe und Familie vereinbar ist“.

Erst seit 1977 heißt es im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB): „Die Ehegatten regeln die Haushaltsführung in gegenseitigem Einvernehmen.“ Und: „Beide Ehegatten sind berechtigt, erwerbstätig zu sein.“

Quelle: BGB, www.bundestag.de/Dokumente/Textarchiv

Die Zeiten, in denen diese gesetzlichen Vorgaben galten, sind zum Glück vorbei! Mittlerweile stehen viele Frauen fest im Berufsleben und finanziell auf eigenen Füßen!

Dennoch: Im Vergleich zu vielen Männern haben längst nicht alle Frauen die gleichen finanziellen Möglichkeiten. Deutliche Unterschiede zeigen sich zum Beispiel beim Blick auf das Einkommen aus eigener Arbeit: Im Jahr 2016 lag der Verdienst von Frauen rund 21 Prozent niedriger als der von Männern. Während Frauen im Schnitt 16,26 Euro brutto pro Stunde verdienten, kamen Männer auf 20,71 Euro in der Stunde, so das Statistische Bundesamt. Dieser Vergleich bezieht sich auf sämtliche Branchen und Berufe. Doch selbst wenn man die Verdienste von Frauen und Männern in vergleichbarer Position gegenüberstellt, bleiben die Frauen mit ihrem Gehalt um 6 Prozent hinter den Männern zurück.

Mit der Geburt eines Kindes geht die Einkommensschere zwischen den Geschlechtern häufig noch weiter auseinander. Denn dann sind es immer noch meist die Frauen, die die längere berufliche Auszeit nehmen, wie Zahlen des Statistischen Bundesamtes bestätigen: Zum Beispiel erhielten Frauen in den vergangenen Jahren im Schnitt für gut elf Monate Elterngeld als Ausgleich für ihr entgangenes Gehalt nach der Geburt, Männer nur für gut drei Monate. Nach der Auszeit kehren häufig die Frauen mit weniger Arbeitsstunden in das Berufsleben zurück: Etwa zwei Drittel der berufstätigen Mütter minderjähriger Kinder arbeiten Teilzeit, bei den berufstätigen Vätern sind es etwa 6 Prozent. Weniger Stunden im Betrieb – weniger Geld am Monatsende.

Diese Aus- und Teilzeitphasen haben auch Folgen für die Zukunft. Gut möglich, dass es eine Frau, die nicht Vollzeit im Büro ist, schwerer hat, die nächsten Karrierestufen zu erklimmen. Damit einhergehende Gehaltssteigerungen ziehen dann an ihr vorbei. Ein weiterer Nachteil liegt in der ferneren Zukunft. Denn sicher ist, dass ein niedriger Verdienst heute im Ruhestand zu einer niedrigen Rente führen wird.

Der Finanzcheck: Wo stehe ich?

Wissen Sie, wie viel Geld Sie monatlich zur Verfügung haben und wie viel Sie ausgeben? Verschaffen Sie sich regelmäßig einen Überblick – zu Einnahmen, Ausgaben und Ersparnissen.

Wo stehen Sie heute beruflich und finanziell? Um Ihre Situation genau einschätzen zu können, verschaffen Sie sich zunächst einen Überblick, zum Beispiel anhand der folgenden Fragen:

Wie hoch ist Ihr eigenes Bruttoeinkommen und was bleibt davon netto übrig? Würde das Einkommen im Ernstfall reichen, um zum Beispiel nach einer Trennung allein Ihren Lebensunterhalt zu bestreiten?

Wäre es möglich, mehr zu arbeiten und damit mehr zu verdienen? Hier geht es zum einen um die Voraussetzungen und Chancen am Arbeitsplatz, zum anderen um die organisatorischen Rahmenbedingungen, etwa um die Frage der Kinderbetreuung.

Wie steht es mit Ihrer Altersvorsorge? Was sagen die Renteninformation und die Standmitteilungen aus anderen Vorsorgeverträgen? Mithilfe eines Rechners der Stiftung Warentest können Sie ermitteln, wie groß Ihre Rentenlücke im Alter etwa sein wird – wie viel Geld Sie also noch durch zusätzliche Vorsorge erwirtschaften müssen, um im Alter finanziell abgesichert zu sein

(www.test.de/rentenluecke).

Welche Ersparnisse haben Sie? Klären Sie nicht nur, wie viel Sie im Moment haben, sondern auch, wie Sie das Geld angelegt haben und wann Sie darauf zugreifen können: Wie ist zum Beispiel die Mischung zwischen sicheren und etwas riskanteren Investments? Wenn Sie das wissen, können Sie weiter entscheiden, ob Sie bei künftigen Investitionen etwas mehr Risiko eingehen können, weil Sie ein ausreichend großes sicheres Polster angespart haben.

Ist Ihr Versicherungsschutz noch aktuell und ausreichend hoch? Schauen Sie in Ihren Versicherungsordner: Welche Verträge Sie haben sollten und welche Sie kündigen können, erfahren Sie im weiteren Verlauf dieses Buches. Einige Verträge brauchen Sie unbedingt, sodass die Ausgaben dafür nicht für andere Zwecke zur Verfügung stehen, zum Beispiel nicht für den Aufbau einer zusätzlichen Altersvorsorge.

Das Beste aus Ihrer Situation machen

Im besten Fall sind Sie derzeit mit Ihrer beruflichen und auch mit der finanziellen Situation zufrieden. Vielleicht sagen Sie:

„Mir geht es gut, ich bin nur für mich verantwortlich und verdiene genug, um finanziell auf eigenen Füßen zu stehen und mir meine Wünsche zu erfüllen.“

Damit sind Sie in einer komfortablen Lage. Trotzdem gibt es für Sie einige finanzielle und rechtliche Themen von Bedeutung, die Sie bereits angegangen sind oder aber angehen sollten. Beispiel Altersvorsorge: Selbst wenn Sie heute gut verdienen, wird die gesetzliche Rente im Alter nicht reichen, um davon Ihren bisherigen Lebensstandard zu erhalten. Als Faustregel gilt: Um den bisherigen Lebensstandard zu halten, sollten Sie im Ruhestand etwa 80 Prozent des letzten Nettogehalts zur Verfügung haben. Allein mit der gesetzlichen Altersrente ist das nicht zu schaffen. Zusätzliche Vorsorge tut also auch in Ihrem Fall not.

Doch wie soll sie gerade in der aktuellen Zeit mit niedrigen Zinsen aussehen: Staatliche Förderung mitnehmen ja oder nein? Risiken bei der Geldanlage eingehen ja oder nein? Das sind nur zwei Fragen, die es zu beantworten gilt und die im weiteren Verlauf dieses Ratgebers aufgegriffen werden.

Die Liste der für Sie relevanten Finanzthemen lässt sich erweitern. Unser Ratgeber hilft Ihnen dabei, unter anderem folgende Fragen zu beantworten:

Wie können Sie aus Ihrem Bruttogehalt mehr Netto herausholen?

Welche Möglichkeiten gibt es, um mehr Einkommen zu erzielen, und wie sind die rechtlichen Bedingungen dafür?

Wie können Sie in der aktuellen Niedrigzinsphase mehr aus Ihrem Geld machen?

Wie können Sie sich absichern, damit Sie finanziell nicht mit leeren Händen dastehen, wenn Sie etwa aufgrund einer Krankheit nicht mehr arbeitsfähig sind?

Für Frauen in einer festen Partnerschaft und Mütter kommen weitere relevante Themen hinzu. Denn häufig wird ihr Fazit anders ausfallen, wenn sie ihre Situation zusammenfassen, zum Beispiel:

„Ich arbeite Teilzeit und habe das niedrigere Einkommen als mein Partner. Schlimm finde ich das nicht, denn wir sind doch ein Team, er verdient für mich mit, solange ich beruflich ein paar Gänge zurückschalte.“

Oder: „Es geht nun mal nicht anders, dass ich weniger arbeite und damit weniger verdiene. Schließlich kann unser Familienleben nur funktionieren, wenn einer von uns beruflich zurücksteckt und sich die Zeit für Kita-Eingewöhnung, Kinderarztbesuche und Elternsprechtage nimmt.“

Hier zeigt sich eine Hürde, die viele Frauen mit Familie zu bewältigen haben: Allein organisatorisch ist es nur schwer möglich, zwei Vollzeitjobs der Eltern mit den all­täglichen Aufgaben zu vereinbaren. Kita-Schließzeiten, fehlende Plätze für die Nachmittagsbetreuung von Grundschülern oder Kinderkrankheiten sind nur einige Hindernisse, die dem entgegenstehen.

Dazu kommt schlicht und einfach der Wunsch vieler Frauen, nicht nur zu arbeiten, sondern genügend Zeit mit den Kindern zu verbringen. Wenn dann auch noch der Partner das höhere Gehalt hat und einen Karriereknick aufgrund der beruflichen Auszeit fürchtet, ist es in vielen Partnerschaften die logische Konsequenz, dass er die Rolle des Hauptverdieners übernimmt und sie mehr Zeit für die Familie aufbringt.

Was tun, wenn der Partner als Hauptverdiener den Job verliert oder wenn die Beziehung doch nicht dauerhaft hält?

An den organisatorischen Rahmenbedingungen – etwa an der Zahl der Arbeitsstunden und an den Möglichkeiten der Kinderbetreuung – lässt sich meist nicht ohne Weiteres etwas ändern. Umso wichtiger ist es dann, dass Sie aus den vorhandenen Bedingungen finanziell das Beste machen und zum Beispiel möglichst viel Netto aus dem Bruttogehalt herausholen, gut mit dem Chef verhandeln, erfolgreich vorsorgen und anlegen.

Dazu gehört aber vor allem, sich für Ernstfälle zu wappnen. Denn leider ist längst nicht sicher, dass es beispielsweise bei der guten Teamarbeit zwischen Ihnen und Ihrem Partner bleibt und er für Sie mit verdient. Was tun, wenn etwa er als Hauptverdiener seinen Job verliert oder wenn die Beziehung doch nicht dauerhaft hält?

Auch um diese Situationen und Fragen wird es in den folgenden Kapiteln gehen:

Auf welche Leistungen können Sie bauen, wenn Sie von heute auf morgen finanziell allein (ohne Ihren Partner) zurechtkommen müssen?

Wie können Sie dafür sorgen, dass Sie im Fall einer Trennung finanziell einigermaßen abgesichert sind?

Wie können Sie sich und Ihre Familie zusätzlich für Ernstfälle wie Krankheit oder Tod absichern?

Sie erhalten zu verschiedenen Themenbereichen (etwa Arbeitsrecht, Steuersparmöglichkeiten, Geldanlage und Versicherungsschutz) Hilfestellung bei der persönlichen Bestandsaufnahme. Dazu gibt es Tipps, was sich verbessern lässt.

Bevor wir aber ins Detail gehen, geben wir Ihnen zunächst für verschiedene Lebensphasen einen ersten kurzen Fahrplan an die Hand mit wichtigen Schritten, die Sie entweder gehen sollten, um die nötige finanzielle Sicherheit zu haben. Oder die Sie gehen können, um aus Ihrer aktuellen Situation finanziell mehr herauszuholen.

Mein Plan für die Zukunft

Anfang 30 oder Mitte 50? Allein oder in der Partnerschaft? Mit Kind oder ohne? Ganz gleich, wo Sie stehen: Meist gibt es einige Möglichkeiten, die finanzielle Situation zu verbessern.

Einige Tipps für die Budget- und Finanzplanung gelten für Frauen wie für Männer – unabhängig vom Alter, der beruflichen und der familiären Situation, zum Beispiel:

Behalten Sie Ihr Budget im Blick, um einschätzen zu können, was Sie sich leisten und wie viel Geld Sie zur Seite legen können.

Prüfen Sie bestehende Verträge. Ganz gleich ob Handy, Strom oder Versicherungen: Wenn Sie die Verträge bereits vor einigen Jahren abgeschlossen haben, nehmen Sie sich die Zeit, nach Alternativangeboten am Markt zu schauen. Die Chancen stehen gut, zum Beispiel einen günstigeren Handyvertrag zu finden oder eine Haftpflichtversicherung, die zum gleichen Preis mehr Leistungen bietet als der bisherige Tarif.

Sorgen Sie für ein kurzfristig verfügbares Notfallpolster. Das sollten Sie haben, ehe Sie über weitere Geldanlagen nachdenken. Am besten eignet sich dafür ein Tagesgeldkonto. Die Zinsen auf so einem Konto sind derzeit zwar nicht überragend, aber besser als nichts. Und Sie können kurzfristig auf das Ersparte zugreifen, wenn Sie zum Beispiel Geld für die Autoreparatur benötigen oder wenn die Waschmaschine streikt. Ungünstig wäre es, wenn Sie in der Situation zum Beispiel Ihr Girokonto überziehen müssten: Rutscht der Kontostand unter null, verlangen die Banken im Schnitt immer noch knapp 10 Prozent DispoZinsen, manche sogar noch deutlich mehr.

Legen Sie wenn möglich regelmäßig Geld zur Seite. Je früher Sie damit anfangen, desto mehr profitieren Sie vom Zinseszinseffekt. Wenn Sie für das Alter sparen wollen, prüfen Sie zunächst, ob Anlagen mit staatlicher Förderung infrage kommen. Doch auch ohne Förderung bringen kleine wie große Sparbeträge im Laufe der Jahre etwas. Wenn Sie zum Beispiel ab dem Alter von 30 Jahren jeden Monat 100 Euro zur Seite legen und zu einem Zinssatz von 1,5 Prozent anlegen, haben Sie mit 65 ein Polster von rund 55 000 Euro erwirtschaftet. Zum Vergleich: Hätten Sie erst im Alter von 45 Jahren mit dem Sparen der 100 Euro begonnen, wären Sie mit 65 Jahren nur bei rund 28 000 Euro.

Machen Sie eine Steuererklärung, auch wenn Sie nicht dazu verpflichtet sind. In aller Regel lohnt sich die Mühe für diejenigen, die nicht mit dem Finanzamt abrechnen müssen. Über die Steuer­erklärung können Sie viele Posten einbringen, die Sie vielleicht gar nicht vor Augen haben – angefangen bei den Ausgaben für den Arbeitsweg über Spenden bis hin zu Versicherungsbeiträgen und Ausgaben für Handwerker. Einige Posten werden zwar schon berücksichtigt, wenn der Arbeitgeber am Monatsende die Höhe Ihrer Lohnsteuer ermittelt – allerdings nur mit einer Pauschale. Gut möglich, dass Sie diese mit Ihren tatsächlichen Ausgaben etwas oder sogar deutlich überspringen, sodass Sie sich zu viel gezahlte Lohnsteuer über die Steuererklärung zurückholen.

Sorgen Sie für rechtliche Klarheit, zum Beispiel mit einer Vorsorgevollmacht oder einer Betreuungsverfügung. So können Sie vorab festlegen, wer im Ernstfall für Sie und in Ihrem Sinn Entscheidungen treffen soll, wenn Sie selbst etwa aus gesundheitlichen Gründen nicht dazu in der Lage sind.

Neben diesen grundlegenden Tipps gibt es für Frauen in den unterschiedlichsten Lebensphasen weitere Spielräume und Handlungsmöglichkeiten, um an ihrer finanziellen Situation etwas zu verbessern. Eine Kurzübersicht zu den Chancen, aber auch zu Verpflichtungen lesen Sie für folgende Lebenssituationen:

Alleinstehend im Berufsleben (S. 20)

In fester Partnerschaft (S. 22)

Das erste Kind kommt bald oder ist gerade da (S. 24)

Als Mutter zurück in den Beruf (S. 26)

Wenn die Kinder älter werden (S. 28)

Plötzlich getrennt (S. 30)

Alleinerziehend (S. 32)

In der Patchwork-Familie (S. 34)

Wenn der Partner stirbt (S. 36)

Ruhestand in Sicht (S. 38)

In den jeweiligen Übersichten werden wir die Handlungsoptionen nur kurz nennen – sozusagen als Kurz-Ratgeber für die erste Orientierung. Im weiteren Verlauf dieses Ratgebers folgen dann ausführliche Erklärungen und passende Beispiele.

Manch eine von Ihnen wird sich derzeit nicht nur in einer der genannten Gruppen wiederfinden, sondern gleich an mehreren Stellen, zum Beispiel als alleinerziehende Berufsrückkehrerin oder als Frau Mitte 50, die nach dem Tod Ihres Partners plötzlich allein dasteht. Oder die genannte Beispiel­situation passt nicht hundertprozentig zu Ihrer eigenen Situation – etwa wenn Sie als Mutter Vollzeit berufstätig sind.

Deshalb kann es sich lohnen, wenn Sie nicht nur eine Checkliste ansehen, sondern die Situationen heraussuchen, in denen Sie sich zumindest ein wenig wiederfinden.

Alleinstehend im Berufsleben

Sie sind voll berufstätig. Einen festen Partner und Kinder haben Sie derzeit nicht. Deshalb nutzen Sie die Chance, Ihre eigenen Wünsche zu verwirklichen – geben Geld für Reisen aus und für Dinge, die Ihnen Spaß machen. Trotzdem bleibt monatlich etwas vom Gehalt übrig, sodass Sie auch sparen können.

,Verschaffen Sie sich einen Überblick zu Ihren finanziellen Spielräume. Gerade wenn Sie noch nicht lange im Berufsleben stehen: Planen Sie ein Polster für mögliche größere Ausgaben ein, etwa für die BAföG-Rückzahlung oder für die Kosten Ihrer ersten richtigen Wohnungseinrichtung.

,Je nach Alter werden Sie mit Vorsorge und Sparen vermutlich nicht bei null anfangen. Prüfen Sie, ob es günstigere Alternativen zu Ihren bisherigen Investments gibt – etwa einen ETF als Alternative zum aktiv gemanagten Fonds. pS. 124

,Prüfen Sie, ob staatlich geförderte Angebote für die Altersvorsorge infrage kommen. pS. 104

,Je nach Alter und beruflicher Situation kann die Betriebsrente eine Option sein. Wenn Sie bereits einen Vertrag haben, überlegen Sie, ob Sie die Zahlungen erhöhen wollen. pS. 108

,Wer weiß, was kommt? Legen Sie einen Teil Ihres Geldes flexibel an und meiden Sie langlaufende Verträge, wenn Sie etwa davon ausgehen, irgendwann eine Familie zu gründen oder wenn Sie sich eine längere berufliche Auszeit vorstellen können. pS. 118

,Wenn Sie sich mehr Lohn für Ihre Arbeit wünschen: Versuchen Sie es im nächsten Mitarbeitergespräch mit geldwerten Extras, falls Ihr Chef nicht mehr Gehalt zahlen will. pS. 61

,Sprechen Sie mit dem Chef über Fortbildungsmöglichkeiten. Wenn Sie sich auf eigene Faust weiterbilden wollen: Es gibt diverse Förderprogramme, und Sie können mit Bildungskosten eine Menge Steuern sparen. pS. 89

,Wollen Sie beruflich ganz neue Wege einschlagen, zum Beispiel mit einer nebenberuflichen Selbstständigkeit? Überlegen Sie, wie sich das organisieren lässt, etwa, indem Sie vorübergehend Arbeitsstunden im Hauptjob reduzieren. pS. 67

,Um Ihr Nettogehalt zu erhöhen, können Sie als Alleinstehende nichts an Ihrer Steuerklasse ändern. Etwas sparen können Sie eventuell mit dem Wechsel in eine günstigere gesetzliche Krankenkasse. pS. 78

,Je nach Verdienst kann es sein, dass Sie von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung wechseln dürfen. Überlegen Sie sich diesen Schritt genau, denn rein finanziell lohnt sich der Wechsel auf Dauer oft nicht. pS. 80

In fester Partnerschaft

Sie sind fest liiert, planen mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin eine gemeinsame Zukunft, eventuell Kinder, allerdings noch nicht gleich. Sie sind gerade in eine gemeinsame Wohnung gezogen oder haben diesen Schritt vor.

,Sobald Sie einen gemeinsamen Haushalt führen, können Sie sparen – zum Beispiel bei Alltagsposten wie Strom oder Internet/ Telefon. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich nach neuen Angeboten umzusehen und zu vergleichen.

,Auch von „doppelten“ Versicherungen können Sie sich trennen. Sie brauchen zum Beispiel nur noch eine Privathaftpflicht- und eine Hausratversicherung. pS. 151

,Wer zahlt was? Auch wenn es vielleicht nicht jedem liegt: Sprechen Sie in der Partnerschaft über finanzielle Themen