Flexible Response und Mutual Assured Destruction - Mathis Much - E-Book

Flexible Response und Mutual Assured Destruction E-Book

Mathis Much

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte - Allgemeines, Note: 2,3, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (Historisches Institut), Veranstaltung: Amerikas Außenpolitik , Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung 2. Ausgangslage 2.1. Ursachen des Ost-West-Konflikts bis zur Beendigung des II. Weltkriegs 2.2. Proliferation deutscher Raketentechnik in die USA und UdSSR 2.3. Ein Krieg per Knopfdruck – „Massive Vergeltung“ 3. Flexible Erwiderung statt massiver Vergeltung 3.1. „direct defense“ 3.2. „deliberate escalation“ 3.3. „general nuclear response“ 4. Das Konzept der nuklearen Abschreckung 4.1. Das Gleichgewicht des Schreckens 4.2. Ungleichgewicht durch Raketenabwehr 4.3. Krieg mit konventionellen Mitteln 4.4. „Wie ich lernte die Bombe zu lieben“ 5. Schluss 6. Quellen- und Literaturverzeichnis

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Veröffentlichungsjahr: 2012

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Inhaltsverzeichnis
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1. Einleitung

Zu Beginn der Betrachtung über dieFlexible Responsebis hin zurMutual Assured Destructionsteht eine kurze Betrachtung der Ausgangslage, sprich der Ursachen des Ausbruches des Ost- West- Konfliktes. Die Auseinandersetzung zweier unvereinbar erscheinender Weltanschauungen mit jeweils konkurrierenden Gesellschaftssystemen, die auf universaler Anwendbarkeit beharrten, bilden den über allem stehenden Grund für die darauf folgenden Analysen. Es wird gezeigt, welchen Anteil deutsche Raketenwissenschaftler am technologischen Fortschritt im Bereich der Raketentechnik hatten und wie sich sowohl die USA als auch die UdSSR sich ihrer Kenntnisse, nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges, bemächtigten. Die Forschung in der Heeresversuchsanstalt Peenemünde bildete den Grundstein für alle weiteren Raketentechnologien. Zu diesem Thema wird vor allem das SammelbandRaketenrüstung und internationale Sicherheit von 1942 bis heutevon Thomas Stamm- Kuhlmann und Reinhard Wolf herausgegeben, herangezogen. Zur Thematik derFlexible Responseüberleitend, steht die Bedeutung des Sputnikstarts im Mittelpunkt und wie dieser die USA in ihren außenpolitischen Überlegungen umdenken ließ. Darauf folgend werden die verschiedenen militärischen Taktiken derFlexible Responseerläutert und in welchem Fall sie durch die NATO im Einsatz realisiert werden sollen. Hierbei erfährt die Dissertationsarbeit von Ludwig Weigl besondere Aufmerksamkeit, der es in seinem Werk schafft, diestrategische Einsatzplanungen der ATO, Einflussfaktoren, Inhalte und Umsetzungsmaßnahmenbesonders anschaulich darzubieten. Für unsere Gesellschaft heute kaum vorstellbar, wird anschließend eine Theorie analysiert, welche den Frieden durch ein Abschreckungssystem wahren soll, indem jede Seite auf die Rationalität der anderen vertraut. Es wird aufgezeigt, dass es sich beim Übergang von derFlexible Response-Nuklearstrategie zurMutual Assured Destruction-Theorie nicht um einen Wechsel der Nuklearstrategie im engeren Sinne handelt, sondern dass durch das Scheitern der Counterforce- Strategie, welche die Zivilbevölkerung als potentielles Ziel nuklearer Raketen ausschließen sollte, lediglich die Möglichkeit einer flexiblen Erwiderung verhindert und dieMAD-Theorie für beide Seiten insofern verbindlich wurde, wollte sie einem nuklearen Holocaust entgehen. Zur Problematik desCounterforceschildert Lawrence Freedman in seinem WerkThe Evolution of uclear Strategy,welche Gründe zum Scheitern dieses humanen Prinzips führten. Mitunter anhand eines Artikels von Robert Jervis aus der ZeitschriftForeign Affairswird die Fragilität derMAD-Theorie dargestellt. Hierbei wird diese Instabilität anhand möglicher strategischer Vorteile, bspw. durch ein