Flucht aus Kabul - Elsa De Giorgi - E-Book

Flucht aus Kabul E-Book

Elsa De Giorgi

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Beschreibung

Adul Aziz ist Wittwer. Aus glücklichen Tagen ist ihm nur wenig geblieben: viele Kleinkinder, die es zu erziehen gilt, eine alte Mutter und keine Zukunftsperspektiven im eigenen Land. Wie weiter, er muss eine Entscheidung treffen. Er teilt seiner alten Mutter mit, dass er Kabul verlassen wird, um in Europa Geld zu verdienen. Er möchte Geld nach Hause schicken, und seine Mutter wird die Kinder erziehen. Gesagt, getan. Seine Mutter schaut ihm mit den Kindern hinterher. Wie soll denn das gehen, wovon soll sie leben, bis endlich Geld aus dem reichen Europa fliesst. Sie steht verlassen da und muss sich was ausdenken. Unterdessen macht sich Abdul Aziz auf die lange Reise, die ihn per Auto, Bus und Zug nach Europa bringt. Die Geschichte erzählt, was er alles erlebt und wie es ihm ergangen ist. Genau so spannend wird über die alte Mutter mit den Kindern berichtet.

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Seitenzahl: 117

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Inhaltsverzeichnis

Flucht aus KabulDie AutorinGul, die MutterUnterwegs in EuropaEsther, die HotelfachfrauDas Leben geht weiterEsther und Abdul

Flucht aus Kabul

Einsamkeit in einem grossen Land

Vorwort 

Das Buch widme ich allen, die auf der Suche nach einem besseren Leben sind. Ich widme dieses Buch aber auch allen Menschen, die bereits ein  gutes und stabiles Leben führen. Sie sollen in die Seele eines Suchenden blicken. Sie sollen mitfühlen und das Herz sprechen lassen. Auch wenn man nicht viel tun kann. Etwas Kleines kann man immer tun.

Oder wie wäre es, wenn wir plötzlich keinen Job mehr hätten und uns nicht all die schönen Dinge leisten könnten, von denen wir immer träumen? Wir glauben, wir seien bessere Menschen, nur weil wir mehr Bildung haben oder vielleicht sonntags in die Kirche gehen. Was tun wir für Benachteiligte, die nichts dafür können. Ja, das ist die Frage! Vielleicht denken Sie, was interessiert mich das? Ich habe später genug Zeitt dafür. Wir Menschen sind jedoch so gemacht, dass es uns etwas interessiert. Zeit? Wer weiss schon, wie viel Zeit einem bleibt! Unsere Zeit liegt nun mal nicht in unserer Hand. Ich habe erlebt, wie Bekannte und Freunde von heute auf morgen krank wurden und es ihnen gereut hat, dass sie die Zeit nicht für sinnvollere Dinge eingesetzt haben.

Beginnen Sie lieber heute, hier und jetzt, sich mit sich selber und dem Nächsten zu beschäftigen und fragen Sie sich auch, weshalb Sie überhaupt geboren wurden. Lernen Sie, die Zeit als kostbares Gut zu betrachten. Diese Betrachtung wird dann Gutes spriessen lassen. Sie sind zufrieden und andere sind zufrieden. So einfach ist das.

So, nun denke ich, genug geschrieben. Denken Sie über meine Worte nach, vielleicht in einer ruhigen Minute. Jetzt aber nehme ich Sie mit auf einer spannenden Reise ans andere Ende der Welt. Nach Kabul, der Hauptstadt Afghanistans, wo die Geschichte beginnt und fiebern Sie mit! Und vor allem seien Sie offen!

Elsa De Giorgi

Elsa De Giorgi ist auch die Autorin des Buches „Die italienische Hochzeit“, als Print-Ausgabe unter  ISBN 978-3-7347-3692-6 oder als Ebook  unter ISBN 978-3-7357-0639-3 erhältlich.

Gul, die Mutter

Es war an einem Oktobermorgen des Jahres 1984. Nichts kündigte den bevorstehenden Herbst an. Es schien die Sonne und ein angenehmer Wind ging. In einem kleinen winzigen Haus in der Hauptstadt Afghanistans warteten sieben kleine Kinder, eine Frau und unzählige andere Menschen, die zusammen eine Familie bildeten. Alle glichen einander. Die Kinder waren zwischen einem und zwölf Jahre alt, fünf Brüder und zwei Schwestern.

Alle waren tief traurig. Denn ein Mann stand da und hatte bei sich eine sehr grosse und schwere Tasche, einen Koffer und einen langen einfachen Mantel. Sonst war er normal gekleidet. Er war für die Abreise fertig. Die Frau hatte nasse Augen, denn sie war schon alt. Ihr Sohn verliess sie und vertraute ihr seine Kinder an. Vor neun Monaten war er nämlich Witwer geworden. Nun musste er alleine alle durchbringen. Er entschloss sich, sein Glück in Europa zu suchen.

In Europa konnte man viel Geld verdienen. Das wusste er. Nicht selten sah er den Touristen zu. Immer konnten sie sich kaufen, was sie wollten. War er einmal da und hatte er Arbeit, dann würde er für seine Mutter und seine Kinder sorgen. Sie sollten es einmal besser haben.

Doch nun standen alle da und waren traurig. Die Kinder weinten. Gul verbarg sich hinter dem Schleier. Sie wollte ihre Gefühle nicht zeigen. Jemand musste ja die Fassung bewahren. Abdul Aziz aus Kabul machte die Runde und umarmte alle. Zuerst seine Mutter, die immer für ihn betete. Sie war für ihn etwas Besonderes, denn schon ihr Name war ja besonders. Gul bedeutet nämlich die Blume. Er drückte sie fest an sich. Sie war die Frau, die ihm am meisten bedeutete, denn sie hatte ihn geboren, sie hatte ihn aufgezogen. Als der Vater in jungen Jahren starb, da kümmerte sie sich um ihn. Er wuchs zwar bei seinem Onkel auf und musste viel Prügel einstecken, aber die Mutter war die Mutter. Die gab es für ihn nur einmal. Sie schaute ihren Sohn an, nahm seinen Kopf in ihre Hände. Wie schön ihr Junge doch war. Wieso wollte er gehen? Wäre er doch besser geblieben. Wieso suchte er sich nicht eine Frau hier in Kabul? Doch nun war es zu spät. Die Pläne waren geschmiedet, bald würde die Zeit der Abfahrt nahen. Auch Abdul weinte. Dass der Abschied so schwer sein würde, hätte er nun auch nicht gedacht. Seine Buben und seine Mädchen liebte er über alles, sein Fleisch und Blut. Er würde von jeder Station schreiben und sich melden. Dann ging er. Ja, wohin ging er denn?

Er begab sich zur Busstation. Denn er flog nicht nach Europa. Europa würde er mit Bus und Zug erreichen. Das war billiger. Er reiste mit genau tausendfünfhundert Dollar. Das Geld musste reichen, bis er eine Stelle gefunden hatte. In seinen Augen war das auch ein Vermögen.

Dort traf er zufälligerweise auf drei Männer, die sich ebenfalls auf die grosse Reise begaben. Sie fragten ihn, ob er auch in den Iran reiste. Er bejahte und die drei Männer boten ihm an, mit ihnen zu gehen. Abdul war froh darüber, die Gesellschaft der drei Männer würde für ihn unterhaltsam sein. Er würde sich auch nicht so verlassen vorkommen und er würde schliesslich sicherer reisen. Allah musste schon jetzt die Gebete seiner Mutter erhört haben. Wie gut, dass er sie noch hatte und dass sie jetzt für seine Kinder schauen konnte. Er würde sie sehr vermissen, doch jedes Mal, wenn er einen Halt hatte und die Möglichkeit sich bot, würde er intensiv an sie denken.

Kaum waren also alle Formalitäten erledigt, bestieg man den Bus. Nun wurde es ernst, der Zeitpunkt der Abreise war gekommen. Als er den Bus bestieg, sah er seine Kinder, die verlassen wirkten und neben ihnen seine geliebte Gul, die Blume, seine Mutter. Sie sah besorgt aus. Würde er tatsächlich bald eine Stelle finden und Geld nach Hause schicken? Ja, das würde er. Sie war stolz auf ihn. Er glich immer mehr ihrem Mann und das weckte Erinnerungen. Sie war eine starke Frau. Aufrecht stand sie neben den Kindern und winkte ihm zu. Alle winkten ihm zu. Der Bus setzte sich in Bewegung. Nun wurde geschrien, doch das nützte nicht viel, denn der Bus fuhr davon und mit ihm Abdul. Es wurde jedoch solange gewinkt, bis man nur einen kleinen Punkt vom anderen sah, der sich aber auch bald in nichts auflöste.

Nach langen Stunden kam man endlich in den Iran an. Im Bus lernte man sich inzwischen besser kennen, doch Abdul misstraute den Leuten. Er erzählte nichts Persönliches und schon gar nicht, wieviel er bei sich hatte, geschweige denn, wo er das Geld versteckt hatte. Das Reisen war damals nicht teuer. Man kam für wenig Geld in einer Pension unter und man konnte gut und viel essen. Diese Männer brauchten ein gutes Essen, denn sie waren kräftig gebaut. Sie hatten beschlossen drei Tage im Iran zu bleiben und dann weiter zu reisen. Das war Abdul gerade recht, denn am nächsten Morgen begab er sich zum Basar und nahm seine grosse Tasche mit. In Kabul hatte er Mäntel und Tee gekauft und das wollte er nun verkaufen, um sich damit etwas Geld zu verdienen, damit er seine Dollars so lange wie möglich behalten konnte. Er hatte Erfolg. Der Iran befand sich unter der Herrschaft der Mullahs, und auf den Märkten gab es nicht die grösste Auswahl. Die verschleierten Frauen rissen sich um die Mäntel und Abdul erzielte gute Preise. Den Tee wurde er auch schnell los. Damit konnte er sich ohne ein schlechtes Gewissen zu haben ein reichhaltiges Mittagessen leisten. Er ass das Doppelte, denn hier war alles noch billig. Was er sich jetzt an Speck anfutterte, konnte er später ja immer noch brauchen und war als Notvorrat gedacht. Abdul aber gab sich nicht nur mit einem Essen zufrieden. Auf dem Schwarzmarkt wollte er seine leere Tasche wieder auffüllen, um die erworbene Ware in der Türkei zu verkaufen. Doch dieses Mal kaufte er keine Stoffe. Zu seinem Sortiment wählte er erlesenen Tee, Zigaretten und Schnaps, den man auch in einem solchen Lande, wo doch Alkohol strengstens verboten ist, noch bekommen konnte. Von seiner ersten Station schrieb er Gul einen ausführlichen Brief. Er nannte Ali, Tosif und Achmed, die nun seine neuen Freunde geworden waren. Zusammen wollten sie nach Deutschland oder in die Schweiz. Von jedem Land mussten sie nun auf das Visum für das Weiterreisen warten. Im Iran ging jedoch alles sehr schnell und bald brach man erneut auf.

Das nächste Ziel war die Türkei. Nach einigen Tagen befand sich Abdul in der Hauptstadt und verkaufte wieder seine Ware. Die Zigaretten und der Alkohol waren hier sehr begehrt. Abdul machte viel Geld, was er jetzt auch gebrauchen konnte. Dieses Mal war mit einer raschen Weiterfahrt nicht mehr zu rechnen. Die Durchreisevisa für Bulgarien und Jugoslawien blieben lange Zeit aus. Ali wollte schon zurückreisen. Ein Türke jedoch sagte, er hätte die richtigen Beziehungen. Man solle ihm doch die Pässe anvertrauen, er würde sie zurückbringen und die richtigen Visa wären auch vorhanden. Allerdings verlangte er pro Pass ganze hundert Dollar. Abdul fand das nicht in Ordnung. Zwar war dieser Preis alles andere als hoch, aber er hatte sich seine Dollars immer aufgespart und nun wollte ein wildfremder Mensch wegen dieser Kleinigkeit gerade hundert haben. Ihm blieb aber nichts anderes übrig, denn die anderen zahlten auch. Sie gaben diesem fremden Mann die persönlichen Papiere und hofften natürlich, er würde tatsächlich zurückkommen.

In der Zwischenzeit vertrieb man sich die Stunden mit reden, spazieren und essen. Man erzählte Abdul, dass es in der Hauptstadt auch ein Weiberviertel gab, wo die Frauen halbnackt hinter Glas standen. Wenn man die erforderliche Summe zahlen würde, bekäme man dafür körperliche Liebe. Das konnte er einfach nicht glauben. Die Türkei war ein muslimisches Land, das würde es hier garantiert nicht geben. Diese Neuigkeit liess ihm keine Ruhe und eines Nachmittags nahm er sich vor, diese Gegend aufzusuchen, denn er hatte ja nun wirklich nichts anderes zu tun. Und tatsächlich befand er sich plötzlich vor einem grossen breiten Boulevard für Fussgänger. Die Strasse war überfüllt mit Männern. Er sah aber auch viele Touristen, die von Frauen begleitet wurden. Links und rechts gab es Schaufenster, doch dort konnte man keine gewöhnliche Ware bestaunen, die man später kaufen konnte. Nackte Frauen standen dort herum und diese hatten nur ihre Scham bedeckt, sonst konnte man alles sehen. Ihre Brüste schwabbelten bei jeder Bewegung nur noch so hin und her, denn diese Frauen waren gut geformt, nicht schlank und nicht dick, genau das Richtige für die Orientalen. Dort hinein zu gehen, kam für Abdul nicht in Frage.

Als er diese Frauen betrachtete, regte sich etwas in ihm. Am liebsten wäre er hineingegangen. Insgeheim beneidete er einige Männer, die keine Scham kannten. Die wurden nicht etwa rot, nein, sie liefen hinein, als sei dies die natürlichste Sache der Welt. Einige Male sah er sogar Paare und einmal eine ganze Gruppe, die fröhlich einen Eingang wählten. Das war für ihn aussergewöhnlich. Ein Mann ja, was wollte dort aber ein Paar und dann eine ganze Gruppe. Das alles schien ihm nicht normal zu sein, denn Aziz war nicht irgendwo in der Welt. Er befand sich in der Türkei, in einem Gottesstaat, der nach den Gesetzen Mohammeds lebte. In seinem Lande war es undenkbar, dass sich Frauen so zur Schau stellen würden. Ehebrecherinnen oder Huren wurden sofort unter Beifall der Menge gesteinigt. Niemand hatte mit solchen Frauen Erbarmen. Frauen waren da, damit man sie beherrschte, sie waren etwas höher als Tiere, dann aber auch nicht viel mehr wert. Wie waren doch seine muslimischen Mitbürger den Idealen untreu? Abdul musste jedoch mit der Zeit lernen, dass Islam eigentlich nur ein Mittel war, um Leute in eine bestimmte Richtung zu stossen. So konnten die politischen Führer ihre Macht behalten und die Leute einschüchtern. Nicht umsonst hatten sich ja viele Staatsführer aus islamischen Ländern bereichert.

Er war aber gerade Witwer geworden und schämte sich seiner Vorstellungskraft. Er marschierte auf und ab, dann als sein Kopf von der Erregung zu explodieren drohte, verliess er die Gegend und musste sich augenblicklich ins nächste Kaffee setzen, um sich zu erholen.

Er griff zu einem Stück Papier, das er immer in seiner Jacke mitführte und schrieb an Gul:

„Liebe Mutter, mit Allahs Hilfe habe ich jetzt die Türkei erreicht und warte auf meine weiteren Visa. Ich bin aber frohen Mutes, denn ich weiss, dass alles gut gehen wird, denn du betest immer für mich.“

Es war in der Türkei, wo Abdul seinen Glauben verlor. Glauben war nur etwas für Leute, die sich das auch leisten konnten. Sonst war die Welt rund. Ob es wirklich einen Gott geben würde? Ob ja oder nein, Abdul glaubte an ihn je nach Stimmung. Wenn er ihn nötig hatte, glaubte er, wenn nicht, wurde Gott bei Seite geschoben.

„Die Türkei ist so verschieden von unserem Lande, und ich bin wirklich froh, dass meine Kinder in einer heilen Welt aufwachsen, wo es nichts Böses gibt. Bisher konnte ich auf den Märkten gute Geschäfte machen und ich habe ausser hundert Dollar noch nichts ausgegeben. Bald werde ich die Türkei verlassen und mein nächster Halt wird Bulgarien sein. Dein Sohn schaut sich die ganze Welt an. Hättest Du das mal für möglich gehalten? Ich grüsse Dich, achte auf Dich, denn Du bist alles, was ich habe.“

Eigentlich wollte er zuerst den Boulevard beschreiben, doch er liess es sein. Dann lief er zur nächsten Post und sandte den Brief an Gul.

In der Herberge begrüsste in Ali mit einer guten Botschaft: „Abdul, Allah ist gross und seine Wege unergründlich. Wir haben die Pässe wieder und morgen geht es weiter. Was sollen wir  noch hier. Drei Wochen genügen. Pack deine Sachen und leg dich schlafen.“

Am Morgen fuhren sie wieder ab. Wie immer waren sie mit dem Bus unterwegs. Abdul freute sich, eine andere Landschaft zu sehen. Die verschiedenen Bilder vor seinen Augen waren immerhin eine Abwechslung. Es war besser als nur herum zu hocken und ins Leere zu starren. Sein Rücken tat ihm weh, denn das Sitzen war unangenehm und die Sitze waren nur aus Holz. An der Grenze gab es Schwierigkeiten bei der Passkontrolle.

„Ihr seid alle länger als fünf Tage in der Türkei geblieben, Fristüberschreitung nennen wir das“, sagte er Beamte und fuhr fort, „das gibt eine saftige Busse, dass kann ich euch schon jetzt versichern.“ Dann nahm er die Pässe und verschwand für eine ganze Stunde. Der Bus musste in der Hitze warten. Abdul hatte Angst, die anderen auch. Was machte der Beamte so lange? Dann endlich sahen sie ihn wieder.

„Meine Herren, gebt mir auf der Stelle tausend Dollar und dann vergiss ich die Geschichte. Sonst aber müsst ihr hinter Gitter und wir schieben euch dort ab, woher ihr gekommen seid. Und dann kann ich euch versichern, dass ihr nie wieder ein Visum für die Türkei bekommen werdet, so wahr Allah Gott ist und Mohamed sein Prophet.“