Fragetechnik schnell trainiert - Vera F. Birkenbihl - E-Book

Fragetechnik schnell trainiert E-Book

Vera F. Birkenbihl

4,6

  • Herausgeber: mvg
  • Kategorie: Ratgeber
  • Sprache: Deutsch
  • Veröffentlichungsjahr: 2005
Beschreibung

Die Autorin hat dieses Buch als praktisches Trainingsprogramm konzipiert. Spiele und Übungen ermöglichen es dem Leser, die Fragetechnik aktiv zu trainieren. Der kurze theoretische Teil verdeutlicht Hintergründe und Ziele des Trainingsprogramms.

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Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.de abrufbar.

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[email protected]

21. Auflage 2016

© 1995 by mvg Verlag Verlag, ein Imprint der FinanzBuch Verlag GmbH

Nymphenburger Straße 86

D-80636 München

Tel.: 089 651285-0

Fax: 089 652096

Alle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung und Verbreitung sowie der Übersetzung, vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (durch Fotokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Verlages reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme gespeichert, verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.

Umschlaggestaltung: Weinold, Schwabmünchen

Abbildungen: Vera F. Birkenbihl

Druck: Konrad Triltsch, Ochsenfurt

Printed in Germany

eBook ISBN 978-3-86415-246-7

Weitere Infos zum Thema

www.mvg-verlag.de

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Inhaltsverzeichnis
Vorbemerkung
Bemerkung zur 3. Auflage
Bemerkung zur 14. Auflage
Einleitung
Wer fragt – führt!
THEORIE und PRAXIS
Der „rote Faden“ dieses Kurses
Stufe 1:
Stufe 2:
Stufe 3:
Teil 1 A
PRAXIS
Stufe 1: Die Fähigkeit zu fragen
Übungen zu Stufe 1: Raten Sie sich fit
wie man durch systematische Fragen Informationen sammelt.
Grundregel für Ja/Nein-Fragespiele:
Spiel-Kategorie 1: Eine Kategorie erraten
Spiel-Kategorie 2: Eine Geschichte erraten
Erstes Apfelkuchen-Spiel: Der Mann im Aufzug
Zweites Apfelkuchen-Spiel: John und Mary
Drittes Apfelkuchen-Spiel: Drama in der Sonne
Warum eigentlich mit Rätseln arbeiten?
Teil 1 B
PRAXIS
Stufe 2: Das NEIN vermeiden
Übungen zu Stufe 2: Anti-NEIN-Strategie
Spiel-Kategorie 3: Der Urlaubs-Verkauf
SPIELRUNDE I TRANSKRIPTE
Spieler Nr. eins:
Spieler Nr. zwei:
Spieler Nr. drei:
SPIELRUNDE II TRANSKRIPTE
Spieler Nr. eins:
Spieler Nr. zwei:
Spieler Nr. drei:
Schlußbemerkungen zu diesen Spielen
Eine echte Urlaubsberatung
Das Argumentenköfferchen
Hier ist der Inhalt von A’s
Übungen: Skripten schreiben
1. Skripten zum Urlaubs-Verkauf
2. Parallelskripten zu einem Produkt, das Sie selbst gerne einkaufen würden
3. Parallelskripten aus Ihrer Branche
Zwischenspiel
Resümee über die erste und zweite Stufe
Teil 1 C
PRAXIS
Stufe 3: Dem NEIN entgegnen
Die Ausgangssituation für Stufe 3
Die Minus-Situation
Stufe 3: Die NiederLagenLose Verhandlungsmethode (= NLL)
Schritt 1: A macht sein „Angebot“
Schritt 2: Die Warum-Frage
Schritt 3: Angenommen …?
Paradigma der NLL-Methode:
Übungen zu Stufe 3: Mit NLL zum Erfolg
Übungskategorie 1: Die Wahrnehmung schärfen
Beobachtungsaufgabe Nr. 1
Beobachtungsaufgabe Nr. 2
Beobachtungsaufgabe Nr. 3
Es folgen Übungen …
Übungskategorie 2: Erste Übungen im „Trockendock“
Aufgabe Nr. 4
Aufgabe Nr. 5
Aufgabe Nr. 6
Übungskategorie 3: Praxis-Test
Aufgabe Nr. 7
Aufgabe Nr. 8
Aufgabe Nr. 9
Weitere Rätsel-Geschichten*
Vorbemerkungen für alle Mitspieler
1. Der nackte Mann im Schnee
2. Der Tote im Zug
3. Der eifersüchtige Texaner
4. Die Pistolenkugel
5. Der Tote im Kornfeld
6. Südafrikanische Bar
7. Der Zeitungsleser
8. Der Flugzeugabsturz
9. Das Sägemehl
10. Der Unfall – Glück im Unglück
Abschlußbemerkung
Teil 2
Ein wenig Theorie
I. FRAGETECHNIK – WARUM?
1. Bio-Logik
2. Psycho-Logik
2.1 Wessen Wirklichkeit?
2.2 Das Selbstwertgefühl
2.3 Motivation
3. Logik
II. SITUATIONEN FÜR GESCHLOSSENE FRAGEN
1. Wenn Sie als Profi einem Laien Daten „entlocken“ müssen
Beispiel: Besuch beim Arzt
2. Wenn Sie es mit einem Vielredner zu tun haben
Beispiel: Die wortreiche Hausfrau
Zusatzfrage: Wie kann ich fragen, wenn …?
Beispiel: Unterbrechen des Kunden – aber mit System
3. Wenn Sie einem Kunden die „Würmer aus der Nase ziehen“ müssen
Ganz oder relativ offene Fragen
Fallbeispiel zum Mitdenken: Der einsilbige Klient
4. Wenn Sie ein Problem logisch durchdenken wollen
Algorithmus-Beispiel: Fehlersuche am Wagen
Vorschlag eines Algorithmus-Beginns: der Diesel
III. ERGÄNZUNGEN
Fallbeispiel: Restaurant
Kleine Denkhilfe: Drei Fragen
Mögliche Konsequenzen für die tägliche Praxis
IV. ANATOMIE DER NEIN-REAKTION
1. Die PLUS-Situation
2. Die MINUS-Situation
3. Die FRAGEZEICHEN-Situation
Anhang
Arbeitsblatt: Formular
Analyse einiger Gesprächsprotokolle2
Beispiel Nr. 1: Urlaubs-Verkauf, aber diesmal richtig
Beispiel Nr. 2: Interferenz (Fragezeichen zu Minus)
Beispiel Nr. 3: Interferenz (Fragezeichen zu Plus)
Beispiel Nr. 4: Autokauf 1986
Typische Fragefehler in der täglichen Praxis
(Frage-)Fehler Nr. 1: Mehr als eine Frage gleichzeitig
(Frage-)Fehler Nr. 2: Russisches Roulette
(Frage-)Fehler Nr. 3: Eine Frage stellen, die man selbst sogleich beantwortet
(Frage-)Fehler Nr. 4: Eine „Frage“ stellen, die eigentlich einen Angriff darstellt
Bemerkung zur 18. Auflage
Literaturverzeichnis
Stichwortverzeichnis

Vorbemerkung

Sicher akzeptieren Sie den Satz, welchen die Autorin als Grundregel guter Verhandlungsführung bezeichnet: Wer fragt, führt!

Aber: Was machen Sie mit dieser Kenntnis? Geht es Ihnen so wie den meisten Seminarteilnehmern der Autorin? Seien Sie ehrlich:

1. Neigen Siewider besseres Wissenimmer wieder zu Monologen, besonders wenn die Situation beim Kunden „schwierig“ wird?

2. Fragen nicht auch Sieweniger,alsmöglich(und sinnvoll) wäre?

3. Überlassen nicht auch Siezu oftIhrem Kunden die Initiative, d.h. die Gesprächsführung und damit die Kontrolle des Gesprächs?

Wenn Sie alle drei Fragen eindeutig verneinen können, dann sind Sie außergewöhnlich. Vielleicht kennen Sie andere Menschen, denen dieser Text nützen könnte? Wenn Sie aber „normal“ sind, dann könnte er Ihnen sicher helfen. Eine letzte Frage:

4. Möchten Sie Ihre Fragetechnik und damit gleichzeitig Ihre Fähigkeit, zu verkaufen bzw. zu verhandeln, verbessern?

Wenn ja, dann bieten diese Seiten Ihnen die Möglichkeit dazu. Wir freuen uns, die Autorin gewonnen zu haben, ihren (normalerweise nur firmenintern offerierten) Seminarinhalt in dieser Form anzubieten. Es handelt sich um einen von ihr entwickelten Trainingszyklus, der mit großem Erfolg in vier Sprachen in ganz Europa durchgeführt wird. Der vorliegende Kurs ermöglicht es auch Einzelpersonen bzw. kleineren Firmen oder Gruppen, dieses spezielle Birkenbihl-Training zu durchlaufen.

Der Verlag

Bemerkung zur 3. Auflage

Das Buch ist inzwischen auch auf Italienisch erschienen:

„La tecnica delle domande", erschienen im Verlag Franco Angeli, Milano.

Der Verlag

Bemerkung zur 14. Auflage

Haben Sie sich in der Vergangenheit schon BEWUSST mit FRAGETECHNIK (im Gegensatz zu „Sagetechnik") befaßt? Wenn ja: seit wann? Wenn nein: Warum haben Sie heute zu diesem Buch gegriffen? Merken Sie es? Fragen lösen in uns einen Antwort-Reflex aus. Wir können gar nicht anders, als über die Antworten nachzudenken. Oder, wie die Harvard-Forscherin Ellen J. LANGER sagt: Fragen öffnen den Geist (während Aussagen ihn schließen). Deshalb lohnt es sich, zu lernen, besser zu fragen! Dieses Büchlein, das mit dieser Auflage rund 90.000 Exemplare erreicht, ist in erster Linie ein PRAXIS-Buch; es enthält eine Reihe von Übungen und Spielen, die ich in vielen Jahren als Seminarleiterin entwickelt habe (seit 1969 in den USA). Sie sind also alle praxis-erprobt. Wer mehr über das Warum (den theoretischen Unterbau) wissen möchte, kann dies in meinem Taschenbuch Psycho-logisch richtig verhandeln finden. Wer einen Teil dieses Untergrundes lieber in einem Hörspiel (für lange Reisen, beim Joggen etc.) hören möchte, kann dies mit dem Audio-Kurs Fragen Sie sich zum Erfolg tun. Und wer einige der Grundlagen, vor allem Basis-Kommunikations-Spiele (wirklich wahrnehmen, was andere sagen) plus eine Reihe von Rätseln (für die LOGIK der Frage-Situation SEHEN möchte: Seit neuem gibt es den ersten Tag eines 3-Tage-Trainings hierzu „öffentlich“ (Titel: Fragetechnik) als Seminar-Mitschnitt (für die Firma oder als Wohnzimmer-Seminar für Familie, Freundinnen, Nachbarinnen). Auch gibt es inzwischen eine neue Rätsel-Sammlung, die Ihnen nach diesem Büchlein hilft, weiterzuraten (vgl. Rand-Notiz auf Seite 43). Sie sehen also, vor Erscheinen dieses Büchleins gab es das oben zuerst genannte Taschenbuch (damals noch Hardcover), auf dem es aufbaute, seither ist einiges mehr entstanden. Warum? Weil wir alle von Menschen umgeben sind, die dauernd „sagen“, aber zu wenige Vorbilder kennen, die wirklich gut fragen können. Dieses Buch kann Ihnen helfen, Ihre Frage-Fertigkeit zu verbessern, wenn Sie wollen. Wollen Sie?

Ihre Vera F. Birkenbihl

Einleitung

Dieser Text ist ähnlich aufgebaut wie mein Seminar zur Verhandlungsstrategie. Das heißt, daß ich gewisse Annahmen als Basis voraussetze:

Erstens weiß ich nach über 20 Jahren Seminartätigkeit, daß es sehr wenige Verkäufer/Berater1 gibt, die diese Grundregel nicht regelmäßig verletzen:

Wer fragt – führt!

Zweitens gehe ich davon aus, daß Sie die Notwendigkeit einer gezielten Fragetechnik zwar prinzipiell bejahen, daß Sie aber in der täglichen Praxis leider feststellen müssen, daß es Ihnen eben doch nicht immer gelingt.

Insbesondere wenn viel von Ihrem heutigen Verhandlungsresultat abhängt, zeigen auch Sie höchstwahrscheinlich die fatale Neigung, zu wenige Fragen zu stellen. Warum dies so ist, wird noch besprochen.

Drittens nehme ich an, daß Sie in der Vergangenheit zu wenig Gelegenheit hatten, das systematische Fragen zu üben. Die meisten von uns konnten als Kinder perfekt fragen, machten aber regelmäßig die Erfahrung, daß uns dies „schlecht bekam“. Eltern, Lehrer, Chefs und andere Personen, von denen wir abhängig waren, mochten es meist nicht, wenn man „zuviel“ fragte, und so verlernten wir diese wichtige Fähigkeit weitgehend.

Aber heute verhandeln Sie! Ihre Aufgaben: Problemlösungen anzubieten, die Bedürfnisse des Kunden optimal „abzudecken“, auf ihn und seine Vorstellungen einzugehen. Wie aber sollen Sie diesen Anforderungen gerecht werden? Es gibt prinzipiell zwei Möglichkeiten: entweder mittels Fragetechnik oder durch Telepathie. Entscheiden Sie selbst, welche Sie besser in die Praxis umsetzen können!

Wer in der Vergangenheit darauf getrimmt wurde, in Aussagen zu denken und zu sprechen, wird einige Übungen durchlaufen müssen, ehe dieses „Erbe“ ihn nicht mehr behindert. Denn wir reagieren zunächst mit den Möglichkeiten, die wir bereits erlernt haben:

Deshalb bietet dieser Kurs Ihnen die Möglichkeit, ein echtes Training zu durchlaufen, wenn Sie nicht nur lesen wollen. Falls Sie aktiv üben möchten: Sie brauchen minimal einen Spielpartner, aber besser wäre eine kleine Gruppe. Merke: Lesen allein ist besser als nichts, aber die guten Vorsätze, die man beim Lesen faßt, reichen meist nicht aus. Daher wäre es schon gut, wenn Sie möglichst viele der Übungen in der vorgegebenen Reihenfolge wirklich durcharbeiten könnten. Es ist mir klar, daß nicht jede(r) Leser(in) gleich ein Rateteam „griffbereit“ hat; aber genausowenig wie ein Team-Sportler nur in Isolation trainieren kann, so ist es auch hier. Fragetechnik impliziert einen Gesprächspartner, das liegt in der Natur der Situation. Daher gilt:

Der Text wurde so abgefaßt, daß bereits das Lesen alleine einen Minimalnutzen ergeben wird; daher finden Sie Tonbandtranskripte (Protokolle) von echten Übungen, die Sie langsam und aufmerksam lesen sollten. Außerdem gibt es Übungen, die Sie alleine durchführen können. Aber: Ganz ohne Sparringspartner kann man nie lernen, zu boxen oder zuzuhören, zu fragen oder irgendeine kommunikative Technik anzuwenden! (So ähnlich ist es mit der Liebe auch …)

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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