Freche Mädchen – freche Bücher!: Herzensdinge & allerletzte Katastrophen - Bianka Minte-König - E-Book

Freche Mädchen – freche Bücher!: Herzensdinge & allerletzte Katastrophen E-Book

Bianka Minte-König

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Beschreibung

Nicht auszuhalten! Kikis beste Freundin Franzi nervt total, seit sie sich in Joschka verknallt hat, dessen blaue Augen auch Kiki Herzklopfen verursachen. Das geht natürlich gar nicht, denn schließlich hat sie doch ganz andere Sorgen: Ihr Freund Benni scheint nämlich einen geheimen Kummer mit sich herumzuschleppen. Klar, dass dem Jungen geholfen werden muss. Fragt sich nur, ob Kiki den richtigen Weg findet? Das Risiko ist hoch, denn schließlich darf so eine Herzenssache auf keinen Fall in einer Katastrophe enden … Eine Kiki-Geschichte Freche Mädchen – freche Bücher!

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Buchinfo

Nicht auszuhalten! Kikis beste Freundin Franzi nervt total, seit sie sich in Joschka verknallt hat, dessen blaue Augen auch Kiki Herzklopfen verursachen. 

Das geht natürlich gar nicht, denn schließlich hat sie doch ganz andere Sorgen: Ihr Freund Benni scheint nämlich einen geheimen Kummer mit sich herumzuschleppen. 

Klar, dass dem Jungen geholfen werden muss. Fragt sich nur, ob Kiki den richtigen Weg findet? Das Risiko ist hoch, denn schließlich darf so eine Herzenssache auf keinen Fall in einer Katastrophe enden …

Eine Kiki-Geschichte

Freche Mädchen – freche Bücher!

Autorenvita

© privat

Bianka Minte-König, als Tochter eines Buchhändlers in Berlin geboren, promovierte in Literaturwissenschaft und lehrte als Professorin für Literatur-, Theater- und Medienpädagogik. Mit ihren Jugendbüchern der Reihe „Freche Mädchen – freche Bücher!" hat sie sich in die Bestsellerlisten und die Herzen ihrer Leserinnen geschrieben. Ihre Bücher wurden in über 20 Sprachen übersetzt, in zahlreichen Hörbüchern vertont und für das Kino verfilmt, wo sie zusätzlich ein Millionenpublikum erreichten.

Kurze Vorbemerkung – doch, muss sein …

Moin, zusammen!

Wirklich, da sage noch einer, mein Leben wäre chaotisch!

Also, wer das behauptet, kennt die Wondrascheks nicht. Das sind unsere neuen Nachbarn, nicht mehr ganz, aber noch ziemlich neu.

Die meisten Leute in unserem Viertel haben sich nach ihrer tollen Einstandsparty ja inzwischen mit ihnen abgefunden. Nur einer nicht: mein Vater!

Zwar steht er nicht mehr megapeinlich auf der Leiter und spannert in den Nachbargarten rüber, weil dort die kleine Schwimmhalle, der Stein des Anstoßes, jetzt fertig ist, aber er nörgelt dennoch ständig an ihnen rum: »Zu laut, zu schräg, zu …«, alles eben … nur leider nicht planbar.

Was nicht planbar ist, macht meinen Vater grundsätzlich nervös.

Ich also auch, denn Katastrophen-Kiki ist für jeden Menschen, der sein Leben nach Regeln geordnet sehen möchte, eine echte Prüfung. Ein Wunder, dass meine Familie es mit mir so lange ausgehalten hat … und meine Lehrer … und meine Freundinnen von den Pepper Dollies … und … jahaaa … auch mein Freund Benni.

Der ist ja überhaupt der sanftmütigste Mensch unter der Sonne und verzeiht mir jede Katastrophe, sogar meinen peinlichen Antrittsbesuch mit geschmolzenem Eis als Gastgeschenk bei seinem Vater. Aber etwas habe ich dabei gelernt: Peinlich ist nur das, was andere Menschen peinlich finden. Du kannst dich noch so chaotisch danebenbenehmen, wenn dich jemand mit den Augen der Liebe ansieht, findet er es auch noch süß, wenn du ihn von oben bis unten mit Eiscreme bekleckerst oder ihm dein Hund ans Bein pinkelt. Benni tut das, mich mit den Augen der Liebe ansehen, und verzeiht darum alles.

Bei meinem Vater ist das in Bezug auf die Wondrascheks eher anders. Er guckt mit doppelt kritischen Augen. Aber jetzt, wo die unsere Nachbarn sind, scheint er immerhin zu begreifen, dassicheigentlich ein eher harmloser Chaot bin.

Die wirklich Schlimmen, die Biestigen, die ganz und gar Unkontrollierbaren, die total Aus-dem-Ruder-Laufenden …, die wohnen nämlich nebenan. Was man ja schon an Opa Wondraschek sieht, der ständig in Pantoffeln und Morgenmantel auf der Suche nach seiner Renntaube in unserem Garten rumgurkt.

Dagegen ist unsere Familie ein Hort der Ruhe und Idylle. Erholung pur, heimelig und gemütlich … ein Ort der Entspannung, ja, geradezu eine Art permanenter Wellness-Urlaub. Selbst für einen gestressten Landtagsabgeordneten wie meinen Dad und eineebenfalls gestresste Werbemanagerin wie meine Mutter.

Was mich betrifft, ist es natürlich großartig, dass mein Vater neuerdings seine Aufmerksamkeit auf andere »Störenfriede« richtet. Statt ständig in der eigenen Familie und besonders an mir herumzumäkeln, hat er nun die Wondrascheks im Visier.

Mein Bruder, der Scherzkeks, hat dafür schon einen neuen Begriff geprägt: »Papawondraschecktmal wieder!« Was so viel heißt wie, er hat die Nachbarn auf dem Kieker. Im Grunde genommen wondrascheckt mein Dad ständig. Besonders heftig wird es aber, wenn er gerade eine Rede schreiben oder eine Beschlussvorlage für den Landtag formulieren muss. Denn jede Lebensäußerung, die von jenseits der Gartenmauer zu uns dringt, ist meistens geprägt von lauter Fröhlichkeit, und so was macht ihn in Situationen, in denen er »denken muss«, wahnsinnig.

Ich kann das nicht wirklich nachempfinden, da ich a) eher weniger denke und b) von Natur aus ebenfalls ein spontaner, fröhlicher Mensch bin.

Wenn die Wondrascheks im Garten eine Palme pflanzen würden, wer säße zuerst drauf? Klar, garantiert mein Vater! Den treibt eben alles, was die tun, auf die Palme. LOL

Die Wondrascheks selber nehmen das ja gelassen, also cool eben, was heißt, dass sie auf meinen Vater gar nicht mehr reagieren, oder nur mit ausgesuchter Freundlichkeit.

Dieses Verhalten habe ich mir jetzt einfach mal abgeguckt, und ich finde es wirklich eine super Methode, um mit Vätern wie meinem klarzukommen. Ich wette, so was von Friede-Freude-Eierkuchen in der Familie hat es bei uns seit meiner Geburt noch nicht gegeben.

Und darum ist Kiki, die Katastrophengranate, zurzeit voll entschärft und kann sich ganz ihren Freundinnen und Freunden widmen und natürlich besonders ihrem Superschatz Benni!

Hm, ehrlich gesagt, ein komisches Gefühl ist es schon, wenn so gar keine Katastrophen in Sicht sind … Na, hoffentlich bleibt es so, fühlt sich eigentlich ganz gechilled an.

Was hat mein innerer Coach schon wieder dazwischenzublubbern? Ja, ja, mit den Schicksalsmächten ist kein ewiger Bund zu flechten … Aber warum auch? Da flechte ich mir doch lieber einen Zopf in meine langen blonden Haare … mal sehen, ob Benni den gut findet! Das ist es schließlich, was wirklich zählt im Leben. Sich gegenseitig zu mögen.

Schicksal?! Püh! Da pelle ich mir doch ein Ei drauf – aber selbstverständlich nur aus Freilandhaltung!

Eure Kiki

Nie wieder Katastrophen? Nun ja…

»Und? Wie war es?« Ich hatte meine Lieblingsfreundin Franzi am Handy und wusste, dass sie nur auf diese Frage gewartet hatte, um meinen Gehörgang mit einem endlosen Wortschwall durchzuspülen. Dabei hatte ich lediglich ganz schlicht wissen wollen, ob die erste Nachhilfestunde, die sie unserem neuen Mitschüler Joschka gegeben hatte, erfolgreich verlaufen war. Zwei Sätze hätten genügt, aber sie schien die ganze Stunde für mich noch mal wiederholen zu wollen. Da hatte ich ja nun voll Bock drauf!

»Er ist ja sooooo klug. Du glaubst gar nicht, was der für ein mathematisches Verständnis hat… Als ich ihm die Aufgabe erklären wollte, da hat er… schon von sich aus… sofort den Lösungsweg erkannt… Es ist wirklich zu dumm, dass er wegen dem blöden Unfall so weit zurückgeworfen wurde. Der könnte bei deinem Benni in der Klasse sein. Er ist ja soooo genial. Und dann haben wir auch noch schnell Deutsch gemacht… das kann man gar nicht glauben… so eine Sensibilität für Texte bei einem Jungen… Der Sägebrecht wird Bauklötze staunen über seine Interpretation und…«

Puh! Wie stoppte ich sie denn nur, ohne sie bei so viel Begeisterung für dieses Genie zu verprellen? Schließlich wusste ich ja, dass ihr objektiver Blick seit Kurzem etwas getrübt war und ihre kleine runde Brille in Joschis Gegenwart ganz automatisch rosa Gläser bekam, sobald ein Strahl seines Lächelns oder der Blick seiner Augen sie traf. Wie diese Dinger, die bei Sonnenbestrahlung dunkel wurden. Bei Joschka wurde erst Franzi rot und dann ihre Brille pink! Ein Wunder der Natur oder der Technik? Keine Ahnung, aber nur so konnte ich ihr seltsames Verhalten erklären. Sie war irgendwie nicht mehr ganz klar. Typischer Fall von Verliebtheit.

Lesen Sie weiter in der vollst?ndigen Ausgabe!

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